KI — Aktuelle Beobachtung

Nov 23, 2022 Last reply: 3 years ago 44 Replies

Die Frage ist unter anderem, ob die Zielvorgabe der KI dieselbe wie die Deine. Nämlich möglichst schnell dein Produkt zu finden. Oder ob es denen vielleicht darum geht, dich möglichst lange dort zu beschäftigen, um dir einen haufen gesponsertes Zeugs(=Werbung) zu zeigen, das du dann vielleicht auch kaufst.

Ich glaube nicht, daß das vor 2040 kommt (Stufe 5). Dann werde ich wohl schon tot sein. Ich werde so auch den voll ausgebildeten Folgen des Klimawandels entkommen.

Eine KI werkelt dort ja nicht, wie ich feststellte.

Mehrere zu meiner Stange passende Gleitelemente hatte ich ja schon als Info. Bei einem von denen wurde mir angeboten, drei weitere verschiedene Gleitelemente auf einen Schlag zu kaufen. Das ist ja grundlegend hirnverbrannt.

Am Fri, 25 Nov 2022 14:34:43 +0100 schrieb Helmut Schellong:

Das geht mir ähnlich. Ich erwarte nur, dass man mir dann auf dem Totenbett mitteilen wird, dass alles nur ein Marketing Gag der Industrie und Politik war, um höhere Preise durchzusetzen. Ich spare nichts.

Spare in der Not, dass hast Du Zeit dazu !

Am Thu, 24 Nov 2022 19:07:41 +0100 schrieb Hanno Foest:

Für Linux würde mich das auch interessieren. Ich suche schon 30 Jahre danach. Für jeden Hinweis wäre ich dankbar.

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Volker

Ralf Kiefer schrieb:

Ah, endlich, jetzt fällt's mir wie Schuppen von die Haare.

Wir hatten schon etliche Mitarbeiter aus einem grossen östlichen Land mit eigenem Subkontinent. Ein Bachelor-Absolvent hat allerdings erzählt, dass Inder nicht speziell IT-begabt oder -affin wären, die Gehaltsaussichten aber dermassen überdurchschnittlich, dass sich halt viele finden.

Ein Praktikant, original Sikh, hat eine ziemlich steile Karriere hingelegt.

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Zahn wech, künstlicher Zahn! Arm wech, künstlicher Arm! Haar wech, künstliches Haar! WTF für was ist Künstliche Intelligenz eigentlich gut?

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Hallo Axel,

also ich diktiere viele Texte und könnte ohne Spracherkennung fast nicht mehr leben - jedenfalls wäre die Arbeit wesentlich mühseliger.

Damit experimentiert habe ich schon seit - ich weiß es gar nicht mehr so genau - 20 Jahren oder so?

Die Software konnte damals nur "connected speech", also Sprache mit beim Sprechen bewusst eingefügten Pausen zwischen den Wörtern, weil die Software die Wortgrenzen sonst nicht richtig gefunden hat. Das war selbst für kürzere Texte praktisch unbrauchbar.

Seit geschätzt 14 Jahren habe ich Software, die lokal auf dem Rechner läuft, und die für meine normale Arbeit brauchbar ist. Die Version, die ich im Moment verwende, ist jetzt auch schon ca. neun Jahre alt.

Damit kann ich auch längere Texte so diktieren, dass die erforderliche Nacharbeit so wenig Aufwand erfordert, dass es sich lohnt zu diktieren statt zu tippen.

Insbesondere kannst Du - flapsig ausgedrückt - einfach Deinen Textentwurf in den Rechner labern, wie Dir der Schnabel gewachsen ist und wirst nicht durch das Tippen ausgebremst.

Bei meiner Softwareversion ist es (noch) so, dass die Software auf den Sprecher trainiert werden muss. Der Trainigstext ist aber überschaubar lang - das dauert einmalig ca. 10 Minuten. es geht auch ohne, dann aber mit mehr Fehlern.

Wichtiger Punkt: Der Spracherkenner holt alle Wörter bzw. Wortbestandteile (bei Komposita) aus einem Wörterbuch. D.h., alle Wörter sind automatisch richtig geschrieben, die Rechtschreibprüfung findet nichts, auch wenn der Erkenner mal Unsinn erkannt hat.

Wenn ein Wort nicht im Wörterbuch steht - typischerweise Fachbegriffe - bastelt sich der Erkenner einen Workaround aus ähnlich klingenden Wörtern, der nicht unbedingt etwas mit dem zu tun hat, was man gesagt hatte.

Beispiel: diktiert "Pyrotechnik", erkannt "Bürotechnik" Je nach Kontext kann es sein, dass das nicht als Fehler erkannt wird, auch wenn ein Mensch das gegenliest.

Auch die Wortgrenzen stimmen dann evtl. nicht. Manchmal muss man sich das Transkript laut vorlesen, um dahinter zu kommen, was ursprünglich gesagt wurde. Zumindest mit Word hätte ich hier die Möglichkeit, die Audiodatei mit abzuspeichern, so dass man eine markierte Textpassage in der Audiodatei anhören kann. Das ist wohl vor allem für die Situation gedacht, dass eine andere Person das Transkript nachbearbeitet.

Unbekannte Wörter kann man während des Diktats nachtrainieren. Für manche Software - hatte Marc ja schon erwähnt - gibt es auch Medical- und Legal- Versionen (Legal im Sinne von "für Jura-Texte"), bei der die vielen Fachbegriffe schon im Wörterbuch sind.

