Shelly Bulb "Startet" erst nach ca. 2 minuten am Strom. Reparierbarkeit?
Feb 11, 2026 Last reply: vor 3 Monaten 63 Replies
J
Joerg
Hochspannungspulse bis zur Zuendung. Bei der Zuendung brechen die Pulse zusammen und es fliesst nur noch der normale Strom. Aehnlich hatte ich das in der Schulzeit bei meiner Fleischmann-Modellbahn gemacht. Ich war m.W. der einzige in der Gegend, bei dem die Zuege nicht ruckelten oder wegen Schienen-Siff die Anfahrt verweigerten. Man sollte nicht unbedingt mit den Fingern draufpacken, wenn keine Lokomotive auf den Gleisen war und es durfte keiner Mittelwelle hoeren wollen :-)
Die langen Roehren in der Garage, die in der Kueche, die vielen CFL im und am Haus sowie meine alten Campingleuchte mit zwei Kleinroehren leben schon weit mehr als ein Jahrzehnt. Nur die CFL am Hauseingang muss ich alle paar Jahre erneuern, doch die ist auch die ganze Nacht eingeschaltet. Im Hochsommer leidet sie ziemlich, dann koennen es selbst nachts ueber 30C sein. Dabei kocht irgendwann der Elko ab.
Ich bin vor etwa 30 Jahren ausgewandert und bis dahin hatten sie in Deutschland generall Bimetallstartpatronen. Diese Starter hielten nicht ewig und man konnte sie sogar bei uns in der Kleinstadt kaufen. Nerviges Geflacker, was ich dann per Eigenbau behob und fortan keine Starter mehr brauchte. In den USA war ich angenehm ueberrascht, dass die Leuchtstoffroehren beim Einschalten von Natur aus nicht flackerten, sondern sofort angingen. Die in der Garage haben ich vor rund 20 Jahren nur gewechselt, weil sie im Winter arg funzelig wurden. Die alten koennten aber noch vom Vor-Vorbesitzer gewesen sein.
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A
Axel Berger
Das hilft doch aber nichts gegen kalte Wendel bei der Zündung und den resultieren Verschleiß. Im Prinzip macht es Sofortstart ja auch nicht viel anders.
Ja. die anderen muß man suchen und haben wollen. Meine ersten waren ein Bausatz von ELV und man mußte selbst Gehäuse und Sockel eines kaputten Starters beisteurn. Später gab es sie zu kaufen aber nicht überall. Meine derzeitigen wurden beim Umzug nach Köln gekauft:
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Damals für ein Zehntel des heutigen Preises. (Das lange Archiv dort ist ein netter Zug.)
Manche nennen die Schnellstarter auch "sofort" aber die halbe Sekunde merkt man im Vergleich zu Glühlampe und LED schon.
J
Joerg
Tja, wie gesagt, ich kann nur wiederholen, dass die Lebensdauer bei meinen Latuechten dennoch weit ueber der anderer Leuchtmittel lag. Viele, viele Jahre oder oft mehr als ein Jahrzehnt. Bei einer Leuchtroehre, die im 12er-Pack $2 kostet, finde ich das voll ok.
Der von Philips sieht wirklich cool aus.
Ich brauchte die Starter nicht und bei mir hiess "sofort" 100msec oder so. Hier in den USA gibt es m.W. gar keine Starterpatronen zu kaufen. Habe jedenfalls nie welche gesehen und die Leute brauchen sie ja auch nicht.
V
Volker Bartheld
Elektropraktiker, Berlin 66 (2012), "Leuchtstofflampen-Lebens- dauer und Schalthäufigkeit", S. Fassbinder:
"Es lässt sich also – bei aller Vorsicht wegen fehlender Daten – aus den vorliegenden Beobachtungen folgern, dass im Normzyklus mit einer Ein- und einer Ausschaltung je 3 Stunden der größte Teil der Alterung handelsüblicher Leuchtstofflampen auf das Konto der Start-Vorgänge geht. Bei Verwendung derselben Lampe und desselben VVG jedoch trägt die Schalthäufigkeit ganz offensichtlich so gut wie überhaupt nicht zur Alterung bei, sobald der Glimm- starter durch einen elektronischen ersetzt wird! [...]
