endlich bin ich der Ursache gelegentlicher Fehlfunktionen eines USB2-Speichers auf die Spur gekommen:
Die Kontakte bestehen aus metallisierter, vergoldeter Plastik. Das Metall ist nach geschätzten 300 Steckzyklen teilweise abgerieben.
Gibt es Reparaturerfahrungen mit Leitlack in solchen Fällen? Welcher Leitlack (Silber, Kupfer, Graphit, Lösungsmittel- oder Harzbasiert, Marke) eignet sich am besten?
--> de.sci.electronics
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Am Sun, 05 Nov 2006 21:33:17 GMT schrieb Robert Hoffmann :Jetzt bin ich mir...
H
Hanno Foest
Am 05.03.20 um 22:21 schrieb Werner Holtfreter:
Örks, das hatte ich noch nicht (oder es ist mir nicht aufgefallen). Bislang schienen mir alle USB-Stecker abgesehen vom Metallkragen so was wie Platinenmaterial zu sein, mit fühlbar erhabenen Leiterbahnen.
Möglichkeiten:
wegwerfen - ok, naheliegend, willst du aber wohl nicht, kann ich verstehen.
kurzes USB Verlängerungskabel nehmen, Speicher irgendwie so einstecken daß er Kontakt hat, nicht wieder anfassen und nur noch das andere Kabelende stecken. OK, macht das ganze buckelig.
Leitlack - kannst du meiner Meinung nach vergessen. Wenn es nicht mir unbekannte superduper Produkte gibt, halten die mit Sicherheit wesentlich schlechter als da, was bislang drauf war, und du darfst alle paar Steckvorgänge nachpinseln.
Meine Idee wäre: Flexverbinder (Folienkabel) mit geeignetem Rastermaß besorgen, Leiterbahnen (Kupfer wäre optimal) oben freilegen und mit der Unterseite deckungsgleich auf den äußeren Teil des verschlissenen Steckers kleben (Superkleber?). Dann auf der Innenseite mit Leitsilber elektrische Verbindung zu den dort hoffentlich noch kontaktierbaren Originalkontakten herstellen. Ist immer noch fummelig, und es ist unklar, ob die Extradicke des Folienkabels nicht stört, und wie lange die Leiterbahnen die Steckvorgänge mitmachen, aber was besseres fällt mir gerade nicht ein.
Hanno
J
Jan Conrads
Hallo,
in meinen Augen
Leitlack + mechanische Beanspruchung -> vergiss es
Ich würde da ein Stück dünnes Platinenmatreial nehmen, ggf den Stecker um 0,5mm runter schleifen und dann da eine neue Kontaktfläche schaffen, dann mit dünnen Drakt an den Rest anlöten.
Am 05.03.20 um 22:21 schrieb Werner Holtfreter:
Lohnt das überhaupt?
Was ist der Stick wert? Der Leitlack könnte schnell teurer werden. Zudem ist das ganze extrem abhänging vom Untergrund, manche Kunststoffe kann man kaum kleben, ich gehe mal jetzt nicht von PTFE aus, aber vieles andere geht auch nur mit passendem Kleber, da hält der Lack ggf gar nicht.
Ich hab bislang nichts brauchbares gefunden.
Gruß JAn
>
V
Volker Bartheld
Mit "Kontakte" meinst Du vermutlich die eines regulären USB 1.0/2.0 Typ-A Steckers, so wie sie in den gängigen USB-Sticks verbaut werden? Metallisierter Kunststoff ist da vollkommener Schwachsinn und mir an der Stelle noch nie untergekommen. Stattdessen meist FR4 (Epoxy) mit vergoldetem Kupfer oder (MP3-Stick) ABS mikt eingespritzten Kupferbahnen, ebenfalls vergoldet. Da könnte man notfalls einfach mit Zinn drüberlöten, um an die Daten zu kommen.
Wenn Du den Stick aus irgendeinem Grund liebgewonnen hast, würde ich den Kunststoff abtrennen und einen brauchbare(re)n Stecker anlöten, z. B. den hier:
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Hat bei einem SanDisk Cruzer, an dem ein Bewegungslegastheniker hängen blieb, während er im PC eingesteckt war und ihn so abbrach, ganz gut geklappt. Wenn natürlich die ganze Platine aus metallisiertem Kunststoff besteht und nicht wenigstens Pertinax oder besser FR4, gibt es da m. M. n. wenig Hoffnung auf eine dauerhafte Lösung. -> Daten retten, Tonne.
Schlechte.
Volker
H
Holger
Am 05.03.20 um 22:21 schrieb Werner Holtfreter:
Gebastel wird es sowieso. Also: Stick öffnen, dünne Kupferlackdrähte an einen USB-A-Stecker, das alles mit Zwei-Komponenten-Knete zusammenbauen.
Wenn das nicht geht: Stick entsorgen.
Holger
A
Axel Berger
Oder nur den Stecker von einem solchen mit der Rückseite anlöten. Ich habe hier mehrere Ladekabel weggeworfen, weil der Micro-USB-Stecker ausgeleiert war. Der andere wäre noch gut gewesen.
-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf
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\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
H
Heinz Schmitz
Schau Dir auch GENAU die Buchsen an, in die das Teil üblicherweise eingesteckt wird. Wenn da was nicht glatt ist, werden schlimmstnfalls auch andere Stecker abgerieben.
Grüße, H.
M
Michel Sauter
Am 05.03.2020 22:21, schrieb Werner Holtfreter:
huch, was für ein Murks!
Noch mehr Murks! Leitlack ist zu weich, nicht beständig gegen Abrieb, besitzt eventuell einen zu hohen Übergangswiderstand.
Mit Verwendung eines Leitlackes besteht die Gefahr, die Gegenseite mit Abrieb des Lackes auch noch zu ruinieren, was dann wesentlich teurer wird.
Lieber einen neuen USB-Stick kaufen, wäre die bessere Lösung. Diesmal auf eine bessere Qualität achten.
M
Marc Haber
=> Schrott, wegwerfen.
W
Wolfgang Martens
Am 05.03.2020 um 22:21 schrieb Werner Holtfreter:
Leitlack? Wie viele einzelne Steckzyklen wir das wohl halten?
Wenn es der Restwert oder die Daten wert sind: Einen neuen Stecker anlöten, ggf mit 2K Kleber stabilisieren. Oder ein USB Kabel abschneiden und die Drähte anlöten.
mfG W.Martens
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