Probleme mit Autobatterien - Page 2

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Re: Probleme mit Autobatterien

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Es ist aber noch sehr die Frage, ob der Innenwiderstand des Akkus
konstant ist oder sich bei höheren Entladeströmen evtl. ändert. Ein
Modell eines Bleiakkus ist nicht so ganz einfach. Da spielt z.B. auch
noch der sog. Entladesack eine Rolle, ein Absacken der Spannung kurz
nach Beginn der Entladung. Einige Zeit nach Beginn der Entladung
'erholt' sich der Akku wieder etwas aufgrund der dann einsetzenden
elektrochemischen Reaktionen.

Winfried Büchsenschütz

Re: Probleme mit Autobatterien
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Dann nimmst du für längere Entladungen eine andere Quellenspannung und /
oder einen anderen Innenwiderstand an, als für Kurzzeitentladungen. Z.B.
12V statt 13,8V. Damit ist das dann näherungsweise auch erschlagen und
immer noch der Innenwiderstand der Batterie als definierbare Größe, um
näherungsweise den Maximalstrom zu bestimmen, verwendbar. Die Leitung
zum Anlasser wird wohl hoffentlich nicht so dimensioniert sein, dass
dort die meisten Verluste auftreten, denn das wäre ziemlich unnötig,
wenn wegen schlecht dimensionierter Leitungen die Autos im Winter stehen
bleiben würden! ;-) Bleibt also die Frage: Was außer dem Innenwiderstand
des Akkus soll denn im Winter den Strom soweit reduzieren, dass er für
den Anlasser nicht mehr genügt, obwohl der Akku noch geladen ist? Ein
"Ich konnte mir nicht vorstellen, dass der so viel ausmacht" kann ich so
einfach nicht stehen lassen. Es ist doch letztlich egal, ob dieser über
die Zeit und den Strom absolut linear ist. Tatsache ist AFAIK, daß die
Verluste von Batterien als Widerstand definiert, gemessen und gerechnet
werden können. Wie will man es auch sonst mac hen? Moleküle zählen? Mit
Entladesäcken rechnen?

Gruß Lars

Re: Probleme mit Autobatterien

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Wenn man nicht weiter weiß, kann mans auch einfach empirisch machen.
Das mit dem Moleküle zählen ist so weit hergeholt nicht, da
schließlich im Akku elektrochemische Vorgänge ablaufen, die sich mit
einem einfachen (oder ggf. auch zweistufigen) Widerstandsmodell schwer
in den Griff kriegen lassen.

Winfried Büchsenschütz

Re: Probleme mit Autobatterien

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Die LiMa liefert bestimmt nicht genug Strom, da ist i.allg. bei 80
Amp. oder so Schluß, und ein Anlasser saugt eher mehr. AFAIK sind
Anlasser für ca. 9,5V Nennspannung ausgelegt.

Winfried Büchsenschütz

Re: Probleme mit Autobatterien

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Welchen Strom soll denn die Lichtmaschine liefern, wenn der Motor noch
gar nicht läuft?

Re: Probleme mit Autobatterien

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Die Frage habe ich mir zunächst auch gestell, aber lies es nochmal: Er
meint die Lima eines Autos, das gerade Starthilfe leistet.

Gruß Lars

Re: Probleme mit Autobatterien



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########


Ich denke, die Puffer- Akkus für Solargeneratoren sollten geeignet sein.
     Hab' ich auch schonmal bei Conrad gesichtet.

Tschüß,
Rainer

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Re: Probleme mit Autobatterien
Hallo,

Ich habe eine ca. 10 Jahre alte Applikationsschrift von Bosch in der gesagt
wird das man Autobatterien nicht stationaer betreiben soll - die im Auto
auftretenden Vibrationen und Beschleunigungen sind demnach notwendig um eine
lange Lebensdauer zu erreichen. Habe keine Ahnung ob und inwieweit das
wirklich relevant ist.

Klaus


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Re: Probleme mit Autobatterien
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Früher wußte man auch, das autobatterien etwas gasen müssen. Bedingt
durch die etwas unterschiedliche säurediche sind die platten auch
unterschiedlich geladen. Um das auszugleichen mußte etwas überladen
werden. Damit aber teilchen nicht zum kurzschluß und "verstopfen"
führen, sind geringe erschütterungen wünschenswert. Der schlamm sammelt
sich dann unten an. Ist nicht genügend platz, wirds bald eine kräftige
selbstentladung geben. Folge,das geschäft wird angekurbelt.
Aber das stört ja heutzutage kaum ein konsument ;-(

BTW muß H2O nachgefüllt werden, geschied das grundsätzlich NACH
volladung. Anschließend etwas nachladen.

