Auch damals gab es viele Stimmen die sagten, daß Platten mit solch hoher Aufzeichnungsdichte nicht lange halten werden.
Kann ich von dieser Platte nicht behaupten. Die wird immer per rsync mit den Änderungen betankt. Erstbefüllung erfolgte mit normalen cp und da hielt sie die ca. 55 MB/sec durchgehend durch.
Gerrit
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V
Volker Bartheld
Sind 24TB für einen Desktop-PC nicht ein bisserl sehr wenig? So ein RAID 0 aus zwei-drei 36TB ist doch wohl das Mindeste, was man im Home Office heutzutage so braucht.
Volker
M
Marc Haber
Du hast den Namen des OP gesehen?
Grüße Marc
V
Volker Bartheld
In schmerzhafter Deutlichkeit.
Volker
H
Helmut Schellong
Ich hätte ein intel-RAID auf meiner Workstation (Sapphire Rapids; 2023) einrichten können. Jedoch hatte ich mich dagegen entschieden. Wegen größerer Flexibilität.
Ironie: Man sollte die Arbeit meiner Verwandten nicht unterschätzen. Sie füllt die 24_TB zu etwa 60%, mit Videos und Fotos. Film- und Fotografier-Hobby halt, plus Filme aus TV. Eine weitere 22_TB für Backup wird ebenso sofort gut gefüllt werden.
M
Marcel Mueller
Am 04.03.25 um 13:11 schrieb Helmut Schellong:
Da wurden die AFAIR schon längst nicht mehr produziert. Ein gab einen Nachfolger, die Velociraptor. Vllt. meinst du die.
Die Lager werden auch davon nicht besser.
Seek erwärmt die Platte primär. Sonst kenne ich keine damit im Zusammenhang stehenden Verschleißerscheinungen. Aber 10°C mehr sind bei den Temperaturen auch irrelevant.
Wie kommst du denn auf das schmale Brett? Gerade bei Flash /zerstört/ mehrmaliges Überschreiben die Zellen eher, weil jeder dazwischen stattfindende Löschvorgang die Isolation weiter schädigt.
Natürlich kann man einen Flash-Chip der seine Information verloren hat, wieder nutzen. Genauso wie man eine Platte mit unlesbaren Sektoren wieder verwenden kann, wenn man die Sektoren mit neuen Daten überschreibt.
Aber mehrmalig bringt in keinem Fall etwas. Das mag vielleicht bei Disketten noch funktioniert haben, wo die magnetischen Domänen beim zweiten mal mit hinreichender Genauigkeit an derselben Stelle landeten, vor allem wenn $Schlaufuchs mal wieder HD Disketten mit einem DD-Laufwerk beschrieben hat, das für deren höhere Koerzitivfeldstärke zu wenig Schreibstrom hat.
Letzteres ist ein wichtiger Punkt.
Wobei rsync i.a. kaum etwas schreibt, da es ja nur die Änderungen überträgt.
Eine Straftat wird erst daraus, wenn der Händler das weiß. In der Regel hat ihn sein Vorlieferant das nicht verraten. Aber einer in der Kette hat natürlich betrogen, üblicherweise im sicheren Ausland.
Ich habe nur darauf hingewiesen, weil das derzeit in größerem Stil bei Seagate-Platten passiert. Dass es nur Seagate erwischt könnte allerdings schlicht daran liegen, dass man es bei allen anderen nicht nachweisen kann, weil die keine unfälschbaren FARM-Daten aggregieren.
Das taugt aber allenfalls als Anfangsverdacht für eine eingehendere Analyse. Das hatte ich einmal bei einem Kingston Speichermodul. Nachdem ich Kingston eingeschaltet hatte, wurde der Händler /sehr/ geschmeidig.
Und wenn die Platten in einem RZ genutzt wurden, sieht man womöglich gar nichts. Die werden dann mit Ansistatikhandschuhen vom Storage-Array-Hersteller in spezielle Einbaurahmen gesteckt und mit diesen geliefert. Da ist kein Schraubendreher in der Nähe und du siehst am Ende womöglich nicht einmal einen Fingerabdruck.
