Fortsetzung - HDD-S.M.A.R.T.

Mar 01, 2025 Last reply: 1 year ago 123 Replies

Ich würde "Manomano" weniger trauen als dem Sachverstand, der in die DVGW-TRGI einfloss, deren 1998er Version schon Hanf verboten hat.

Falk D.

Das kann ich nicht nachvollziehen. Da verunsichert, suchte ich...Ich finde hier

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"Rohrverbindungen an Gasleitungen nach TRGI 2008" (...) "Zusätzlich zur Verwendung nicht aushärtenden Dichtmittels darf ein Dichtmittelträger verwendet werden. Ein solcher Dichtmittelträger ist z. B. Hanf. Wird Hanf verwendet, muss die Hanfsträne breit, aber dünn in das Gewinde eingelegt werden. Hier gilt: Weniger ist mehr. "

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von 2020: "Rohrgewinde im Trinkwasser- und Gasbereich werden noch immer vielfach mit Hanf und Dichtungspaste abgedichtet. "

und DIN EN 751-2:

"DIN EN 751-2, für nicht aushärtende Dichtmittel, die ein Ausrichten von Gewindeverbindungen auch nach der Montage ermöglichen und jederzeit gelöst werden können. Einsatzbereich: Rohrleitungsgewinde, auch Gewindeverbindungen an Gasgeräten Klassen: A Verwendung mit Dichtmittelträger B Dichtmittel, die innerhalb von Gasgeräten ohne Dichtmit- telträger verwendet werden C Dichtmittel nur für Gase der 3. Gasfamilie (auch Flüssigphase) Zusatz „R“ oder „Rp“ gibt an, daß begrenztes Zurückdrehen der Gewindeverbindung zulässig ist."

Also gibt es ein Norm für Dichtmittel die "zurückdrehen" vorsehen.

Neo-Fermit schreibt: "Prüfungen und Freigaben: Nach DIN EN 751-2 ARp und DIN

30660 vom DVGW für die Hausinstallation von Gas- und Trinkwasser zugelassen unter" usw.

Also Dichtmittelträger mit Neo-Fermit ist zum begrenzten Zurückdrehen zugelassen lt. Datenblatt von Fermit.

(Sowohl die TRGI als auch die DIN EN 751 sind nur gegen jeweils ~200€ und ~45€ einzusehen.)

Ich fand auch: "Eingedichtet werden immer nur die vorderen Gewindegänge. Und dies mit einer breiten, aber dünnen Hanfsträne. Der Gewindebereich, in dem die metallene Dichtung stattfinden soll (Gewindegänge, auf die der Fitting nur unter zu Hilfenahme von Werkzeug aufzuschrauben ist), darf nicht „eingehanft“ werden. Hanf, der hier aufgebracht wird, behindert die metallene Abdichtung und führt dazu, dass der Fitting weiter gedehnt wird, als in den Toleranzbereichen berücksichtigt ist. Die Gefahr einer späteren Rissbildung am Fitting besteht."

Nur so falls wer ein Gewinde einhanfen will, zB um das Helium in seiner Festplatte nachzufüllen.

Thomas Prufer

Falk Dµebbert wrote on 11.03.2025 23:49:

'Manomano' ist nur _ein_ Beispiel aus der übergroßen Menge. Hanf+Fermit ist nach wie vor total stark verbreitet - am Markt, sowie beim Handwerk. Es ist auch keineswegs grundsätzlich verboten.

In meiner vorherigen Wohnung hatte ich mal einen gewerblichen Handwerker bestellen müssen. Zum Abdichten der neu eingebauten Teile verwendete er - Hanf+Fermit.

Selbermacher sind auf Hanf+Fermit angewiesen. Die sogenannten 'Neuen Abdichtungen' benötigen mehrere große, schwere und teure Handwerkzeuge.

Ich verwende seit 1970 Hanf+Fermit und Teflonband. Wasserrohre aus Kupfer verlöte(te) ich mit Weichlot - mit Langzeiterfolg.

Meine Erfahrungen und Expertise mit solchen Arbeiten sind älter als es die Firmen sind, die heute im Internet dazu schreiben.

Am 12.03.25 um 12:11 schrieb Helmut Schellong:

Teflonband? Ok, mit wenig Erfahrung deutlich fehleranfälliger, aber gehen tut es als Alternative.

