VCR - Verbrauchte Zeit

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Hallo,

ich besitze einen Videorekorder von Philips, der ein paar Minuten "Play"
nach dem Einlegen einer Kassette anzeigen kann, wie viele Minuten von der
Kassette bereits verbraucht sind.

Irgendeine Idee wie er das macht?

Grüße,
Nico



Re: VCR - Verbrauchte Zeit
Im Wiedergabe Modus bewegt sich das Band mit definierter
Geschwindigkeit.Indem man nun die Drehzahl der Wickelspulen misst und
eine bestimmte Banddicke annimmmt kann man die Position berechnen,
oder einfacher aus einer Tabelle entnehmen die im Rom abgelegt ist.
dusty


Re: VCR - Verbrauchte Zeit
Da muss ich mal blöd zwischenfragen:

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Also Bandwickel sind wohl die rotierenden Köpfe, die von unten in die weißen
Löcher der Videocassette greifen, ja?
Wie kann dann ein Bandwickel sich schneller drehen, als das andere? Das Band
wandert doch von einer Seite auf die andere, also müssten sich doch beide
gleich schnell drehen! Ich bin sicher, das ist falsch, ich weiß nur nicht
warum :-))

Ach ja: Und wie konnte dann ATTS die Bandposition OHNE Play bestimmen? Da
hat sich dann ja nichts gedreht.

Danke + Gruß,
Nico



Re: VCR - Verbrauchte Zeit

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Diese Technik ist nichts Besonderes. Die Kiste startet beim Einlegen
eine Art "internes" Play mit erhöhter Geschwindigkeit, und spult
wieder zurück, sobald die Auswertung fertig ist. Der nötige Trick im
Hintergrund: Das Band wird sofort eingefädelt und bleibt es auch
dauerhaft, außer beim Umspulen.

Nervig finde ich, daß neuere Geräte Rückschritte darstellen. Da wird
nur noch die Bandposition ermittelt, die Bandlänge muß man von Hand
einstellen.

Re: VCR - Verbrauchte Zeit
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noch die Bandposition ermittelt, die Bandlänge muß man von Hand einstellen.

Bleibt nur noch eine Frage: Wie konnten die Geräte früher denn wissen, wie
lang ein Band ist? Wie funktioniert denn eine "definierte Längenkodierung"?

Gruß,
Nico





Re: VCR - Verbrauchte Zeit
|> > Nervig finde ich, daß neuere Geräte Rückschritte darstellen. Da wird nur
|> noch die Bandposition ermittelt, die Bandlänge muß man von Hand einstellen.
|>
|> Bleibt nur noch eine Frage: Wie konnten die Geräte früher denn wissen, wie
|> lang ein Band ist? Wie funktioniert denn eine "definierte Längenkodierung"?

Ganz trivial: Video2000 hat Kodierungslöcher (AFAIK 6 pro Seite) in der Kassette
gehabt, ein paar davon waren eben für die Länge, eines für Write-Lock und dann
noch ein paar Reserve...

--
         Georg Acher, snipped-for-privacy@in.tum.de
         http://wwwbode.in.tum.de/~acher
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Re: VCR - Verbrauchte Zeit

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Allerdings... Mein Mitsubishi (aus USA) kann es nicht, der stellt
die Anzeige beim Einlegen eines Bandes auf 0:00 und zaehlt ab
da (und merkt sich die Zeit bis man das Band wieder rausnimmt).
Das geht nur solange gut wie die Baender immer zurueckgespult
sind wenn man sie einlegt.

Dafuer ist er beim Umspulen extrem schnell. Eine T120 (*) braucht
von einem Ende zum anderen nur knapp 1 min.

(*) VHS-Band aus USA, 2 Std normal, 6 Std EP.

 Gerrit

Re: VCR - Verbrauchte Zeit
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Die Winkelgeschindigkeit und deren C4%nderung lassen
auf die Position schlieDF%en. Ich habe sogar 60-Minuten-
BE4%nder, bei denen die Restlaufzeit richtig angezeigt
wird. Bei diesen Kassetten sind die WickelkF6%rper
entsprechend dicker. Vielleicht ist die Banddicke
auch angepasst, so dass dieses Verfahren genFC%gend
gut funktioniert.

eddy

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