In article , Tom Berger writes: |> Nein, da sind wir uns nicht einig. Ganz im Gegenteil: was sollen |> Reisedistanz und Energieaufwand für die Reise denn miteinander zu tun |> haben?
Ok, menschlicher Fehler. Ich ging natürlich vom alltagsnormalen Spezialfall einer bremsenden Kraft (Gravitation, Reibung) aus, die ich ständig überwinden muß.
Solche bremsende Kraft finde ich aber strenggenommen auch im Weltall, s.u.
|> Der Energiebedarf hat nix mit der zurückgelegten Entfernung zu tun. Warum |> sollte das ausgerechnet bei den von Dir genannten Zeitreisen anders sein?
Der Energiebedarf hat nur dann nichts mit der zurückgelegten Entfernung zu tun, wenn Du davon ausgehst, daß Du keine oder vernachlässigbar geringe Reibungseffekte (Gravitation, Reibung/Widerstand an/von umgebenden Gas) hast.
Selbst bei Deiner Reise nach Alfa Centauri wirst Du vermutlich einen gewissen Bremseffekt durch interstellaren Wasserstoff feststellen, so daß die Gleichung "1x anschieben = unendlich weit fliegen" in der Form nicht aufgeht.
In absolutem Vakuum und ohne Gravitationseinflüsse gebe ich Dir allerdings recht.
Ich gehe allerdings davon aus, daß die Manipulation des Zeitflusses auch gewissen "Reibungseffekten" unterworfen ist; möglicherweise braucht man ja für ein auf 1000 Jahre gedehntes Wurmloch mehr/stärkere exotische Materie zur Stabilisation als für ein auf 10 Jahre gedehntes -- da überlasse ich das Feld allerdings den theoretischen (gerne auch den Experimental-)Physikern.
Bei Zukunftsreisen mittels relativistischem Flug ergibt sich der Energie- aufwand aus der Reisezeit und damit einhergehenden Beschleunigungsenergie, d.h. wie schnell man wie nahe an c rankommen möchte, um die Reisezeit in erträglichem Rahmen zu halten.
Ist ja nicht so wie bei Raumsonden, denen es nichts ausmacht, daß sie mit minimalstem Energieaufwand innerhalb von n Jahren irgendwohin kommen...
Rainer