Ist der Kurzschluss-Strom der Solarzellen, die in billigen Solarleuchten verbaut sind, halbwegs proportional zur Beleuchtungsstärke, sodaß man die Zellen als Sensor für ein Luxmeter verwenden könnte?
Solarzelle aus Solarleuchte als Lichtsensor?
Apr 21, 2026
Last reply: 2 months ago
13 Replies
Ja ich hab damit Laserpowermeter gebaut.
Primitiv, unkalibriert, aber gut genug für Christenhunde.
w.
Am 21.04.26 um 12:14 schrieb Peter Heitzer:
Zumindest die Leistung der 5kW Peak nach MMPT (Einzelpanell-MPPT hier) korrelliert gut mit der Beleuchtungstärke an einem Gossen 5032C über den Tag gemessen bei wolkenlosem Himmel.
Was aber in die Hose geht: Kalte/Warme Panels. Ist immer schön zu sehen, daß nach einer Verschattung durch Wolken die Panels kälter werden, bei Wiederbestrahlund mehr Leistung raushauen und dann absacken...
Es lebe die Instationaritäten, ohne wäre das Leben viel zu langweilig.
Olaf
Klar für Leistung. Peter hatte nach dem Strom gefragt und dessen Abhängigkeit ist nicht ganz exakt null aber für hier klein genug. Wenn es sehr genau werden soll, stören andere Parameter und die Nichtlienarität imho stärker als maßvolle Temperaturschwankungen.
Ich habe nur ein BEHA Unitest 93408 zum Vergleich. Ich werde aber ein paar Strommessungen diverser Zellen mit den Werten des Luxmeters bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen machen. Wenn ich auf
5-10 % Abweichung komme, würde das mir schon reichen.Linearität wird ok sein. Aber:
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"Vorgeschaltet ist dem Sensor ein Filter, der das auftreffende Licht mit einer Hellempfindlichkeitskurve des menschlichen Auges für das Tagsehen bewertet."
Den Teil ( wenn in der Anwendung überhaupt relevant ) macht Si-Fotodiode und übliche kleine Solarzellen nicht.
MfG JRD
Am 21.04.26 um 17:22 schrieb Rafael Deliano:
Ich weiß, ich hatte hier über einen/mehrere Tage die PV-Leistung mit einem Gossen
5032C und an einem anderen mit einem Gigaherz Optik X9_1 (DIN... Klasse B) laufen lassen... das passte schon recht gut bis auf die extremen Randzeiten... in denen es hier aber auch einige der Panels nicht in der vollen Sonne hat/verschattet sind dank der Chao... die in den Nachbargrundstücken inzwischen über 24 m hohes Daueergrün gepflanzt haben, das inzwischen leider der Hamburger Baumschutzsatzung unterliegt.Viele Grüße, Olaf, pflanzt nur Obstbäume, Schultz
Gibt es eigentlich Anbieter, die Solarpanels zur Stromerzeugung auf wasserdurchflutete Träger zur Warmwasserproduktion kombinieren? Würde sich ja anbieten da - die Panels gekühlt werden und damit effizienter laufen - man von dem sonnengebratenen Panels die Hitze zum Warmwasser abzweigen kann
Natürlich.
Man liest sich, Alex.
Labormuster IIRC ja... war schon gelegentlich in der Presse drin.. nur verstehe ich nicht den Sinn dadrin richtig... Thermosolar will eher Temperaturen haben, in die man Photovoltaik nicht treiben will... wobei... muß hier die Panels mal um die Mittagszeit im Sommer messen...
Der Vorteil von den Panels ist aber... die roten Dachsteine sind unter den Panels (Glas-Glas) 10° kälter als die besonnten... ist gut "für" den Wärmeeintrag in die Bude:-)
Viele Grüße,
Olaf, immer schön um die Ecke denken
Hi Alexander,
Auf der Intersolar in den frühen 2010er Jahren gab es mindestens einen Anbieter solcher Zellen, der explizit mit diesen Vorteilen warb. In der Regel mag/braucht man im Warmwasserspeicher auch nicht wesentlich höhere Temperaturen als 60 °C haben. Wer's höher braucht, darf gerne mit Solarstrom noch ein wenig nachheizen.
Für Heizungsunterstützung (bei richtig großen Dachflächen) bietet sich tatsächlich die Kombination mit einer Wärmepumpe an. Einer der großen Vorteile hierbei: Der fehlende Miefquirl und die damit einhergehende Ruhe dieser Wärmepumpe.
Marte
Ich würde da ja eher indirekt arbeiten: externer Kreislauf unter den Solar- paneln läuft mit Wasser + Frostschutz (z.B. Glykol), dann im Haus einen gut isolierten Warmwasserspeicher mit einer Wärmepumpe um letzteren auf die gewünschte Temperatur zu bringen vom externen Kreislauf.
Fällt aber vermutlich unter: zu teuer ...
Das obendrein.
Man liest sich, Alex.
Am 21.04.26 um 12:14 schrieb Peter Heitzer:
Bei dem Zeug in den Billigleuchten weiß ich es nicht, aber bei klassischen Solarmodulen kommt das erstaunlich gut hin. Das korreliert nahezu exakt mit der Belichtungsmessung der Kamera.
Marcel
Peter Heitzer schrieb:
Solange der Spannungsfall kleiner als geratene 0.2 V bleibt, sollte der Strom über mehrere Grössenordnungen sehr genau proportional zur Bestrahlung sein. Photodioden, die zugegebenermassen aus besserem Material bestehen, werden in Messgeräten verwendet, das ist Standard.
Luxmeter ist schwieriger, da man spezielle Blaufilter zum Hinquälen der Empfindlichkeitskurve benötigt.
Am 21.04.2026 um 20:39 schrieb Alexander Schreiber: ...
Ja gibt es, suche nach PVT Kollektoren bzw. Hybridmodulen.
Erfahrungen habe ich damit allerdings keine.
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