Suche bürstenlosen Motor mit Hallsensoren; 12V; 500-700Watt
Mar 03, 2007 16 Replies
W
Wolfgang Weinmann
Hallo,
ich suche f=FCr einen Anwendungsfall, wo bereits beim Anlauf sehr hohe Drehmomente auftreten, einen b=FCrstenlosen Gleichstrommotor mit Hallsensoren. Spannung 12V, Leistung kurzfristig ca. 500 ... 700 Watt. Wer kann Hersteller nennen, die solch einen Motor im Programm haben. Eine erste Schnellsuche blieb bei mir ohne Erfolg.
Gru=DF
Wolfgang
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G
gUnther nanonüm
"Wolfgang Weinmann" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@t69g2000cwt.googlegroups.com... ..
Hi, Bühler, Maxxon gefragt? Wären die ersten Verdächtigen. Dann Mabuchi? Wieso ist ein Getriebe unmöglich? Ansonsten liegst Du im Bereich eines normalen Autoanlassers, so etwa
6-Zylinder oder ein (sehr) kleiner Diesel.
mfg,
gUnther
W
Wolfgang Weinmann
? Wieso
B=FChler, Faulhaber und Maxon habe ich nachgesehen. Entweder zu kleine Leistung, oder keine Sensoren, oder beides.
G
gUnther nanonüm
"Wolfgang Weinmann" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@n33g2000cwc.googlegroups.com... ..
Hi, das macht mich mißtrauisch. Kann es sein, daß Du nicht gefragt hast? Soein Motor ist im "wahnwitzigen" Bereich, bei Strömen oberhalb 50A ergeben sich irre Drahtstärken, sowas wickelt kein Motorhersteller ohne Not. Kann mir nur vorstellen, sowas als Antriebsmaschine für Kleinst-Uboote oder als E-Antrieb für Boote zu nutzen. Auch Winschen, Pumpen haben derartige Leistungen. Hallsensoren sind aber ziemlich überflüssig, wozu braucht Ihr die denn? Bei den Strömen sind Temperatursensoren an den Endstufen vermutlich auch genau genug :-)
mfg,
gUnther
R
Rolf_Bombach
gUnther nanonüm schrieb:
Eben. Kollektormotoren mit 2kA Dauerstrom gibt es ja zu tausenden, das ist kein Problem.
Das schien mir eher der Knackpunkt. Für kompakte Servoantriebe mit kurzzeitigen Lastspitzen und extrem geringer Trägheit kämen Scheibenläufer in Frage, aber das sind meistens auch nur "gewöhnliche" Kollektormotoren.
mfg Rolf Bombach
G
gUnther nanonüm
"Rolf_Bombach" schrieb im Newsbeitrag news:45e9ba0b$1 snipped-for-privacy@news.bluewin.ch... ..
Hi, bei 12Volt?
Mir gings um die Baugröße, bei nur 12Volt sind einfache Windungen schon Nudeldick.....gibts Bürstenlose mit "halben" Windungen? Meinen letzten Anlasser hab ich vor 20 Jahren verbastelt, damals noch für einen Gocart mit E-Antrieb. Der hatte Bürsten.....
mfg,
gUnther
H
Harald Wilhelms
Der kann diese Leistung aber nicht als Dauerleistung. Vieleicht kann er 12V noch nicht einmal als Dauerbetriebsspannung vertragen... Gruss Harald
G
gUnther nanonüm
"Harald Wilhelms" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@64g2000cwx.googlegroups.com... ..
Hi, wimre war das ja auch nicht gefordert, lediglich beim "Anfahren" sollte er solches schaffen. Und wenn man einen "Anlasser" anstatt für Straßendreck und Winterfeuchte geschlossen mal für bessere Kühlung "offen" betriebe? Meinen Golf-II hab ich mal "warmgeorgelt", als die Glühanlage versagte. Mit Starthilfe. Mir wars auch mehr um die Bauart zu tun, wegen der extremen Ströme sind die Drähte arg dick, einen Bürstenlosen so zu bauen wird nicht ganz einfach. Wenn ich etwa an die Faulhaber-Glockenmotore denke :-))
mfg,
gUnther
R
Rolf_Bombach
Wahrscheinlich nicht mal im Leerlauf. Die Leerlauftestspannung ist meist bei ca. 11 V, der Arbeitspunkt um 8.2 V herum spezifiziert. "12 V" bezieht sich auf ein System basierend aus 6-zelligem Bleiakku. Bei laufendem Motor sind es ohnehin eher 14V als 12V, merkwürdigerweise berücksichtigt man das erst bei den 42V Systemen, die AFAIK nach alter Schreibweise dann 36V Systeme wären.
mfg Rolf Bombach
G
gUnther nanonüm
"Rolf_Bombach" schrieb im Newsbeitrag news:45ec5e49$1 snipped-for-privacy@news.bluewin.ch... ..
