Hallo,
eines vorneweg, ich bin ein sehr amateurhafter Elektronik-Bastler und beschäftige mich ansonsten nur mit MC-Programmierung.
Folgendes Problem: Es geht darum in ältere Audi-Fzg. Kombiinstrumente aus neueren Audis einzupflanzen. Dabei paßt die Kennlinie des Gebers im Tank nicht mehr zur neuen Tankanzeige. Der Tankgeber ist prinzipiell ein einfaches Poti mit einem Widerstand zwischen ca. 10 und einigen hundert Ohm. Die Kennlinie bezogen auf den Füllstand ist nicht linear oder logarithmisch, sie spiegelt die Form des Tanks wieder.
Ich würde die Umsetzung der Kennlinie gerne mit einem MC lösen um eine universelle Schaltung zu erhalten, die für mehrere ältere Modelle (Audi 80, Coupe, Cabrio und 100er) paßt und ebenso den Einbau verschiedener, neuerer Kombiinstrumente (aus A4 oder A6) zuläßt. Ich stelle mir das so vor, daß man per AD-Wandler den Tankgeber einliest und über eine Tabelle im EEPROM dann dem Kombinstrument einen enstsprechenden Widerstand "vorgaukelt".
Jetzt meine (derzeitige) Idee: Mit dem MC einen digitalen Widerstand ansteuern und hinter diesen dann einen Op-Amp als Impedanzwandler. Den Wandler deswegen, da z.B. m.W. handeslübliche digitale Widerstände nur wenige mA vertragen. Jetzt habe ich aber das Problem, daß der Ausgang des Op-Amps eine Spannung zwischen ganz nahe Masse und max. 5V liefern muß, um die Tankanzeige voll aussteuern zu können.
Gibt's einen Op-Amp, für den ich keine negative Versorgungsspannung brauche und der trotzdem sehr nahe an 0V kommt oder kann ich einfach an den Ausgang noch einen Spannungsteiler hängen? Oder bin ich mit der Idee ganz auf dem Holzweg und sollte z.B. statt eines Op-Amps einfach einen einstellbaren Spannungsregler benutzen?
Bin für jede Idee/Hinweis dankbar. Das soll kein kommerzielles Produkt werden. Als Elektronik-Einäugiger und unter Elektronik-Blinden habe ich mir der Sache nur angenommen.
Vielleicht können die "Elektronik-Bastler" ja den "Audi-Bastlern" helfen. ;-)
Gruß Axel