FWD: Geschwindigkeitsmessung mit IR-Sensoren

Dec 14, 2004 1 Replies

Wow! Erstmal danke für die vielen Vorschläge und Ideen...



Der Rahmen, der ca. 40cm vom Abschlagpunkt entfernt ist, soll quasi die x- und y-Komponente des Golfballdurchflugs detektieren. Er ist



3,2m hoch und ca. 2,56m breit (3:4 Format). Dass der Schläger möglicherweise auch kurzzeitig in diesen Rahmen eintritt, kann vernachlässigt werden (wird bei der anschl. Berechnung berücksichtigt).

Ich habe schon bemerkt, dass sich meine ursprüngliche Idee wohl nicht realisieren lassen wird, da zuviele Sensoren in zu dichtem Abstand angebracht werden müssen um eine einigermaßen gute Auflösung zu erhalten! Deshalb kam gestern die zündende Idee: SPIEGEL!



Ich könnte doch zwei (IR?)Laserstrahlen (gepulst?), einen für die horizontale, einen für die vertikale Abfrage auf mehreren Spiegeln reflektieren lassen. Ein Laser wird dann mithilfe von nebeneinander angeordneten "Spiegelchen" immer auf sein Gegenüber horizontal reflektiert, der andre vertikal. Zumindest ließe sich damit eine passable Auflösung realisieren, wenn die Intensität des Lasers ausreicht und die Spiegel sehr gut reflektieren.



Angenommen diese Idee ist gut, jetzt weiß ich nicht, wie man das machen kann, dass die Spiegel so gut wie total reflektieren aber auch detektieren, ob Laserlicht da ist oder nicht. Vielleicht irgendeine Konstruktion mit Fotodioden...? Oder ne andre Idee?



Achso, das mit der Kamera, kam mir auch schon in den Sinn, aber ich hielt diese Lösung hier zumindest anfangs für die interessantere und machbarste ;-)



Nochmal vielen Dank für eure Unterstützung!!


Am 14 Dec 2004 05:44:09 -0800 schrieb Stephan :

Du könntest die Kamera mit einem Laserliniengenerator kombinieren. Also ein Zylinderlinse, die einen Laserstrahl so auffächert, daß er eine Fläche bildet. Diese Fläche projezierst du normal zur Flugrichtung des Balles, sie ist deine Meßebene (kannst du für die Gesachwindigkeit auch 2 mal hintereinander machen, zB in 1m Abstand. Wenn der Ball diese Ebene durchfliegt, wird er vom Laser beleuchtet und rot "aufleuchten", das kann die Kamera, welche etwa in Flugrichtung des Balles schaut, sehen. Zur Kalibration müßtest du nur an 3..4 Punkten (zB Ecken eines (gedachten) Rechteckes) Gegenstände in den Laserstrahl halten, sodaß man sie im Bild sieht. Dann kann man Geometrie/Perspektiveneffekte schon herausrechnen. Sollte die Kamera nicht schnell genug sein, dann muß man sie mit dem reflektierten Taserlicht triggern, aber dieser Trigger-Lichtvorhang braucht nicht positionssensitiv sein.

Martin

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