--
mfg horst-dieter


Re: Probleme mit Autobatterien
Horst-D. Winzler schrieb:
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Säuereschichtung ist das Stichwort. Stationäre Anlagen läßt man daher
gelegentlich einige 10 Minuten vermittels erhöhter Ladespannung
"blubbern" Gute (größere) Solarladeregler machen das nahezu automatisch.


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Das halte ich für eine abenteuerlich Theorie

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Ja, man mußte früher öfter mal Wasser nachfüllen. Das lag aber eher
daran daß die verfügbaren mechanischen Laderegler es mit der
Ladeschlußspannung nicht so genau nahmen. Ich erinnere mich noch daran
den Laderegler meiner Yamaha RD350 BJ. so um 1978 nachjustiert zu haben.
  War ein ziemlich simpeles Gebilde.

Heute sind die Regler recht präzise, sogar mit Korrektur der
Ladeschlußspannung in Bezug auf die Temperatur im Motorraum bzw. genauer
an der Lima. Ich erinnere mich nicht in den letzten 10 Jahren Aqua
Destilata am PKW nachgefüllt zu haben. In den letzten ca. 15 Jahren habe
ich für nacheinader 2 PKW 3 Batterien kaufen müssen. Jeweils "Hausmarke"
des KFZ-Teilegroßhändlers. Ich halte das für Okay.

Der Grund für die Untauglichkeit von Autoakkus z.B. als
Antriebsbattterie liegt in der speziell für Kurzzeithöchststrom
designten Struktur der Platten. Ohne mein schlaues Batteriebuch würde
ich mich jetzt auf Glatteis begeben, ich bin aber sicher daß die
einschlägigen Hersteller entsprechende Informationen im großen Netz
bereitstellen.

Gruß

Uwe


Re: Probleme mit Autobatterien
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Erzähl mir mal, warum du einen absatz höher, als vibrationen das themea
ware, du von säureschichtung schreibst?
Aber, als ich von säureschichtung also unterschiedlichem ladezustand der
platten schreibe, du das als abenteuerliche theorie bezeichnest.
Denn säüreschichtungt ist gleichbedeutend mit unterschiedlichen (wenn
auch geringen) ladezustand der platten.




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Bei einer alten Susie, gabs gar keinen regler. Den hatten die
eingespart. Aber, man mußte beim anfahren aufpassen, das man nicht
plötzlich auf einem rad fuhr ;-)


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Gratulation. Ich mußte mal nach 31/2 jahren einen Boschaccu auswechseln.
Eine zelle hatte einen zu hohen selbstentladestrom. War in ihrer
laufzeit 2x tiefentladen worden. Grund war die parkleuchte.

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Es liegt haupsächlich (PbO2) an der positiven platte. Reinheit des
verwendeten materials. Arsen vergiftet die platten.
Wenn die positive platte zu lange entladen bleibt (PbSO4), wird die
masse hart. Und sie ist unbrauchbar.

Das alles vorbehaltlich meines gedächtnisses. Deshalb, der leser wird
nicht vom eigenen denken + nachkucken entbunden ;-)

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Ja.Ja, die schlauen bücher. Wenn wir die nicht hätten.

Apropos bücher. Wers genau wissen will, hier einige hinweise zu Pb
                 batterien

Starterbatterien: (Batterien zum anlassen von verbrennungsmotoren)
                   DIN 72310,72311,72331

Antriebsbatterien: DIN 72310,72311,72331 bis 72333

Ortsfeste bleibatterien: DIN 40734,40735

Ich denke das reicht. Das auch als beweis, das in dieser rubrik nicht
nur "mutgemaßt" wird ;-)

--
mfg horst-dieter


Re: Probleme mit Autobatterien
 Ein paar Tips u. Erkenntnisse aus der Praxis (KFZ-Elektriker,
Gabelstapler-Service)

- Billige Bleibatterien sind nicht unbedingt zu empfehlen, tuns aber oft
auch erstaunlich gut.
- Teurere  - sind es nicht immer 'Bessere', so zB im Staplerhandel. Es wird
viel damit verdient.