Die kann man sich in einem guten Baumarkt leihen.

Ich hatte meine erste Samsung (eine Samsung 840 EVO in 128GB) anno 2013 gekauft und war vollkommen geschockt, wie extrem der Performancegewinn bei einer normalen Windows-Installation ausgefallen ist.

2021 begann die 840 EVO dann bei den Transfergeschwindigkeiten etwas zu schwächeln (Message-ID: <1trl7ryanh12c$. snipped-for-privacy@news.bartheld.net>), trotz 75% "Restlebensdauer". TBW müßte ich nachsehen, das Ding ist aktuell in einem 2.5"- USB-Gehäuse am DVB-Receiver in Betrieb und als mobiles Datengrab. Ohne Auffälligkeiten.

Volker

Also zunächst scheint mir der Manomano-Artikel eher mit Wasser als mit Wasserstoff zu tun zu haben. Kann unser Universalgenie im Eifer des Gefechts schon mal übersehen haben.

Dann hat die Gewindedichtpaste "Neo-Fermit Universal 2000" ein DIN-DVGW- Baumusterprüfzertifikat (für Trinkwasser), zumindest war das der Fall, als ich sowas das letzte Mal im Baumarkt gekauft habe, um den Zulauf für eine Waschmaschine incl. Kugelhahn neu zu machen. M. W. n. sieht das auch die EN 806 bzw. DIN 1988 so.

Geht natürlich mit Teflonband oder Dichtschnur auch, allerdings hat der Artikel vollkommen Recht, daß eine Korrektur der Ausrichtung durch leichtes Lösen des Gewindes damit nicht funktioniert. Davon habe ich mich bei der o. g. Operation in der Praxis überzeugen können.

Am Kompressor würde ich allerdings nie auf die Idee kommen, Hanf und irgendwelche Dichtpampe zu verwenden.

Volker

Ich behaupte das Gegenteil. Teflon erfordert weit weniger Erfahrung und handwerkliches Geschick, aber man darf eben nur konsequent in eine Richtung drehen und muß im Zweifel ganz lösen und mit neuem Band neu anfangen.

Hergen Lehmann wrote on 12.03.2025 13:04:

Warum sollte ich diese Alternative verwenden? (Teflon-Band habe ich aber auch liegen.)

Das kann in der realen Praxis heftig ausarten, indem eine Hin- und Rückfahrt mit je 30 km vorgenommen werden muß (Zeit und Kosten, Nachfragen), und die Miete kostet etwas. Und dieses Aufsuchen eines Baumarkts wäre extra nur wegen des Leihens!

Ich habe einen Zopf Hanf und eine Tube Fermit seit Jahren in der Schublade liegen. Das kostet mich weder Zeit noch Geld. Ich wäre ja ein Vollidiot, ohne Not auf Preßverbindungen umzustellen. Außerdem sind die Verbindungsteile zum Pressen viel aufwendiger, schwerer und teurer.

Ich habe in den 1970ern und 1980ern mehr mit Teflon gearbeitet. Danach kaum noch Teflon-Verwendung. Und zwar habe ich immer mal wieder Teflon-Wicklungen neu wickeln müssen, um eine gerade Ausrichtung bei gleichzeitig korrektem Drehmoment hinzubekommen. Das Teflon war auch in einigen Fällen annähernd zerschnitten. Man braucht Erfahrung, wie viel Lagen Band optimal sind. Dies ist abhängig von der Banddicke.

Mit Hanf+Fermit ist es sehr einfach, um mittels einer siebtel bis sechstel -Umdrehung zu korrigieren. Die optimale Füllung des Gewindegangs mit Hanf ist auch einfacher herstellbar. Durch Fermit gibt es zudem eine Garantie, daß die Hanffädchen fest haften.

Am 12.03.25 um 14:56 schrieb Helmut Schellong:

Weil du geschrieben hattest "Selbermacher sind auf Hanf angewiesen". Das ist nicht der Fall.

Einmal musst du eh hin, um die Fittings zu kaufen. Für den zweiten Weg findet sich während Renovierungsarbeiten auch ein Vorwand.

In der Tat, und (zumindest bei Bauhaus, wo ich gerade mal nachgeschaut habe) überraschend viel! Ich hätte erwartet, das läuft unter "Wenn sie Fittings und Rohr bei uns kaufen und das Ding morgen Vormittag wieder zurück bringen, Spende in die Trinkgeldkasse".

