Am 24.06.2012 23:36, schrieb Joerg:
Einen habe ich noch davon
Am 24.06.2012 23:36, schrieb Joerg:
Einen habe ich noch davon
Echt gut. Manche Bastler muessen verflixt viel Freizeit haben oder sie sind nicht verheiratet ...
Ich hatte mal so nebenbei bei einem Stepper Motor das haessliche Knetern mit weggemacht. Anstatt BRAAAAAAP machte er nur noch leise pfssssccchhhhh. Es kam ein Einwand vom Marketing dass die Kunden sich an das Geraeusch gewoehnt haetten und das gern als Funktionsrueckmeldung behalten wuerden. Ich haette ihn wohl auch eine Rhapsodie spielen lassen sollen, bin aber unmusikalisch.
Richtig.
Überall dort, wo eher historische Bestimmungen der Bürokratie zwingend die Erzeugung von Durchschlägen fordern.Die Abschaffung der Durchschlagspflicht nach dem Wegfall ihrer Notwendigkeit durch die breite Verfügbarkeit von Computern und Druckern wird wohl genauso lange dauern wie ihre Einführung, nachdem sich mit der breiten Verfügbarkeit von Schreibmaschinen die technische Möglichkeit dafür ergeben hatte. Also ungefähr 50 Jahre.
Bürokraten waren halt noch nie der Motor des Fortschritts. Es muß wohl immer erst eine komplette Generation in Pension gehen, bevor die Vorschriften geändert werden können, die diese Generation mal erlassen hatte...
Nadeldrucker haben noch einen anderen Vorteil. Sie trocknen nicht ein. Also überall dort, wo in zeitlich unregelmäßigen Abständen ein Papierausdruck notwendig ist, bewährt sich ein Nadeldrucker.
Heiko Nocon schrieb:
ngend
kern
t der
keit
Unsinn! Nadeldrucker einzusetzen ist in den wenigsten F=E4llen Ausdruck einer=20=
"Durchschlagspflicht" (wo genau gibts denn solche Vorschriften?) sonder= n=20 eine Frage der sinnvollen Verwendung der heeignetsten Ger=E4te. Der=20 "Durchschlagspflicht" k=F6nnte man praktisch =FCberall dadurch gen=FCge= n, da=DF man=20 das Dokument ganz einfach doppelt (dreifach,...) druckt. Nadeldrucker haben aber ganz erhebliche Vorteile, welche ihren Einsatz = in=20 mancher Anwendung praktisch erzwingen. So ist ihre Robustheit gegen=FCb= er=20 Industrieumgebungen ein wichtiges Argument, sie zum Druck in mal heisse= n,=20 mal kalten, mal staubigen, mal feuchten Lagerhallenumgebungen einzusetz= en,=20 wenn z.B. Warenausgabescheine, Lieferscheine oder dergl. ben=F6tigt wer= den.=20 Die Erfahrung lehrt, da=DF einfache, robuste Technik in rauher Umgebung= die=20 beste Wahl ist. Warum komplizierte, anf=E4llige Technik einsetzen, wenn= das=20 Ziel auch mit besser geeigneten Mitteln erreichbar ist. High-Tech-Spielereien m=F6gen f=FCr Freaks Selbstzweck sein, nicht aber= f=FCr=20 Unternehmer, welche letztlich Geld verdienen m=FCssen, um sich selber u= nd den=20 Besch=E4ftigten am Monatsende das Gehalt zahlen zu k=F6nnen. Es ist h=F6= chst=20 unpraktisch (und teuer), wenn ein Rudel LKW vor dem Tor auf das Be-/Ent= laden=20 wartet, nur weil der gute Laserdrucker mal wieder kaputt ist und morgen= s um=20 halb drei keiner aufzutreiben ist, der ihn repariert oder austauscht
MfG Rupert
"Michael Domhardt" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.dfncis.de...
Ich ersetze die Sicherung erst einmal durch eine leistungsstarke Glühlampe, oder auch 2 hintereinander, wenn es sonst von der Spannung her nicht passt. Die Spannung sollte etwa der Betriebsspannung des Netzteils entsprechen, die Leistung der Ausgangsleistung. Hier tun es 2 Blinklampen 24V 21W, die statt der Sicherung eingesetzt werden. Das hat den Vorteil, dass nicht gleich eine Sicherung durchbrennt, wenn man mit der Messspitze abrutscht und eine Schwingung, ein Brummen oder einen Kurzschluss verursacht.
Dann messe ich die Basis-Emitterspannung der Transistoren im Betrieb. Wenn die sehr hoch ist, bei kleinen Transistoren über 1 V bei Leistungstransistoren über 2 V, ist schon einmal auf jeder Fall dieser Transistor defekt. Wenn sie unter 0,6V liegt, kommt entweder keine Ansteuerung aus der Stufe davor, oder es ist ein Kurzschluss vorhanden. Oft direkt im Transistor. Wenn die Basis-Emitter sehr niedrig ist, die Collector-Emitterspannung aber auch und der Transistor wird warm, hat er einen internen Kurzschluss.
Michael Domhardt schrieb:
hei=DFt, dass
Hier wird Strom in W=E4rme umgewandelt.
Kurzschlu=DF
Vielleicht l=E4=DFt Du doch den Profi ran?=20
Heiko Nocon schrieb:
zwingend
Oder dort, wo kleine Formulare bedruckt werden m=FCssen (z.B. Rezepte in einer Arztpraxis). Hier hat sich nicht ohne Grund ein =46lachbettnadeldrucker allgemein durchgesetzt.
