Ich habe länger keine bestellt. Es gab offenbar Fortschritte bei der Kapazität pro Volumen.
Ich bestelle aber privat immer 50V-Typen, damit ich die in allen Schaltungen verwenden kann. (Auf den SMDs steht nichts drauf!) Es gibt viele Schaltungen bis 35/40 V. Was sich aus 30 Vac ergibt, ist das allgemeine Maximum.
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haben auch Nachteile!
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voller normaler Patienten ist. Zu tun hat der schon. Wir haben damals aus,...
J
Joerg
Gehen wir mal ins Datenblatt
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auf Seite 8, Zitat "The characteristics of the output capacitor also affect the stability of the regulation system. The MP2307 can be optimized for a wide range of capacitance and ESR values". Das ist normalerweise Code fuer "ist nicht unter allem Umstanden stabil", was an sich nicht der Stil von MPS ist.
Versuche mal mehrere 10uF keramisch parallel. Es kann z.B. sein, dass der chinesische Hersteller der Module ein "guenstiges" Angebot an Keramikkondensatoren bekommen hat, diese aber bei Belastung mit hoeherer Spannung in der Kapazitaet weit mehr absacken als ueblich. Dafuer kosteten sie vielleicht ein Zehntel Renminbi weniger.
Sollte der Regler ein bestimmte ESR brauchen, kann man einige zig mOhm in Serie zu den externen Ausgangs-Kondensatoren schalten. Das wuerde mich jedoch wundern, weil ich das beim MP1584 nicht musste, auch wenn das kein Sync-Buck ist.
Ich wuerde auf die Qualitaet des oder der verbauten Ausgangskondensatoren tippen. Eine Moeglichkeit, das zu pruefen, waere den oder die Ausgangskondensatoren von einem guten Modul auf ein schlechtes zu transplantieren.
O
olaf
Ja, in den letzen 10Jahren. :-)
Ich kann dir sogar verraten das es derzeit grosse Probleme gibt solche Kapazitaeten zu bekommen weil viele Hersteller aufgehoert haben sowas grosses wie 0603 oder 0805 herzustellen. Die grossen Stueckzahlen laufen wohl nur noch in 0402.
Das scheint mir im allgemeinen auch klug zu sein. Einfach weil sie
10uF typen bei Nennspannung nur noch so wenig Kapazitaet haben. Ist fuer viele anwendungen vielleicht egal, aber nicht fuer alle.
Privat? Naja, vielleicht einige, aber IMHO nicht viele.
Olaf
O
olaf
Wie ich gerade schon sagte, es gibt derzeit Weltweit einen ziemlichen Engpass was diese Teile angeht. Da zahlt der Einkauf mittlerweile auch zaehneknirchend das doppelte um die noch zu bekommen.
Olaf
O
Olaf Schultz
On 8/24/19 10:45 PM, Joerg wrote: ...
Erinnert mich ganz dringend and die Übersetzung der Statements der Ingenieure zum Feedback der Großkopferten bei "Konzernabnahmefahrten" der Automobilindustrie... war die letzten Tage in der Süddeutschen drin.
Olaf
M
Markus Faust
Am 24.08.19 um 18:03 schrieb Johannes Bauer:
Schalte mal 2 Stück in Reihe und schließe die Reihenschaltung an Deine Messbrücke an. Lege an den Mittelpunkt über einen hochohmigen Widerstand eine einstellbare Spannung an (gegen eines der Enden - musst mal probieren, welches Ende an Deiner Messbrücke unempfindlicher ist). Spannung dann zwischen 0 und Nennspannung der Kondensatoren variieren.
Murata hat (hatte früher?) relativ gute Datenblätter, in denen auch der Verlauf der Kapazität über die Betriebsspannung charakterisiert wurde, z.B.
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Am Ende läuft es irgendwie darauf hinaus, größere Kondensatoren und/oder welche mit höherer Spannungsfestigkeit einzusetzen, um bei der Spannung, mit der sie in der Schaltung betrieben werden, noch ein bisschen Kapazität übrig zu haben.
Na ja, das ist mit Hausmitteln noch schlechter zu bestimmen. Wenn der Typ bekannt ist, steht mit ein bisschen Glück im Datenblatt was zum Sättigungsverhalten (Verlauf der Induktivität über DC-Bias-Strom).
Ich habe (vor mittlerweile 16 Jahren oder so) mal folgende einfache Schaltung zur (näherungsweisen) Bestimmung der Hysteresekurve benutzt:
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erhältst Du dann z.B. sowas:
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BU1 (x-Achse vom Oszi) misst Du (mittels Shunt) den Strom durch die Induktivität. Dieser ist (über Windungszahl und magnetische Weglänge) proportional zur magnetischen Feldstärke. Auf der y-Achse soll die magnetische Flussdichte (älterer Begriff: Induktion) stehen. Die Spannung über der Induktivität ist (wenn man den ohmschen Widerstand vernachlässigt) proportional zur Ableitung der Flussdichte nach der Zeit. Unter der Voraussetzung, dass der Gleichanteil der Stroms gleich Null ist erhält man durch Integration die Flussdichte. Die angegebene Schaltung ist so ziemlich die Minimalvariante für den Zweck. Die Dimensionierung muss an die konkrete Induktivität angepasst werden. Die Messfrequenz muss so gewählt werden, dass der ohmsche Widerstand der Induktivität nicht so sehr ins Gewicht fällt (XL bei der Messfrequenz muss deutlich größer sein als RL). In meiner Anwendung damals ging es um Induktivitäten für relativ hohe Ströme. Da ich keinen Sinus-Generator hatte, der bei der gewünschten Frequenz 30A liefern konnte, habe ich C1 hinzugefügt, der mit L1 einen Schwingkreis bildet. Somit muss der Generator nur noch die Verluste ausgleichen. Eine kleine Audio-Endstufe (100W oder so) war dann für den Zweck ausreichend. Das "Masse-Konzept" der Schaltung ist auch bisschen gewagt. Das könnte man mit etwas Elektronik vermeiden. Dann könnte man z.B. auch den ohmschen Anteil vor der Integration kompensieren oder die ganze Sache universeller aufbauen.
