Hallo,
ich habe mir den Aufbau eines Sigma-Delta-Wandlers im Internet angesehen (Wiki und andere).
Wenn eine A-D-Wandlung durch den Sigma-Delta-Wandler erreicht werden soll habe ich folgendes, über den Sigma-Delta-Modulator (!), verstanden: Ein analoges Eingangssignal wird über einen Differenzbildner mit dem gewandelten Wert verglichen ob der gewandelte Werte gleich, größer oder kleiner ist. Abhängig vom Takt rauschen andauernd bitweise Daten aus dem Bitstream-Ausgang. Der Datenstrom wird wohl auch als pulsverhältnis moduliertes Signal bezeichnet.
Wenn ich das nüchtern betrachte, dann eiert eine Bitfolge unermüdlich um einen analogen Wert herum. Praktisch wird sich in seltenen Fällen eine Differenz von Null zwischen dem analogen Eingang und dem Differenzbildner einstellen. Ansonsten gibt es vermutlich immer eine Art von Differenz, egal ob nun kleiner oder größer.
Mir ist unklar was man mit einem solchen wabbligen Bitstrom anfängt und wie überhaupt daraus eine sinnvolle AD-Wandlung entstehen kann? Zumal mir andere Verfahren z.B. sukzessive Approximation nach dem zweiten Mal lesen einleuchten und verständlich sind.
Kann mir das jemand verständlich erklären?
Sven