OP MCP6H02 E/SN defekt/fake?

Sep 04, 2019 37 Replies

Es gibt dutzende von Varianten wie man bauen kann.

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Der künstliche GND hat Filterkondensator. Invertierender OP ist gut geschützt, wenn auch niederohmiger. Für Kabel am Eingang sinnvoll. Teilt die G=100 Verstärkung in 2 Stufen auf, für alte & langsame OPs war das immer gängig. Das Poti das oft über Kabel zugeführt ist, ist in der 2. Stufe. Oft will man log-Kennlinie mit linearen Potis. Ja, die Schaltung hat viiiiel mehr Bauteile.

Einen Abblockkondensator hatte er hoffentlich.

MfG JRD

Im Auto kommen durchaus Spitzen im 60V Bereich auf.

Grob gefiltert und Automotive? Dat wird nix!

Und warum dann kein kl. Längsregler (78(L)xx) auf 5-9V? Rückwärtsdiode über Regler nicht vergessen und latürnich auch die 10nF gegen HF an IN und OUT sind obligatorisch samt

Automotive und 17V? Das ist der Brüller des Tages!

Billige Zeitzünder :)

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Witzbold

50eus netto sind bei Digikey oder Mouser fix zusammen! Na und? Das wird dann einfach so bestellt. Ich muss auch keinen Hausdrachen vorher fragen. In D unvorstellbar: Warenwert ~60eus brutto versandkostenfrei ist in drei Tagen da. Reichelt und Konsorten duerfen mir noch passive Bauteile, > Schalter, ein Gehäuse, einen Stecker ... schicken, wenns passt, warum nicht? Dauert komischerweise nur 2/3 der Zeit, als wenn es um den halben Globus geht und kostet immer extra, egal welcher Warenwert.

"Jürgen Hüser" snipped-for-privacy@gmx.de schrieb im Newsbeitrag news:qktc45$kca$ snipped-for-privacy@news.albasani.net...

Hier koppelst du die Störungen der +12V direkt ins empfindliche (10mV) Mikrophosignal.

Schwingt er ?

Hätte man ja zu Beginn dzuschreiben können.

Offenkundig aber nicht gelesen bzw. zu Herzen genommen, siehe deine Methode eine halbe Versorgungsspannung zu erreichen.

Wenn man das weiss, findet man das auch, inklusive Bergündungen und Herleitungen (sie geht natürlich auch mit deinem OpAmp bei 12V, wobei man R1+R2 optimal auf den Innenwiderstand deines Mikros abstimmen sollte, damit der Ruhepegel bei VCC/2 liegt).

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Die Schaltung ist um einiges besser als das was man bei

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findet, weil a) Die Versorgung des Elektrets über C1 nochmal abgeblockt ist. b) die virtuelle Masse erst über C3 (das haben eigentlich alle ausser dir) und dann über C4 abgeblockt ist. c) die obere Grenzfrequenz über C8 begrenzt wird d) die untere über C5

Was ihr meiner Meinung nach jedoch fehlt, ist die Abkoppelung der Ausgangsleitung über 49.9R wie in

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der OpAmp bei kapazitiver Last durch lange abgeschirmte Letungen nicht schwingt. Sie ist also eher für direktn Anschluss der Nachfolgeschaltung gedacht, nicht für lange Mikrophonkabel.

Es ist sinnvoll, den Frequenzbereich eines Mikros auf den interessierenden (nicht 20Hz sondern z.B. erst ab 400Hz, nur bis 3kHz statt 20kHz) zu beschränken, das verbessert die Qualität, kein poltern und weniger zischeln.

Schon vor Jahrzehnten gab es vom 555 garantierte Originale, welche nur 12 V abkonnten, bei 15 V konnte man nach wenigen Sekunden das Gehäuse nicht mehr anfassen.

Hi Manfred,

Fragen will gelernt sein...

Das Teil ist mal richtig gut! Danke, den kannte ich auch noch nicht.

C1 und C4 wären ja sogar schon da. Traurigerweise können aber anscheinend viele den Sinn eines Abblockkondensators in Digitalschaltungen nicht mehr von dem eines Filters in Analogschaltungen unterscheiden.

Wobei sich der geneigte Leser ja schon fragt, wozu hier auf einen Exotenwert von 49,9 Ohm abgezielt wird. Der Autor verbindet mit abfeschirmter Leitung vielleicht 50 Ohm. Das dürfte bei den in Frage kommenden Frequenzen aber eher selten relevant werden. Es dürfte also ziemlich egal sein, ob man da 47 oder 33 Ohm einsetzt

Nur wenn man sicher weiss, dass man nur Telefonqualität haben mag. Ansonsten ist man da ganz schnell ziemlich unglücklich.

Marte

[...]

Das ist kein Exotenwert, sondern ein Standardwert aus der heute ueblichen E96 Reihe (1% Widerstaende). Benutze ich staendig. 50ohm ist hingegen (leider) seltener geworden.

