Hat hier schon mal jemand LiFePO4-Zellen mit deutlich mehr als 3,6V Ladeschlussspannung¹ betrieben und Langzeiterfahrung damit?
Ich betreibe einen ESP8266 an einer 1600mAh-Rundzelle² und sehr kleinem Solarpanel ohne elektronische Laderegelung*. Die mittlere Spannung beträgt etwa 3,3V, aber gegen Ende des Sommers hatte ich mehrfach in der Mittagssonne Ladespannungen von 3,9 - 4V. Eine Suche im Netz bringt nicht viel erhellendes, als maximale Spannungen habe ich neben den üblichen³ 3,6V auch 3,7; 3,8 und sogar 4 Volt gefunden, während die Meisten postulieren, daß Spannungen über 3,6V zu Schäden führen. Nun ja, das meiste ist wie immer voneinander abgeschrieben, ebenso ist viel selbsterfundener Unsinn dazu zu finden.
Ich habe bisher keine negativen Auswirkungen bemerkt, hatte aber noch keine Zeit, eine Kapazitätsmessung zu machen. Da es sich um Hobby und Spielzeug handelt (Außentemperatursensor), sehe ich keine Veranlassung die Schaltung zu erweitern, sondern bin mal gespannt auf eventuelle Auswirkungen.
Wie gesagt, hat jemand Erfahrung damit?
*Es gibt eine "Poor-man's-Regelung" über den Stromverbrauch, bei Minimalspannung sendet der ESP nur noch alle Stunde, ab 3,5V alle paar Sekunden. Das scheint nicht als Begrenzung zu reichen...
Für K.B., G.S., J.B. et al: ¹ Standardladespannung ² Standardzelle ³ standardmäßigen Alle anderen "Standards" bitte selbstverantwortlich ergänzen. Danke.