In einem alten Bericht von 1995 aus dem Hause Philips jedoch, der zudem „nur zum internen Gebrauch bestimmt“ war, wurden die Systeme noch getrennt protokolliert.
Hier wurden für den Betrieb am Warmstart-EVG genau 16000 Betriebsstunden – mit einer geringen Streuung von etwa ±10 % – ermittelt (50 %-Ausfall-Kriterium). Die nicht kompensierte Gruppe mit KVG und Glimmstarter erreichte ziemlich genau
15000 h. Das sind sage und schreibe 7 % Vorteil für das Warmstart-EVG! Dafür erreichte die Gruppe mit Kaltstart-EVG nur 13 000 h, also sogar 15 % weniger Lebensdauer als mit dem unsäglichen Glimmstarter zu erreichen war!
Die ungünstige kapazitive KVG-Schaltung mit dem zu großen Kondensator erreichte mit 12000 h nur unwesentlich weniger."
Wie es um die Signifikanz der von Fassbinder geführten Statistiken steht, darf diskutiert werden und ebenfalls, wie zeitgemäß der Artikel noch ist, insbesondere angesichts der Überschrift von Kapitel 6, wo es heißt "LED- Leuchtröhren sind keine Alternative". Das mögen sie aus finanzieller Sicht bei Existenz von alten, funktionsfähigen Leuchtstoffröhren durchaus sein. Sobald die das Zeitliche gesegnet haben, würde ich jedenfalls den Teufel tun und mir noch neue(!) Ware aus dem Handel holen, so überhaupt noch verfügbar.
Wer unbedingt mit den Nachteilen der Leuchtstoffröhren leben kann und will, darf natürlich "new old stock" aufbrauchen, denn irgendwann landet das Zeugs sowieso unweigerlich auf der Deponie und das Quecksilber in der Umwelt.
Ach ja: Die in KFZ immer noch beliebten Gasentladungsstrahler (HID) enthalten in ihrer ersten Generation (D1R, D1S, D2R, D2S) ebenfalls Quecksilber, über die konkrete Menge lassen sich die Hersteller pikanterweise nicht aus. D3R, D3S, D4R, D4S seien angeblich quecksilberfrei.
T4/T8 werden meist mit um um die 10-15mg gefüllt (je größer/länger, je mehr), CFLs meist mit 3-5mg.
Die Osram Powerstar HQI "Metalldampflampe" ist natürlich auch eine euphemistische Mogelpackung, denn da werkelt nicht Natrium, sondern ebenfalls Quecksilber: Zur Powerstar HQI-TS 2000 W/D/S werden 180mg(!) angegeben, zur HQI- T 1000 W E40 "max. 60mg", die HQI-TS EXCELLENCE 150 W enthält um die 14mg. Speziell bei/für Industriebeleuchtung, Terrarienfreunden und wenn es bei Foto und Film günstig, hell und flimmerfrei zugehen soll, ist das durchaus noch ein Thema.
Last not Least: UV-C-Desinfektion, wenn es um hohe Lichtströme geht. Zu Pandemiezeiten eiin großes Thema. Da stinken LEDs in puncto Preis/Leistung nämlich ganz schön ab.
Und jetzt reden wir mal über Blei. ;-)
Volker
Quellen:
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?cid=GPS01_1057100&vid=MP_EUROPE_DE_eCat&lid=DE
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J
Joerg
Immerhin haben die Jungs das Jahrzehnte spaeter gerafft :-)
Bekommst Du hier problemlos, sogar bei Walmart.
