Bei meinem Ersatzakku für den Saugroboter vom Chinesenali hatte ich genau so etwas erwartet und die Schutz- und Equalizerplatine schon bereitliegen. Nicht nötig. Steht jetzt ausdrücklich als Lob in meiner Kundenbewertung.
Bei meinem Ersatzakku für den Saugroboter vom Chinesenali hatte ich genau so etwas erwartet und die Schutz- und Equalizerplatine schon bereitliegen. Nicht nötig. Steht jetzt ausdrücklich als Lob in meiner Kundenbewertung.
Hallo Marte,
Du schriebst am Wed, 2 Apr 2025 08:51:53 +0200:
Von einer idealen Welt - Du nicht?
Nur hat da das eine mit dem anderen eher wenig zu tun. (Abgesehen davon, daß es immer noch Geräte mit NiMH- und sogar NiCd-Akkus gibt, ohne BMS. Da _erwarte_ ich schon eine recht begrenzte Lebensdauer.) Ja, es gab und gibt immer noch - "oft" chinesische - Hersteller, die sich den Aufwand eines BMS sparen wollen, manchmal mit den entsprechenden Folgen, leider fast immer nur für den Kunden. Bei Samsung "damals" war wenigstens der Hersteller noch auffindbar.
Das "BMS" muß da manchmal auch das Ladegerät machen, aber da sparen sich solche Hersteller oft den Aufwand. Und grade da wäre er nötig.
Diese Art von "sterben" ist eher einem sorglosen Umgang mit der Selektion der Zellen auf Gleichmäßigkeit geschuldet und entsteht durch zunehmendes Auseinanderlaufen der Zellen beim Entladen, bis halt die schwächste Zelle schon "leer" meldet, wenn die stärkste noch kaum angebraucht ist. Da muß ein _Lade_management, vulgo "BMS", dagegenwirken und für gleichmäßige(re) Ladung der Zellen sorgen, so daß nur noch die schwächste Zelle die Nutzungsdauer bestimmt. Ein echter Ladungsausgleich ist ja weder beim Laden noch beim Entladen vorhanden, obwohl das möglich wäre und in der Anfangszeit (!) sogar ICs dafür angeboten wurden. Die brauchten aber induktive Bauteile, weil sie nach dem Prinzip eines Spannungswandlers arbeiteten, und solche Elemente sind für "Consumergeräte" halt vieeell zu teuer... Nichtmal für solche Anwendungen wie Fahrzeugbatterien konnten die sich etablieren. Wirklich gängig sind BMS hauptsächlich für "Laptops", weil da die Hersteller Angst vor Regressansprüchen haben, falls da mal einer "abfackelt" (vorzeitiger Ausfall durch Abschaltung der Überwachungselektronik bei Überlauf des Tiefentladezählers trägt ja der Kunde, weil er das nicht erkennen kann). Bei "Händies" ist das Problem nicht relevant, weil da allgemein halt nur eine Zelle eingesetzt wird, und die kann der damit betriebene Computer nebenbei auch mit überwachen.
Am 02.04.2025 um 08:51 schrieb Marte Schwarz:
Manchmal auch dort nicht. Makita z.B. hat explizit keinen Tiefentladeschutz. Der Tenor ist, der Handwerker möge im Zweifel (nach Akkustandswarnung) sein Projekt fertigbekommen und auch die letzten 15 Schrauben noch eingedreht bekommen. Der Akku wird danach aber nicht mehr im Ladegerät akzeptiert und muß ersetzt werden.
Die Heimwerkersparte hat meistens entsprechende Schutzschaltung damit der Laie nicht gleich innerhalb der Garantie- bzw. Gewährleistungsfrist die Akkus zu Tode quält.
Bernd
Bernd Laengerich schrieb:
Warum schalten meine Makita-Geräte dann ab, auch wenn ich nur noch drei Schrauben einzudrehen hätte?
MfG Rupert
Weil auch Makita Geräte in Heimwerkerqualität fertigt?
Grüße Marc
Am 01.04.2025 Di. um 19:18 schrieb Jürgen Hüser:
Wie kommst du auf 4.5V? Ich nur auf 4.4V. Aber prinzipiell stimmt es das auch 4.4V recht viel ist.
Jürgen
Hallo!
Am 05.04.2025 um 08:54 schrieb Jürgen Jänicke:
Je, Tippfehler, sollte 4,35 statt 4,5V werden. Inklusive der Toleranz dann 4,20-4,40V.