Das Dikat ist also erstmal nicht fehlerfrei, aber gut genug, um viel Tipperei zu sparen. Man kann auch Sprachbefehle definieren, z.B. für einen Audioplayer. Ich hab auch schonmal mit DECT-Headset bequem auf dem Sofa im Wohnzimmer gesessen, ein Interview-Playback mit Sprachbefehlen gesteuert und meinen Text dazu diktiert. Normalerweise sitzt man schon vor dem Rechner, aber das geht halt auch.

Was auch geht, ist Offline mit einem Diktiergerät diktieren und die Audiodatei dann umsetzten lassen. Das geht mit einem Clouddienst natürlich auch, aber der eigene Rechner kennt halt schon die ganzen trainierten Fachbegriffe, die man selber häufig benutzt.

Was die aktuellen Versionen der einschlägigen Softwareanbieter inzwischen mehr können, weiß ich nicht. Ich muss z.B. noch Satzzeichen mit diktieren, aber das will man eigentlich auch so, normalerweise

- ich empfinde das nicht als Manko.

Viele Grüße

Dieter

Ein Oxymoron? Zu meiner Zeit hat keiner damit geprahlt, daß er die Vorsemester erfolgreich geschafft hat, die bei manchen nötig waren ins Vordiplom einzusteigen.

Gruß, Ralf

Wenn Du uns nun auch den Namen dieser ominösen Software wissen lassen könntest, wäre der Sonntag gerettet und Deutschland könnte wegen mir gegen Spanien verlieren. ;-)

Ciao, Volker

Am Sat, 26 Nov 2022 21:12:41 +0100 schrieb Volker Bartheld:

Danke für die Liste ! Ich sehe mir alles an. Es soll zum Diktat reichen.

Erster Fund:

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Last Update: 2017-03-22 Scheint etwas alt zu sein und möglicherweise aufgegeben worden.

Gruß Ralf

Wolfgang Allinger schrieb:

Zur Künstlichen Idiotie greift man, wenn die menschliche Dummheit nicht ausreicht.

Helmut Schellong schrieb:

Immerhin hat dieser Abschnitt in deinem Posting etwas mit Elektrizität zu tun.

1.647 M€, hm, Adressverwechslung. Die Rechnung vom PSI kanns kaum gewesen sein, es sei denn, ein Kommafehler käme hinzu.

Ein Lehramtler¹ in KL hat mal ein Bestätigungsschreiben von seiner Bank bekommen. Die 1.5 Mio DM für die Waffenlieferung wären eingetroffen. Rückfrage ergab, das wäre ein Irrtum und es wäre wirklich nicht nötig, damit die Polizei zu belästigen. Hat er dann auch nicht getan. Gab aber eine nette Diskussion in Demtröders Teerunde damals.

¹Das war der, dem ich die Arbeit gerettet hatte, mit dem Kondensator über der Diode.

Falls mal nicht, dann bin ich selbst elektrisch - also.

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Dioden über dem Kondensator - kenne ich bei Brückengleichrichtern.

Hallo Volker,

ja - ich wollte nur keine Werbung machen, sondern anmerken, dass Spracherkennung für mich gut genug funktioniert, um mir bei der Arbeit zu helfen.

Ich hab hier Dragon Naturally Speaking, also nix Exotisches. Damals gab's auch was Entsprechendes von IBM - warte mal - Voice Pro. Ich weiß nicht, ob es das noch gibt. Vermutlich nutzen viele Leute eher Online-Spracherkennung à la Siri & Co z.B. zum Mail Diktieren etc.

Viele Grüße

Dieter

Bitte berichte mal. Ich hab aus Zeitmangel nur flüchtig geschaut - bei Debian ist zumindest Pocketsphinx dabei (siehe erster Link), aber kein deutsches Sprachmodell. Kann man sich aber wohl woanders runterladen.

Hanno

Rolf Bombach schrieb:

Ein anderes Thema sind Expertensysteme. Je nach Gebiet sind die durchaus auch mal sehr gut. Interessant ist sicher die Geschichte von MYCIN.

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Wo ein supersimples System locker einen Hausarzt ausperformt. Was allerdings keine sehr hohe Hürde ist.

Ein eigentlich sonst nicht allzu lustiger schweizer Comedian kam mal mit folgender Kurzgeschichte. Er hätte sich mit seinen jüngsten Gesundheitsproblemen wegen schlechter Erfahrungen nicht mehr an den Hausarzt gewandt, sondern an eine der zahlreichen im WWW antreffbaren "Digital Doctors", Expertensystemen.

Er hätte dann alle seine Symptome beschrieben respektive angekreuzt. Innert Sekunden hätte er die Diagnose respektive die wahrscheinlichsten Diagnosen gehabt:

1) Eileiterschwangerschaft, falls nicht, dann doch 2) Zylinderkopfdichtung

Helmut Schellong schrieb:

Diese Figuren sind Schauspieler. Sie tun und sagen exakt das, was im Drehbuch steht. Die Intelligenz entspricht etwa derjenigen eines Aufzieh-Spielzeugs. Dem Drehbuchautor jetzt irgendwelche Absichten zu unterstellen ist mindestens doppelt indirekt und nicht überprüfbar. MaW dein Beispiel taugt wieder einmal zu überhaupt nichts.

...

Auf diese grundlegende Weisheit hat dse gewartet.

Unser aller Mitgefühl ist mit dir.

Ich fühle mich fast beleidigt, wenn hier das Thema Duschstange als Erstposting erscheint.

Volker Bartheld schrieb:

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Die Cray-2 hatte so Pogo-Pin verbundene Sandwiches aus Leiterplatten.

1984. Klar, ist was anderes als monolithische Strukturen, aber die Idee ist sicher nicht neu. (Seymour Cray machte einen Bogen um alle Hardware, die allerneust war.)

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