Marcel
V
Volker Bartheld
Eine zu-billig-um-wahr-zu-sein Seagate Exos oder IronWolf (Pro) kaufen:
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Das wird vermutlich auch bei den Platten anderer Hersteller so laufen bzw. versucht werden, nur ist man mangels dediziertem Tools, das die SMART- mit den FARM-Werten vergleicht, da noch nicht draufgekommen. Und wenn einfach der komplette Controller getauscht wird, hilft auch das nichts mehr.
Ich würde so ein schon etwas abgehangenes Server-Ding ja durchaus kaufen. Ey, eine generalüberholte IronWolf Pro mit 24TB um 300€, die entspannt ein paar Jahre rumgeidlet hat - warum nicht? Da geben Händler/Hersteller eben die übliche Gewährleistung. Meinem NAS ist das egal, wenn ich bei einem Defekt eine Ersatzplatte reindübeln muß und ein Datensicherheitsproblem ist das i.d. R. auch nicht: Wenn das Teil intern verschlüsselt, so wie die meisten ernstzunehmenden SSDs, wirft der Controller den Schlüssel weg und die Sache ist innerhalb von Millisekunden erledigt, ohne nervtötendes Secure Erase. Und selbst da: Simmer mal ehrlich: Ist die Platte einmal (1x) überschrieben, kriegen doch nur Geheimdienste die Daten wieder von dort runter.
Aber nein, die Verbrecher wollen ja NOCH mehr Kohle machen und Refurb als neu verkaufen.
Naja, er meint vermutlich TRIM und weiß der Kuckuck, was der Controller bei einem Leseversuch tut, wenn die MLCs oder irgendwelche magnetischen Domänen im Laufe der Zeit schon etwas verwaschen sind. Vielleicht hat er irgendwo noch einen Bereich mit SLCs, wo er mit etwas Glück nachsehen kann oder es gibt redundante Reservesektoren um den Datendurchsatz etwas zu tunen und wir hatten ja mal das Thema mit Samsung-SSDs, die nach einiger Zeit im Betrieb langsamer wurden und "aufgefrischt" werden wollten [1].
Nur ist "verloren" selbst im digitalen Zeitalter kein binärer Zustand mehr. Weder auf den Flash-NANDs noch auf irgendwelchen magnetischen Plattenstapeln geht es binär zu. Da sind DSPs und jede Menge geheime Soße gefragt.
Das stimmt, hat Chuck aber in dem von Dir zitierten Schnipsel aber auch nicht geschrieben.
Kommt drauf an, wen Du bestrafen willst. Irgendwer wird irgendwie irgendwo irgendwann mal falsche Tatsachen vorgespiegelt haben. Wie gut die deutsche Denke "Aber das ist doch VERBOTEN!" funktioniert, sehen wir bei Nancys Obstmesserverbot oder auch, daß man beim Einsatz des Kraftfahrzeugs als Waffe (natürlich) umgehend zum Depperltest eingeladen und nach StGB § 223 oder §§ 211,
22 und 23 bestraft wird. Außerdem kannst Du an Hehlerware kein Eigentum erlangen (§ 935 BGB), d. h. Platten, die vertragsmäßig verschrottet gehört hätten und nun wieder auf dem Markt landen, könnte man Dir u. U. ohne jegliche Form von Schadensersatz abnehmen.
Das präzise auch meine Meinung. Die alarmierten User werden nun genauer hinsehen, Datumsstempel der Gehäuse überprüfen, Montagespuren suchen und die Hersteller mit Hologrammstickern, QR-Codes, Onlineverifizierung, usw. nachbessern, so wie wir das mit anderen Produkt(ver)fälschungen kennen. Falls das nicht ohnehin schon Usus ist, der Endkunde wegen akuten Falls von Gier frißt Hirn den Braten aber nicht riechen wollte.