Das war aber nur ein Beispiel welches anregen sollte diese 2S und
3S-BMS-Breakouts mal zu hinterfragen.Und genau dort ist ein schwarzes Loch: Keiner der vielen CN-Händler die diese Teile als Schüttgut verkaufen hat einen Schaltplan dazu, freilich auch keine Angaben über die Bestückung. Und genau diese bestimmen wo die BMS tatsächlich auslöst
Jürgen
Makita stellt solche Geräte wohl her, die heissen dann aber "Maktec" oder "Makita mc" (oder so ähnlich...)
MfG Rupert
Es gibt auch als Makita gelabelte Geräte die die Hälfte von dem kosten was die "richtigen" kosten. Haben dann wohl Plastikgetriebe oder sowas. Für den ambitionierten Heimwerker völlig ausreichend.
Grüße Marc
Hmm, du hast sicherlich Belege dafür, dass Makita derartige Rechtsverletzungen hinnehmen würde oder solche Geräte gar selber in Verkehr bringt (um den eigenen Ruf zu ruinieren...)
MfG Rupert
Warum ist es eine Rechtsverletzung dass man seine eigene Marke auf Geräte klebt?
Diejenigen die ich kenne, die eine solche Billig-Makita haben, sind hochzufrieden.
Ich selbst habe seit 2011 einen Black-und-Decker-Akkuschrauber der
250-Euro-Klasse, der hat die Baustelle und zehn Jahre Hauseigentümer 1a überlebt. Besser als der Kress, den ich davor hatte.Grüße Marc
Am 07.04.2025 um 23:40 schrieb Rupert Haselbeck:
Makita hast exakt das selbe Problem wie z.B. Miele auch. Variante a) Preis und Qualität hochhalten und nur einen sehr kleinen Markt bedienen. Variante b) den Kundenkreis über den Preis deutlich zu vergrößern und riskieren, daß die Marke leidet. Wie viele andere auch, hat sich Makita für den Weg b) entschieden. Ich kenne in meinem direkten Umfeld zwei Schreiner, die haben Maikta den Rücken gekehrt, seit die Marke im Baumarkt verkauft wird.
Daß unter dieser Prämisse auch der Ruf der Marke riskiert wird, ist nun wirklich nichts neues. Mercedes hat recht eindrucksvoll bewiesen, wie man das (nicht) macht.
Und was kaufen die jetzt? Und was wäre das Pendant dann bei Miele?
-jw-
Das entzieht sich meiner Kenntnis, ich mußte mir nur das Gejammere über Makita anhören...
Hilti? DeWalt?
Grüße Marc
Mindestens DeWalt wird ebenfalls im Baumarkt verkauft.
Am 09.04.2025 um 10:02 schrieb Hergen Lehmann:
ich bin kein Handwerker, aber ich würde auch eher Hilti, BoschBlau, Fein(?) vermuten...
Die Tischler (Schreiner), die ich kenne, haben alle Festool.
Die Marke wird meines Wissens aber auch im Baumarkt verkauft.
Martin
Festool habe ich noch nie im Baumarkt gesehen. Was mich nicht daran hindert, Krams von denen (Kappsäge, Oberfräse) trotzdem einzusetzen. Ein Hoch auf das Internet!
Volker
P.S.: Für Festool-Akkuschrauber war ich bislang zu geizig.
Ja, weiß schon. Sagt der, der irgendwann 2022 754€ für eine OFW 1010 REBQ nebst Zentrierdorn rausgehauen hat. Je nun. Wer das Teil in Händen hielt, schaut Baumarktware nicht mal mehr mit dem verlängerten Rücken an.
Das Ding rettete jedenfalls nicht nur einmal den Tag, kaum zu glauben, wie vielseitig eine kleine Oberfräse ist:
Ich sitze hier gerade an einem Preßpappeschreibtisch mit nachträglich hinzugefügten Kabeldurchlässen auf dem eine passend profilierte und dezent angefaste Monitorerhöhung aus Buchenvollholz steht, unter die ich Tastatur, Maus, Zeichentablett und den ganzen anderen Plunder platzsparend verstauen kann.
Und die Nuten von U-Profilen für LED-Leisten sind auch kein Problem mehr.
Volker Bartheld schrieb:
Habs im Hornbach gesehen. Bauhaus soll es auch haben, laut Internet.
Guido
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