Ob der Staat eine E-Auto-Stromsteuer schon in der Planung hat ?

Nov 27, 2019 Last reply: 6 years ago 1178 Replies

Du immer mit Deinen AKW. Der Strom kommt selbstverfreilich aus Solarradwegen.

Fail.

Volker

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"[...] In der Sprachwissenschaft wird als Hyperbel das rhetorische Stilmittel der Übertreibung bezeichnet.[1] Das zugehörige Adjektiv ist hyperbolisch.[2] Der Gegensatz zur Hyperbel ist die Untertreibung. Hyperbel bedeutet altgriechisch ὑπερβολή hyperbolé, deutsch ‚Übertreffung, Übertreibung‘ von ὑπερβάλλειν hyperballein über das Ziel hinaus werfen".

In literarischen Schriften wird die Hyperbel häufig als extreme, im wörtlichen Sinne zumeist unglaubwürdige oder auch unmögliche Übertreibung für die Darstellung oder Hervorhebung des Außergewöhnlichen oder Außerordentlichen genutzt. [...]"

Dann benötigt man eben einen Zweit- und Drittwagen. Jetzt komm mir Du doch nicht mit Logik!

Volker

Am 15.01.20 um 21:06 schrieb Rolf Bombach:

Stimmt, KKWs sind nicht schwarzstartfähig.

Am 15.01.20 um 06:58 schrieb Sebastian Wolf:

Stimmt, die müssen aus dem Netz bezogen werden. KKWs sind nicht schwarzstartfähig.

Steht KKW hier für Kohlekraftwerk oder Kernkraftwerk?

/ralph

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ausserirdische sind gesund

Am 05.12.2019 um 09:31 schrieb horst-d.winzler:

Überhaupt ein einteressantes Thema.

Ich hatte mal spontan versucht online eine Liste systemrelevanter bzw. schwarzstartfähiger Kraftwerksblöcke zu finden und bin gescheitert. Die BNA gibt da nur rel. allgemeine Auskünfte bzw. veröffentlicht einzelne Bescheide. Vielleicht ist das ja auch ein Staatsgeheimnis.

Kann es sein dass jemand von der F.D.P. *) hier mitliest? ;-)

O.J.

*)
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Wieviel Megawatt müsste ein Dieselgenerator haben, um ein KKW so weit anzufahren dass es sich selbst versorgen kann?

Grüße Marc

Am 15.01.20 um 22:06 schrieb Rolf Bombach:

Seltsam bloß, dass Untersuchungen der letzten Millionen Jahre zeigten, dass die CO2 Kurven in der Atmosphäre mit den Durchschnittstemperaturen hübsch parallel liefen.

Woher die Wissenschaft dies weiß - aus Gesteins & Sedimentuntersuchungen

  • Eisbohrkernen - damit sind verschiedene Wissenschafts-Fakultäten befasst.

Zur Untersuchung der alten Meeresablagerungen muss man nicht tauchen, sondern mitunter in die Bergen klettern.

Die Untersuchung der Herkunft des in der Atmosphäre enthaltenen Kohlestoffes zeigte, dass er zum Großteil aus fossilen Brennstoffen und nicht aus Vulkanen stammt - man muss sich nur die Kohlenstoff Isotope ansehen.

Die Menge des vom Menschen seit Beginn der Industrialisierung verbrannten fossilen Kohlenstoffes lässt sich berechnen. Die Menge des in der Atmosphäre in CO2 enthaltenen Kohlestoffs detto. Da fehlt rund die Hälfte, sie wurde durch biologische Vorgänge gebunden.

Man hat auch die Wärmeenergiemenge die in den Meeren gespeichert ist berechnet. Die Meere buffern einen Großteil der Temperaturerhöhung weg, gäbe es keine Meere so würden wir vermutlich schon von einem Temperaturanstieg von etwa 15°C reden.

In den Welt-Meeren verteilt schwimmen zu Messungen schon über 3.800 Messbojen. Die tauchen ab in die Tiefe führen diverse Messungen durch, tauchen wieder auf und senden die Daten an Satelliten, tauchen wieder ab ... usw.

Zusätzlich werden ständig diverse Messungen aus dem All durchgeführt.

