Studienarbeit: RFID koppeln mit Yaampp Player

Jun 06, 2005 13 Replies

Hallo,



wir sind zwei Studenten im 4. Semester Elektrotchnik, und sollen im Rahmen einer Studienarbeit ein Gerät entwickeln, welches mittels bestimmter RFID ID (also dem Tag) das dazugehörige Audiofile abspielen soll.



Dazu haben wir uns überlegt den Yaampp player zu "missbrauchen" und diesen über einen RFID Empfänger anzusteuern.



Zusätzlich soll das ganze noch tragbar sein und beliebig bespielbar sein.



Hat jmd vlt hier in der Newsgroup evtl. eine Idee wie so etwas realisierbar ist?



Also es braucht uns keiner jetzt eine Schaltung etc entwickeln, dafür ist ja die Studienarbeit da (-;, aber vlt hat jmd eine Idee mit welchem vorgeschalteten Controller das möglich ist bzw ob der Atmel auf der Yaampp Platine direkt über einen RFID-Empfänger ansteuerbar ist, so dass er die Anforderungen erfüllt. (sind ja erst viertes Semester und haben noch nicht die Erfahrung, welche so hoffen wir noch kommen wird)



Noch ein Hinweis:



Die schon implementierte IrDa Schnittstelle wäre zwar auch eine Alternative, aber das "Ausleseobjekt" soll stromlos bleiben.



Vielen Dank für die Hilfe.



Gruß Mark und Manuel


Dann muß das Lesegerät das Datenpaket empfangen und decodieren. Was nicht ohne Controller geht.

Batteriebetrieb ist nicht so einfach, da der Aufbau des Feldes für das Lesegerät Strom zieht. Es wäre natürlich möglich kapazitiven Näherungschalter zu bauen der wenn die Hand in die Nähe kommt den Leser einschaltet.

Auf

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gibst ein RFID-Sonderheft und ein Heft 10 wo Schaltungen sind. Das Thema taucht häufiger auf, diese newsgroup mit groups.google nach RFID abklappern.

MfG JRD

Ich würd mal sagen: der Atmel steuert den Empfänger an, nicht umgekehrt...

Atmel bietet selbst Empfänger-Chips an:

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Vielleicht kannst du sowas gebrauchen (Atmel U2270B):

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Disclaimer: Ich kenne mich mit RFID nicht aus, dafür aber mit Google

*winkmitdemzaunpfahl*

Grüsse, Stephan

"Mark Weber" schrieb:

Das wird auf jeden Fall klobig. Z.B. ist der TI "Series 2000" Rfid-Reader (550 Euro und gerade mal 15cm Reichweite) deutlich größer als ein Walkman, die Antenne hat die Größe einer dicken Zigarre. Andere Reader hatte ich noch nicht in der Hand, aber viel kleiner sind die auch noch nicht zu bekommen bzw. zu bezahlen.

Das Gerät braucht 7-12 Volt und ist mit 4 W ein netter Stromfresser. Ahso, Antennenspannung ist ca. 110 Volt, will man also nicht unbedingt am Körper tragen. Kann über RS-232/422/485 angesteuert werden und sollte damit eigentlich in fast alles integrierbar sein.

Mein Erfahrungen mit RFID waren bis jetzt jedenfalls ernüchternd. Reichweite ist lächerlich (ok, für 4k Euro gibts immerhin nen ganzen Meter), Pulkerfassung fast unmöglich und ein dünnes Brett zwischen Tag und Reader ist unüberwindbar. Mag sein, dass andere Reader besser sind als der RI-STU-MB2A von TI.

Viele Grüße, Bernd

Bernd Maier schrieb:

hmmm, so teuer soll es ja nicht werden^^. Aber es muss doch eine Lösung geben. Es gibt ja auch Museen, die RFID für Ihre Exponate einsetzen, nur dass das ganze dann über einen PDA läuft. Wir wollen nur das ganze nicht mit PDA sondern mit Audiofiles, sozusagen eine "Audio-Personenführungsanlage".

und an jedes Exponat eine IrDA schnittstelle ranfrimmeln ist auch irgendwie umständlich.

Eine WLAN positionsbestimmung und anschließender streamübertragung haben wir uns auch schon überlegt, was aber eindeutig den Rahmen und unsere Fähigkeiten sprengen würde.

Mark Weber schrieb

Und nen Strichcode nutzen, der dann optisch erfasst wird?

Sabine

"Mark Weber" schrieb:

Die Museen, die ich kenne, haben eine IR-Beacon über dem Exponat. Also einfach "Kegel" mit verschiedenen Kanälen, vergleichbar mit einer IR-Fernbedienung.

mfg, Bernd

"Sabine Wolf" schrieb:

Das funktioniert. Mit einer Digicam sogar über mehrere Meter. Webcam hat geringere Reichweite, weil geringere Auflösung. Ein Kollege von mir bringt gerade einem Photohandy Texterkennung bei, scheint auch zu klappen.

Nur braucht der OP dann Rechenleistung für die OCR, wir auf einem µC vermutlich etwas knapp. Aber mein Tip wären die schon angesprochenen IR-Beacons. Einfach ne Kiste IR-Fernbedienungen vom Restposten-Verticker, jeweils eine Taste dauerhaft fixieren und die FB passend ausrichten. Für nen Laboraufbau wird es reichen, und mehr will der OP ja auch gar nicht, oder?

mfg, Bernd

Bernd Maier schrieb:

Damit es dann aber doch noch was von einer Studienarbeit hat sollten die Sender vielleicht doch selbst entworfen und auf für die Anwendung optimierten Strombedarf getrimmt werden.... Sonst kann man ja gleich einen fernbedienbaren CDplayer nehmen und eine bestimmten Track anspringen lassen...

Gerald

Gerald Oppen schrieb:

Hi,

also das ganze soll dann auch wenn möglich in einem Museum (also das ist das Ziel) implementiert werden. Das ist endlich mal eine Studienarbeit bei der man sein Endergebnis im Einsatz sehen kann, bzw es sollte so irgendwann mnal sein.......

Aber irgendwie wird das dem immer ferner...

Das mit der IR schnittstelle wird dann wohl die preiswertere und vor allem realisierbare Alternative sein.

Mark

such mal nach GID-110 oder GID-120, gibts bei SE in Bückeburg

Gruß

Stefan

Oder Iduktionsschleifen, ist so'ne Art Standard bei vielen Museumsführern...

Ing.olf

Sabine Wolf schrieb:

Hmmm, wäre auch noch eine sinnvolle Alternative, aber dann muss der "dumme" user auch immer schön mit dem Gerät an den Strichcode. Eigentlich soll dass alles automatisiert ablaufen.

Aber den Strichcode werden wir auf jeden Fall in die Möglichkeitenliste aufnehmen.

THX

Gruß Mark

Mark Weber schrieb

Mit RFID müßte der User das Gerät wohl auch ranhalten, Geräte, die RFID-Tags aus einem Meter oder so noch lesen können, nutzen meist ziemlich große Spulen zum Senden/Empfangen, es muß ja erstens mit höherer Energie gesendet werden, zum anderen muß die Antenne empfindlicher sein, um auch aus dieser großen Entfernung noch etwas zu empfangen, so eine Spule dürfte zu groß werden für ein portables Gerät.

Sabine

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