Picomite auf dem RaspPi Pico

Jul 13, 2025 Last reply: 1 year ago 27 Replies

Hallo zusammen,



ich weiß nicht mehr ob diese Gruppe war, in der jemand von ersten Erfahrungen mit dem Raspberry Pico 2W und Picomite schrieb. Als jemand, der beruflich nur in SQL-Skripten programmiert und sein letztes Pascal-Programm vor über Jahren geschrieben hat, musste ihc so ein teil haben. (Ich habe mal Atmel AVRs auf Assemblerebene herumgespielt un dein gnaz klein wneig mit dme Arduin UNo)



Ein Punkt flasht mich gerade: Der Pico spricht Basic (dank Picomite) und, einmal ins WLAN gebracht, direkt eine Konsolensitzung über Telnet aufmachen. Per xmodem kann man Daten senden und empfangen.



Und jetzt kommt der Hammer: Nicht nur, dass man im BASIC Subroutinen programmieren kann, nein, man kann über GPIO-Pins den PINS Interrupts zuordnen und diesen jeweils eine BASIC-Subroutine als Ziel zuordnen. Leute, wie geil ist das denn? Das ist ja die Idee der alten BASIC-Stamp auf einem ganz neuen Level.



Der Hausautomatisierung sind keine Grenzen mehr gesetzt. Ich werde mit dem Teilchen mal herumspielen. Vor allem: Das Dingen kostet gefühlt nichts und ist dank gut dokumentiertem Basic auch für Dinosaurier geeignet, die nicht mehr Python lernen wollen und denen das Gehampel mit IDE und C-Compiler zu aufwendig ist. Einfach BASIC-Skript runterschreiben, RUN, fertig. Schnell genug ist er auch.


Am 13.07.2025 um 18:16 schrieb Andreas Bockelmann:

Warum sollte man sich das antun wollen?

Weil Dinge, die man in der Jugend gelernt hat, dauerhaft besser sitzen als alles später gelernte. Bei der heutigen Sprachinflation kommen gefühlt jede Woche drei neue Programmiersprachen dazu. Mit etwas Übung kann man zwar alle davon mehr oder weniger gut verstehend lesen, alle zwei Dutzend subtil unterschiedlichen Syntaxen aber fehlerfrei zu schreiben, ist etwas völlig anderes.

Dazu: Ich habe hier ein halbes Dutzend regelmäßig genutzter, kleiner und nützlicher 16-bit Kommandozeilentools und die Sprachen, in denen ich sie vor Jahrzehnten verfaßt habe, lange vergessen. Unter Windows 10 laufen sie naturgemäß nicht mehr. Gibt es eine aktuelle, halbwegs zukunftssichere und leicht zu lernende Sprache für Kommandozeilentools unter aktuellen Windows, in die ich das übersetzen könnte?

Danke Axel

Daher ist ein Studium auch völlig sinnlos, findet es in der Regen doch nach der Jungend statt.

Das ist dummes Zeug, denn es kristallisieren sich schon einige Sprachen heraus, die eine längere Halbwertszeit haben. Obwohl ich kein großer Fan davon bin, würde ich ein Problem natürlich lieber in Python lösen, als mir BASIC anzutun.

Ruby

Im Vergleich zu heute war ich in meinen Zwanzigern noch reichlich jung. Richtig ist aber, am besten und sichersten beherrsche ich unverändert den Stoff der schulischen Mittelstufe. Alles andere muß nach jahrzehntelanger Nichtbenutzung aufgefrischt werden, das Wissen der Zeit aber nicht.

Danke. Das wäre dann eine weitere neue, die ich noch nie gesehen habe, aber wenn es sich lohnt und den Aufwand wert ist, dann gut. Gibt es besoders empfehlenswerte Einführungsliteratur auf Papier zum Anstreichen und für Randbemerkungen?

Am 13.07.25 um 18:16 schrieb Andreas Bockelmann:

Mag ja nett sein... ich tendiere hier eher zu einem Zoo von Zeros... die hängen mit nfs/autofs im Netz, ssh -XY, python und awk rulez;-) Da kann man dann die Auswertung testweise auf dem Laptop machen, hinterher auf einem zentralen Pi4 in den cron reinschieben... wieso soll ich mir den Ärger mit IDEs antun, wenn es $Lieblingseditor tut?

Viele Grüße, Olaf

Hi Axel,

Das geht seit einiger Zeit auch mit den meisten gängigen PDF-Readern. Stichwort wäre Anmerkungen oder das englische Annotation. Papier will ich dafür nicht mehr, seit ich zwei große Monitore und altersweitsichtige Augen habe.

Marte

Am 13.07.25 um 18:16 schrieb Andreas Bockelmann:

Derartiges ( IO Pin Zugriffe)finde ich in Zeitschriften und Bücher meist in C, manchmal in Python. BASIC kommt mir wie eine Spielerei vom Typ FORTRAN IV vor.

Ist damit internet gemeint? Damit malware alle Hausverwaltungen zweckentfremdet? "Zahlen sie 100 Bitcoin oder ihr Kottlett wird verbrannt?"

Datenstau auf dem Wifi Kanal?

C64 Atari und Amiga freeware Spieleprogrammierer?

