Workstation: erste Tests

Jun 07, 2023 Last reply: 2 years ago 293 Replies

Helmut Schellong, 2023-07-28 22:07:

[...]

Irrelevant. Ich sagte nur "vielfach schneller".

Und zu "Messung": was genau soll gemessen werden? Worauf bezieht sich dein "50-fach schneller"?

Am 19.08.2023 um 09:50 schrieb Arno Welzel:

Deine nachfolgende Aussage ist aber falsch, angesichts des konkreten Algorithmus'.

"Und das ist zwangsläufig möglich, wenn der Hash kürzer ist, als die Ausgangsdaten, aus denen er erzeugt wurde."

Ein Hash kann niemals eine Datei eindeutig abbilden! Denn die Anzahl möglicher Dateien geht gegen unendlich.

Auch eine Datei, die nur 8 Bits enthält, kann Kollisionen verursachen. Denn der konkrete hash-Algorithmus ist dafür schlicht blind.

Auch eine Datei, die nur 8 Bits enthält, kann Kollisionen verursachen. Denn der konkrete hash-Algorithmus ist dafür schlicht blind. Auch eine Datei mit 0 Bits erhält ihren Hash - stets ein und denselben.

Einer Datei mit 1 Bit sind genau zwei Hashes zugeordnet. Mit jedem dieser beiden Hashes kann es eine Kollision geben, mit einer Datei, die beispielsweise 236658543 Bits enthält.

Ich sprach von selbst implementierten hash-Algorithmen (Fleischwolf). Ich hatte sogar den zugehörigen Code gepostet.

Ja, das ist eine besondere Leistung! Jemand, der bisher nicht selbst implementierte, kann bei vielen verbundenen Themen nicht mitreden. Es kommt oft Falsches dabei heraus. Ich erkenne an dem implementierten Code, wie der Algorithmus sich verhält.

Am 19.08.2023 um 09:53 schrieb Arno Welzel:

Die Vorgabe des NIST ist nun mal so. Es ist guter Stil, die wichtigen Komponenten des Algorithmus, erkennbar beizubehalten. Dies nicht zu tun, wäre das Verhalten eines Dämelacks.

Am 19.08.2023 um 12:10 schrieb Arno Welzel:

Man nehme Luftdurchsätze von 1 m^3 bzw. 100 m^3 pro Minute an. Dann wird die Verlustleistung einer im Gehäuse befindlichen Komponente jeweils um 100 W gesteigert.

Wie lange dauert jeweils das Erreichen der Endtemperatur bei 5 Tau?

Am 19.08.2023 um 12:12 schrieb Arno Welzel:

Du widersprichst Dir ständig selbst.

Es gab doch eine ausgedehnte Diskussion über Zeit und Fehler hier. Da sagte jemand, er mußte mehr als 12 Stunden warten, bis ein Fehler auftrat. Dieser Jemand sagte weiterhin, mehrere Tage Wartezeit wären auch möglich gewesen.

Folglich spielt Zeit im Zusammenhang mit Fehlern eine entscheidende Rolle.

Warum habe ich meinen Testfall so langzeitig ausgelegt? Weil man das im professionellen Bereich so macht! Bei meinem letzten Arbeitgeber wurden die Gleichrichter auch mehrere Stunden lang unter Vollast gestreßt. Auch, wenn bei 10 solchen Tests sich kein Fehler zeigt, wird diese Streßdauer nicht gekürzt.

Am 19.08.2023 um 12:16 schrieb Arno Welzel:

Die hatte ich vor Monaten bereits hier veröffentlicht, per Cloud-Link. Du müßtest jedoch auch die 110 GB original Daten haben...

Ich mußte die Frage nicht beantworten, um deutlich zu machen, zu welchen nützlichen Zwecken solche Datenläufe dienen können.

Am 19.08.2023 um 12:20 schrieb Arno Welzel:

Das hatte ich hier mehrfach umfassend gepostet. Es ist nun halt vorbei - ich poste das nicht nochmals.

Helmut Schellong, 2023-08-19 16:21:

Die Vorgabe des NIST ist, mehrfach verschachtelte Makros zu benutzen? Das glaube ich nicht.

Ich rede nicht von Komponenten, sondern das in Form "mehrfach verschachtelter Makros" zu tun.

Helmut Schellong, 2023-08-19 16:06:

Ja, das sagte ich ja.

Wenn Du Probleme hast, meinen Aussagen zu folgen, dann spare Dir einfach weitere Kommentare dazu.

Helmut Schellong, 2023-08-19 16:41:

Bei höherem Luftdurchsatz dauert es länger, weil mehr Wärme pro Zeiteinheit abgeführt wird. Aber Du kannst mir das Gegenteil gerne vorrechnen.

Helmut Schellong, 2023-08-19 17:10:

Nein, Du verstehst es nur wieder nicht.

[...]

Nein, im *Ablauf* spielt die Zeit eine Rolle!

