Hat schon mal jemand diese Kontakte gecrimmt.
z.B. Conrad :
Sind ja eigentlich weit verbreitet. Sind zb. haufenweise im PC im rm 2,54 verbaut. Was ist (a) die beste und was (b) die preiswerteste Zange.
Hat schon mal jemand diese Kontakte gecrimmt.
z.B. Conrad :
Sind ja eigentlich weit verbreitet. Sind zb. haufenweise im PC im rm 2,54 verbaut. Was ist (a) die beste und was (b) die preiswerteste Zange.
John Orlando schrieb:
Reichelt "CRIMPZANGE PSK":
Es heißt "crimpen", nicht crimmen.
Viele Grüße, Johannes
Re: Womit crimpt man diese Kontakte suche nach MOLEX HTR-10-2262 fuer #22-30GA (so sind die maasse be uns)
Kommt drauf an, für wen du das machst und wie viele du crimpen willst.
Ich nehme für solche und ähnliche Kontakte immer einfach die Kombizange. Ist unschlagbar Preiswert, da ohnehin vorhanden und reicht für die paar Kontakte, die ich für mich crimpen muss, vollkommen aus.
CU
Manuel
Nicht wirklich. Eine ordentliche Crimpverbindung ist *gas*dicht, und zwar auch bei mechanischer Belastung - in vertretbarem Rahmen. Nur so bleibt sie dauerhaft eine ordentliche Verbindung.
Crimpen mit der Rohrzange ist aus Kostengründen verbreitet, insbesondere bei KFZ-Bastlern. Die wissen aber auch aus Erfahrung, dass bei seltsamen Elektik-Problemen erst mal alle möglicherweise beteiligten Crimpverbinder abgeknipst und neu gecrimpt werden. Meist geht's dann auch wieder. Warum wohl?
Ja, ist ein Muss bei den Modellfliegern! Ein Absturz wegen korrodierten Crimpungen in der Empfänger-Verkabelung ist ärgerlich aber lehrreich. Eine Crimpung muss so dicht sein, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann.
Hier der Weg zu einer perfekten Crimpung:
Gruß, Ralph
Hallo Matthias.
F=FCr eine "ordentliche" Crimpverbindung braucht es mehr als eine gute Crimpzange. Z.B. sollte die Lize nach dem Absetzten nicht mehr mit den Fingern angefasst werden. Im allgemeinen ist es aber n=F6tig, sie zu verzwirbeln, um sie =FCberhaupt in die Crimph=FClse zu bekommen.....
rAber ob das nur an der Zange liegt? :-) Am KFZ ist Wasser, Dreck und Vibration. Genug M=F6glichkeiten, sich auch auf andere Touren Probleme einzuhandeln. Insbesondere neigt Wasser dazu, =FCberall reinzulaufen....typischerweise gammeln dann z.B. an den Flachsteckern die Eisernen Kontaktfanen der Ger=E4te, weil die Vermessingung/ Verkupferung nicht langte. Messing bricht im Winter, Bronze wird nicht verwendet. Auf der anderen Seite gammelt es in der Leitung, das Wasser zieht sich tief hinein.......tats=E4chlich, die Crimpung selber bleibt ok. :-)
Wenn Du so eine Leitung absetzt, hast Du keine Chance, eine "ordentliche" Crimpung auf das teiloxidierte St=FCck zu setzten. Du m=FCsstest also die Komplette Leitung rausreissen.....
Nein, vergiss es. Crimpen ist eine nette schnelle Verbindungstechnik. Aber daraus gleich eine Religion machen....n=F6=F6=F6. :-)
Unperfekte Menschen sind in einer perfekten Welt fehl am Platze. Andersherum ist es eine Schnapsidee, die Welt perfektionieren zu wollen. :-)
Mit freundlichem Gru=DF: Bernd Wiebus alias dl1eic
--
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression. Jeder echte Wettbewerb ist ruin=F6s. Darum beruht jede funktionierende Wirtschaft auf Schiebung. Ich will keine besseren Politiker, ich will ein besseres Volk.
Stimmt, aber es kommt eben darauf an, was der OP damit anstellen will. Wenn damit z.B. am PC eine Front-LED angeschlossen werden soll, dann reicht eine "Kombizangen-Crimpung" dafür allemal. Im Modellflugbereich sollte man sowas dann natürlich nicht machen.
Ich crimpe die Kontaktfedern von TAE-Steckern z.B. immer mit der Kombizange. Beim einfachen analogen Telefon sollte eine solche Crimpung allemal ausreichend sein.
Für die KFZ-Verbinder habe ich eine richtige Crimpzange (ähnlich Grip-Zange). Dort treten teilweise erheblich hohe Ströme auf. Pfusch könnte da schnell wegbrennen.
CU
Manuel
"Manuel Reimer" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@user.newsoffice.de...
Nein, natuerlich nicht.
Nein, natuerlich nicht.
GERADE Bei Niedrigspannungsanwendungen sind kleinste Oxidschichten schon ein Kontaktproblem, weil sie nicht per Funken weggebrannt werden, wodurch unter 230V~ Anwendungen sogar die Verbindung etwas geweisst wird (wenn man Glueck hat, wenn man Pech hat wird der Stecker einfach nur heiss).
Wiebus schrieb:
Bei Schraubern liegt es vor allem an mangelnder Fachkenntnis bzw. Erfahrung. Da gibt es die Spanne vom Idioten bis zum Profi!
Wenn z.B. was gecrimpt wird was überhaupt nicht wirklich paßt, und dann noch die Konstruktion im Motorraum ungeschützt rumhängt, warum sollte es dann auf Dauer halten?
