Mit dem zweitbilligsten liegt man normalerweise richtig. Muss ja kein Oehlbach-Kabel sein. :-)
Gruß Henning
Mit dem zweitbilligsten liegt man normalerweise richtig. Muss ja kein Oehlbach-Kabel sein. :-)
Gruß Henning
Wenn sich das auf mich bezieht, m=F6chte ich dazu anmerken: Wenn ich eine solche Steckleiste bei einem H=E4ndler f=FCr 2EUR und beim anderen f=FCr
4EUR kaufe, glaubst Du wirlich, das dann die 4EUR Leiste doppelt so gut ist? Ich denke f=FCr gute Qualit=E4t bei Steckdosenleisten muss man schon mindestens 15EUR bezahlen. Gruss Harald
Das war kein Fehler, sondern ein Feature: Die eingebaute =DCberlastsicherung... Gruss Harald
Du gibst Dir die Antwort weiter unten ja selbst: Beide sind Elektroschrott, weil es für diesen Preis nicht vernünftig zu Realisieren ist...
Da besteht kein Zusammenhang.
Das oben gezeigt Gerät ist ja in Wirklichkeit keine Steckdosenleiste, sondern eher eine "Vorrichtung zum (Selbst)Mord mittels elektrischem Strom" und kann insofern auch einen Preis haben, der von dem einer herkömmlichen Steckdosenleiste (nach unten) abweicht.
Das Problem ist also nicht der Preis, sondern die falsche Deklaration. Siehe auch Dioxin-Eier. Wären die korrekt als "Gift" deklariert gewesen, dann wäre die Schuldzuweisung an die Kunden "warum kauft ihr auch so billig" gerechtfertigt.
Aber wenn "Eier" oder "Steckdosenleiste" drauf steht, dann muß das auch drin sein. Sonst ist es ganz gewöhnlicher Betrug (siehe auch: Marketing).
Ich fordere drakonische Strafen für Falschdeklaration und Lügen in der Werbung!
XL
Harald Wilhelms schrieb:
Leider stelle ich vermehrt fest, dass ein Preis keine Relation mehr zur Qualität eines Produktes hat. Mir kommen Geräte in die Finger, die durchaus ihren Preis hatten, sich bei der Prüfung dann aber ebenfalls als Schrott herausgestellt haben.
Um an obigem Beispiel anzuknüpfen: Die Verkäufer zieren sich nicht, Billigramsch für ?15 über den Tisch zu schieben. Dafür gibt es auch andere, die tatsächlich auch mal wirklich gute Ware zum Schnäppchenpreis anbieten. Daher ist der Preis alleine für mich in keiner Weise mehr ein Argument für oder gegen ein Produkt. Leider, möchte ich noch anfügen, denn bis vor ein paar Jahren war ich auch der Ansicht: You get what you payd for. Das ist m.E. aber vorbei. Ich kann Dritten nicht mehr sagen: Geh in den Laden, plan für deinen Wunsch etwa soundsoviel ein, dann hast du auch etwas rechtes. Ne, man muss das Zeug wirklich angucken, zu oft wäre auch ein Blick ins Innere unabdingbar.
Felix
Und dann kommt jemand daher, der die gleiche Steckdosenleiste in eine Blisterverpackung steckt und für 15EUR anbietet, um die "Was nix kostet, kann nix taugen"-Käufer zu ködern. Und die Leute werden's kaufen, mit einem guten Gefühl.
Gruß Henning
Am Mon, 7 Feb 2011 12:22:53 +0100 schrieb Axel Schwenke:
Sie ist gerechtfertigt. Durch den ständigen Griff nach 'billig' wird anderes aus den Regalen verdrängt und billiges liegt drin.
Selbst schuld wem sein Essen usw. nicht mehr wert ist und wer sich nicht darum schert ob andere mit dem Erlös überhaupt auskommen können.
Lutz
Am Mon, 07 Feb 2011 12:26:42 +0100 schrieb Henning Paul:
Dann lohnt es sich aber wieder hinzugehen und den Schrott auf den Tisch zu hauen. Wegen 2 Euro macht das wahrscheinlich niemand.
Lutz
"Lutz Schulze" schrieb im Newsbeitrag news:fu7mt8v6y5z9$. snipped-for-privacy@40tude.net...
Also ich kenne eigentlich niemanden, der nur nach billig greift.
Im Gegenteil.
Da wird beherzt zu teurem Bosch-Schrott gegriffen, "weil man da ja das gute Gefühl hat das würde was taugen", und nicht nur beim Auto bleiben Billigangebote wie VW Fox oder Daihatsu Cuore im Laden stehen und der Michel gibt gerne mehr aus. Auch Firmen wie WMF oder Käfer Feinkost leben davon dasselbe Blech zum zehnfachen Preis zu verkaufen.
Nein, man will nicht billig, man will gut.
Leider gibt es da immer weniger weil DIE HÄNDLER stets das billigste einkaufen und überhaupt nicht auf die Qualität achten, versuche mal zur Saison eine reife Clementine zu bekommen, versuche mal im Sommer eine ausgereifte Melone zu kaufen, komplette Fehlanzeige, egal wie viel du zahlst. Und: Das war mal anders, das ging durchaus mal als es noch nicht 25% Rendite bei der Deutschen Bank hiess.
Ich kenne genug Leute, die das Experiment "lieber zahle ich mehr" hinter sich haben. Alle mussten feststellen, daß sie mehr ausgegeben haben, aber nichts besseres bekommen hatten.
Am 07.02.2011 13:13, schrieb MaWin:
Du willst damit also sagen, daß meine "made in Germany" Steckdosenleiste für etwa 40 Fragezeichen auf dem gleichen Qualitätsniveau liegt, wie der gezeigte Elektroschrott? Träum weiter...
Bis die Leiste abbrennt wird das aber keiner tun.
Gruß Henning
Am 07.02.2011 11:39, schrieb Axel Berger:
Dann hast du dich, zumindest diesesmal, verguckt. Schau mal genau hin.
Thus spoke Axel Berger:
Doch, das sollte eigentlich der mittige Blechstreifen erledigen.
Tschüs,
Sebastian
"E.-R. Bruecklmeier" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...
Da du NATÜRLICH keine Fakten wie den Herstellernamen nennst, wirst du BESTIMMT folgende Berichte für vollkommen erlogen halten:
Wenn man bedenkt, dass so eine Leiste im "Fachhandel" mindestens 40EUR kostet...
Gruß Henning (dessen M/S-Leiste von Reichelt nur 15EUR gekostet hat und seit über 3 Jahren klaglos ihren Dienst verrichtet)
Am 07.02.2011 14:54, schrieb MaWin:
Eric.
"E.-R. Bruecklmeier" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...
Im Notfall war halt der Ferrari ein Billigetil, wenn bei ihm der Türgriff abfällt hätte man eben einen Rolls Royce kaufen müssen. So lügt man sich die Welt zusammen.
Am 07.02.2011 15:41, schrieb MaWin:
Ah ja - verstehe...
Warum sind die denn bei Euch so teuer? Hier kostet eine Steckdosenleisten im kleinen ACE-Heimwerkerladen im Dorf mit Steuer rund $15:
Gusseisern robust, aus Metall, bei meinen sind stabile Bakeliteinsaetze drin, fette Kabel.
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