Im *Ergebnis* ist es egal, ob die Daten nach 10 Minuten oder 100 Stunden korrekt oder falsch sind. Entweder sind sie korrekt oder eben nicht. Die generelle Aussage, ob Daten korrekt sind, hängt exakt *gar* *nicht* davon ab, ob dies durch einen Prozess mit 10 Minuten Laufzeit oder 100 Stunden Laufzeit zustand gekommen sind.

Helmut Schellong, 2023-08-19 17:21:

[...]

Also nicht - auch gut. Dann spare Dir Forderungen nach irgendwelchen Vergleichsmessungen.

Helmut Schellong, 2023-08-19 17:27:

Nein, hast Du nicht:

"Ich habe mehrfach dargestellt, daß die Workstation in der Regel etwa

50-fach schneller ist, als meine alte Plattform mit E8600 3333 MHz."

Da steht nichts dazu, worauf sich "50-fach" *genau* bezieht. Irgendwelche ominöse Software mit Daten, die nur Du hast, sind dafür irrelevant.

Aber gut dann eben nicht. Auch gut.

Am 19.08.2023 um 18:37 schrieb Arno Welzel:

Die Vorgabe des NIST ist so, wie ich es oben beschrieben habe.

Das ist auch Vorgabe des NIST.

Makros: ROTR(x,n) ((x)>>(n)|(x)<<32-(n)) SUM0(x) (ROTR((x),2)^ROTR((x),13)^ROTR((x),22))

NIST: ROTR^n (x) = (x >> n) v (x << w - n) SUM0 (x) = ROTR^2(x) (+) ROTR^13(x) (+) ROTR^22(x)

Am 19.08.2023 um 18:40 schrieb Arno Welzel:

Zu rechnen gibt es da nichts, sondern es ist einfach physikalisches Verständnis.

Der Wärmewiderstand ist bei 100-fachem Luftdurchsatz vielleicht 20-fach geringer, so daß ein stationärer Wert vielleicht bereits nach 3 Sekunden erreicht ist. Bei 1-fachem Luftdurchsatz kann ein stationärer Wert nach 30 Sekunden noch entfernt sein.

Am 19.08.2023 um 18:43 schrieb Arno Welzel:

Ich hatte alles geliefert:

8 Fotos, Kommando-Skript, Resultatdatei, etc.

Du liefertest gar nichts, stelltest nur Behauptungen auf. So ist die Situation oft in dieser NG.

Am 19.08.2023 um 18:45 schrieb Arno Welzel:

Falsch: Ich schrieb doch oben: "Ich habe mehrfach dargestellt,". Ich hatte also zuvor bereits mehrfach die Sache mit dem 50-fach umfassend dargestellt. Mit Zeitnahme-Kommando und allem Drum und Dran.

Am 19.08.2023 um 19:36 schrieb Helmut Schellong:

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Um den Inhalt zu verstehen [1], muß man mindestens ein fähiger Programmierer mit Erfahrung sein. E-Tech-Ing ist nicht notwendig.

Die Inhalte zu den diversen Algorithmen sind komplett verstreut. Man muß sich alles passende zusammensuchen. Die Algorithmen sind mittels einer Pseudo-Programmiersprache beschrieben. Diese ist nicht genormt und daher überall anders.

Der Inhalt ist professionell strukturiert. Beispielsweise gibt es zu allen verwendeten Symbolen Erklärungslisten. Es muß folglich annähernd der gesamte Inhalt gelesen werden.

Es werden die Algorithmen der Familie SHA2-### beschrieben. Zur neuen Familie SHA3 (Keccak) gibt es eine solche PDF m.W. nicht.

Kryptographische Hash-Algorithmen benötigen sehr viel Operationsleistung. Man sollte bei der Umsetzung in eine geeignete Programmiersprache folglich nicht irgendwelchen dümmlichen Paradigmen anhängen, die nur schaden.

[1] Verständnis + erfolgreiche Umsetzung.

Arno Welzel schrieb:

Bei höherem Luftdurchsatz werden die thermischen Zeitkonstanten kleiner. Eigentlich trivial.

Volker Bartheld schrieb:

[Eigentlich traurig für 15 Jahre Fortschritt. Offenbar gibt es keine wirklich grossen Sprünge mehr.]

Falls sich tatsächlich jemand für die Fakten interessiert und nicht für deine ad-personam-Ausfälle, dann findet er eventuell hier eine interessante Zusammenstellung:

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Bei den Intel-Prozessoren sieht es so aus: Knapp 2 Jahre nach Pentium der core-2-Sprung. Ungefähr Faktor 2. Etwa 4 Jahre später der Sandy Bridge-Sprung. Ungefähr Faktor sqrt(2). Danach Einbiegen auf die +5%/y- Kurve.

AMD hat 2017 mit dem Ryzen zugeschlagen. Und befindet sich seitdem auf der +15%/y-Kurve.

Intel muss sich was einfallen lassen.

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