*wieher* Der Chuck mit seinen Röntgenaugen checkt natürlich sofort, wenn eine Festplatte 5 Jahre in einem klimatisierten Serverrack gelaufen ist, wo der SATA-
3-Stecker exakt einen Steckzyklus mitgemacht hat und die Befestigungsgewinde vollkommen jungfräulich sind, weil heutzutage in dem Business niemand mehr schraubt, sondern die Platten höchstens in einen entsprechen Klemmmechanismus schiebt, wenn sie nicht eh schon fixfertig geclustert kommen.
Glück gehabt. Was hättest Du denn getan, hätte sich der Händler nicht gefügt? Ihn wegen 100€ auf Schadensersatz verklagt? Ich hab mit Ekeltrickserpfusch und uneinsichtigen Haftpflichtversicherungen nach fremdverschuldetem Unfall ein wenig Erfahrung und das tl;dnr lautet: Frechheit siegt, bring Dir im Falle eines Rechtsstreits viel Geduld und einen prall gefüllten Geldbeutel mit.
Genau. Ich schicke regelmäßig nach initialem Test trotz Herstellerversprechen suboptimal funktionierenden Amazon-Krams zurück, der sich exakt in der Originalverpackung befindet. Mit allen Aufkleberchen, Garantiesiegeln, CE- Konformitätserklärungen, Bindedraht und Papp-Oregami. Der Grund ist nicht niedriger Art: Die Geräte funktionieren eigentlich schon, sind nur irgendwie uncool. Jemand mit geringeren Ansprüchen hat daran bestimmt noch seine Freude und ich will möglichst vermeiden, daß das Zeugs im E-Schrott oder irgendwelchen nach Gewicht abgestoßenen Amazon-Konvoluten landet.
Von daher überhaupt kein Problem, Herrn Schellong eine Zitrone unterzujubeln, falls ich mal so tief sinken sollte.
Volker
[1]
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H
Helmut Schellong
Marcel Mueller wrote on 06.03.2025 06:22:
Ja, aber dennoch ist es eine Raptor.
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Die Hauptmerkmale sind 2,5" statt 3,5", und 10000 U/min - daher vergleichsweise sehr schnell. Der Rahmen-Kühlkörper dient als Adapter zur 3,5er Befestigung.
Ich kenne keine andere (verbreitete) HDD, die diese Hauptmerkmale hat/hatte - seit 80MB-HDD von Conner.
Natürlich nicht, jedoch bewirkt dauerhaftes Seeken einen zusätzlichen Verschleiß. Meine berufliche Erfahrung sagt mir, daß sich kontinuierlich drehende Körper technologisch unproblematisch realisierbar sind. Jedoch Seeken ist ein wildes Stakkato von Start und Stopp - viel problematischer.
Ich habe in der Praxis schon eine HDD in der Hand gehalten, bei der sich offensichtlich Teile des Kopfträgers klappernd im Inneren bewegten.
Sicherlich sind 42°C statt 34°C praktisch fast dasselbe. Allerdings bei >50°C wird es unangenehm.
Durch mehrfaches Überschreiben mit demselben Inhalt habe ich mehr als einmal Situationen gerettet. Ich habe dies doch vorstehend als vollen Erfolg bezeichnet! (Das BIOS hatte vor meiner Maßnahme ein nicht deterministisches Verhalten.) (Meine Maßnahme wirkt bis heute. Asus findet es phänomenal, daß mein P5B bis heute makellos funktioniert.)
Auch einen Fernseher von Grundig 1978 habe ich nach etwa 17 Jahren Betrieb auf diese Art gerettet. Die Senderspeicherung (16) geschah mittels EEPROMs, und man konnte nach ungefähr 17 Jahren die Sender auf den 16 Stationstasten nicht mehr ändern, aber bestätigen (überschreiben) stabilisierte das Verhalten.
Ich habe mich vor vielen Jahren kurz mit dem Sicheren Löschen von Festplatten befaßt. Der analoge Pegel verrät ehemalige Zustände. Einer 1 kann entnommen werden, ob sie vorher eine 1 oder eine 0 war.