Also doch weiter altmodisch löten. Der Brenner muss irgendwo im Keller liegen, ggf. ne frische Gaskartusche und frische Dose Lötpaste kosten nicht die Welt.

Wenn es nur darum geht daß es dicht ist, dann funktioniert das schon, aber oft geht es auch darum daß das Ventil, was man da dicht haben will, auch fest ist, und da kann man das Teflonband vergessen. Ich verwende für Wasser seit Jahren Dichtfaden, das verarbeitet sich leichter als Hanf und die Teile sind danach auch fest genug daß man sie nicht beim aufdrehen auseinander schraubt.

Frank

Auf jeden Fall. Selbst der Wechsel von Chreetah 15k Platte auf SSD war bei mir eklatant. Und das war noch eine Intel Postville G2, wo gerade mal die allernötigsten Daten von jeder VM drauf passten. Und Linux hat gefühlt sogar weniger davon profitiert als Windows.

Bei den 840 EVO gab es eine Firmware-Bug, der zu solchen Symptomen führte. Es gab wohl ein Update, aber das ging wohl mit Datenverlust einher, jedenfalls wenn man die Geschwindigkeit zurück wollte. Ich hatte zwischendurch mal die ältere, ohne EVO. Die hatte das Problem nicht.

Eine alte SSD als PVR-Platte? Die waren doch eher klein. Vielleicht

240GB hätte ich gesagt. Da passen nicht viele DVB-S2-Filme drauf.

Marcel

Ja, wann habe ich meine erste SSD gekauft ?

Auf die schnelle fand ich als erste 2015 eine Samsung 840 EVO Basic

500GB, damals gut 100€, kann sein das das nicht die erste in meinem Rechner Zoo war. Die Performance war kein Schock, sondern die Evaluierung eines Erwartungswertes. Eine SSD brachte lahme (Rechner) wieder zum gehen, RAM+SSD als fast Allheilmittel, wenn der µP denn mindestens zwei echte Kerne hatte, reichte das für so ziemlich alles, was man privat gebrauchen könnte.

Ich habe danach noch mit Sandisk, Intenso, Kingston usw.in verschiedenen Varianten Rechner um- und aufgerüstet. Bei den Rechnern mit SATA II war es so ziemlich egal was es für eine SSD war, die waren alle ähnlich performant, bei den SATA III Rechnern bemerkte man wenigstens bei Benchmarks kleine Unterschiede ;->

Ab 2019 dann auch PCIe M.2 SSDs, ja, das war nochmal ein fast genau so großer Performanceschub - aber nur mit passenden Anwendungen/Umgebungen, bei mir war es Virtualisierung, mit Surf & Mail ist nur "SSD" wichtig.

Ohne Auffälligkeiten kann ich gern unterschreiben, bisher ist mir _keine_ SSD kaputt gegangen, die älteren wurden mit ihren (Core 2 Duo) Rechnern ad acta gelegt, immer noch voll funktionsfähig.

In den letzten Rechnern ab Core i 8. Gen meistens Samsung Pro mit 4 Lanes PCIe 3 und 4 bis 2TB, da ist auch eine "lustige" 500GB MLC dabei - Schreibrate ohne Knick immer gleich hoch, in dem Rechner leider nur mit

2 PCIe 3 Lanes, also gut 1,5GByte/s - gemessen. Es hat sich deutlich etwas getan die letzten 10 Jahren.

Es sammeln sich "alte SSDs" an, sogar schon kleinere M.2 PCIe und ein Bekannter legte mir eine 1TB Samsung QLC SATA im 2,5" Gehäuse hin, kann man praktisch alles nicht mehr sinnvoll verwenden.

Meine Datengräber und Backupplatten sind aber nach wie vor 3,5" HDDs.

Hergen Lehmann wrote on 12.03.2025 15:35:

Das schrieb ich, weil ich hauptsächlich Hanf+ verwende. Besser wäre die Aussage, daß Selbermacher auf eine für sie brauchbare Methode angewiesen sind.

Eben nicht. Ich bestelle bei Amazon per Hermes zu einer Hermes-Paketstelle in meinem Haus. Hanf+ habe ich immer in der Schublade. Aufwandsärmer dürfte es nicht gehen.

