ich habe hier eine C-Control von Conrad, und möchte mit der Leuchtdioden schalten. Also immer Gruppen (insgesamt 6 Gruppen mit jeweils ca. 30 LEDs). Dazu suche ich nun einen Transistor, da die CControl ja nur maximal 10 mA am Port ausgeben kann. Transistoren gibts ja genug, aber: woher krieg ich die Kennlinienfelder ? Bei Google gibts zwar jede Menge Datenblätter, aber so wie ich das mal in der Schule gelernt habe benötige ich die Kennlinienfelder, und die finde ich nirgendwo. Wie kriege ich raaus, welcher Kollektorstrom bei welcher Ube bzw. Ib fliesst ?
Greetings Karlheinz
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M. Schormann
Hallo Karlheinz, für Datenblätter gibts die Homepage von Halbleiterhersteller. z.b.
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Musst du halt mal schauen tschau Maik
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MaWin
Karlheinz Druschel schrieb im Beitrag ...
Es ist nicht besonders effektiv, alle LED parallel zu schalten:
+5V +----+----+----+----+----+ ...30 LED LED LED LED LED LED | | | | | |
220R 220R 220R 220R 220R 220R +----+----+----+----+----+ |< Transistor |E GND nicht so sehr weil dann der Transistor 600mA aushalten muss, sondern weil du 6*600mA = 3.6A aus dem Netzteil ziehst.
+100V | LED | LED | LED :30 : LED | R |
-|< Transistor |E GND Wenn man alle LEDs in Reihe schaltet, braucht man je nach LED Farbe 30*1.6V bis 30*3.6V, also ueber 100V.
Man wird eine sinnvolle Kombination waehlen (z.B. je 6 in Reihe und 5 Staenge davon parallel an einem 24V/600mA Netzteil.
Und damit ergibt sich auch dein 'Transistor': ULN2003
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de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
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Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
D
Dieter Paulsen
Karlheinz Druschel meinte:
Indem Du den Widerstand vor der Leuchtdiode entsprechend bestimmst. Wozu braucht man da Datenblätter? Jeder TUN-Transistor mit einer Verstärkung > 100 ist bestens geeignet. Basisstrom auf ca. 1mA fertig. MfG Dieter
M
MaWin
Dieter Paulsen schrieb im Beitrag ...
Na na, bei eventuell 600mA Last ? Stromverstaerkung von 600 im Schaltbetrieb ist etwas viel verlangt,
600mA Kollektorstrom fuer einen TUN auch. Selbst einem Darlington wie BC517 mag man nur 400mA zumuten.
Soo einfach ist es nun nicht.
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U
Udo Neist
Ich würde statt einem bipolaren Transistor eher einen FET einsetzen. Für die LEDs würden sich auch low-current oder super helle Varianten lohnen, wobei man auch LED-Matrices oder LED-Packs nutzen kann.
Später lohnt es sich vielleicht, sich mal mit gemultiplexen LEDs zu beschäftigen, da 30 LEDs pro Gruppe eine nicht gerade kleinen Strom erfodern (siehe auch andere Posts).
Gruß Udo
Fascinating is a word I use for the unexpected.
-- Spock, "The Squire of Gothos", stardate 2124.5
M
MaWin
Udo Neist schrieb im Beitrag ...
Ein JFET der mit negativer Spannung von unter 0 Volt angesteuert werden muss, oder ein normaler MOSFET der mit 12V angesteuert werden muss ?
Wie war das noch mit LogicLevel...
Und was soll da Multiplexen bringen, ausser mehr Strom ? (vorher de.sci.electronics FAQ:
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lesen)
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E
Edzard Egberts
Hallo Karlheinz,
Ich glaube, um Kennlinienfelder zu berechnen, braucht man nur ein paar Grunddaten des Transistors und kann dann losplotten.
Das kann daran liegen, dass Kennlinienfelder von Transistoren AFAIK auch nur in der Schule benötigt werden.
Hah - ein Plenk in freier Wildbahn!
Jedenfalls ist das beim Schaltbetrieb des Transistors ganz einfach - der Strom wird nicht über den Tansistor eingestellt ("Kennlinienbetrieb"), sondern durch die Last vorgegeben - in Deinem Fall die LED mit Vorwiderstand. Der Transistor wird dabei so angesteuert, dass er als Stromverstärker garantiert mindestens den notwendigen Strom liefert. Man gibt dann (mindestens) noch den Faktor 2 bis 3 drauf, damit der Transistor auch garantiert in der "Sättigung" ist und die geringstmögliche Collector-Emitter-Spannung hat (wichtig für die Leistungsberechnung).
Nehmen wir den BC 547 als Beispiel, mit einer Stromverstärkung B von 75
- 900. Um garantiert 20 mA für die LED zu liefern, sind also 0.27 mA Basisstrom nötig. Also ungefähr 1 mA, dass lässt sich gut rechnen. Eine Sättigungsspannung finde ich gerade nicht, also nimmt man 0,1 V bis
0,3 V an. Mal 20 mA sind 6 mW Ptot, was bei MaxPtot von 0,5 W mehr als genug Sicherheitsspielraum lässt. Jetzt noch ein TTL-Signal mit 3,5 V H-Pegel, ergibt 2,7 kOhm Vorwiderstand (UBE!) und fertig!
Gruß,
Ed
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