Ich hatte mal ein 12er Pack Leuchtstoffroehren in Warmton fuer $20 gekauft. Ist aber weit ueber ein Jahrzehnt her, weil die Dinger ewig zu halten scheinen.
Der Grund war weniger zum Ersatz, aber einige der nach Hauskauf vorhandenen Leuchtstaebe hatten das Kaltlicht-Spektrum eines sowjetischen Treppenhauses und meine Frau mochte das nicht.
Ebent. Bei LED sind aber noch einige andere Umweltsuender-Gewuerze drin. Im Gegensatz zu weitverbreiteter Meinung halten LED-Leuchtmittel meist nicht laenger als Leuchtstoffroehren oder CFL. Die LEDs selbst schlaffen nur etwas ab in der Ausbeute, aber irgendwann versagt die Elektronik, meist Elkos, weil das alles ziemlich gekocht wird. Selbst Super-Bastler kriegen das kaum repariert, weil alles verklebt ist und der Zeitaufwand enorm waere.
[...]
Genau diesen Link hatte ich gerade auch gefunden und wollte ihn hier bringen :-)
A
Axel Berger
Kenne ich. Ich mag kein Licht aus dem Rotlichtbezirk oder wie von tranigen, rußenden Öllampen und habe reines, weißes Tageslicht mit 6500 K. Solange meine Tochter noch hier wohnte war oft das schwache Glühlicht "für gemütlich" an.
A
Alexander Schreiber
Gerade die LED-Module, die als Ersatz für kompakte Halogenleuchtmittel (z.B. G4 Stiftsockel[0]) gedacht sind, fallen da besonders negativ auf. Die Halogenleuchtmittel halten recht lange, subjektiv < 1 Austausch/Jahr bei einer Gruppe von 6 Lampen. LED Ersatz rein - verschiedene Varianten - stirbt zuverlässig nach < 4 Monaten. Beim Herausnehmen des LED-Leucht- mittels sieht man dann, dass das Ding sich buchstäblich langsam zu Tode geröstet hat. Kein Wunder, die Lampe hat praktisch keine Kühlung und Ekeltronik mag Hitze halt deutlich weniger als Wolfram, Stahl und Glas ...
Klar, die LED-Leuchtmittel sparen da im Einsatz Strom, aber sobald man den Herstellungsaufwand und extra Müll (ja, die ausgefallenen landen im E-Recycling Container, aber ich glaube kaum, dass man bei den Dingern irgendwas recyclen kann, vergossen wie die sind) reinrechnet, dürfte die Bilanz deutlich negativ aussehen im Vergleich zu Halogen.
Naja, ich habe noch einen Karton Halogen-Leuchtmittel als Ersatz daliegen und ansonsten verkauft der freundliche Chinese diese weiterhin.
Und bevor hier jemand mit "Wechsel halt die Lampen" kommt: das ist nicht meine Hütte, sondern eine Mietwohnung und die Lampen sind in der Decke verbaut.
Man liest sich, Alex. [0] Bauform nacktes Halogenleuchtmittel ohne fest verbundenen Reflektor. Die _mit_ Reflektor funktionieren ganz gut als LED, weil die deutlich besser zu kühlen sind.
J
Joerg
Yep, so sah das hier auch aus. Wie anfangs die CFL, weshalb ich Spaetumsteiger war.
Vor allem der Elko mag das nicht.
Genau das sind die, welche ich brauche. Aber wegen der zu haeufigen Ausfaelle blieb ich vorerst bei Halogen. Auch von den Kosten her amortisieren sich LED in dem Bereich nicht.
V
Volker Bartheld
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Waren bei mir alle Scheiße. Das sind die G4-LED-Retrofits wo offenbar ein Emitter seitlich auf ein Leuchtstoffschwert strahlt und der ganze Dreck in einem Silikonblob vergossen ist. Hätte ich mir denken können, dass das thermisch nicht stabil funktioniert.