Das ist ja der Sinn eines inkrementellen Backups. Es dauert meistens nur den Zeitbedarf für die Erstellung der beiden Dateilisten plus 3-5 Sekunden.
Sichtkontrolle, Geruchskontrolle und Prüfung des Verbiegeverhaltens kann bei erfahrenen Leuten einiges zu Tage bringen.
Ich weiß von Herstellern, daß diese ihre HDD so konstruieren, daß harte Befestigung Metall auf Metall optimal ist. In der Praxis ist zu beobachten, daß ausnahmslos Gummimaterial dämpfen soll. Jedoch wird das Gegenteil erreicht - die Gummis unterstützen Resonanzen! Man sollte halt akustisch tote Materialien verwenden, vielleicht eher Polyurethan-Schaum statt Gummi.
M
Michael Schwingen
Konnte man vor vielen Jahren. Heute ist es schwierig, das gerade frisch geschriebene Bit sauber als 1 oder 0 zu erkennen, daher Fehlerkorrektur, multi-Level-Read und PRML-Dekoder, um überhaupt etwas lesen zu können. Da geht der Einfluß der vorigen Bits im Rauschen unter.
cu Michael
H
Helmut Schellong
Michael Schwingen wrote on 06.03.2025 19:38:
Auf jeden Fall sind meine rettenden Maßnahmen durch ein- bis dreimaliges Überschreiben Fakten. Auch Kollegen waren mit mir der Meinung, daß auffrischende Schreibwiederholungen sinnvoll sind.
Daß alte Methoden durch Änderungen der Technologie bei HDD nicht mehr erfolgreich durchführbar sind, wundert mich nicht, denn ich las vor wenigen Jahren, daß die magnetischen Spuren gar nicht mehr vollständig voneinander getrennt werden, und daß heutzutage Bewegungen per Piezo-Kristall vorgenommen werden.
M
Marcel Mueller
Am 06.03.25 um 09:01 schrieb Volker Bartheld:
Controller-Tausch halte ich für ökonomisch abwegig.
Klar, offizielle Gebrauchtware ist kein Problem. Meine Constellation ES.3 war auch gebraucht (und läuft noch immer).
Auch die nicht mehr. Die Zeiten sind vorbei. Bei SMR geht es gar nicht und bei CMR sind die übriggebliebenen Domänen am Rand viel zu klein, um die Information stabil zu halten. Das gibt also selbst beim Auslesen per MFM nur noch Lesefehler.
Wenn er gut ist, schreibt er die ECC-korrigierten Daten drüber. Aber Moment, das wäre ja langsamer, und es sind auch nur Kundendaten, also weg damit. ;-) Nein, im Ernst, das sind gut gehütete Geheimnisse.
Das haben alle modernen SSDs, weil deren Schreibrate viel zu langsam ist.
Das war AFAIK ein Firmware-Bug.
Ja, aber wenn ECC nicht mehr ausreicht, sind die Nutzdaten weg. Das bedeutet in keiner Weise, dass dieser Block auch demnächst wieder Daten verlieren wird, vor allem bei Platten nicht. Das ist einfach nur (einkalkulierter) Zufall. Man hätte das Teil auch robuster auslegen können (z.B. mehr Redundanz), aber nicht zu dem Preis.
Ja, aber mit dem gleichen Argument kannst Du dem Händler auch das Geld wieder abnehmen. Das wird nur ein Problem, wenn der so windig war, dass er schon nicht mehr existiert.
Bei Herstellern, die sehr auf ihren Ruf bedacht sind, ist das Einschalten desselben ein durchaus erhebliches Druckmittel. Weil die haben die passenden Anwälte und auch ein operatives Interesse.
Wohl kaum. Negative Bewertung und den Speicher halt benutzen. Das war ECC-RAM, ein Fehler wäre sofort aufgefallen. Ich hatte nur ein Problem damit, dass es ein Betrugsversuch war.
