Hallo,
wie wirkt sich bei einer Solarzelle der Wechsel der Sonneneinstrahlung auf den Strom bzw. die Spannung aus? Wenn die Sonne weniger wird, sinkt dann zuerst die Spannung oder der gelieferte Strom?
Christian
Hallo,
wie wirkt sich bei einer Solarzelle der Wechsel der Sonneneinstrahlung auf den Strom bzw. die Spannung aus? Wenn die Sonne weniger wird, sinkt dann zuerst die Spannung oder der gelieferte Strom?
Christian
Der Punkt der optimalen Leistungsausbeute verschiebt sich, der Strom sinkt staerker als die Spannung:
Eine Solarzelle ist eine Stromquelle. die Leerlauf- und die Lastspannung sind in erster Näherung konstant. Genau natürlich nicht, aber der Strom ändert sich um mehr als 10:1 und die Spannung um vielleicht ein Drittel.
Das klingt witzich wechen U = R * I
10 % wenicher U ------------> 10% wenicher I, würde man glauben.
Nicht schlecht.
w.
Christian Schumann schrieb:
Der Kurzschlussstrom ist proportional zur Einstrahlung. Die Leerlaufspannung ist (so ungefähr) proportional zum Logarithmus der Einstrahlung. Die ändert also kaum. Optimaler Arbeitspunkt -> siehe andere Postings.
Ist ja auch ein Halbleiter :-)
Wobei MPPT nicht ganz trivial ist. Du musst auf ein Maximum regeln und auf beiden Seiten faellt der Messwert ab. Es fehlt die Monotonie. Das macht man z.B. mit Dithering. I.d.R. per uC, obwohl ich letztens so eine aehnliche Chose analog machen musste. Geht auch.
Rolf_Bombach schrieb:
Nix ungef=E4hr. Genau, im unbelasteten Zustand. Digitaler Spanmnungsmesser und mann kann die Beleuchtungsst=E4rke ablesen= =2E Ist nur etwas temperaturabh=E4ngig ;-)
--=20 mfg hdw
Rolf_Bombach schrieb:
Na so in etwas wie beim Strullenmüssen. Da ist es nur der Antilog ;-)
- Henry
Stimmt, je stärker die Sonne scheint, umso weniger muß man strullen.
Bernd
hwabnig@ schrieb:
Hallo,
es klingt witzig wenn man glaubt das ohmsche Gesetz würde für alles gelten, auch für Halbleiterdioden die bei Bestrahlung mit Licht Strom erzeugen.
Bye
Dieses Verhalten ist typisch eher fuer eine >>Spannungsquelle
Igor "Knight" Ivanov schrieb:
Hallo,
es gibt aber auch das Modell der gesteuerten Stromquelle das in diesem Fall besser passt.
Bye
Horst-D.Winzler schrieb:
Bei der Photodiode hätte ich jetzt zugestimmt, aber Solarzellen haben, je nach Qualität und Bauart, doch heftig Sperrstrom resp. Parallelwiderstand.
Rolf_Bombach schrieb:
Ja, die Qualität läßt auch hier zu wünschen übrig ;-(
Hallo hwabnig@,
nur bei einer Kleinsignalsonne.
Gru=DF Michael
Das ist wirklich nur ein Modell, wo eine ideale Stromquelle mit einem Parallelwiderstand eine Spannungsquelle mit einem Widerstand in Serie aequivalent ersetzt. Wird gerne bei Berechnung der Halbleiterschaltungen verwendet, nach Matrix-Verfahren, wo u.U. einfacher ist, nach Kirchhoffschen Regeln ueber die Stroeme in den Knoten als nach Spannungen in der geschlossenen Kontur zu rechnen, weil z.B. ein bipolarer Transistor den STROM "verstaerkt".
Richtigkeitshalber: Das Verhalten, das vom Poster beschrieben war (wenig variable Spannung bei sich stark aenderndem Strom), entspricht dem Verstaendnis einer Spannungsquelle. Haette er geschrieben, der Strom bleibe praktisch konstant unabhaengig von gemessener Spannung an der Quelle, so waere es eine Stromquelle.
LG,
Igor.
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