Hallo
Ich würde gern wissen wie man einen kondensator aussucht. Also z.B. ob man einen Keramikkondensator oder einen Papierkondensator für eine schaltung wählt.
Mit freundlichen Grüssen
eiskalteclique
Hallo
Ich würde gern wissen wie man einen kondensator aussucht. Also z.B. ob man einen Keramikkondensator oder einen Papierkondensator für eine schaltung wählt.
Mit freundlichen Grüssen
eiskalteclique
eiskalteclique schrieb:
Indem man seine Anforderungen definiert. Außer der Kapazität gibt's nämlich noch eine ganze Reihe Parameter mehr:
o Spannungsfestigkeit o Kapazitätstoleranz o Temperaturkoeffizient o Betriebstemperaturbereich o Verlustwinkel o Kapazitätskonstanz über den Betriebsspannungsbereich o Verlustwiderstand (ESR) o Eigenresonanzfrequenz o Dielektrische Absorption o Mechanische Bauform o Verwendbare Löt- und Befestigungstechniken o Fehlerverhalten und Sicherheit (z.B. selbstheilend) o Preis
eiskalteclique schrieb im Beitrag ...
Man wirft einen blick ins Datenblatt und guckt, ob der Kondensator die sonstigen Anforderungen, ausser der Kapazitaet z.B. noch die Spannung, maximale Lade/Entladestrombelastung, Guete, ausreichend hohe Resonanzfrequenz, die von VDE & Co. an der entsprechenden Stelle gefordeten Sicherheitsanforderungen erfuellt, und sucht sich dann den billigsten aus, der passt.
z.B. hier lesern:
-- Dr. Juergen Hannappel
Juergen Hannappel schrieb:
Kurz gesagt: Kommt z.B. auf Zweck, Umgebungseinflüsse, Genauigkeit an.
-MP (selbstheilend) für Motoren
-Keramik für oder gegen HF (große Datensteuung)
-Folienkondensatoren relativ genau, aber nur begrenzt HF-tauglich
-Elkos für große Kapazitäten
-Nicht jeder Elko ist für Schaltnetzteile geeignet !!!
HTH Gerd
Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Ask the community — no account required