Microcontroller mit Komparator/OPA gesucht

Oct 19, 2004 16 Replies

Hallo,



ich bin auf der Suche nach einem Microcontroller mit folgenden Eigenschaften:


- kostenmäßig eher im unteren bis mittleren Segment


- PWM mit 3 Ausgängen ( so daß das PWM-Signal auf 3 verschiedenen Pins ausgegeben werden kann


- mind. 3 A/D- Eingänge


- einen Komparator mit mindestens 1 aus 3 selektierbaren Eingangpins. Der andere Eingang muß auf ebenfalls an einem Pin zur Verfügung stehen. Der Komparatorausgang muß interruptfähig sein, braucht jedoch nicht nach außen geführt sein.


- einen Komparator oder OPA, bei dem alle beiden Eingänge und der Ausgang auf Pins zur Verfügung stehen.


- EEPROM/Flash Speicher


- >= 128 Byte Ram


- >= 2 kb ROM/Flash/Eprom ....


- zusätzlich ca. >= 10 I/O-Pins



Wißt Ihr eine Controller, der diese (oder möglichst viele davon )Eigenschaften hat?



Vielen Dank



Wolfgang Weinmann


snipped-for-privacy@aol.com schrieb:

ATTiny 26 oder falls da was fehlt, ATMEGA8, ATMega16, ATMega32

Alles von ATMEL

Michael

Von den 68HC908 hat der QY4 ordentliches Preis/ Leistungsverhältnis

  • 4k FLASH, 128 byte RAM
  • in 16 Pin Gehäuse 14 Pin als I/O benutzbar, weil RC-Takt ( 3,2MHz Bus ) und Unterspannungserkennung intern. * 4 Pin für 8 Bit A/D-Wandler * 1 PWM über Timer automatisch Wenn man mehr PWM-Pins will die aber nicht schnell sein müssen: per Timer & Software.

Ich kombiniere ihn manchmal mit 74HC4052 als MUX.

Wer Absonderlichkeiten will landet nicht bei Standardtypen und damit bei mangelnder Lieferfähigkeit.

Bei Preis sollte man nicht nach dem Motorola-Preis gehen, wenn man später nur in Distributor-Stückzahlen kauft. Bei einigen Distributoren kann man sich die Listenpreise ansehen:

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Bei OTP/FLASH-Controllern sollte man sich auch rechtzeitig informieren:

  • wo man Programmiergerät für Serienprogrammierung bekommt.
  • bei Typen ab 16k Byte wielange die Programmierzeit ist. Bei SMD ist oft Programmierung in-circuit wünschenswert, das muß aber bereits bei der Entwicklung/Layout vorbereitet werden.

MfG JRD

snipped-for-privacy@aol.com schrieb:

Sieh Dir mal die 89LPC900 Familie von Philips an, insbesondere den LPC935. Paßt ziemlich genau auf (alle) genannten Details.

Eventuell reicht aber auch schon der LPC932, die A/D Eingänge müßtest Du dann irgendwie anflicken (je nach Anforderungen entweder mit einem der internen Komparatoren als Sigma-Delta, oder mit ein paar externen Bauteilen als Dual-Slope, oder mit einem externen SAR-Wandler).

Dipl.-Ing. Tilmann Reh Autometer GmbH Siegen - Elektronik nach Maß. http://www.autometer.de

snipped-for-privacy@aol.com schrieb:

MSP430 von TI. Ziemliche grosse Auswahl an verchiedenen uC's. z.B.: MSP430FG437 - Komparator, OP's, LCD...

Gruss Markus

Hallo und vielen Dank

Ich habe mal einen Blick auf die genannten Typen geworfen.

- Bei den Atmel-Typen gibt es nur einen Komparator

- Motorola: es ist nur ein Komparator und der Ausgang ist nicht nach außen geführt.

- Philips LPC935: Wirklich nicht schlecht, aber ich habe pro Komparator nur 2 Eingänge, aus denen ich selektieren kann. Bei einem Komparator benötige ich drei Eingänge, aus dem ich einen selektieren kann. Zudem hat der uC 3 Volt und ich muß einen Mosfet ansteuern. Das wird mit 3V sehr knapp wenn hohe Ströme fließen.

- TI: Hat auch nur einen Komparator.

Vielleicht gibt es meinen idealen uC nicht .... muß doch vielleicht einen Kompromiß eingehen.

Wenn aber jemanden noch was geeignetes auffällt, dann bitte melden.

Alles Gute

Wolfgang Weinmann

snipped-for-privacy@aol.com schrieb:

...und läuft übrinx auch nur mit 3 V.