Die konkrete jeweilige Praxis zählt halt.

Klar. Lukrativer Nebenverdienst. Ich glaube, dieser Crimpkram lohnt nur, wenn Du professionell in Gas-Wasser-Scheiße machst. Die altbackenen Verbindungen sind - speziell, wenn Du mit Winkelschleifer und Schneidkluppe umgehen kannst - für den DIYer ganz genauso gut.

Auch das geht. Auf Bleilot würde ich aber lieber verzichten.

Volker

!

Das ganz genau auch meine Erfahrung. Dann drehst Du noch 1/2 Umdrehung weiter, plötzlich gibt es einen rasanten Drehmomentanstieg und das Alamglöckchen klingelt. Also alles wieder auseinander und zwei-drei lagen mehr als beim (hoffentlich gemerkten) ersten Versuch wickeln. Das nervt.

Muß ich mal versuchen. Denn - ehrlich gesagt - dieses Gebatzel mit Hanf und Dichtpampe ist schon lästig. Strenggenommen müßtest Du ja noch das Gewinde feilen, damit sich der Hanf festhalten kann. Habe ich nie gemacht, wurde trotzdem dicht. Vermutlich reiner Zufall oder deppert Glück gehabt.

Volker

Muß ich da mal diesen "Samsung Magician" drüber lassen? Wäre ein bisserl fad, weil ich keinen Win-PC mehr habe und das am Firmenlaptop via USB vielleicht gar nicht funktioniert.

Wäre egal. Die SSD wird eh jedes mal geblitzdingst.

Müssen auch nicht. Ist nur zum zeitversetzt gucken. Unter uns: Meistens schaue ich sowieso asynchron und fische mir die Filmchen mit dem JDownloader aus den jeweiligen Mediatheken. Beim ÖRR ist das auch schon wieder Wochen bis Monate her

*), gibt nahezu nichts, was mich dort noch groß interessierte.

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war spannend. Aber ÖRR, GEZ und deren Anhanggebilde hatten damit rein gar nichts zu tun. Aber, wenn ich mir die Verwendung ansehe, wird das eh in Tatorte und andere Qualitätsserien investiert. Könnte irrelevanter nicht sein.

Volker

*) Präzise: 5 Monate. Nämlich hierfür:
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Du gehst halt methodisch vor. Kannst bei einem naiven Physiker wie mir nicht erwarten. ;-)

Auf Ebay-Kleinanzeigen finden sich reichlich Abnehmer, die den Kram sehr wohl sinnvoll verwenden können. Ich habe hier lokal 1x 256GB fürs OS und einmal 500GB für Daten. Was macht ihr alle mit Euren Rechnern? Oder kein schnelles NAS verfügbar?

'türlich. Ich täte mich bei ~10TB auch schon ziemlich schwer, das sinnvoll auf SSDs unterzubringen. Klar, kann man heterogen aufsetzen, zwecks Beschleunigung. Aber pffff. Für meinen Videokram reicht das locker. Bin ja kein Vorzeige- YouTuber, dem Google das Geld kiloweise in den Hintern bläst.

Volker

Aufrauhen habe ich noch nie machen müssen. Meine Teile, z.B. Eckventil mit 2 Ventilen, waren ab Werk aufgerauht oder ich konnte das Teil ohne Aufrauhung verarbeiten.

Die Aufrauhung ab Werk besteht aus winzigen Quer-Riefen auf dem Gewinde-Gipfel alle 2 Millimeter. Es gibt Gewindeoberflächen, die auch ohne Riefen eine genügende Reibung aufweisen.

Keine Ahnung, ob man die Firmware auch unter Linux irgendwie flashen kann. Ich hatte bisher keine SSD, bei der das notwendig wurde.

Ja, kann man auch machen. Aber was da drin ist, gab's meist auch als SAT-Stream, und den kann ich auch automatisch abnuckeln.

Das ständig überall Fußball kommt und das auch noch Unsummen verschlingt, stört nicht viel mehr. Alleine die Nachrichten haben aber schon einen nicht unerheblichen Nutzwert. Ich gucke eher kaum noch was von den Privaten. Aber zugegeben, ein erheblicher Anteil ist schon Retorte bzw. Aufnahmen.

Marcel

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