Klar. Mit einem Energieversorger wäre ich beinah vor Gericht gelandet. Das hätte sicher 3 Jahre gedauert. Im letzten Moment hat er dann doch den Schwanz eingezogen und alle bisher angefallenen Kosten übernommen. Hartnäckigkeit siegt nämlich auch.
Marcel
M
Marcel Mueller
Am 06.03.25 um 14:59 schrieb Helmut Schellong:
Nein, das ist eine andere Baureihe. Die Daten sind zwar ähnlich, aber mehr auch nicht.
Ich weiß. Hier läuft auch noch eine.
Verbreitet ist ein relativer Begriff.
Der einzige Grund, warum die Raptoren und Velociraptoren Bekanntheit im Bastlerkreisen erlangten, ist, weil die einen SATA-Anschluss hatten. Früher hatten schnelle Platten durchweg SCSI. Und dafür brauchte man einen SCSI-Controller, den $Normalo nicht hatte.
Schnelle Platten gab es schon vorher. Ich habe immer gerne eine kleine
18GB Cheetah 15k in die Rechner eingebaut. Das war lange vor den Raptoren. Das hat die Kisten aus dem Stand gefühlt einen Faktor 2 schneller gemacht. Seit man für einen Hunderter SSDs bekommt, nehme ich natürlich die. Die älteste (Intel) hat nach 12 Jahren aufgegeben, aber alle anderen laufen noch.
Mir ist nichts dergleichen bekannt, jedenfalls nicht in relevantem Umfang.
... wenn sie ein berührungsloses Lager wie eine Turbopumpe mit 40 kUpM haben, dann vielleicht.
Das ist auch nur ein Drehlager. Aber verglichen mit der Spindel dreht das viel weniger.
Kann passieren. Kann aber an allem Möglichen liegen, Sturzschaden z.B.
Ich glaube die Serverplatten sind für deutlich mehr ausgelegt.
Eine Situation, die /einmaliges/ Überschreiben /nicht/ gerettet hätte?
Ja, da war typisch für schwächelnde (Flash-)EPROMs.
Ich habe auch schon GraKas so reinkarniert. An ein paar DLTs bin ich noch dran - TSOP macht wirklich keinen Spaß. Aber es hat ohne Ausnahme immer ein Programmiervorgang gereicht.
Vor viele Jahren war das mal so. Heute nicht mehr. Das ist alles unter der Rauschschwelle.
Marcel
V
Volker Bartheld
Keine Ahnung. Wenn Du 100 sündteure Platten rumliegen hast, 50 davon sind mechanisch defekt (Headcrash, Spindel gefressen, usw.) aber wenig gelaufen und
50 sind mechanisch OK, haben aber schon tausende Stunden runter - würde man dann nicht den Controller tauschen wollen, wäre man ein Betrüger?
Zumindest, falls der einfache Softwareeingriff nicht funktioniert? Sicher stelle ich mir den Controllertausch zu simpel vor, irgendwelche Servodaten müssen "angelernt" werden usw. Aber wer USB-Sticks (die sind ja nun wirklich Schüttgut), SD- und CF-Karten mit recycleten Flash-Speicher neu aufbaut oder den Controller eines x GB großen Sticks so umprogrammieren kann, daß er y GB (y>>x) anzeigt, der wird wohl auch von so einer OP nicht zurückschrecken.
Gibt ja genug Inder, die sich in den Scam-Callcentern zunehmend langweilen.
Genau. Was beim kollektiven Aufschrei auf
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sind Angaben darüber, ob diese "Betrugsplatten" denn nun wirklich eine Funktionseinschränkung haben.
Anders ausgedrückt: Mein oller 1997er Audi A3 8L steht nach 277Mm technisch besser da, als Fahrzeuge mit weißblauem Propeller auf dem Kühler, die bestenfalls halbsoviel auf der Uhr stehen haben.
