Standzeit HM-Bohrer

Sep 21, 2004 12 Replies

Bei mir geben gerade die ersten HM-Bohrer den Geist auf (starke Gratbildung bzw. abgerissene Restringe).



Ich frage mich, wie viele Löcher (in FR4) ein HM-Bohrer für ca. 3,50 EUR schaffen sollte um sein Geld wert zu sein?



Der 1mm Bohrer hat jetzt so grob 300-400 Löcher auf dem Buckel und hat mir jetzt die ersten Restringe zerissen.



Mit dem 0,6mm hab ich villeicht halb so viele Löcher gemacht und er zereisst das Kupfer auf der Rückseite mehr als es zu schneiden.



Der Hersteller der Bohrer ist mir leider nicht bekannt. Sind vom Elektronikdealer meines Misstrauens.



Ich verwende eine Proxxon Bohrmaschine + Ständer und ca. 16000-18000rpm.



Bertolt


Bertolt Mildner schrieb:

Die sind *sehr* verschleißfest. Der übliche Tod bei Bastlers tritt ehr durch Bruch ein.

Wohl zuviel Vorschub bei zuwenig Drehzahl.

Gruß Dieter

Bertolt Mildner schrieb:

dung

0 EUR

t mir

pm.

Hallo,

tja, die professionellen Bohrmaschinen verwenden f=FCr 0,6 mm eine=20 Drehzahl von etwa 80.000 1/min und eine Vorschubgeschwindigkeit von 35=20 =B5m/U oder 2,8 m/min. Dabei sollten dann 3000 H=FCbe durch 3*1,6 mm FR4 =

m=F6glich sein.

Bye

"Dieter Wiedmann" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@t-online.de...

EUR

Ja, Bruch hatte ich auch schon, Anfangs.

Allerdings sind jetzt die drei Meistbenutzten (0.6 0.8 1.0 mm) reif für die Tonne und der 3.0mm der erst eine Hand voll Einsätze hatte wird auch schon schlechter ...

mir

16000-18000rpm.

Meinst du aktuell oder dass ich die Bohrer vorher zu stark belastet habe?

Drehzahlmässig ist leider bei 20000rpm schluss, ist zwar nicht wirklich üppig sollte aber doch gerade noch reichen!?

Habs gerade nochmal mit 20000rpm und *extrem* langsamen Vorschub versucht, hat aber nicht wirklich was gebracht.

Vom 0.6 und 0.8 hab ich jeweils noch einen neuen. Die gehen durch wie durch Butter. Kein Problem.

Bertolt

Bertolt Mildner schrieb:

Wenn sie mal stumpf sind ist Schluss, mit Heimwerkermitteln kann man die auch nicht mehr nachschärfen.

Wenn du dir beim Bohren Zeit nimmst schon, was für Drehzahlen/Vorschübe die üblichen Bohrautomaten so machen hat Uwe ja schon geschrieben.

Sind halt schon stumpf.

Sind halt noch scharf.

Gruß Dieter

"Uwe Hercksen" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mew.uni-erlangen.de...

Als Bastler kannst du die Bohrmaschine sowieso nicht so schnell durch die Platine druecken, selbst 15000upm sind eigentlich eberfluessig, langsamer ist beim Bohrstaender immer noch schnell genug, denn die Drehzahl ist NUR fuer hohe Vorschubgeschwindigkeit gut, sonst ist sie eher schlecht (verschmelzen des Epoxy), zu dem ist dein Finger recht feinfuehlig und drueckt nur so stark, bis Widerstand zu spueren ist, regelt sich also von alleine auf die Bohrgeschwindigkeit.

Ich tippe eher auf schlechte Bohrer, denn auch die Bohrer in Proxxons Elektoniker Set sehen aus wie Hartmetall (mit etwas duennerem Schaftdurchmesser, so 2.5mm) und verschleissen wie HSS. Wer weiss, was sein Elektronikladen ihm da angeboten hat.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

"Bertolt Mildner" schrieb im Newsbeitrag news:ciolr4$ct6$ snipped-for-privacy@newsreader1.utanet.at...

Newsbeitrag

3,50

ehr

für die

schon

Hallo! Prüf mal woher Du die bezogen hast. Es werden, gern auch mal ohne Deklaration, von der Industrie ausgemusterte, verbrauchte HM-Bohrer in Bastlerkreise geschleust. Gruß von Hartmut

Hallo Bertolt,

Ich bin bei HSS-Bohrer für 7 Cent/Stück (ebay) gelandet. Die sind zwar deutlich früher stumpf als HM, aber dann schmeißt man sie halt weg. Und ca.

150-200 Löcher 0,8 mm schaffen die auch.

Gruß,

Jan

"Jan Bartels" schrieb im Newsbeitrag news:415057eb$0$26113$ snipped-for-privacy@newsread4.arcor-online.net...

Noe. 3 (in Worten: drei) Dann sind sie ebenso stumpf, wie Hartmetall nach 3000.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Schlechte Bohrer kann natuerlich der Grund sein. Mit dem Vorschub 'aus den Fingern' ist aber vermutlich die Drehzahl schlicht viel zu _hoch_. Dann 'schleift' der Bohrer das Loch in die Platte statt es zu schneiden. Wichtig ist, dass man den Vorschub pro Bohrerumdrehung so einigermassen einhaelt. Arbeitet man dann mit geringerer Drehzahl dauert es halt laenger, aber er wird nicht frueher verschleissen. Ich arbeite hier mit einer uralten ISEL-Flachbettanlage zum Bohren. Da hab' ich auch nur etwa 20.000 UPM und die Bohrer (KEMMER). Zwar mach ich keine Kerben in die Bohrerschaefte um die Standzeit zu ermitteln ;-) aber die Bohrer halten _dramatisch_ laenger. Allerdings geht das bei 20.000 UPM immer noch so schnell, dass ich wenig Lust haette, das aus der Hand zu probieren.

Also 'mach mal langsamer' ;-)

Gruss Detlef

Man ersetze das _dot_ in der Email gegen einen Punkt..

Erst mal danke für eure Hilfe!

Aber was denn nun?

Drehzahl rauf oder runter?

Danke, Bertolt

OK, falsche Frage ...

Welche Drehzahl für welchen Duchmesser, bei gefühlvollem Vorschub?

Konkret für 0.6, 0.8, 1.0 und 2.0 mm (3mm war falsch).

Wobei der "gefühlvolle Vorschub" wohl das Bestimmen des optimalen Drehzahl schwierig macht ??

Gibt es eine Möglichkeit heraus zu finden ob man die richtige Kombination hat? Am besten bevor die Bohrer stumpf werden ;)

Danke, Bertolt

Versuch erstmal Bohrer von einem anderen Anbieter. Bei mir bleiben Hartmetallbohrer mit Proxon und -Bohtständer immer scharf bis sie durch irgendeinen Blödsinn abbrechen.

MFG Gernot

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