Dieser Widerstand hat einen anderen Grund. Er soll verhindern, dass der Opamp bei Kurzschluss oder sehr stark kapazitiv belasteter Leitung an CN1-OPS schwingt und u.U. in Rauch aufgeht. Eine hohe rein kapazitive Last am Ausgang moegen die meisten Opamps nicht.

[...]

Hi Joerg,

Also ich hab E24 auf Lager und das nimmt schon einiges an Platz weg. Ich würde mich hüten, ohne Not, mehr als E24 auf Lager zu halten. Mir hat man seinerzeit mit auf den Weg gegeben, dass man nichts hineindesignt, was mehr verspricht/erfordert als nötig. Wo es geht, verwendet man Standardteile, so weit toleriert, wie sinnvoll machbar. Da ist 47 oder

51 Ohm einfach mindestens genau so gut, wie 49,9 Ohm. Das ist einfach nur Gedankenlosigkeit, da 49,9 hinein zu designen.

das stand oben schon. Die 49,9 Ohm suggerieren eben, dass da wohl eine

50 Ohm-Leitung im Hinterkopf geklingelt hatte. Das ist natürlich eine böswillige Unterstellung meinerseits ;-)

Marte

Ich nur 12 Werte, aber da ist es geschickt, 1% Widerstands-Sets zu nehmen. Kostet heute kaum mehr und damit gibt es keinen Aerger bei ratiometrischen Schaltungen. Dann bekommt man Zwischenwerte geliefert und 49.9ohm ist einer davon.

Ein weiterer Vorteil dieser Strategie ist, dass Du fuer Zwischenwerte in Prototypen einfach durch Stapeln parallel schalten kannst, ohne reihenweise Widerstandskandidaten nachmessen zu muessen. Denn sie haben nicht 5% oder 10%, sondern 1%.

Ich nehme an, Du machst nicht viel industrielles Hardware-Design.

Einer der vielen Gruende, warum man 49.9ohm nimmt, ist dass dieser Wert so wie 10k, 20k, 49.9k, 100k und so weiter bereits freigegeben und im Einkauf auf der Liste ist. Gehe mal in eine High-Tech Schmiede und sieh in deren Parts Master nach. Bei den meisten wirst Du keinen 47ohm Widerstand finden, weil sie gar keine 5% oder 10% Widerstaende mehr benutzen. Der muesste daher erst per ECO freigegeben werden und das ist ein buerokratischer Aufwand, der sich allenfalls bei hoch fuenfstelligen Monatsstueckzahlen rechnet. Danach darfst Du noch einige teuer bezahlte Ingenieurstunden vergeuden, fuer diesen Widerstand Alternate Sources zu finden und diese alle durch den buerokratischen ECO-Prozess schleusen.

Ein weiterer Grund ist, das die Einkaeufer fuer alle diese neu angelegten Widerstaende Distributoren auftun muessen, Angebote holen und die Preise im ERP-System festschreiben.

Der naechste Grund ist, dass die BOM um mindestens einen Posten laenger wird, also in deren Bearbeitung teurer. Denn meist braucht man an irgendwelchen Stellen wirklich 49.9 in 1%, etwa weil ein Koaxkabel dranhaengt.

Und so weiter.

Bei Massenprodukten gehe ich auch schonmal auf 5%, 10% oder ungetrimmt fuer manche Werte und dann braucht man formell Werte wie 47ohm. Doch das lohnt wie gesagt erst bei sehr hohen Stueckzahlen und i.d.R. auch nur bei externer Auftragsfertigung in Asien.

Noe, hat nichts mit 50-ohm Leitung zu tun. Braechte bei so einem langsamen Opamp eh nichts.

Hi Joerg,

Ich hab nie etwas anderes behauptet.

Marte

Bist Du nicht der, der vor nicht so langer Zeit gestrunzt hat, wie er in der Produktion viel Geld sparen konnte, indem er für sein Design 20 % tolerierte (iirc) Widerstände freigab?

Ja, aber das war der beschriebene Fall eines Massenproduktes. In diesem Fall ein Langlaeufer, hatte ich 1994 entwickelt und laeuft immer noch fast unveraendert vom Fliessband. Es hat den Chef er Firma bereits ueberlebt :-(

Zwischenzeitlich wuerde ich gefragt, ob man noch fuenf Cents oder so rausknirzen kann.

Ich weiss nicht mehr, wieviel pro Widerstand durch ungetrimmte Versionen gedrueckt werden konnte. Vielleicht ein oder zwei Milli-Dollars. Das geht nur in der Consumer-Elektronik.

Wir haben auch mal ueberlegt, das ganze auf uC umzustellen, da die Schaltung beinahe danach schreit. Durchkalkuliert und selbst mit dem billigsten 8-Bitter waere das teurer gekommen als die Analogvariante.

Was man beachten muss, ist dass Firmen in Asien oft ein halbes Batallion an Hilfskraeften haben, die den ganzen Tag ECOs "pushen". Im Westen habe ich das noch nicht erlebt, da muessen die Ingenieure das meiste dieser Arbeit selbst erledigen. Sinnvoll ist das nicht, ist aber so.

