Re: LED-Matrix für Computer - Anzeigeprobleme (Flimmern)

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Hallo!

schau dir mal die AVR-uPs vom Atmel an;
nimm den billigsten der genug Pins hat, schließe deinen ULN**** an, und
hänge einen max232 an seine serielle Schnittstelle;

programmier ihn und wenn alses richtig läuft, kannst du das was du am
Terminalprogramm eingibst flimmerfrei lesen :-)

Servus & schlaf gut



Re: LED-Matrix für Computer - Anzeigeprobleme (Flimmern)


[LED-Matrix am PC]

Gerald und Harald haben dich ja schon auf die µC Lösung hingewiesen. Das
geht auch wunderbar (habe selber eine 32x32 Matrix auf diese Art gebaut)
braucht aber erstmal etwas Einarbeitung. Wenn du dir dir sparen willst und
etwas mehr Geld ausgeben willst schau dir mal den MAX7219 an. Das ist ein IC
wie du es suchst. Du schiebst deinen Displayinhalt seriell rein und der MAX
macht den Rest.



--
Matthias Weißer
snipped-for-privacy@matwei.de
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Re: LED-Matrix für Computer - Anzeigeprobleme (Flimmern)

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a) Deine Matrix ist 'falschrum'. Die Treiber (ULN) muessen an den
Decoder (138), die Schieberegister treiben weniger Strom.
Siehe de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de /
Laufschriften/Multiplexanzeige.

b) Das Betriebssystem hat im Prinzip keine Auswirkungen, wenn du
richtig programmierst. Natuerlich ist das programmieren unter NT
schwieriger, als unter einem richtigen Betriebssystem, aber das
ist deine Entscheidung. Unter NT bedeutet das, das du einen Kernel-
Treiber fuer die Multiplexanzeige schreiben musst, der auf hoher
Prioritaet läuft, am besten durch den Zeitgeber-Interrupt
aufgerufen.

Einfach mal so ein (Basic?)Anwendungsprogramm taugt unter NT zum
Ansrechen von Hardware natuerlich nicht.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx.net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
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Re: LED-Matrix für Computer - Anzeigeprobleme (Flimmern)
Hallo!

er bracht keinen kerneltreiber schreiben sondern seinem programm nur höhere
priorität zuordnen (siehe win32-api)

oder er verwendet LABVIEW wenn er nicht tipsen will

SERVUS



Re: LED-Matrix für Computer - Anzeigeprobleme (Flimmern)
Hallo nochmal!

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Gut, das du das bemerkst. Wahrscheinlich hätte dann irgendwann der
Demultiplexer den Geist aufgegeben, wenn er soviel Strom geben muss.

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Die Frage ist nur, ob dieser Umstand wirklich für eine (doch recht einfach
aussehende) Multiplexanzeige sinnvoll ist. Auch, wenn es andere Verfahren
geben sollte, die zum Ziel führen- der Computer wird ständig mit der Ausgabe
belastet. Das macht den Computern heute vielleicht nicht mehr soviel aus wie
vor einigen Jahren. Aber trotzdem irgendwie belastend für ein nicht-Echtzeit
Betriebssystem, das es plötzlich auf Echtzeit ankommt. Die Routine ist
übrigens in C geschrieben und die Portansteuerung in Assembler, was man aber
vergessen kann, denn NT läßt den direkten Zugriff in Asm nicht zu. Aber von
NT komme ich leider nicht weg. Auch, weil XP nur eine andere Aufmachung von
NT ist.

Ich denke ich werde mich mal mit den µC beschäftigen. Das wollte ich schon
seit langem. Nur hatte ich bis jetzt noch keine Mut dazu, weil die so
aufwendig zu programmieren sind. Habe gehört, das es auch welche gibt, die
direkt am Parallelport beschrieben werden können. Wäre natürlich gut. Dann
schaue ich mir mal die Atmel-Reihe an. Wird eine neue Lernphase bedeuten,
bevor es weitergeht. Aber ist denke ich auch die preiswerteste Lösung.

Vielen Dank schonmal!
Michael



Re: LED-Matrix für Computer - Anzeigeprobleme (Flimmern)
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Das halte ich für einen schlechten Tipp. Die kostbare CPU-Leistung für
die Ansteuerung einer LED-Matrix zu opfern ist nicht gerechtfertigt.
Ehrlichgesagt halte ich das für Pfusch. Und einen Kerneltreiber zu
empfehlen ist wirklich aus nicht das gelbe vom Ei - am Ende macht der
OP das noch und benutzt schön viele CLIs und STIs, da ist dann der PC
wirklich ein schöner "Dedicated LED Matrix Driver". Das kanns ja wohl
net sein. Kernelprogrammierung sollte nur gewagt werden wenn absolut
notwendig. Wer jemals schonmal ein Modul schreiben musste weiß wie
schnell so ein PC sich aufhängen kann.

Ausserdem verlangsamt sich dann die RTC, weil Tasks mit hoher
Priorität (also CLI/STI) diese komplett _stoppen_ (IMHO auch Pfusch in
den IBM PCs). Wenn die Maus noch sehenbleibt ist das ja ok. Aber
vielleicht verpasst das System sogar noch ein Paar schöne
IDE-Zugriffe, dann wird alles nichtmehr so lustig.

Also: Lieber eine gescheite Hardware designen als den PC so übel zu
vergewaltigen.

Viele Grüße
Johannes


Re: LED-Matrix für Computer - Anzeigeprobleme (Flimmern)

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Das kommt halt auf die Anforderungen an - s.u..

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Dann brauchst Du für diese Anwendung ein Realtime-Betriebssystem, ansonsten
passiert genau das, was der Ursprungsposter beobachtet hat: es flimmert.

Ich sehe folgende Möglichkeiten:
 - Hardwareunterstützung - Microcontroller oder fest verdrahtet, mit eigenem
   Bildspeicher -> Timing unkritisch, Ansteuerung im Userspace, aufwendige
   Hardware

 - Realtime-Kernel nehmen

 - Oder ein "normales" Betriebssystem und ein Kerneltreiber. Wenn die
   anderen Treiber im System ihm nicht zu lange die Interrupts sperren,
   dürfte das für die LED-Ansteuerung dicke reichen. Wenn er das
   Interruptgesteuert macht, ist die CPU-Last auch nicht besonders hoch[1].
   Klar erfordert das besondere Sorgfalt bei der Programmierung,
   andererseits ist das Problem sehr überschaubar, und dafür wird die
   Hardware einfacher - kommt halt drauf an, worauf man mehr Wert legt.

[1] wahrscheinlich deutlich weniger als das, was moderne Billighardware vom
Typ Winmodem / Soundkarte / ... verbrät.

cu
Michael

Re: LED-Matrix für Computer - Anzeigeprobleme (Flimmern)

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Wenn man das sauber programmiert, muß das kein Fehler sein. Es kommt halt
auf die Anwendung und die verfügbaren Ressourcen an - wenn der Rechner
primär nur das Display ansteuern soll, wozu dann aufwendige externe Hardware
bauen, wenn es mit geeigneter Software (sprich: kerneltreiber) auch ohne
geht?

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Das geht genauso gut wir unter Windows: nämlich nur so lange, wie niemand
mit höherer Priorität (user oder kernel) dazwischenfunkt.

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ACK.

In dem Szenario würde auch ein Kerneltreiber für das DIsplay nicht reichen,
dann braucht es einen RT-Kernel (der dem Rest dann das CLI/STI verbietet).

Aber: bloß, weil andere Leute nicht programmieren können, ist das kein
Grund, selber solche Mechanismen generell nicht benutzen zu wollen.

cu
Michael

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