Und wenn ich mir so ansehe, was Motoren Zimmer unterkommt und das quasi gebetsmühlenartige Fazit, einen 30k€ teuren Motor mit Schaden nach vierstelliger(!) Laufleistung instandzusetzen, lohne sich wirtschaftlich nicht, dann scheint die Angelegenheit bei noch neueren Karren nicht besser geworden zu sein.
Ich kaufe also lieber eine gebrauchte Serverplatte, die unter den kontrollierten Bedingungen eines Serverraums ihr geruhsames Auskommen hatte, als ein niegelnagelneues, von Privatanwendern gehyptes Dreheisen mit Fantastillionen Terabytes, vom Konzept so aufgestellt, daß es nur halbwegs über die Gewährleistungsfrist kommt.
Ich halte die Aussicht einer Datenrettung per Magnetkraftmikroskopie auch für reichlich akademisch. Die Legende hält sich aber bis in die Gegenwart. Soll heißen: Millionen von Festplatten werden - nicht zuletzt aus Kostengründen - völlig unnötig geschreddert anstatt die gebraucht einem zweiten Leben zuzuführen. Ich formatiere meine alten Platten mit DBAN (oder wegen mir was in der Art von sudo dd if=/dev/urandom of=/dev/sde bs=40M status=progress, wenn es die Linux-Konsole sein soll) und verschenke sie via Ebay-Kleinanzeigen.
Naheliegend. Dazu gibt es schließlich ECC in immer dichteren, immer unzuverlässigeren Speichermedien und wohl auch der Grund, warum DDR6 sowas serienmäßig mitbringt.
Das ist immer so. Nicht korrigierbare Fehler sind Fehler mit Datenverlust.
Exakt. Nett in dem Zusammenhang:
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Jup. Passiert regelmäßig. Oder Direktkauf in China via Amazon. So leicht macht einem der Bezos es auch nicht, herauszufinden, von wo der Kram tatsächlich kommt.
Sicher. Aber Obacht: Kostenvereinbarung genau lesen! Anwälte rechnen gerne minutengenau ab, die Deckungszusage der Rechtsschutzversicherung bezieht sich aber auf die RVG-Tabelle und die ist eine Funktion des Streitwerts. Viel kümmern darf sich der Anwalt in Deiner Sache also nicht, soll das nicht zu einem kostspieligen Hobby ausarten.
Weiß jetzt nicht, wie von Unternehmen bezahlte, 24/7 zur Verfügung stehende Vertragsanwälte und "Claims Consultants", die nur darauf warten, jegliches rechtliche Schlupfloch zu ihrem Gunsten auszunutzen und den von Dir vorgetragenen Gewährleistungsfall in 1.000 Teile zu zerpflücken, jetzt zu Deinen Gunsten wären. Ist aber auch egal.
Ah. Da kommen wir der Sache schon näher. Ja, negative Bewertungen gibts von mir auch. Da hagelt es dann gerne mal solche Briefe (persönliche Daten leicht anonymisiert), wenn man z. B. ein Lokal rezensiert:
"Sehr geehrte Damen und Herren, ich vertrete das Unternehmen [...] aus [...]. Vollmacht wird anwaltlich versichert.
Meiner Mandantschaft ist zur Kenntnis gelangt, dass Sie auf Ihrem Portal rechtswidrige Aussagen über sie veröffentlichen. Diese verletzen unsere Mandanten in seine durch § 823 Abs. 1 BGB geschützten Rechten und stellen überdies jeweils einen empfindlichen Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb dar, ein Verstoß gegen §187 StGB liegt nahe.
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Aufgrund der Möglichkeit, unter falschem Namen zu bewerten und Angaben zu machen, besteht selbst bei Verfassern mit Klarnamen immer die Möglichkeit, dass sich andere Personen dahinter verbergen, als es den Anschein hat, der Verfasser also nicht mit dem Namensträger identisch ist, sondern nur dessen Namen benutzt.