Quintessenz - die Wissenschaft hat diesbezüglich in den letzten Jahren stark zugelegt und das weltumspannend und von der Öffentlichkeit meist verborgen! :-)

Am 15.01.20 um 22:00 schrieb Rolf Bombach:

Mal sehen was aus dem Lithium / Schwefel Akku wird.

Am 15.01.20 um 22:59 schrieb Sieghard Schicktanz:

Lithium / Schwefel?

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Wer weiß welche Akku Technologien da noch gefunden werden?

Aus dem Natrium-Schwefel-Akku ist nicht viel geworden. Der brauchte zu hohe Betriebstemperaturen.

Interessant, speziell für ortsfeste Anwendungen wäre ein Natrium-Ionen-Akku. Natrium ist viel billiger als Lithium.

Gerrit

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Wer weiß welche Akku Technologien da noch gefunden werden?

Sieghard Schicktanz schrieb:

Jenu, macht die Ölheizung ja auch. WKK@Home hat sich auch nicht wirklich durchgesetzt.

Marc Haber schrieb:

[KKWs sind nicht schwarzstartfähig]

Gute Frage. Leider sind mittlerweile alle Lehrer unserer Reaktorschule, die ich noch kannte, pensioniert, kann also nicht mehr "rasch" fragen. Die Literatur in Griffweite befasst sich eher mit Reaktortechnik und nicht mit Kraftwerktechnik.

Beim Druckwasserreaktor vom Typ Biblis werden 5% Eigenbedarf genannt. Das wären dann 50 MW. Andernorts werden 70 MW für einen 1300 MWe Druckwasserreaktor genannt, scheint also hinzukommen. Für einen Siedewasserreaktor schätze ich den Wert höher ein, da die Umwälz- schleifen enorme Pumpen aufweisen. Vielleicht 8%. Bei gasgekühlten Reaktoren geht das dann bis 16%.

Für Leibstadt würde ich zur 100 MW Gasturbine raten :-]

Ich gehe allerdings davon aus, dass die Sicherheitsvorschriften so was ausschliessen. Dieses Start-Kraftwerk müsste bestimmt völlig getrennt von den Notstromgruppen laufen.

Ole Jansen schrieb:

Wasserkraftwerke gelten i.A. als schwarzstartfähig. Gerade ältere Anlagen haben ein eigenes getrenntes "Erregerkraftwerk" für den Eigenbedarf und gelegentlich sogar einen Batteriekeller (für das interne 600 VDC-System). Kann man z.B. im Museumskraftwerk Eglisau besichtigen, falls es das noch gibt.

Kleinere Gasturbinen sind auch schwarzstartfähig. Das Kraftwerk Huntorf hat extra einen Druckluftspeicher für den schnellen Turbinen(schwarz)start.

Künftig kommen rückspeisefähige Teslas zum Einsatz *duck*.

Ich versuchte lediglich mich an die "Argumente" der E-Auto-Gegner zu erinnern.... andere "Argumente" waren noch wesentlich blöder.

Meine Frau fährt eher langsam, hat aber das Talent, gelegentlich Spendenaufrufe eines Trachtenvereins zu bekommen.

...

Schöne Zusammenfassung der "Argumente":

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So, jetzt muß ich raus, Auto abstöpseln und die Frauen, Kinder und Senioren wegräumen, die über das quer über den Gehweg gelegte Ladekabel gestürzt sind.

Gruß, Falk

Hallo Rolf,

Du schriebst am Thu, 16 Jan 2020 21:18:12 +0100:

[Heizreaktoren]

Naja, Ölheizungen liegen aber schon noch ein paar Größenordnungen darunter, eV gegen keV...MeV. "WKK" (als "Wärme-Kraft-Kopplung") ist da nichtmal so viel besser, wenn man's genau anschaut. Die ganze "Energietechnik" ist halt noch recht grob und unterentwickelt, alles Thermodynamik-basiert.

Hallo Fritz,

Du schriebst am Thu, 16 Jan 2020 17:59:01 +0100:

[Akkus]

Die teilen derzeit das Schicksal der Brennstoffzellen und des Fusionsreaktors - fortlaufend in Bälde serienreif.

Keiner, weil da nicht systematisch gesucht ("geforscht") wird und dehalb alles echte Entdeckungen sind.

Aber das ist dann der Bedarf bei voller Reaktorleistung, bei einem Schwarzstart würde man die Leistung ja sicher bis zur Erreichung der Eigenversorgung begrenzen.

Grüße Marc

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