Ob der Staat eine E-Auto-Stromsteuer schon in der Planung hat ?

Nov 27, 2019 Last reply: 6 years ago 1178 Replies

Am 15.01.2020 um 11:33 schrieb Fritz:

Ist doch nichts wirklich neues.

Solange im Zwischenkreis ausreichend Energie ist.

Die ist gering, aber man kann ja nachspeisen.

Ja, das wäre keine gute Idee.

Sieghard Schicktanz schrieb:

Naja, Heizreaktoren haben prinzipiell 100% Wirkungsgrad. Ein richtiges 1 GWe Kernkraftwerk produziert täglich 1 Gramm elektrische Energie... schon unheimlich.

Indirekt wollte ich darauf hindeuten, dass ich diese Kleinstreaktoren als beliebtes Tummelfeld amerikanischer Anlagebetrüger ansehe.

horst-d.winzler schrieb:

Kenn ich nicht, würde mich aber wundern.

Extrem sind Siedewasserreaktoren (also nicht Grohnde). Wie willst du so was starten? Teelichter unter den Tank stellen, bis das Wasser heiss ist? Oder einfach mal n'bisschen an den Regelstäben ziehen? Da können zwei Sachen passieren: a) Nichts. Da hast du dann Glück gehabt. b) Es passiert was. Da hast du dann Glück gehabt, aber nur ganz kurz. Das Ding ist doch hoffnungslos übermoderiert mit positivem Tempco. Das Wasser kriegst du nur heiss, wenn du stundenlang die Umwälzschleifen pumpst, mit Megawatt-Pumpen. Mit überkritischen (das Wasser betreffend) Reaktoren wird das dann noch spannender.

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"Die bei Kernkraftwerken auch vorhandenen Notstromaggregate dienen bei Ausfall der Eigenbedarfsschienen zur Versorgung der Notstromschienen; für die Versorgung der weitaus leistungsstärkeren Eigenbedarfsverbraucher wie Speisewasser- oder Kühlmittelpumpen sind sie nicht ausgelegt."

[E-Auto]

Der Feinstaub kommt ja nicht direkt aus dem Auspuff. Dort kommen NOx, UHC und so weiter raus. Die reagieren erst später in der Luft (je nachdem noch mit Sonnenlicht) zu den sekundären organischen Aerosolen.

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Die Schweiz ist das Land der Tempolimits. Autobahn 120 wenn nicht 100, Landstrasse 80 wenn nicht 60, und "innerorts" wird geographisch immer grösser gemacht, damit möglichst lange vor und nach dem "Innerort" immer noch 50 ist.

Trotzdem dürfte CH in Europa das Land (von erkennbarer Grösse) sein mit den fettesten Autos, Tendenz zunehmend. Der Flottenverbrauch steigt jedenfalls, selbst mit dem Statistik-Beschiss hier, nach welchem die luxuriösesten (lies teuersten) Autos von der Statistik ausgenommen werden dürfen. Der Flotten-Verbrauch oder wie das heisst, ist IIRC

10% über DE, welcher 15% über EU-Durchschnitt liegt, welcher vermutlich nur wegen DE so hoch ist. Und obwohl das Land so klein ist und die Öffis im wesentlichen funktionieren werden hier die meisten Personen- km im Auto abgespult.

Verfügbarkeit verursacht den Individualverkehr. Auch die Verfügbarkeit von Geld.

Hanno Foest schrieb:

O!Rasche meint:

"...lass mich dir erzählen von einer Welt, die anders ist als die unsere. Einem geheimnisvollen, mystischen Paralleluniversum, in dem Uhren anders gehen und die Gesetze der Physik eher als Empfehlung betrachtet werden. Nennen wir diese Welt Bahnanien."

Klaus Butzmann schrieb:

Nett ist auch Winterthur, Sulzer-Areal. Das ist sozusagen zwischen den Gleisen. Und die Schranke ist länger zu als auf. Fahrräder haben natürlich eine Brücke.

Klaus Butzmann schrieb:

Aber auch nur, wenn du keine Gedanken lesen kannst :-)

Hat Axel und ich schon vorgerechnet: Man nehme das CO2 eines Kohlekraftwerks plus den Strom von 15 gleich starken AKW, das gibt dann SNG im Energieumfang von zwei AKW.

Man kann auch ein Kohlekraftwerk nehmen und ein AKW und damit dann direkt den Strom ins E-Auto tanken. Dieses Auto hat dann allerdings nicht 1600 km Reichweite und kommt nicht auf 320.

Sieghard Schicktanz schrieb:

Im LiIon-Akku ist kein Schwermetall, sondern Li-Mischmetall-Oxid mit einer Dichte um 5 g/cm³. Und der Akku besteht ja nicht nur aus diesen Mineralien. Willst du einen Schwermetall-Akku mit metallischem Metall (ich schreib das jetzt absichtlich so), dann nimm einen Bleiakku. LiIon hat 5x bessere Energiedichte als Bleiakku.

Am 15.01.2020 um 21:38 schrieb Rolf Bombach:

Rotfl!

Danke :-)

Butzo

Hartmut Kraus schrieb:

Wasserdampf war schon "immer" Treibhausgas Nr. 1 mit einem Klimaanteil von ca. 60%. Im Moment ist CO2 weit abgeschlagen auf Platz zwei mit 25% oder so.