- Henry
Bis es dann in der Leitung knistert und kracht. BTST! In Ermangelung einer passenden Zange habe ich den Stecker dann verlötet; tat daraufhin jahrelang bis zur Entsorgung des GErätes wegen anderer Defekte.
Ralph.
Aber nicht mehr bei Telephon, 60V reichen allemal, dazu der Rufwechseltrom. Dennoch gehört sowas gescheit gecrimpt...
Ralph.
Da ich noch mit Relaistechnik bei der Post in Kontakt kam, kann ich dir sagen: Man hört kleinste Kontaktwiderstandsänderungen in der Leitung! Zu unserer Zeit hatten wir noch die Kontakte liebevoll mit dem Ledertabs berieben... Da gabs ein ganzes Set unterschiedlicher mechanischer Reinigungsutensilien.
- Henry
Ja, definitiv, das kenne ich auch alles. Nur ist eben der Bereich um
60V keiner mehr, bei dem aufgrund zu geringer Spannung die KOntakte fast schon zwangsläufig irgendwann nicht mehr funktionieren, die Probleme hat man wirklich nur bei 12V oder so. Ansonsten, gerade der Telephonebreich ist gegenüber all den anderen Effekten an Kontakten hoch anfällig, wie Du schon sagst, jede Kleinigkeit hört man als Knistern.WIr haben hier mit relativ empfindlicher Technik zu tun, bei einigen bis einigen zig mV und einigen Hz bis vielen KHz darf sich an den Kontakten nix tun. Es war eine lange Suche, bis geeignete Relais gefunden waren, und erst jetzt das Zeitalter der Halbleiterschalter hat uns von diesen Problemen erlöst. Ab und an müssen wir noch mechanisch schalten, ich habe da einen Verstärker aus Leistungs-OpAmps gebaut, Einzelanfertigung, die gerade zur Kleinstserie zu werden droht (ich muß schon den dritten davon bauen, das war nicht so gedacht :-), und der Drehschalter da drin kostet 30 EUR. Hilft alles nix, wenn ich da jetzt meine, der für 2.99 tut es auch, und die Kollegen, die für ähnliche Anwendungen vor Jahren das Modell ausgesucht hatten, spinnen doch eh 'rum, dann darf ich womöglich in einem halben Jahr den Verstärker aus China zurückholen, um den blöden Schalter auszuwechseln. Anders herum, wenn die Chinesen den Schalter kaputtmachen, dann wird gemault, warum das Ersatzteil so teuer ist, und sie bauen selber den für 2.99 'rein, und dann werden irgendwann die Messungen ungenau, und natürlich ist unser Gerät schuld.
Kontakte sind eine Wissenschaft für sich :( Ist jetzt länger geworden...mein Rechner ist gerade bei 100% CPU-Last und baut ein neues Windows XPE...
Ralph.
Gut, überzeugt. Mit was crimpt man denn diese TAE-Kontakte fachmännisch?
CU
Manuel
-- Überwachungsstaat bald Realität? Jetzt handeln!
Manuel Reimer schrieb:
Mit einer richtigen Crimpzang natürlich. Für diese Kontakte gibts die sogar schon für unter EUR 100,-. Für den Hausgebrauch reicht aber normale Zange, und anschließend etwas Lötzinn.
Gruß Dieter
Hallo Dieter.
F=FCr den (eigenen) Hausgebrauch nimmt man ja auch keine TAE Stecker sondern wechselt auf was solideres. :-)
z.B. XLR, Tuchel, Speacon, Harting.......
Bei den d=FCnnen Dr=E4htchen der beweglichen originalen Telekommanschlussleitungen kannst Du auf das Quetschen verzichten, wenn Du l=F6test. Ist in dem Falle eh sicherer, weil die Dinger sind ruckzuck abgequetscht.
Die Anschlussleitungen sind eh Krampf. Ovale oder flache neigen eher zum verheddern als runde. Die Ovale Form ist eher ein Zugest=E4ndnis an die Billigfertigung durch Anquetschen von Westernsteckern. Und sie sind zu d=FCnn. Sie sollten eigentlich genauso reissfest sein wie normale Netzanschlussleitungen, und greifen kann man sie auch schlecht.
Ich schraube meine Telephone i.a. direkt an die Wand. Spart ne Menge suchen, und das Problem mit dem Stecker und der d=FCnnen Leitung stellt sich auch nicht.
Mit freundlichem Gru=DF: Bernd Wiebus alias dl1eic
--
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression. Jeder echte Wettbewerb ist ruin=F6s. Darum beruht jede funktionierende Wirtschaft auf Schiebung. Ich will keine besseren Politiker, ich will ein besseres Volk.
=2E..die bei richtiger Ausf=FChrung wesentlich betriebssicherer als eine L=F6tverbindung ist! Das gilt aber nur bei Verwendung von genau zueinander Passenden Paaren von Crimpkontakt und dazugeh=F6riger Zange. Gruss Harald
Hallo Harald.
Ja.
Eben. Meistens muss ich nehmen was ich habe, und nicht was ich gerne m=F6chte.
Mit freundlichem Gru=DF: Bernd Wiebus alias dl1eic
--
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression. Jeder echte Wettbewerb ist ruin=F6s. Darum beruht jede funktionierende Wirtschaft auf Schiebung. Ich will keine besseren Politiker, ich will ein besseres Volk.
Mir gehts da ja im Endeffekt nicht anders. Das heisst, das ich im privaten Bereich Crimpverbinder typisch zus=E4tzlich verl=F6te. Bei zus=E4tzlicher optischer Kontrolle d=FCrfte die Verbindung dann zu 99,9% sicher sein. Im industriellen Bereich sieht das nat=FCrlich anders aus, da da auch der Zeitfaktor eine grosse Rolle spielt. Gruss Harald
Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Ask the community — no account required