=46=E4llt Dir f=FCr diese Anwendung eine vergleichbar leicht handhabbare Alternative ein?=20
Bei uns in Wild West nicht. Da gibt es in Arztpraxen keine Nadeldrucker mehr. Fuer Labels auf Pillendosen hat die Apotheke so kleine Thermodrucker, aber nicht die miese Qualitaet wie der Druck auf Kassenbons sondern tiefschwarz und haelt Jahre.
Rezepte werden einfach mit ueber den Office-Laser geschickt, den man ja fuer Rechnungen, Briefe und so weiter eh braucht. Bei unserem Zahnarzt geht das noch ganz klassisch, handgeschrieben und ausser von gewieften Apothekern und Hieroglyphenforschern kaum entzifferbar.
Die obigen scheinen leicht handhabbar zu sein.
Am 26.06.12 01:00, schrieb Martin Gerdes:
Vielleicht mache ich das. Aber vorher bin ich mir selbst einen Versuch schuldig. ;-)
VG Michael
Am 24.06.12 16:18, schrieb Bernd Mayer:
Die Neuanschaffung steht nicht zur Diskussion. Eher die Anschaffung eines weiteren HMK-V100. :-D
VG Michael
Am 24.06.12 18:21, schrieb Guido Grohmann:
Gehen die Transistoren gleich kaputt, wenn sie eine kalte Lötstelle haben?
Danke für den Tipp. Zeitlich werde ich noch 1-2 Stunden investieren und mal die Werte an den Messpunkten vergleichen. Falls das nix bringt, geht das Teil zum Profi.
VG Michael
Am 24.06.12 16:28, schrieb Holger:
Ich habe das Schaltbild aus dem Link von Christian ergänzt. Die im OP verlinkte PDF hat jetzt halt 6MB.
Den Werten im Schaltbild gehe ich jetzt nach, komme vermutlich aber erst nächste Woche dazu.
Bericht folgt.
VG Michael
Aber sei vorsichtig. Nicht dass der Profi hinterher sagt, "Tja, Herr Domhardt, wenn Ihnen da hinten wo der Brandfleck ist nicht die Telefonzange abgerutscht waere dann haette ich den Verstaeker noch retten koennen" :-)
Hint: Da es ein Stereoverstaeker ist und der linke Kanal offenbar noch geht koennen Vergleichsmessungen helfen. Z.B. zwischen den Pins der Transistoren. Ich kenne den Verstaerker nicht, frueher haben manche Hersteller diese elenden Trimmpotis benutzt um Arbeitspunkte (Ruhestroeme) einzustellen. Irgendwann wurde der Schleiferkontakt gammelig, es krachelte und dann lief alles aus dem Ruder.
Weiss nicht welcher der rechte Kanal ist, aber das Poti R1242 (oder R1342) sollte man sich mal angucken. Die setzen den Ruhestrom der jeweiligen Endstufe und wenn der zu hoch ist wird es heiss. Eine Methode ist, sich genau die Stellung zu markieren, bei ausgeschaltetem Geraet einige Male beherzt hin und her drehen und dann wieder in die Ausgangsstellung zurueck. Manchmal loeppt danach alles wieder. Allerdings nicht mehr als ein paar Monate, da muss dann ein neues Poti rein.
Ich finde es erstaunlich dass da Knoepfe fuer Loudness, Treble, Power und Tuner dran sind, wo das doch damals ein Ausdruecke des Klassenfeindes waren :-)
Ruecklaetkontakt hoert sich ein wenig saechsisch an, aber da muesste es Gondaggd heissen ...
"Martin Gerdes" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com...
Inzwischen sind dort auch die laserdrucker angekommen und die Formulare gibt es
z.B., es gibt noch viele Anbieter.
"Wolfgang Horejsi" schrieb:
in
Ich habe diesbez=FCglich keine Statistik parat, habe eine lasergedruckte AU auch noch nicht life gesehen (was nichts zu besagen hat). Neulich bin ich als Patient in eine neu er=F6ffnete Praxis gekommen und habe mit Schmunzeln festgestellt, da=DF auch dort noch eine Zwiebackfr=E4se = wirkte.=20
Michael Domhardt schrieb:
Kurzschlu=DF
Aus Deinen bisherigen Ausf=FChrungen habe ich den Eindruck gewonnen, da=DF Dir auch die Grundz=FCge der Elektronik ("Wie bekomme ich raus, ob es wirklich einen der Endtrufentransistoren gefetzt hat?") zumindest nicht besonders gut vertraut sind. Wenn diese Einsch=E4tzung stimmt, k=F6nntest= Du schon erw=E4gen, eigene Reparaturversuche von vornherein zu unterlassen, damit Du dem Ger=E4t damit nicht den Rest gibst.=20
"Martin Gerdes" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com...
Konkret kann ich dir das nur für deni-s-win sagen. Einer Software für Zahnärzte. Dort kann man AU mit dem Laser drucken.
Egal was Du schreibst: Geplante Obsoleszenz ist in diesem Verstärker noch nicht eingebaut, die haben erst Produkte nach 1991.
Ich repariere gerne für Kunden alte Ost Technik, aber der Krempel von heute kann mir gestohlen bleiben, wozu soll ich eine "HiFI" Anlage aus dem Kaufland für 29,95 reparieren?
Gruß,
Holm
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