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sind 12 bogenförmig angeordnete Mini-LEDs mit ausreichend Platz für einen Kondensator. Zumindest meine Charge hält quasi "ewig" (von der Tagesform des Herstellers abhängig), vielleicht, weil das Gehäuse Lüftungsbohrungen hat. Vielleicht, weil 1.5W-2W Anschlussleistung für sehr optimistische 200lm eher einem eingesperrten Glühwürmchen gleichkommen.
Ich hatte auch mal was Stärkeres von "Ambother", die sind aber längst vom Markt. Falls geometrisch passend, vielleicht eher zur Scheibenform greifen:
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, der Lumitronix G4-Spot hat aber 28mm Durchmesser und passt in Hängelampen wie die Ikea Tidig...
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... je nach Form des Mattierungsglases nicht oder extrem knapp und die deutliche Schattenkante ist auch nicht jedermanns Sache.
Wer so richtig ins Lampmodding einsteigen will, greift evtl. zu einem nackten Emitter:
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- wenn Du eh das alte Netzteil rausreißen musst, weil es an der niedrigeren Anschlussleistung nur flackert, dann kann man mit Alublechli, Epoxi, ein paar Lötnägeln und Konstantstromnetzteilen von Meanwell recht formschöne Lösungen für beengte Einbausituationen zaubern. Aber Vorsicht: Alle mir bekannten LPH-xxx, LPV-xxx und LCM-xxx haben eine kleine Gedenksekunde beim Einschalten.
Früher griff man oft auch ohne Not zu G4-Halogen, einfach, weil man 12V und eine kleine Bauform brauchte. Badezimmerspiegel z. B. Da passen oft auch selbstklebende LED-Streifen und wenn man eine helle, effiziente Variante eines einigermaßen namhaften Herstellers nimmt und sie etwas unter den Nominalwerten betreibt, halten die ewig.
Zumindest, falls man den angebotenen 3M-VHB-Streifen nimmt und keinen Sekundenkleber, wie mein Lieblings-Ekeltrickser.
Und wo stünde ein Verbot, der Mieter dürfe in der von ihm gemieteten Wohnung nicht andere, energiesparende Lampen anschließen? Solange man das nicht mit der Abrissbirne tut, ist das doch alles kein Problem.
Je nach Bauform eignet sich dafür der oben erwähnte LED-Spot von Lumitronix perfekt:
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, da sind Nichia 757 LEDs mit Überhitzungsschutz drauf, die rund 200lm werden eingehalten und mit knapp 2€ (statt ursprünglich prohibitiven 10€) würde ich da sofort einen Zehnerpack ordern. Hätte ich nicht noch ein paar Chinakracher in Reserve und gäbe es nicht einen Mindermengenzuschlag von 2€ unterhalb 20€ auf die 5,70€ Versandkosten.
Aber bitte vorher checken, ob es ein 12V-System ist. Sonst gibts ein lustiges Feuerwerk.
Volker
A
Alexander Schreiber
Ich habe die Halogenleuchtmittel hier in der Decke (Bauform GU5.3) durch LED ersetzt nicht um Strom zu sparen, sondern Hitze[1]. Alleine die Gruppe in der Küche mit 8 Lampen liefert bei den üblichen 50W[0] Halogen zusammen 400W Heizleistung, die ich - besonders im Sommer - definitiv nicht haben will. Die jetzt verbauten High CRI LED- Leuchtmittel sind deutlich unter 10W pro Stück und jetzt auch schon seit 5+ Jahren im Einsatz.
Man liest sich, Alex. [0] Das Küchenlicht soll hell und nicht schummrig sein, ich will was sehen beim Kochen. [1] Minergie-Haus, die Hitze bleibt drin. Auch im Sommer ...
A
Alexander Schreiber
Bei den in der Decke verbauten Halogenspots hiesse das halt, jeweils die komplette Lampe auszubauen, inklusive den pro-Lampe Trafo und innerhalb der Deckenkanäle alles neu zu verkabeln. Plus halt vermutlich dann eh den Elektriker antanzen lassen zur Abnahme zwecks Versicherung. Habe ich eher keinen Bock drauf.
