Kleiner PreAmp schwingt "seltsam"

Nov 22, 2017 68 Replies

Moin,



vorab, nicht meine direkte Baustelle, daher sind die Informationen


uns, aber so klein kriegt man offenbar keinen LM741 :)



Das Layout ist winzig, wegen des Bauraumes, sieht aber erst mal passend aus, nach den Regeln der Kunst. Der Bauraum ist eben an der


der Stelle nicht, so ein wildes RC-Netzwerk, aber nun ja, wie gesagt, nicht meine Baustelle.


das Rauschen drastisch hoch. Ein paar Messungen zeigen, unser 400 KHz-Nutzsignal ist leicht verknieseknattelt, wie ein wenig verrauscht, und wenn die Temperatur sinkt, dann wird das schlimmer, bis zu einer


Den letzen schwingenden OpAmp konnt ich mit dem Finger in der Frequenz



(in dem Fall um 40 MHz), wie man das erwartet.


Kennt jemand hierzugrupp so einen Effekt und dessen Ursachen? Ich


ratlose Messungen...aber so richtig kommt noch nix bei rum.


-ras


Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/

Am 22.11.2017 um 15:58 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

Hallo,

ich kenne das Teil nicht, aber nach einem schnellen Blick auf das

sofort ins Auge - AHA!

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Das Teil hat offenbar eingebaute Schwingneigung besonders bei kapazitiver Belastung.

In welchem Frequenzbereich soll das Teil denn arbeiten? Ist das Filter symmetrisch aufgebaut oder unsymmetrisch?

Der Konstrukteur sollte evtl. mal eine Pause mit den Messungen machen und das Datenblatt nochmals im Detail durchlesen.

Just my 2 cents

Bernd Mayer

(die ich dort nicht ausgespart hatte). Der Patch sah IIRC so aus: Ausgangs-Pin am IC hochbiegen, den Widerstand stehend einbauen und beides in der Luft verbinden.

Am 22.11.17 um 15:58 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

diesen Effekt verursacht? In der Application Note AN-365 von Analog Devices aus 1967 steht

"Open Loop gain changes with load impedance, ambient temperature and supply voltage. As a rule, open loop gain will not change more than a factor of 10 between rated load and no load conditions. Most operational amplifiers have a positive gain temperature coefficient of about 0.5 to

Ich meine mich aber extrem dunkel zu erinnern, dass ich auch schon OpAmps gesehen habe, die einen negativen TK der open loop gain hatten -

Ist lange her.

V.

[Ursache von Schwingneigung von Opamp]

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Hallo,

Beim THS4541 lassen sich die IC-Beinchen wohl eher nicht hochheben,

fallende Flanken.

Bernd Mayer

Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

Am 22.11.2017 um 15:58 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

[Schwingneigung von Opamp]

Noch ein Gedanke dazu:

Bernd Mayer

Am 22.11.2017 um 15:58 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

Also ohne die genauen Zahlen zu kennen, sag' ich mal "aus dem Bauch

hast du Schwingneigung geradezu vorprogrammiert.

Gegenkopplung ausgelegt werden.

So weit ich das aus der Ferne beurteilen kann: Versuch's doch mal mit

hinterher um denselben Faktor wieder runter - nur so 'ne Idee von mir,

http://www.hkraus.eu/

Am 22.11.2017 um 18:29 schrieb Edzard Egberts:

Modell. ?

das hat aber nichts zu sagen, mit SMD auf Teufel komm' 'aus hab' ich

eher irgendeinen Bauelement- oder Layoutfehler in Verdacht.

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Am 22.11.2017 um 20:58 schrieb Hartmut Kraus:

Muss aber nicht unbedingt ein Tschebyscheff - Filter sein, also mal ohne

400 kHz sollte ein Hochpass 1. Ordnung (6dB / Oktave oder 20dB / Dekade) als Gegenkopplung mehr als ausreichend sein, um bei 20 MHz eine

bisschen ...)

http://www.hkraus.eu/

Am 22.11.2017 um 21:18 schrieb Hartmut Kraus:

[Schwingender Opampaufbau]

Hallo,

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Bernd Mayer

Am 22.11.2017 um 21:46 schrieb Bernd Mayer:

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[1] Bandwidth:500 MHz (G = 2 V/V) [2] Gain Bandwidth Product:850 MHz

Mahlzeit. Mal abgesehen davon, dass das nicht ganz stimmen kann:

Entweder [1] -> Gain Bandwidth Product: 1GHz oder [2] -> Bandwidth: 425 MHz bei G = 2

2 einsetzt, ist also selber schuld.
http://www.hkraus.eu/

Am 22.11.2017 um 22:11 schrieb Hartmut Kraus:

http://www.hkraus.eu/

Am 22.11.2017 um 22:13 schrieb Hartmut Kraus:

Und wie ich schon schrub:

zum inv. Eingang - fertig ist der Lack.

Falsch gedacht?

http://www.hkraus.eu/

Da gibbet aber doch sicher andere, die sich nicht so fahren wie ein Sportflitzer auf Glatteis.

Das ist ein guter Hinweis. Interne Device-Widerstaende in der Ausgangstufe andern sich mit der Temperatur und das aendert die Schwingung. Erhaerten koennte Ralph diese These, indem er kurz einen

5-10pf Kondensator vom Ausgang nach Masse haengt. Mit einem Holzstaebchen oder so, nicht anfassen. Auf dem Spectrum Analyzer beobachten, ob sich das Schwingen daraufhin ruckartig aendert. [...]
Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Sach' ich doch.

http://www.hkraus.eu/

Die haben mehr oder weniger alle. ?

schwingen, oder?

http://www.hkraus.eu/

Am 22.11.2017 um 23:00 schrieb Hartmut Kraus: > On 2017-11-22 07:54, Bernd Mayer wrote: >> Das Teil hat offenbar eingebaute Schwingneigung besonders bei >> kapazitiver Belastung. > > Die haben mehr oder weniger alle. ?

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Am 22.11.2017 um 22:20 schrieb Hartmut Kraus:

Hallo, warum sagt denn hier keiner was?

intern frequenzkompensiert. Das funktioniert aber nur ab einer

nicht herumkommen ...

Teil hab noch nie mit < 20dB gearbeitet, und da funktioniert die interene Kompensation), und dahinter wieder 'runterteilen. Sollte wohl

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Danach weiss man, was zu tun ist (Widerstand am Ausgang, Gegenkopplung davor abgreifen). Das erfordert jedoch eine Layout-Aenderung und dafuer sollte man sich schon sicher sein.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

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