Wie im richtigen Leben. :-)

Viel Erfolg,

Dipl.-Ing. Tilmann Reh Autometer GmbH Siegen - Elektronik nach Maß. http://www.autometer.de

Hi,

Nimm doch 2 AD-Eingänge oder muss es so schnell sein?

Michael

Der QY4 hat überhauptkeinen Komparator sondern einen A/D-Wandler mit einem MUX auf 4 Eingänge.

Hört sich irgendwie nach "Projektleiter-Frage" an. Realer Entwickler ist durch Programmiererfahrung auf bestimmtem Controller und durch Werkzeuge wie Compiler und Emulatoren auf eine der Bauteilserien eingeschossen. Wenn mit Standardcontroller machbar wird er die Familie nicht wechseln. Gleichzeitig hat man schon bestimmten Typ bei Auslegung der Schaltung im Kopf und paßt sich an die Möglichkeiten dieses Typs an. Der Einkäufer der Firma wird von diesem Controller-Hersteller schon Teile kaufen, hat damit enges Verhältnis zum Distributor und klebt nichtmehr am Listenpreis. Der will also auch nicht wechseln. Es gibt natürlich Firmen die mit hypothetischen Stückzahlen im ROM-Bereich Boards nur nach Stücklistenkosten kalkulieren und dafür monatelang verschiedenste ( nicht auf Breadboard realisierte ) Papiervarianten auf ein "kostenmässiges Optimum" durchrechnen. Irgendwann ( typisch 8 Wochen bevor Prototyp wegen Messe fertig sein muß ) wird dann mal ein realer Entwickler zugezogen. Erfolg ist solchen Projekten selten beschieden.

MfG JRD

Ich habe ja wohl seit Äonen von Jahren nicht mehr ein solch wahres Wort gehört. Ist nur dumm, das immer die "realen Entwickler" die sogenannte A****karte gezogen haben! Ohne Rücksicht auf`s Verursacherprinzip. Kann es sein, das es in "D" diesbezüglich ein großes Problem gibt??

Fragend Günter

Hallo Wolfgang,

Microchip hat in dieser Richtung sicher auch einiges auf der Pfanne. Auswendig weis ich nix, schau mal auf der Herstellerseite nach. An welche Programmiersprache denkst Du?

Schreib uns doch mal, was Du genau vorhast.

Gruss Jochen

Hallo,

Rafael, ich kann Dich beruhigen - es ist keine Projektleiterfrage. Ich entwickle alleine und habe auch schon etliche Projekte mit verschiedenen Controllern durchgezogen.

Beim jetzigen Projekt ist sehr kostenempfindlich (low-cost) und vom Platz her stehen ein paar Quadratzentimeter zur Verfügung. Insofern bin ich gezwungen, möglichst viel HW in den Controller hineinzuverlagern (2 Komparatoren ...) und kann nicht alles halt so auf das Board hinaufpacken.

MfG

Wolfgang Weinmann

schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@posting.google.com...

'low-cost': -> keine besonderen Controller, sondern Billigen einfachst-Controller und billigst-Peripherie (bei dir also CD4051 und LM324). Alles andere ist teuer, insbesondere 'fast-ASIC', d.h. ganz besonderen Controller der gerade eben zufaelligerweise fuer dein Projekt passt. Der wird naemlich NIE billige Massenware sein.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

MaWin schrieb:

Er schrub aber auch, daß der Platz begrenzt ist. Und eine Lösung, die zwar preiswert ist, aber zu groß, scheidet wohl prinzipbedingt aus.

Die richtige Frage wäre hier also, innerhalb des zur Verfügung stehenden Raumes die kostengünstigste Lösung zu finden. Erst Raum. Dann Kosten.

Dipl.-Ing. Tilmann Reh Autometer GmbH Siegen - Elektronik nach Maß. http://www.autometer.de

"Tilmann Reh" schrieb im Newsbeitrag news:cl8a33$v65$ snipped-for-privacy@online.de...

Den Kram gibt es als rohe Chips, also ist Kleinheit kein Hindernis. Man wird aber die Fertigungstechnik nehmen, die platzmaessig ausreicht und die man von Know-How her beherrscht.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Chipfotos vom QY hab ich nicht, aber vom JL/JK schon: der A/D-Wandler hat 1/3 der Grösse des Flash-Blocks ( wohl 1,5k Byte ), die Unterspannungserkennung wegen der Bandgap-Transistoren 1/2 der Grösse des A/D-Wandlers. D.h. unter

"Jochen Rapp" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@uni-berlin.de...

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