Die könnte ich gar nicht verbauen, keine Platz in der Lampe.
Das Licht-Ende (Leuchtmittel) hier ist alles 12V-Technik, mit einem elektronischen "Trafo" pro Lampe.
Man liest sich, Alex.
C
Clemens Schüller
Alexander Schreiber schrieb am 24. Feb. 2026 um 20:03:
Kenn ich von meinem Einzug in die aktuelle Wohnung:
.) Galerie im Wohnzimmer - 3x GU10 mit je 50 Watt, also in Summe 150 Watt!!! - also brennheiß und ein richtiger Heizkörper.
.) WC: E27 Sockel mit einer 100 Watt!!! Birne - wer braucht 100 Watt beim 💩?
Alles raus und durch Smart LEDs (via Alexa steuerbar) ersetzt.
V
Volker Bartheld
Dann hast Du aber eine Zwischendecke oder zumindest ausreichend Hohlraum bei den Lampen in dem Du arbeiten und Kabel ziehen kannst - oder täusche ich mich da?
Darauf wird es hinauslaufen, denn ein LED-Treiber je ~4W Leuchtmittel ist Ressourcenverschwendung pur.
Jup. In Deutschland geht freilich nichts ohne den amtlichen Segen und Bibelschwur. Wie könnte das Handwerk sonst auf seinem goldenen Boden wachsen und gedeihen?
Manchmal verliert man, manchmal gewinnen die Anderen.
Volker
A
Axel Berger
Selber habe ich so etwas nicht. Aus den Sechzigern kenne ich sorgfältige Schreinerarbeiten zum Öffnen aber heute nur noch verklebten Preßspan, an dessen Rückseite man zerstörungsfrei nicht drankommt. Wenn ein Vermieter sowas toll findet und Geld dafür ausgegeben hat (möglicherweise ursprünglich für sich selbstz wie meine tolle Küche in Leverkusen), dann ist er vermutlich sehr pingelig.
Halogen ist objektiv nicht mehr im Handel. Bei echten Verbesserungen habe ich schon mehrfach ein Angebot von mietern angenommen, sie würde es machen, wenn ich das Material bezahle. (Fast immer arbeiten sie gekonnt und sorgfältig. Mit den seltenen Ausnahmen kann ich angesichts der Preise für Hadwerksarbeit längere Zeit leben.) Ich würde etwas der Art vorschlagen. Weniger wegen der Kostenbeteiligung, so teuer ist das Zeug heute nicht, aber der darin enthaltenen Zustimmung. Material, das er selbst bezahlt hat, wird keiner von Dir verlangen, beim Auszug rauszureißen.
A
Alexander Schreiber
Ja. Das ist keine freihängende Zwischendecke wie z.B. in Bürogebäuden üblich, sondern da sind vertikal zylinderförmige Aussparungen für die per Spann- klammern selbsthaltenden Lampen und dann davon abgehend horizontal rohr- artige Schächte für die Verkabelung, das ganz in einer recht soliden, Gips/Gipsbeton-artigen weissen Masse für den nichttragenden unteren Teil der Decke. Austauschen des "Trafo" und Lampenteils ist zwar durchaus möglich (und einen der Lampentreiber musste ich auch schon ersetzen), aber mit viel Fluchen verbunden, da räumlich eher eng bemessen.
Erstens liefert das Fehlerisolation und zum anderen geht es aufgrund der existierenden Kabelführung nicht anders.
Ist hier (.ch) nicht anders ;-)
Man liest sich, Alex.
V
Volker Bartheld
Solche Erfordernisse sind aber nicht in Stein gemeißelt.