Hi, der Anlasser ist ja auch nicht Bürsten(besser: Kohlen)-los. Alleine daran fallen schon genügend "Volts" ab, um einen echten Kurzschluß zu verhindern. Jedoch wäre soein "Sicherheitssystem" beo hoher Spannung auf lange Kohlen angewiesen, die sich nicht leicht stabilisieren lassen. Weshalb man da genauer hingucken muß.
mfg,
gUnther
T
Thomas Huebner
Wolfgang Weinmann schrieb:
P (kW) * 9550 M (Nm) = ------------- n (1/min)
mit: n : Anzahl der Umdrehungen je Minute [1/min oder min^(-1)] P : Leistung in Kilowatt [kW] M : Drehmoment in Newtonmeter [Nm]
Mit n= 0 M = 0,7 * 9550 = 6685 Nm?
Wie hoch ist denn das wirklich erforderliche Drehmoment?
Thomas
'Gerades Scheitern steht höher als ein krummer Sieg.'
-Sophokles, Philosoph
W
Wolfgang Weinmann
Der Anwendungsfall ist ein Anlasser f=FCr einen kleineren Verbrennungsmotor. Der Kunde hat selbst schon experimentiert und mit einem 600 Watt Motor springt der Motor an. Wegen Wartungsfreiheit usw. soll ein b=FCrstenloser Motor zum Einsatz kommen, der dann immer fest mit dem Motor verbunden bleibt und als Generator genutzt wird. Da ein Verbrennungsmotor aber beim Verdichten ein sehr hohes Moment erfordert, bin ich auf der Suche nach einem Sensor Motor.
Gru=DF
Wolfgang
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Axel Berger
*Wolfgang Weinmann* wrote on Tue, 07-03-06 14:02:
Über die Drehzahlen dabei bist Du Dir halbwegs im Klaren?
T
Thomas Huebner
Thomas Huebner schrieb:
Hach, bei n=0 ist M=OO (nicht definiert, unendlich) In natura durch die realen elktrischen Widerstände begrenzt. Simmt aber für n=1 ;-)
Thomas
'Gerades Scheitern steht höher als ein krummer Sieg.'
-Sophokles, Philosoph
T
Thomas Huebner
Wolfgang Weinmann schrieb:
Da sollten besser reale Drehmomentmessungen vorgenommen werden.
Ich hoffe, mit alten Öl, schlechten Sprit und bei -35 °C.
Das ist natürlich wünschenswert. Kenne allerdings keine in der Leistungsklasse. Vielleicht Indramat?
Dynastart. Alles schon da gewesen. Allerdings mit Kohlen.
Und real recht undefiniert.
Thomas
'Gerades Scheitern steht höher als ein krummer Sieg.'
-Sophokles, Philosoph
H
Harald Wilhelms
Das die Kombination aus Motor und Generator zum Anschluss an einen Verbrennungsmotor technisch m=F6glich aber nicht unbedingt sinnvoll ist, weiss man schon seit Jahrzehnten. Ich w=FCrde beide Funktionen trennen, so wie es auch die meisten Fahrzeughersteller tun. Gruss Harald
R
Rolf_Bombach
Harald Wilhelms schrieb:
Wissen tut man das eigentlich nicht.
Man sollte sich zuerst fragen, warum die das tun und zu welcher Zeit sie auf diese Idee gekommen sind. Vieles ist einfach preisoptimiert, und viele Ideen kommen noch aus der 6V-Zeit, als noch kein hoher el. Leistungsbedarf im Auto vorhanden war und als Benzinverbrauch noch weniger Thema war als heute. Heute ist der Trend eindeutig wieder Richtung Vereinigung auch hier ;-). Siehe 42V, Start- Stop-Automatik usw.
mfg Rolf Bombach
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