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Im Rahmen des Prüfverfahrens können Sie die Aussagen entweder sofort für das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland sperren. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, das Prüfverfahren durchzuführen, indem Sie den Parteien die Möglichkeit zur Stellungnahme geben. Sofern der Verfasser eine Stellungnahme abgibt, haben Sie diese unverzüglich an uns weiterzuleiten.
Wir fordern Sie auf, innerhalb von 4 Tagen ab Zugang (so LG Hamburg, Urteil 324 O 148/16) dieses Schreibens das Prüfverfahren einzuleiten und die in diesem Schreiben benannten Aussagen daraufhin zu überprüfen, ob sie auf einer eigenen Erfahrung des jeweiligen Verfassers beruhen und über eine hinreichende Tatsachengrundlage verfügen.
Sollte sich der Bewerber durch Rückantwort bei Ihnen bzw. uns mit seinem echten Namen melden, werden wir unverzüglich gegen ihn auf dem zivilen Rechtsweg mit einer anwaltlichen Abmahnung vorgehen.
Hochachtungsvoll, Rechtsanwalt"
Sind natürlich Textbausteine, Drohkulisse und Säbelrasseln von Abmahnparasiten, F. v. Gravenreuths Urenkel gewissermapen. Sache verlief im Sande. Die Person, der dieses Schreiben zuging, war aber dennoch etwas perplex. Auch sind negative Rezensionen auf Amazon nicht unbedingt so leicht, wie man sich das vorstellt.
E-Mails wie (Wortzitat) "Hallo [...], Wir konnten deine Rezension nicht veröffentlichen, da sie aus einem oder mehreren der folgenden Gründe nicht unseren Richtlinien entspricht: Vulgäre Ausdrücke Belästigung Hassrede Sexueller Inhalt Illegale Aktivität Private Informationen Bitte bearbeite deine Rezension und reiche sie erneut ein. Bevor du dies tust, stelle sicher, dass sie all unseren entspricht Community-Richtlinien." bekam ich nicht nur einmal.
Dann setzt Du Dich länglich mit einem namenlosen Community-Support auseinander und irgendwann vielleicht kommt dann eine Mitteilung: "Guten Tag, bitte entschuldigen Sie, dass Ihre Rezension entfernt wurde, obwohl sie nicht gegen unsere Richtlinien verstöß. Ihre Rezension haben wir nun online gestellt".
Besonders Klasse in diesem Zusammenhang die Antwort auf meine Anfrage zu einem verbotenen Schwarzlicht-Hochspannungs-Insektenvernichter (ASIN: B0DPKF5PGL). Im Betreff "Your Report of an Issue on Amazon Product Pages" und im Body dann: "Après avoir examiné votre notification, nous n’avons pas pu déterminer que le contenu ou le produit enfreint la loi en vigueur. Par conséquent, les informations que vous avez fournies ne nous permettent pas de prendre d’autres mesures. Nous avons utilisé une combinaison de moyens automatisés et de contrôles humains effectués par des experts pour traiter ce signalement et prendre une décision."
Das ist doch mal Multi-Kulti, oder?
Wer hätte das nicht? Bilder zur heimischen Ekeltrickserinstallation hatte ich ja bereits verlinkt. Nicht genug, daß dessen Lieferquelle offiziell Apothekerpreise abrief (intern dann sicher Spezlrabatt), die z. T. 200% vom Straßenpreis waren, nein, es gab auch Unregelmäßigkeiten in den Stundenabrechnungen, außerdem war RGBWW bestellt und (schlampig) eingebaut wurde RGB, gelegentlich mit zu schwach dimensionierten Netzteilen. Der entsprechende Geschäftsführer reagiert außerdem ziemlich frech, weil er natürlich weiß, daß eine Klage mit erheblichen Anfangskosten verbunden wäre.
Einen Schwanz nebst dranhängender Eier hat der o. g. Geschäftsführer offenbar keinen, der wird ersetzt durch opportunistische Bauernschläue und einen BMW M3 auf Firmenkosten. Die Leasingraten zahlt er vermutlich von meinem Geld.
