Hallo zusammen!
Wie ist es eigentlich zu diesen Zickzack-Widerstandssymbolen in Schaltplänen gekommen? Ist das besser zu plotten als Rechtecke?
Ich finde Rechtecke besser.
Gruß
Gregor
Hallo zusammen!
Wie ist es eigentlich zu diesen Zickzack-Widerstandssymbolen in Schaltplänen gekommen? Ist das besser zu plotten als Rechtecke?
Ich finde Rechtecke besser.
Gruß
Gregor
Am Samstag, 26. Oktober 2019 14:18:25 UTC+2 schrieb Gregor Szaktilla:
Sieht man oft in alten Amerikanischen Schaltbildern. Wahrscheinlich soll das zicke zacke die Wendeln eines Drahtes um einen Zyli nder darstellen.
Das ist amerikanisch. Kommt von Draht-Widerständen. Spulen zeichnen die auch so, nur ohne Zacken, wie aneinandergereihte, handgeschriebene lllll.
Die Amis zeichnen Zacken ohne Zacken?!
Die spinnen, die Amerikaner.
Gregor
Hmja, in manchen Aspekten ist US-amerikanisch sicherlich schräg.
Aber wenn es um elektrische Symbole von Gattern in Schaltplänen geht, dann schießt die IEC m.E.n. voll den Vogel ab. Diese BOCKhässlichen Quadrate mit der bekackten, nicht zentrierten Beschriftung und diesem super schrägem Text (">=1" oder "=1"). NEEEEE ey. Da ist ANSI oder DIN echt deutlich besser. Diese Ekelquadrate gehen gar nicht. Voll ohne Not dazuerfunden, einfach um noch eine weitere Darstellung zu haben.
Gruß, Johannes
Hi Gregor,
Sowohl plotter alsauch von Hand ist die Zackenlinie viel schneller und ohne Abzusetzen gezeichnet.
Ich bin mit dem Rechteck groß geworden und werde das selbst an der Tafel nicht los. Im Gegenzug verweigere ich dem OP das Rechteck hartnäckig. Das bleibt beim Dreieck, fertig aus Schluß.
Marte
Am 26.10.2019 um 15:11 schrieb Marte Schwarz:
Was heißt Du wirst sie nicht los? Das Rechteck ist doch auch das normgerechte Schaltzeichen in der alten Welt...
Ja, das ist voll meine Meinung. Als Grund wurde 'Besseres Zeichnen' mitgeteilt.
Der Signalverlauf Eingänge-->Ausgänge ist bei Kästchen unklar. Daß Ingenieure Schaltpläne lesen, scheint bei den Kästchen vollkommen ohne Bedeutung zu sein - wichtiger ist etwas Anderes.
Ich finde die DIN-Symbole am besten. Besonders die durchgezogenen Linien bei ODER. Die US-Symbole sind zu schnörkelig, aber akzeptabel.
Hm ... wenn das ein Witz sein soll, würde ich ihn gerne verstehen. Was heißt „Ils sont fous ces américains“ denn?
Gruß
Gregor
Am 26.10.2019 um 15:27 schrieb Gregor Szaktilla:
Steht doch da.
Wie sehen Spulen sonst aus?
+1In meinem Studium gab es noch die schönen Gattersymbole, die sogar unserer Studentenzeitschrift den Namen gaben: Halbe Semmel :-)
Die Kästchen waren wohl ein (fatales) Zugeständnis an billige Drucker oder Bildschirme, die mit schönen Rundungen überfordert waren.
Ich habe heute noch die Zeichenschablone für all diese anmutigen Schaltsymbole, bis zurück zur Pentode :-)
Nur eines hat mir gefehlt, war das nicht die Elektor-Darstellung von Becher-Elkos? Da wußte man sicher, wo + und - anzuschließen war, im Gegensatz zu diesen langen dünnen und kurzen dicken oder ausgefüllten und leeren Elko- und Batteriepolen.
DoDi
Am 26.10.2019 um 15:02 schrieb Bubo bubo:
Rire désopilant :-)))
DoDi
"Die spinnen, die Amis"
Wie ein DIN-Widerstand, innen schwarz ausgefüllt.
Am 26.10.2019 um 14:41 schrieb Helmut Schellong:
Vor hundert Jahren war das hier auch üblich. Eine kurze Rechteckschwingung war ein Schichtwiderstand, der Dreieck-Burst ein Drahtwiderstand und die Kringel- oder Bogenfolge eine Induktivität.
Schaltpläne von Kränen, Straßenbahnen etc aus Zeiten vor dem zweiten Weltkrieg sind damit immer etwas anstrengend zu lesen. Wenn man aber bedenkt dass viele alte Drahtwiderstände auch wie Spulen aussahen (gerne noch mit heizkörper-artigen Rippen drumherum), dann erscheint das Dreieck als Zwischenstufe zwischen Rechteck (induktionsarm) und Bogen (Spule) schon irgendwie logisch.
Patrick
Wers nicht gewußt hat: IBM hatte eigenes Symbol für Transistor.
War nie nützlich und ist sehr speziell:
MfG JRD
Am 26.10.2019 um 17:19 schrieb Patrick Schaefer:
AFAIR hatten Spulen eine extra Kennzeichnung des Kerns, ohne auch für Widerstände, gestrichelt für Ferrit und (doppelt?) durchgezogen für Eisen. Ferrit oft noch mit dem Trimmer-Symbol für Kerne mit Gewinde in abgleichbaren ZF Kreisen etc.
DoDi
Eine Zeitlang gab es Transistor Symbole ohne die geknickten Leiter.
Wie soll ich das hier zeichnen`?
Gerader waagrechter Strich is die Basis, von links gerade connected, von untern rauf ein gerader Pfeil, der Emitter, und oben wech gerade der Collector. Rundherum ein Kreis. Sehr ähnlich dem Triodensymbol.
Warum der Schwachsinn mid en Knickebeinen sich durchgestzt hat, versteht nur der Teufel.
w.
Am 27.10.2019 um 11:06 schrieb Helmut Wabnig:
Sieht doch viel schöner aus, und läßt sich nicht so leicht mit Röhren verwechseln. Deshalb sollte auch der Kreis drumrum (Vakuumröhre, mit Punkt gasgefüllt) beim Transistor weggelassen werden.
Auf die rechtwinkligen Anschlüsse ist man ja bei den FETs zurückgekommen, möglicherweise weil die Kontaktierung im Metall-Layer oben drauf (flach) stattfindet. Die ursprünglichen Germaniumtransistoren konnte man ja nicht integrieren, das ging erst mit Silizium.
DoDi
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