Hallo!

Am 06.09.2019 um 20:09 schrieb Wolfgang Allinger:

Ich weis, ganz so heftig ist das bei der Anlage hier nicht. Aber immerhin gute 12-15 fette Relais welche unter anderem dickere Motoren schalten. Kein Netzteil, sondern autarker Betrieb über Solarpanel und 12V/12Ah Bleigel.

Naja, 1W Zehner mit Shunt, Elko 100µF nebst Entladeschutz-Diode (gegen negative Spikes) als Vorfilterung hab ich schon.

Wollte ich vermeiden wegen Platzbedarf. Ist aber eh hinfällig, da braucht es ne neue Platine mit komplett neuer Schaltung. Will da die Tage mal gucken ob ich auf den verfügbaren 20x30mm Platinenfläche irgenwas mit Vierfach-OP mache. Dann eben zwei invertierende Verstärker um die Polarität wieder richtig zu bekommen, und einen OP für die Virtuelle Masse. Und dann gleich irgend einen robusten >30V-Typen, LM2902 o.ä.

Jürgen

Hier kommt es sehr stark auf die Kabel- und Leiterbahnfuehrung an. Wenn die dicken Relais und der Opamp elektrisch gesehen weiter weg vom niederohmigen Akku sind, kann es zuviel Ueberspannung geben fuer einen Opamp, der nur 17V aushaelt. Muss man einen kompatiblen nehmen, der mehr abkann.

Je nach Verkabelung hilft das, oder auch nicht. Im Zweifel ein Foto ins Web setzen. Zenerdioden haben auch viel Toleranz. Der Bleiakku kann waehrende der Ladung vermutlich bis 14.5V haben. 2.5V hoeher macht es aber bereits POFF. Sowas koennte man allenfalls mit einem Transistor-Shuntregler um einen TL431 abfangen.

Opamps gibt es in TSSOP oder noch kleiner in DFN. Es gibt Designs, da kommt einem 20*30mm wie ein Marktplatz vor.

Wenn es geht >40V. Je nach EMV-Umgebung wuerde ich CMOS-Varianten erwaegen, sind aber u.U. schwieriger in Hochvolt beschaffbar.

Am 10.09.2019 um 23:12 schrieb Joerg:

Joerg is a Murikan :)

I am but battery systems work the same way this side of the pond 8-)

Hi Joerg,

Am 10.09.2019 um 23:12 schrieb Joerg:

Ich kann direkt mit einer eigenen Leitung direkt an den Akku und mit dem Kabel weg vom ganzen Relais- und Motorkram. Da die Anlage aber ziemlich spartanisch ist (hab da nix zerlegt, aber zumindest auf der Oberseite der Platine sah ich keine einzige Freilaufdiode an den Relaisspulen) habe ich da Bedenken bezüglich Störungen an den 12V dort. Solange der Akku schön niederohmig ist mache ich mir da keine all zu großen Sorgen.

Eine BZX85C16 (16V) über 180 Ohm Shunt sollte Reichen. Weis da nicht in wie fern ich den Laderegler da vertrauen kann. Habe schon Lademimiken von Markenherstellern gesehen, die mit 15,xV Ladespannung dicke 12V/26Ah Klötze gekocht haben. Nö ich rede nicht von billigen, ungeregelten KFZ-Ladegeräten. Sondern z.B. von Relaisfunkgeräten wie den IC-FR3100/4100 von Icom. Die gehen vom 15V Netzteil über 3,3 Ohm Lastwiderstand direkt auf den

12V-Notstromakku ohne Ladeabschaltung oder irgendeine Regelung. Mutig ist das eher nicht, meine Meinung dazu behalte ich jetzt aber für mich.

Nee, für die Geschichte nix was über normalen Lötkolben hinausgeht. DFN kann ich zwar, mache ich aber nur wenn's muss. In SO-16 wird wohl was gehen.

Grüße

Jürgen

Muss aber eine kurze Leitung sein und Abblock-C am Opamp. Mindestens 1uF keramisch, die sind ja heutzutage billig.

Wie ueberleben das denn die Schalttransistoren oder was immer die Relais bedient? Selbst mechanische Kontakte brutzeln dabei auf Dauer weg.

Sollte fuer Tests ok sein, aber nicht im Produkt. 14.5V zu 17V abs max ist einfach zu knapp.

Das wuerde ich nicht so sagen.

Ich auch, leider. Wenn dann der Akku aelter wird, hast Du rasch Spitzen ueber 17V.

Von Icom haette ich das wirklich nicht gedacht.

Oder MSOP, das kriegt man zumindest mit Weller ETS Spitze und Kopflupe geloetet. Noch ... wer weiss, wie das in 10 Jahren ist. Zum Lesen des Smart Phone Bildschirms brauche ich schon mindestens 2.0 als Lesebrille.

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