Leistung von PC-Netzteil ausreichend?

Jan 27, 2005 8 Replies

Hallo!



Da ich keine Ahnung habe was sich ein Board, eine CPU und Komponenten wie Grafik- und Soundkarte etc. so "reinpfeiffen", wollte ich mal die Experten befragen. Ich habe einen aelteren Zweitrechner mit folgenden Komponenten:


- Meinboard (Elitegroup) mit PIII 866 MHz Sockel 370 (Celeron)



- HDD 1 40 GB (+5V/0,85A; +12V/0,31A)



- HDD 2 6,5 GB (keine Angabe)



- Brenner (o. Ausbau n. z. erkennen)



- CD-Rom (o. Ausbau n. z. erkennen)



- Diskettenlaufwerk (o. Ausbau n. z. erkennen)



- aeltere 16MB AGP Grafikkarte (?)



- PCI WinTV-Karte (?)



- ISA Soundblaster AWE32 (?)



- ISA Schnittstellenkarte (?)



Ob ein Netzteil mit 145 Watt (Dauerbelastung laut Aufkleber) ausreichen wuerde? Das urspruengliche Netzteil (230 Watt, da BigTower, aber nicht "big"-gefuellt) macht unertraegliche Stoerungen beim KW-Empfang. Das 145 Watt Netzteil nicht, kaeme also wie gerufen :-)



Hier noch die Vergleichsdaten:



Netzteil 145 Watt 230 Watt



---------------------------------



+3,3 V 13 A 10 A +5 V 18 A 18 A +12 V 4,2 A 8 A -5 V 0,3 A 0,3 A -12 V 0,8 A 0,8 A +5 V SB 0,1 A 1 A

Gruss Hans


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"Hans Weber" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@posting.google.com...

Wenn du schon ein funktionsfaehiges, ausreichendes Netzteil hast, haettest du ja die Stromaufnahme an den Anschluessen messen koennen, und feststellen koennen, das die sogar beim Einschalten unter den Werten des 145 Watt Netzteils liegen.

Ob man aber ein Netzteil, das mit 145 Watt beschriftet ist, auch wirklich und auf Daueer mit fast diesen 145 Watt belasten moechte, halte ich fuer zweifelhaft. Es wird bei dieser Last keine so lange Lebendauer haben.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Hans Weber schrieb:

...könnten wir die Verlustleistung mal abschätzen. Alles sehr großzügig aufgerundet:

50 W
10 W
10 W
15 W
15 W
0 W
5 W
5 W
5 W
0 W

Summe 115 W maximal, wahrscheinlich < 100 W. Einfach mal das 145 W-Netzteil dran hängen, 2 h Dauertest, dann fühlen, riechen, ob zu heiß. Lässt sich per Ferndiagnose schlecht machen, wenn nichts über Netzteil-Kühlung, Lüftersteuerung etc. bekannt ist.

Hast Du da die Spalten vertauscht?

Grüße

Michael Redmann "It's life, Jim, but not as we know it." (Spock)

"Hans Weber" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@posting.google.com...

Im Eingang eines PC-Netzteiles sitzt ein CLC-Filter. Kondensator, Doppelspule, Kondensator. Der Netzteildesigner wird das Eingangsfilter wegoptimiert haben. Ohne Öffnen ist das problemlos feststellbar, wenn man den Eingangsstrom aufs Oszilloskop bekommt. Geh zum nächsten Computerschrotthaufen und bau aus einem alten oder defekten Netzteil die Filterkomponenten aus und in dein 230W Netzteil rein. Dann ist Ruhe.

Wolfgang Horejsi

Michael Redmann wrote: > Hans Weber schrieb: > > Da ich keine Ahnung habe was sich ein Board, eine CPU und > > Komponenten wie Grafik- und Soundkarte etc. so "reinpfeiffen", > > ...könnten wir die Verlustleistung mal abschätzen. Alles sehr großzügig > aufgerundet: > [...] > Summe 115 W maximal, wahrscheinlich < 100 W. Einfach mal das 145 > W-Netzteil dran hängen, 2 h Dauertest, dann fühlen, riechen, ob zu heiß. > Lässt sich per Ferndiagnose schlecht machen, wenn nichts über > Netzteil-Kühlung, Lüftersteuerung etc. bekannt ist.

Man sollte hinzufügen, daß die Stromaufnahme unmittelbar nach dem Einschalten deutlich höher sein kann als im Dauer- betrieb. Die kommt vor allem durch die Festplatten, die erstmal auf Touren gebracht werden müssen, aber auch z.B. durch den Prozessor, der vor der BIOS-/OS-Initialisierung erstmal mit Vollast und ohne Stromsparfunktionen läuft. (Bessere SCSI-Festplatten haben nicht umsonst einen Jumper, der verhindert, daß alle zugleich hochfahren.)

Ich habe Fälle erlebt, wo der Rechner sich nach dem Ein- schalten erstmal tot stellte. Manchmal half es, erstmal abzuwarten, bis die Festplatten liefen, und dann auf den Reset-Knopf zu drücken. Aber toll ist das natürlich nicht; das Netzteil sollte schon ausreichend dimensioniert sein, um auch einen Kaltstart verläßlich durchzustehen.

Ich vermute eher, die 13 A in der ersten Zeile waren ein Tippfehler.

Gruß Olli

Oliver Fromme, Konrad-Celtis-Str. 72, 81369 Munich, Germany ``All that we see or seem is just a dream within a dream.'' (E. A. Poe)

Oliver Fromme schrieb:

Ich habe eigentlich noch keine erlebt, die man nicht hätte dazu überreden können, erst per Kommando vom HBA anzulaufen. Das ist bei mir die Standardeinstellung, eben um Einschaltstrom zu sparen.

cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE Never trust an operating system you don't have sources for. ;-)

Ich betreibe seit kurzem 4 Platten (RAID5 über 4x 160G :-) an einem Promise U133 Controller. Der scheint die auch einzeln hochzufahren. Kann man beim Kaltstart hören.

XL

U133 h=F6rt sich nach IDE an. Wie kannst du denn den IDE-Platte sagen, dass die Motoren nicht sofort=20 hochfahren, wenn die Versorgungsspannung beim Einschalten des Netzteils=20 anliegt?

--=20 MfG. David Fr=F6hlich

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Reset-Signal dauerlow?

Viele IDE-Platten fahren erst hoch, wenn Reset inaktiv wird.

cu Michael

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