- Wichtig ist:
Wartung: Die Zellen NICHT (besserNIE) ohne Flüssigkeit lassen ! Trocken
gewordene Plattenteile sind unwiderruflich verlohrene Kapazität.

- Wissen:
Das eine Batterie normale Leistung bei 20°C liefert (chemischer Prozess) Bei
0°C oder gar -20°C geht die  Kapazität in den Keller !
Siehe Probleme der Autofahrer im Winter morgens...
Lösung: Die Batterie warmhalten, so nahmen früher manche Leute ihre
Batterien Winternachts mit in die Wärme.

- Entladen/Laden:
 NICHT ( besser NIE ) tiefentladen. (nicht unter 10V)
 Schnelles Entladen/Laden (=höher als 10% der angegebenen Kapazität erzeugt
schnelle Ermüdung und kann zu Herausfallen der aktiven Substanz aus seinen
Gitterhalterung führen, Kurzschluss innerhalb der Batt erzeugen was zur
höheren Selbstentladung oder auch Zelltot führen kann.
Oft bremsen schwache Zellen den Stromfluss der noch intakten Zellen.

Ideal: langsames Laden aber NICHT ( besser NIE ) länger als 14 h ! (geringe
Erhaltungsladung bei längerer Nichtbenutzung ausgenommen)

Wenns geht - Ganz voll laden. dh einen Ladevorgang  12V  erst bei ca 14.2V
abschalten/begrenzen. Die Zellen wenns geht auf gleiches Niveau bringen
indem man bis 14h lädt.

Die meisten Probleme kommen dadurch, dass die Batterien vernachlässigt
werden. Verständlich, aber eben Mist wenn sie dann nicht das liefern was man
braucht...
Seltener ist die Ursache der Probs durch schlechte Qualität oder gar neu und
defekt (das gibs auch) .
Aber die Batt sollte den Anforderungen angepasst sein. Man möchte nicht viel
Geld ausgeben und kauft oft zu klein oder /und lädt nicht gut.
dabei brauchts keine teure Lade-electronik - ein einfacher Trafo mit (selbst
angebauten Gleichrichterdioden  und ein Voltmeter tuts auch - man muss dann
nur selbst überwachen...  :-))

In eurem Fall (Sternegucken... ?) ist es vielleicht nur der hohe
Stromverbrauch und evtl die Kälte (?) Mal gemessen was den der Robo und
Heizung so verbraucht ?

Gruss
Hermann

PS: Roboter? - interessant - gibts n Schema von eurer Anwendung ?













Re: Probleme mit Autobatterien
Horst-D. Winzler schrieb:

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Irgendwo geklaut:

Um ihrem Verwendungszweck gerecht zu werden, enthält die Starterbatterie
viele dünne Platten mit Taschen, in denen sich Bleipulver befindet. Mit
der so geschaffenen grossen Oberfläche wird bewirkt, dass die Batterie
auch bei niedrigen Temperaturen hohe Ströme für den Kaltstart liefert
und über begrenzte Zeit - insbesondere bei Motorleerlauf und
Motorstillstand - andere für den Fahrbetrieb wichtigen Verbraucher
(Standlicht, Warnblinkanlage) mit elektrischer Energie versorgt.

Starterbatterien sind - vor allem dann, wenn man sie im Supermarkt kauft
- billig; trotzdem geht die Rechnung bei Verwendung als
Versorgungsbatterie nicht auf. Starterbatterien korrodieren besonders
stark in Phasen eines teilentladenen Zustandes und verlieren bleibend
die Fähigkeit, Strom zu speichern; nach einem Jahr Einsatz mit
zyklischer Belastung beträgt die Kapazität höchstens noch 50% des
Nennwertes.


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Also, ich finde Bücher gut.

Gruß

Uwe


Re: Probleme mit Autobatterien

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Prinzipiell hast du schon recht. Es gibt nur wie so oft ein"aber".
zB Verfasser schreiben voneinander ab, ohne die quelle zu nennen.
Bisweile kopieren sie auch gleich die fehler.
Oder sie schreiben ab, ohne wichtige hinweise mit zu kopieren. Ihre
abschreibe ist dann mehrdeutig. Wer sich dann nicht auskennt, glaubt
sich informiert. Ich kenne keinen, der diese "reinfälle" nicht schon
erlebt hat.
Außer er informiert sich aus "ausschlißlich" über Bild ;-)

--
mfg horst-dieter


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