Viele Grüße Markus
M
Michael Wieser
obacht - die haben nur bei 10V keine 10uF.... wenn es gut geht vielleicht noch 1-2 uF...
Oder anders gesagt: seit einigen Jahren ist das Datenblatt-lesen von normalen Kerkos ebenso Pflicht(!) wie das Lesen der Halbleiter- Datenblätter. Und einfach nur "paßt schon, der hat 10u/10V" führt zu gar wundersamen Effekten.
- Michael Wieser
--
J
Joerg
Das ist schon seit ueber einem Jahr so. Fast so, als waere in der Sahara ein akuter Sandmangel eingetreten.
Man darf dabei nicht auf "sehr guenstige" Angebote reinfallen. It it's too good to be true, it usually is.
J
Joerg
Da wo man in der Entfernung ein lautes *KRUSCHT* und dann Geschepper hoert? Die Sueddeutsche gibt es hier leider nicht.
J
Joerg
Allerdings ist der Kapazitaetsverlust unter Anlage von Spannung umso hoeher, je dichter die Schichten eines MLCC sind. Ein 10uF 50V SMT Keraminkondensator muesste schon recht fett sein.
Fuer privat und unkritischen Einsatz reicht auch was aus der Bastelkiste.
J
Joerg
Wenn es denn mal im Datenblatt steht. IME sind nur wenige Hrrsteller wirklich offen, was dieses Thema angeht. Ein guter Hersteller in dieser Hinsicht ist die Firma Murata, die zumindest auf Anfrage einiges an Extra-Daten liefert.
O
olaf
Wenn ich das jetzt richtig im Kopf habe dann sind die 1210.
Vermutlich. Aber man fuehlt sich ja irgendwie besser wenn man nur vom besten verbaut. :) Vor mir steht ein 27" der so 15Jahre alt sein duerfte. Da hab ich schon einmal die Elkos gewechselt. Ich bin sehr gespannt wie lange der nun haelt.
Olaf
J
Joerg
Das waere schon in der Kategorie High-Density.
So isset. Eigenbauprojekte sollen schliesslich ewig halten, sonst bricht einem eine Zacke aus der Krone. Der Pfiff ist, die halten auch ewig. Die ganze selbstgebaute Elektronik aus meiner Teenagerzeit funktioniert immer noch. Wobei einige TTL-Graeber heutzutage oekologisch nicht mehr so der Hit sind.
Da hatte ich bisher Glueck. Mir ist bisher nur ein Display verstorben. Die Leuchtstofflampen im Backlight gaben auf, das lohnte sich nicht mehr zu reparieren und waere auch schwierig geworden. Sie zuendeten zwar noch, verloschen aber nach wenigen Minuten wieder.
U
Uhu
1206 ist 08/15.
R
Rolf Bombach
Joerg schrieb:
Linke Gazette, Sozen-Sprachrohr, extrem kulturlastig, Pulitzer-Preis und dergleichen, das willst du dir eh nicht antun.
Hast Du wenigstens an Holger gedacht statt das Teil schnöde zu entsorgen?
M
Michael Schwingen
Nur bei älteren LDOs.
Die meisten moderneren Schaltregler sind stabil mit Keramik-Cs mit sehr niedrigem ESR am Ausgang oder erfordern das teilweise sogar.
Hä? Bei einem Schaltregler? Sowohl für die Stabilität, als auch für das EMV-Verhalten will man möglichst geringe Induktivitäten im Layout.
Finger weg von dem Zeug!
Tantal direkt an niederohmigen Quellen sind brandgefährlich. Selbst mit passendem Derating und Einsatz von extra für Schaltreglern gedachten Low-ESR-Tantals hatten wir immer wieder schwarze Brandlöcher in der Platine, die sich der Tantalhersteller auch nicht erklären konnte.
So viel Derating, daß die sicher nicht hochgehen, kannst Du garnicht einbauen. ObRant: ich habe gerade ein schwarzes Brandloch aus der Platine meines HP 34401A herausdremeln müssen, weil HP 20V-Tantals direkt an einer
15V-Versorgungsschiene betreibt. Anscheinend ist das ein gängiges Problem bei dem Modell ...
An moderne Schaltregler gehören entweder X5R/X7R-Keramikkondensatoren, oder gescheite Low-ESR-Elkos, je nach Temperatur/Lebensdaueranforderungen auch gerne OSCON oder andere Festelektrolyt-Typen.
cu Michael
M
Michael Schwingen
Schnapp' Dir den DCDCDesigner von MPS (Windows oder die Web-Version), und stell *Deine* Randbedingungen (Uin, Uout, Strom) ein und lass den rechnen.
Nach meinen Erfahrungen mit anderen MPS (MP8761) geht teilweise der *Wert* der Feedback-Widerstände in die Kompensation ein. Wenn der Chinese da wegen Poti was grob unpassendes verbaut hat, könnte das instabil werden.
Ansonsten das Kompensationsnetzterk am COMP-Pin. Normalerweise liefert der DCDCDesigner brauchbare Startwerte für eine stabile Kompensation.
cu Michael
H
Helmut Schellong
Es wundert mich nicht, daß ich zu den sehr wenigen gehöre, die wissen, was erzwungene Stromflußrichtungen bedeuten.
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