LED an 230V?

Aug 10, 2006 19 Replies

Aus einem Bastelprojekt hab ich noch eine Seoul SC ZLED uebrig. Die hat als Nennwerte 3.7 V und 700 mA. Die wuerde ich jetzt gerne als Flur-Dauerlicht an eine 230V-Steckdose haengen, moeglichst effizient. Die Trivialloesung Gleichrichter und 500 Ohm Vorwiderstand scheidet daher aus.



"Nimm ein Gluehbirnen-Steckerlicht mit 2 W von OBI" gilt nicht, das hab ich schon :-)


+ Ulli Horlacher + framstag@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +

"Ulli Horlacher" schrieb im Newsbeitrag news:ebevj6$l8j$ snipped-for-privacy@news.bawue.net...

700mA spricht fuer Trafo. Siehe de.sci.electronics FAQ:
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F.9.3. Kleinnetzteil ohne Trafo und F.8. LEDs (an 230V).
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Ulli Horlacher schrieb:

Hallo,

wenn es einfach und effizient sein soll, dann bleibt eigentlich nur ein Trafo von 230 V auf etwa 5 V, Gleichrichtung und Vorwiderstand.

Bye

erlicht

g=20

Dann nimm' halt einen Kondensator mit 1 / (Omega * C) =3D 500Ohm, wegen der hohen Toleranz der Kondensatoren also C =3D 4,7=B5F/230V~ (wahrscheinlich schwierig zu bekommen, also mehrere parallel - wirtschaftlich ist das dann eher nicht mehr). Und vergiss' die Freilaufdiode gegenparallel zu der LED nicht, die m=F6gen keine Sperrspannungen von 325V.

- Philip

--=20 You've gathered all my secrets, and I don't know who I am. I even feel alone when you're near 'cause you'll never understand. (Queensr=FFche)

Eine Freilaufdiode ist das dann aber nicht. Eine Freilaufdiode ist es, wenn sie die Funktion eines "wörtlichen", mechanischen Freilaufes übernimmt. So wie Dir ein Fahrrad ohne Freilauf beim Ausrollenlassen die Pedale gegen die Haxen hauen würde, haut nämlich die Trägheit des Stroms durch eine Spule beim Abschalten des Schalters in Form einer Spannung gegen selbigen.

Gruß Henning

Nachtrag:

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f=FChrt zu
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Noch zwei Widerst=E4nde zur Strombegrenzung sind wohl sinnvoll.

- Philip

--=20 You've gathered all my secrets, and I don't know who I am. I even feel alone when you're near 'cause you'll never understand. (Queensr=FFche)

[..]

Papa meint daselbe. Mehrere Kleintrafos 230/6 V sind vorhanden. Bitte mich daran errinnern!

Rudi

/ Rudi Horlacher - Am Pfarrgarten 42 - 73540 Heubach / /__ /__ / pvs@watschel.belwue.de / / / \/ Der Berg ruft: ................ \/

Philip Herzog schrieb:

Graus! Wenn schon, dann mit Brückengleichrichter vor der LED.

Schon mal die Verlustleistung daran berechnet? Für 700mA ist so eine Schaltung einfach Unsinn.

Gruß Dieter

Die Kleintrafos, die ich kenne, werden selbst im "Leerlauf" gut warm und duerften ein mehrfaches an Leistung verbraten als die LED. Das nenn ich nicht grad effizent.

+ Ulli Horlacher + framstag@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +

Ulli Horlacher schrieb:

Dann kennst du keine effizienten, gibts sogar bei Reichelt, heißen dort 'ECO xxxx'.

Gruß Dieter

Am Thu, 10 Aug 2006 09:51:34 +0000 (UTC) schrieb Ulli Horlacher :

Schau, daß du ein kleines Stecker SNT bekommst zB altes Handy Ladegerät.

Martin

Nein, kenn ich nicht. Wieder was gelernt, danke :-) Will sowieso grad bei Reichelt bestellen, da passt das ja.

+ Ulli Horlacher + framstag@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +

Philip Herzog schrieb:

erlicht

Irgendetwas an der Rechnung stimmt nicht. Ich bekomme da f=FCr 700mA knapp 10 uF bei Verwendung eines Br=FCcken- gleichrichters heraus. Bei Verwendung einer Antiparalleldiode sind es noch einmal deutlich mehr. Auf gut Deutsch: Diese L=F6sung ist zu teuer und zu gross... Gruss Harald

Harald Wilhelms schrieb:

Ich sogar 12uF.

Eben.

Gruß Dieter

Hi,

und ausserdem stimmt die Rechnung nur für 50Hz. Wenn auf der Netzspannung Oberwellen drauf sind, dann kann der Strom deutlich grösser werden, das ist bestimmt nicht gut für die LED. Der Einschaltvorgang ist auch nicht vernachlässigbar. Und überlagerte Störimpulse gehen voll durch die LED. Eine kurze Lebensdauer ist vorprogrammiert.

Gruss Michael

Michael Koch schrieb:

Richtig, deshalb sollte man die LED an so einem Kondensatornetzteil deutlich unter Nennstrom betreiben.

Deshalb brauchts ja einen Widerstand um den zu begrenzen, und an dem fällt dann im Betrieb satt Leistung ab.

Nur wenn man o.g. nicht berücksichtigt.

Gruß Dieter

Dieter Wiedmann schrieb:

Fr=FCher bei 220V konnte man mit Pi =3D 22/7 rechnen. Das ergab ziemlich genau 70mA pro uF. Heute bei 230V sinds 73mA pro uF. Den Wert der Ausgangsspannung im Bereich zwischen 1V und 24V kann man da meist vernachl=E4ssigen. Gruss Harald

Harald Wilhelms schrieb:

Leider gilt sowas nur an ohmschen Lasten.

Gruß Dieter

Michael Koch schrieb:

Man kann der LED noch einen Vorwiderstand verpassen, an dem ca.5V abfallen. Dann über Diode und Vorwiderstand ne Transil mit 10V und der Diode sollte nichts mehr passieren und ne ordentliche Transil sollte fast alle Fälle abkönnen. Ansonsten halt nochmal ein Widerstand vor das ganze Konstrukt. ... und der Wirkungsgrad fällt und fällt und fällt ...

Michael

Oder etwas mehr Spannung, Streutrafo (sind die winzlinge zwangsläufig) und kein Vorwiderstand. Eventuell Zweiweg- gleichrichtung mit Schottkydioden oder Synchrongleichrichter mit FET ;-). Sollten mal ein Wettbewerb machen...

mfg Rolf Bombach

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