Transistor als Schalter

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Hi Leuts,

ich habe hier eine C-Control von Conrad, und möchte mit der Leuchtdioden
schalten. Also immer Gruppen (insgesamt 6 Gruppen mit jeweils ca. 30 LEDs).
Dazu suche ich nun einen Transistor, da die CControl ja nur maximal 10 mA am
Port ausgeben kann.
Transistoren gibts ja genug, aber: woher krieg ich die Kennlinienfelder ?
Bei Google gibts zwar jede Menge Datenblätter, aber so wie ich das mal in
der Schule gelernt habe benötige ich die Kennlinienfelder, und die finde ich
nirgendwo.
Wie kriege ich raaus, welcher Kollektorstrom bei welcher Ube bzw. Ib fliesst
?


Greetings
Karlheinz



Re: Transistor als Schalter
Hallo Karlheinz,
für Datenblätter gibts die Homepage von Halbleiterhersteller.
z.b.
http://www.onsemi.com /
http://www.semiconductors.philips.com/catalog/219/282/27046/30927/index.html
#30927
http://aufzu.de /
Musst du halt mal schauen
tschau
Maik



Re: Transistor als Schalter

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Es ist nicht besonders effektiv, alle LED parallel zu schalten:

+5V
 +----+----+----+----+----+ ...30
LED  LED  LED  LED  LED  LED
 |    |    |    |    |    |
220R 220R 220R 220R 220R 220R
 +----+----+----+----+----+
|< Transistor
 |E
GND
nicht so sehr weil dann der Transistor 600mA aushalten muss,
sondern weil du 6*600mA = 3.6A aus dem Netzteil ziehst.

+100V
  |
 LED
  |
 LED
  |
 LED
  :30
  :
 LED
  |
  R
  |
-|< Transistor
  |E
 GND
Wenn man alle LEDs in Reihe schaltet, braucht man je nach LED
Farbe 30*1.6V bis 30*3.6V, also ueber 100V.

Man wird eine sinnvolle Kombination waehlen (z.B. je 6 in Reihe
und 5 Staenge davon parallel an einem 24V/600mA Netzteil.

Und damit ergibt sich auch dein 'Transistor': ULN2003
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
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Re: Transistor als Schalter
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Indem Du den Widerstand vor der Leuchtdiode entsprechend bestimmst.
Wozu braucht man da Datenblätter? Jeder TUN-Transistor mit einer
Verstärkung > 100 ist bestens geeignet. Basisstrom auf ca. 1mA fertig.
MfG
Dieter


Re: Transistor als Schalter
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Na na, bei eventuell 600mA Last ?
Stromverstaerkung von 600 im Schaltbetrieb ist etwas viel verlangt,
600mA Kollektorstrom fuer einen TUN auch.
Selbst einem Darlington wie BC517 mag man nur 400mA zumuten.

Soo einfach ist es nun nicht.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
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Re: Transistor als Schalter

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Ich würde statt einem bipolaren Transistor eher einen FET einsetzen.
Für die LEDs würden sich auch low-current oder super helle
Varianten lohnen, wobei man auch LED-Matrices oder LED-Packs nutzen
kann.

Später lohnt es sich vielleicht, sich mal mit gemultiplexen LEDs zu
beschäftigen, da 30 LEDs pro Gruppe eine nicht gerade kleinen Strom
erfodern (siehe auch andere Posts).

Gruß
Udo

--
Fascinating is a word I use for the unexpected.
                -- Spock, "The Squire of Gothos", stardate 2124.5


Re: Transistor als Schalter
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Ein JFET der mit negativer Spannung von unter 0 Volt angesteuert werden
muss, oder ein normaler MOSFET der mit 12V angesteuert werden muss ?

Wie war das noch mit LogicLevel...

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Und was soll da Multiplexen bringen, ausser mehr Strom ?
(vorher
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de /
lesen)
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
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Re: Transistor als Schalter
Hallo Karlheinz,

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Ich glaube, um Kennlinienfelder zu berechnen, braucht man nur ein paar
Grunddaten des Transistors und kann dann losplotten.

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Das kann daran liegen, dass Kennlinienfelder von Transistoren AFAIK auch
nur in der Schule benötigt werden.

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Hah - ein Plenk in freier Wildbahn!

Jedenfalls ist das beim Schaltbetrieb des Transistors ganz einfach - der
Strom wird nicht über den Tansistor eingestellt ("Kennlinienbetrieb"),
sondern durch die Last vorgegeben - in Deinem Fall die LED mit
Vorwiderstand. Der Transistor wird dabei so angesteuert, dass er als
Stromverstärker garantiert mindestens den notwendigen Strom liefert. Man
gibt dann (mindestens) noch den Faktor 2 bis 3 drauf, damit der
Transistor auch garantiert in der "Sättigung" ist und die
geringstmögliche Collector-Emitter-Spannung hat (wichtig für die
Leistungsberechnung).

Nehmen wir den BC 547 als Beispiel, mit einer Stromverstärkung B von 75
- 900. Um garantiert 20 mA für die LED zu liefern, sind also 0.27 mA
Basisstrom nötig. Also ungefähr 1 mA, dass lässt sich gut rechnen.
Eine Sättigungsspannung finde ich gerade nicht, also nimmt man 0,1 V bis
0,3 V an. Mal 20 mA sind 6 mW Ptot, was bei MaxPtot von 0,5 W mehr als
genug Sicherheitsspielraum lässt. Jetzt noch ein TTL-Signal mit 3,5 V
H-Pegel, ergibt 2,7 kOhm Vorwiderstand (UBE!) und fertig!

Gruß,

Ed

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