Ich habe mich gestern wieder erdreistet, bei meinem musealen Audi Zündmodul, Klopfsensor und Kurbelwellensensor auszutauschen. Die Karre ging gelegentlich einfach aus und sprang dann nach einiger Zeit wieder an. Da Automobile keine Zufallszahlengeneratoren sind, war das natürlich vollkommen inakzeptabel. Außerdem habe ich bei der Gelegenheit gleich die Drosselklappe und Luftführung gereinigt, um das beginnende - für diesen Motor typische - "Sägen" im Leerlauf zu beheben.
All das "open air" vor der Garage, auf zwei Auffahrrampen. Weil man an den Kurbelwellensensor nur von unten einigermaßen rankommt.
Die Blicke der Anwohner, die mit ihren winselnden Elektroautos vorbeigerollt sind und stolzer Eigentümer von Leasingfahrzeugen mit "hocheffizientem" Verbrennungsantrieb, die sich mit etwas Mühe noch daran erinnern können, wo man den Treibstoff einfüllt (AdBlue und Scheibenspritzi macht der freundliche Servicepartner bei der 1k€-Inspektion) waren unbezahlbar. Ich hätte Eintrittskarten verkaufen sollen.
Worauf ich hinauswill: Auch solche Reparaturen sind natürlich Uiuiui und können ein potenziell gefährliches, teures Nachspiel haben, wenn man nicht weiß, was man tut. Wie überall im Leben.
Volker
J
Joerg
Ich darf bald an meinem Toyota den Kuehlwasser-Thermostaten wechseln. Um da ranzukommen, muss man entweder zierliche asiatische Arme haben (habe ich leider nicht) oder sich Tricks ueberlegen. Der ist nach 29 Jahren kaputtgegangen, einfach so, ja isses denn ...
Der Mitsubishi SUV hat bisher noch nicht gemuckt, ist auch 29 jahre alt. Obwohl er immer als Packesel voll oder uebervoll beladen wird. Heute morgen hat er einen schweren dreiteiligen kletterbaren 30ft Antennenmast ueber teilweise holprige Piste nach Hause gebracht. Der Verkaeufer war erstaunt, dass der rein ging.
Habe ich auch immer gemacht. Dann kam ein Junge aus der Nachbarschaft immer rueber, wenn ich schraubte. Er blieb lange und fragte mir Loecher in den Bauch. Habe ich alles geduldig beantwortet, egal wie lange das dauerte, bis er es wirklich verstand. Jahre spaeter sah ich ihn wieder, da war er um die 20. "Was machst Du denn beruflich so?" ... "KFZ-Mechaniker" ... Bingo!
Das kann schon passieren, wenn man sich ans Steuer setzt und losfaehrt. Let's not live in fear all the time :-)
V
Volker Bartheld
Das sagst Du den Bürgern eines Landes, wo Gedeih und Verderb eines Grpßteils der Industrie nebst dranhängender Dienstleister von "German Angst" abhängt. Der Rest profitiert von Geiz-ist-Geil Wegwerfmentalität.
Volker
T
Thomas Prufer
An >220 Volt Starterpatrone, bei 110 Volt geht die "übliche" Schaltung nicht, reicht nicht für die Gasentladung.
Eine gängige konventionelle Schaltung heizt die Wendel:
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Thomas Prufer
J
Joerg
Das war im Pleistozaen :-)
Heute ist es alles "Instant Start". Beispiel:
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Gerade probiert. Die Leuchtstofflampen in der Garage sind mindestens 40 Jahre alt. Wenn man den Lichtschalter umlegt, leuchten sie sofort auf. Da gibt es keine Sekunde Gedenkzeit und schon gar kein Geflacker. Roehren darin halten fast ewig. Ich hatte die Roehren vor Jahren mal getauscht, weil ich Warmton wollte und weil die alten Roehren bei Frostwetter in der ungeheizten Garage zwar sofort ansprangen, aber nur ganz langsam auf akzeptable Helligkeit kamen.
Ein Grossgebinde mit 12 Roehren hat nur etwa $20 gekostet, das kann man mit LED nicht schaffen.
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