In Linux Quelltexte mit Editoren nach Wahl behandeln, und dann shellscripts auf Konsole aufrufen.

Weiß ich und nutze ich. Eben deshalb habe ich in der Frage betont, daß /ich/ solche Anleitungen auf Papier suche. Damit können können sich Hilfsbereite die unnötige Mühe mit Hinweisen sparen, die ich doch nicht nutzen würde.

Französische habe ich nahezu vollständig vergessen. Englisch ist bei mir immer noch rudimentär. Und deutsch, oder ist es denglisch?

Die Programmiersprachen während meiner Ausbildung ALGOL60 .. sind weitgehend vergessen. Die Sprache, die bei mir spontan am ehesten sitzt, (Python) habe ich privat ca 2010 begonnen zu verwenden.

Die Programmiersprachen sind eine Seite, die permanenten Änderungen eine andere.

Das dürfte auch vorbei sein.

Fehlerfrei geht bei mir nicht mehr wegen Tippfehler. Einfache Programme kann ich mit Hilfe von Unterlagen in vielen Sprachen schreiben.

cygwin?

p.s. Ich verwende manchmal immer noch cc

Genau. Da reihe ich mich mit ein. . . Bin mal den Weg Basic -> MC -> Assembler gegangen. Zuerst gemeinsam mit einem C16, dann dem C64. Steht heute noch ein komplettes System funktionsfähig in der Vitrine. (1x C16, 2x C64,2x 1541, 1x1581, 1x Datasette, 1x 1750 REU, 1x 1702 + div. Module und Eprommer)

Meine 'kleinen' Helferlein mache ich mir aktuell mit der Lazarus GUI, läuft unter Win11 und wird teilweise auch per Komandozeile gestartet. So bin ich noch nicht gänzlich weg von der Materie, aber eben der heutigen Situation angepasst. . .

J.J.

Am 15.07.2025 um 08:31 schrieb Jürgen Jänicke:

Wie gut etwas "sitzt" hat überwiegend damit zu tun, wie intensiv man dieses Wissen anwendet. In meiner Jugend hatte ich viel mit Basic, Pascal und dBase zu tun - davon kann ich heute praktisch NICHTS mehr flüssig, da ich mich damit (zum Glück) nicht mehr herumschlagen muß.

Hermann Riemann schrieb:

Ja, na sicher. Letztendlich läuft so etwas auf eine Art SPS (speicherprogrammierte Steuerung) hinaus. Noch ist es reines Spielzeugg. Ich werde mir nicht einen Homecomputer auf Picomite-Basis bauen, wie andere das machen, auch werde ich mir keinen alten C64 oder Amiga mehr ins Huas holen. Die Geräte hatten wir weil es nichts anderes gab. aber für ein üpaar Basteleien ist ein Pico recht nett.

Heute nutz man ja das Wissen der "Community", insofern ist es nicht besonders effizient - gerade beim coden - sich in einer kleinen Blase zu bewegen.

Falls nur auf uC Ebene ohne WIFI BT usw.Code erstellt wird, ist es eventuell ja wurscht, ob man ein Problem was extrem spezifisch ist z.B. in Assembker erschlägt und man nur selber den Code lesen und verstehen kann.

Aber gerade bei diesen Picow oder auch anderen Teilen ist es ja gerade der Vorteil, sich aus einem möglichst großen Pool bedienen zu können.

Es ist schon erstaunlich, man probiert etwas Neues aus, aber dann bitte mit den Tools von Vorgestern........

--

Am 15.07.2025 um 09:33 schrieb Joerg Niggemeyer:

Wie ich schon schrub, ich wollte mir sowas einfach nicht mehr antun...

Kommt mir bekannt vor, deshalb werd' ich mir das Ding dringend ansehen.

Danke

Ist er das? Ich habe aus Neugierde mal geguckt und die erste Fundstelle war mit 16 Euro sauteuer. Ich mache inzwischen einiges mit Esp 8266 und manchmal 32. Für fast jede Peripherie gibt es Libraries und der Glue ist in meinen Fällen so einfach, das schaffe sogar ich in C. Beim Stil graust es jeden, der programmieren kann, aber die Helferlein laufen.

Automatisiert habe ich schon immer mit einer mechanischen Schltuhr in der Steckdose. Das war zweimal im Jahr und bei jeder Änderung wie einem einmaligen Frühaufstehen ein Riesenaufwand. Jetzt gebe ich an einer zentralen Stelle die geplante Aufstehzeit ein und etliches -- weit mehr als früher -- schaltet mit individuellen Offsets dazu passend von selbst. Mein Wecklicht für dunkle Morgen weiß, wann die Sonne aufgeht. Das muß ich nicht mehr im Herbst an und im Frühjahr ausstellen und wechselnde Wckszeiten an verschiedenen Wochentagen kann es auch.

Ich weiss nicht, wo du geschaut hast, aber Der normale Pico ist für 3.99 nahezu überall erhältlich; den Pico 2 gibt es für 5.99.

Danke, da habe ich offenbar das falsche gefunden.

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

formatting link
\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

Ohne zu wissen, was Du da genau hast, sage ich mal "DOSBOX". Das ist super, was die Jungs da gemacht haben. Meine Foxpro-Skripte laufen mit Wine und Dosbox auch unter Linux.

Grüße, H.

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required