H-Brücke - Empfehlungen?

Nov 08, 2014 80 Replies

Hallo Joerg,

Du schriebst am Wed, 12 Nov 2014 13:19:13 -0800:

er

Ja, nur will das Relais _nach_ der Abschaltung den _vorher_

Gegenrichtung 'raus. Wenn der dann nicht anderweitig verbraten wird, kriegt

nicht so recht.

(BTW, genaugenommen "will" das Relais nicht den Strom, sondern die Magnetfeldenergie loswerden - wenn das partout nicht anders geht, dann auch

_nicht_?)

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Wie soll das denn bei einem Push-Pull Treiber gehen?

Ein Push-Pull Treiber gewaehrt der Relaisspule diese Freiheit nicht, wirkt wie Handschellen.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

in die Versorgungsspannung geleitet wird. Und wenn der Rest der Schaltung relativ hochohmig ist, wird die induzierte Spannung beim Zusammenbruch des

und dann war die Energie aus dem Magnetfeld der Spule verbraten. Nimm die gleiche Energie und versuche die in einer Schaltung mit normaler

angepasst geworden, dann gibt das halt kurzfristig nicht mV sondern V.

Ist eigentlich ganz simpel: Angenommen der Strom durch die Spule war 100mA,

die Last - das ist die restliche Schaltung - bei 1 Ohm liegt, gibt das

Reinhardt

Am 13.11.2014 21:20, schrieb Sieghard Schicktanz:

eingeschaltet, wenn das Relais umschalten soll und es geht um den Zeitpunkt wo er abgeschaltet wird. Das ist nicht nur Push-Pull, da gibt es auch noch

GND----S--Rel--S--VCC

Paralell zu S liegt jeweils eine Diode in Sperrichtung.

nach GND und VCC. Allerdings nicht in Gegenrichtung wie Sieghard schrieb. Damit haben wir im System eine weitere Spannungs-/Stromquelle, die gegen die normale Versorgung arbeitet.

Reinhardt

Dein Beispiel ist kein Step-_Up_, sondern eine einfache Form eines Step- _Down_. Beim Step-Up nutze ich die Induktionsspannung der Spule, um hochzupumpen. Typisch setze ich sie dabei auf die Eingangsspannung, aber ich kann ein Vielfaches der Eingangsspannung erzeugen.

Reinhardt

Am 13.11.2014 um 21:20 schrieb Sieghard Schicktanz:

selbstinduktionsspannung den strom langsam ansteigen. Wird das relais abgeschaltet, induziert die im magnetfeld gespeicherte energie eine spannung die der erregenden gleich gerichtet ist. Diese

der erregenden spannung sein kann. Jeder der schonmal mit relais

mfg hdw

Am 14.11.2014 05:43, schrieb Reinhardt Behm:

Die arbeitet nicht dagegen, sondern in die gleiche Richtung.

Ich rede nicht von Software-FMEA sondern von dem

Leute fragen " und was pasiert wenn...."

Naja, dann sieht der EK irgendwo einen Treiber, der um 3ct billiger ist und die Dioden sind... keine Ahnung. kurze Datenblattsuche bei TI .. keine definierte Aussage, ob die Dioden vorhanden sind oder

die Freilaufdioden hinten drann, egal ob die normalerweise drauf sind oder nicht.

geht das auch mit 3V und die EMV - who cares wg. Emmision bei den paar Schaltungen pro Minute, Immision ist auch leicht abfangbar.

Nochmals Danke in die Runde

- Michael Wieser

Damit war nicht die Richtung der Spannung gemeint, sondern dass sie Strom zum Netzteil liefert.

Reinhardt

Joerg wrote on Thu, 14-11-13 22:26:

Du schaltest einen Pol der Spule an plus und den anderen an Masse

weit ihr Magnetfeld reicht von Masse nach plus hoch und das will irgendwohin. Wenn Du noch nicht geschaltet hast, dann wird genau diese

Reinhardt Behm wrote on Fri, 14-11-14 03:19:

Alles richtig und das hat auch niemand bestritten. Aber wenn die Schaltung den Strom nicht aufnehmen kann, dann hast Du ganz andere

Freilaufdiode Gedanken zu machen - zumal an der selbst dann nur 0.6

Wenn das ein Problem ist, weil man den Abblock-Kondensator vergessen hat oder dessen Kosten von 0.5c zu hoch sind, dann kann man in der Ansteuerung nach dem Stromstoss jeweils die beiden unteren oder die beiden oberen FET leitend lassen anstatt Tri-State. Es ist eh nicht die feine englische, Schaltungsteile ohne jegliche Terminierung im Tri-State rumwabern zu lassen.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Dann kann man das Datenblatt auf den Projektor werfen, auf das bei den freundlichen Leuten der "ah jetzt ja" Moment eintritt :-)

Dann haettet Ihr massive organisatorische Probleme in der Firma, denn ohne ECO darf der EK nicht "irgendwo einen Treiber" einkaufen.

Die sind an sich immer deklariert, bei Logik-IC oft in den Family Specs. Aber Logik-IC sind fuer diesen Job etwas schwach.

Da sollten deklarierte Body Diodes drin sein, welche als Spitze normalerweise den gleichen Strom wie die FETs aushalten. Welcher Dual-FET ist es denn?

Hautptsache Dein Problem ist geloest, und das scheint es ja jetzt zu sein.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

.. es ist letztendlich vollkommen egal was zu geschehen hat, Regeln hin oder her. Da wo Menschen sind passieren Fehler. Und auch Automaten machen welche. Daher die Grundannahme bei diesem Projekt: Wenn ein

- Michael Wieser

PMGD290UCEA von NXP, Second Source Fairchild (und nicht umgekehrt)

- Michael Wieser

Sehr ordentliches Teil. Da sind die Body Diodes korrekt deklariert, was ich bei NXP auch nicht anders erwartet haette:

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Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Es ist aber ein bistabiles Relais, da fliesst beim Umschalten normalerweise nichts mehr von vorher. Man sollte bei einer H-Bruecke auch nicht einfach "floaten" lassen, sondern stets einen Strompfad haben. Wenn also die Relaisspannung akut null sein soll, sollten entweder beide unteren oder beide oberen FETs durchgeschaltet sein. Dann gibt es keinen fetten Spike in die Versorgung hinein.

Huch, jetzt habe ich einen Denglisch Ausdruck benuzt, obwohl ich das nicht mag. Gerade einen neuen Ausdruck bei einen Germanien-Trip letzte Woche gelernt: "Das muss noch gemappt werden".

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Hallo Reinhardt,

Du schriebst am Fri, 14 Nov 2014 12:43:09 +0800:

trom

nten vorherigen Strom aus der Stromversorgung - der versorgende

bekommen,

Genau.

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Hallo Joerg,

Du schriebst am Thu, 13 Nov 2014 13:26:13 -0800:

Solange die Relaisspule keine Freilaufdiode hat, wird sie sich schon eine

U_ind = dI/dt

, dann geht die induzierte Spannung ebenfalls beliebig hoch, bis eben wieder Strom

ler oder ein Hochsetzsteller ("boost converter").

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