Strom Messen

Jan 15, 2005 3 Replies

Hallo zusammen,



ich messe mit einem A/D Eingang meines MC Strom. Momentan mache ich das über einen parallenen Messwiderstand und zum Schutz des Eingangs mit einem in Reihe geschalteten PTC und einer parallelen Zehner Diode. Das Problem dabei ist, dass die Zehner mein Messergebniss verfälscht.



Kennt jamand eine andere und kostengünstige Methode zum Messen von Strom?



Viele Grüße aus Baden-Baden



Philipp


"torz" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@posting.google.com...

Vergiss PTC (temperaturabhaengiger Widerstand, wozu das ?) und die Diode vom Herrn Zener, der sich wegen dem h wohl im Grabe umdreht.

Der uC enthalt bereits Schutzdioden am Eingang. Es muss nur durch einen Vorwiderstand dafuer gesorgt werden, das nicht zu viel Strom durch sie hindurch fliessen kann

--+--Vorwiderstand--+--| uC /A/D | | | Shunt C | | | | --+----- Masse -----+--|

Je nach Strom wird dein Messwiderstand Shunt so bei 1 Ohm liegen, und der Vorwiderstand wird so 100kOhm haben duerfen. Der C verringert wieder den Eingangswiderstand im Moment des Messens aus Sicht den uC, damit der intern seinen Kondensator des A/D-Wandlers aufladen kann, ohne durch das Ziehen von Strom die Spannung am Eingang zu beeinflussen, und liegt so bei 22nF.

Sowohl Vorwiderstand als auch C haengen etwas von deinem uC ab (dessen Auflaeosung und Genauigkeit) und der gewuenschten Messgeschwindigkeit (der C daempft die Reaktion des Analogeingangs aus schnelle Schwankungen), und die maximal zu erwartende Ueberspannung am Shunt. Selber ausrechnen.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

torz schrieb:

Für eine konkrete Antwort wäre die Größenordnung deines zu messenden Stromes wichtig. Kleine Ströme (Größenordnung 20mA) lassen sich prima mit einem Operationsverstärker in Strom-Spannungswandlerschaltung einem A/D-Wandler zuführen. ---XXXX---- | __R__ | Ie | | |> |--- >-----|- | Ua | | -----|+ | |_____|

Ua = -Ie*R

Für kleine Spannungen solltest du einen OPAmp als Differenzverstärker beschalten. So kannst du die zu messende Spannung ideal an deinen ADC-Messbereich adaptieren.

Als OPAmp kannst du auch Sigle-Source-Varianten mit einer Speisespannung von 5V hernehmen. Ich nehme mal an, dass dein uC mit 5 V arbeitet. Hier kannst du dann beliebigen Aufwand treiben und Bauteile mit geringem Temperaturkoeffizienten auswählen.

torz schrieb

Egal ob Zehner oder Zwanziger ;-)

Kostengünstig? Preisgünstig (kostet halt bissi mehr als 'n paar Widerstände): Von LEM gibt's ganz feine potentialfreie Messwandler I/U. Ausgang je nach Bedarf + - 5V, Dein A/D-Eingang wird sich freuen.

Die Welt ist klein ;-)

Gruss, Georg

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