Hartmut Kraus schrieb:

Andere Brennstoffzellenautos existieren, halt kaum deutsche. Mercedes ansatzweise. Tendenziell aber alle teurer als BEV.

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Hallo Rolf,

Du schriebst am Wed, 15 Jan 2020 17:24:58 +0100:

Jein... Sie wandeln Hochtemperaturwärmeleistung in Niedertemperaturwärmeleistung um, d.h. sie verlieren um den Carnot-Faktor an Nutzbarkeit der Energie.

Ein gleich großes Kohlekraftwerk schafft das aber auch. BTW, die gleiche Menge ließe sich auch in einem 30m tiefen Becken mit einer Fläche von 24km² (ca. 17,5km Umfang) speichern - egal ob auf dem Land und zum Speichern voll- oder im Meer und zum Speichern leergepumpt.

Und wahrscheinlich auch für "Ideengeber" der Kriegsindustrie...

Hallo Rolf,

Du schriebst am Wed, 15 Jan 2020 22:00:34 +0100:

Tia... Eigentlich wollte ich genau das vermitteln. Aber bei "der Zielgruppe" dürfte da wohl, wie man hier sagt, "Hopfen und Malz verloren" sein...

Hallo Rolf,

Du schriebst am Tue, 14 Jan 2020 22:43:07 +0100:

Geht allerdings, wenigstens wenn man die "Brandlast" nicht übertreiben möchte, auch mit anderen "Beimengungen" (Li-Manganoxid, -Titanat, -Eisen- Phosphat u.a.).

Welcher Vergleich ist hier fehl am Platz?

Immerhin rangieren Akkus wohl bezüglich der Energiedichte unter den chemischen Energieträgern direkt hinter den fossilen Brennstoffen und evtl. Holz.

Oder mit C4 - beliebte Vorführaktion um Ahnungslose zu erschrecken. Ist aber ungesund, sollte man daher eher vermeiden. Nein, nicht weil C4 ein ganz netter Sprengstoff ist - der explosive Teil der Mixtur, RDX, ist recht stabil und brennt bei Raumtemperatur ganz friedlich ab. Zur Detonation braucht es schon eine Schockwelle von einer Zündkapsel. Das Problem sind aber die Abgase, die nicht eben sonderlich gesundheitsfördernd sind.

Heizsysteme sind (bis auf Abgasverluste bei verbrennungsbasierten welchen) doch eigentlich so gut wie 100% effizient bei Umwandlung von ${ENERGIEFORM} in Wärme.

Man liest sich, Alex.

Welche in grossen Stückzahlen gefertigten Autos kommen auf 1600 km Reichweite? Und welche davon schaffen 320 km/h - zumal Reichweite und hohe Geschwindigkeit sehr mächtig beissen.[0]

Mir reichen die ca. 750km Reichweite meines Autos und schneller als knapp über 120 km/h kann ich meist[1] sowieso nicht fahren - sonst ruft die Renn- leitung arg schmerzhafte Tarife auf - und die nächste Tanke ist doch deutlich weniger als 100km weit weg.

Man liest sich, Alex. [0] Erinnert mich an die TopGear Sendung wo die mal den Veyron über den IIRC Nürburgring gescheucht haben, mit Volldruck. Die Einleitung sinngemäss: "Bei der Geschwindigkeit sind die Reifen nach 30min runter. Aber das ist kein Problem, weil nach 20min der Sprit alle ist." [1] Also zu Hause in .ch - in .de geht halt je nach Strecke mehr, aber zum wirklich "bis zum Anschlag ausfahren weil kein Tempolimit" bin ich nicht mehr jung (und dämlich) genug.

Die Ölindustrie hat das Problem erkannt und hilft fleissig nach, indem das als "Abfall" anfallende Erdgas entweder vor Ort abgefackelt oder auch gerne direkt abgeblasen[2] wird. Ganz legal, mit Zulassung, versteht sich.

Man _kann_ damit zwar per GTL[0] ganz prima (und profitabel[1]) u.a. prima Diesel draus machen, aber sowas kostet erstmal Investitionskosten in die Anlagen (die nicht billig sind) und ausserdem in die Rohrleitungen dahin. Sowas kann einem auf Jahre die Quartalsbilanz und damit den Bonus versauen.

Man liest sich, Alex. [0] Gas-To-Liquid, Erdgas rein, Diesel/Benzin (je nach Einstellung) raus [1] Siehe Bintulu, Malaysia, wo Shell IIRC von der Regierung dazu vergattert wurde, das anfallende Erdgas _nicht_ wegzuschmeissen. Grummelnd 'ne GTL Anlage hingestellt um a) Auflage zu erfüllen und b) die Verluste dadurch zu minimieren und nach einer Weile festgestellt "Hey, das ist sogar recht profitabel!" - war danach nicht deren letzte GTL-Anlage. [2] Laut World Bank ca. 150E6 Kubikmeter/Jahr - ca. 30 Milliarden USD, entsprechend 25% US / 30 % Europa Jahresgasverbrauch.

Am 15.01.20 um 21:47 schrieb Rolf Bombach:

Glaub ich dir glatt, aber den Link zu der Rechnung hätte ich trotzdem gerne. Muß ich damals übersehen haben.

Hanno

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