Volker
H
Hergen Lehmann
Am 07.03.25 um 10:42 schrieb Volker Bartheld:
Das würde dem Betrüger nicht weiter helfen, denn die Firmware und die SMART-Daten sind in aller Regel auf dem Speichermedium selbst abgelegt. Der Controller verfügt nur ein kleines Boot-ROM mit gerade genug Funktionalität, um Spur 0 zu finden, ins RAM zu laden und dort hin zu springen.
Für den wirksamen Betrug muss der Betrüger so tief in die Firmware einsteigen, das er die SMART-Daten aktiv manipulieren kann. Das scheint aber -zumindest bei einigen Modellen- möglich zu sein.
Da wird nichts "neu aufgebaut", sondern einfach eine Containerladung technisch veralteter Sticks billigst aufgekauft und der Controller umprogrammiert.
Da die Sticks Massenware sind, ist tausenden Personen bekannt, wie man den Controller konfiguriert und vermutlich kursiert die Software dafür auch im Darknet.
Die Funktionseinschränkung ist letztlich die, das man diese Platten als verschlissen und kurz vor dem Ausfall stehend bewerten muss. Damit scheiden sie für sehr viele Anwendungen aus.
Du weißt aber nicht, ob die ein geruhsames Auskommen hatte. Sie kann auch wegen eines Defekts, wegen SMART-Auffälligkeiten oder präventiv nach vielen Jahren harten Dauerbetriebs getauscht worden sein. Sie kann sogar von Anfang an defekt und vom Hersteller aussortiert worden sein.
Nichts hält sich so lange wie Legenden. Das ganze Geseier bezüglich mehrfachem Überschreiben stammt letztlich aus einem akademischen Paper, das zu Zeiten der 8Zoll-Disketten geschrieben wurde und mit den Worten endet, das es sich um rein theoretische, nie ausprobierte Überlegungen handelt.
Das liegt aber weniger an dem Risiko von Datenverlusten (welches sich mit Verschlüsselung mit Null-Aufwand aus der Welt schaffen lässt), als an der erforderlichen Logistik.
Du müsstest rechtssicher dokumentieren, das die Daten oder zumindest der Schlüssel gelöscht wurden. Du musst die Platten beschädigungsfrei einsammeln und einer Werkstatt zuführen. Du musst sie dort einer Inspektion unterziehen. Du musst sie nach Typ und Zustand sortieren und einlagern. Du musst sie innerhalb eines kurzen Zeitfensters verkaufen, bevor die ohnehin veraltete Platte wirklich gar keinen Erlös mehr bringt. Du musst bei der ohnehin geringen Gewinnspanne auch noch Rücklagen für Gewährleistungsfälle bilden (Händler müssen auch bei Gebrauchtware ein halbes Jahr Gewährleistung leisten).
Ist mir immer wieder ein Rätsel, warum Leute Chinaware über solche Kanäle kaufen. Und wie man auf Angebote wie "10TByte USB-Stick für
20Eur" reinfallen kann.
Wenn China, dann doch wenigstens Aliexpress oder Banggood, wo die Zollfrage vorab geklärt ist und wo bei Betrug oder Ausfall des Anbieters die Plattform mit "Geld zurück" einspringt.
V
Volker Bartheld
Puha. OK. Hatte ich nicht angenommen.
Naja, man muß sie als "mit unbekanntem Erhaltungszustand" bwerten, weil die zur Konkretisierung notwendigen Indizien gelöscht wurden. Das heißt nicht, daß die regelmäßig und kurzfristig abkacken würden. Hätte halt angenommen, wenigstens ein-zwei User würden über Praxiserfahrungen mit derart aufgehübschten Platten berichten.
Daß es Betrug ist, weil für Neu bezahlt und Alt bekommen, steht ja außer Frage.
Mit durchaus diskutabler Definition von "sehr viele". Die von mir noch genutzten Festplatten liegen im Schrank (Backup) oder idlen im RAID-5-NAS weitestgehend vor sich hin. Da wäre eine günstige Serverplatte mit 10.000 Betriebsstunden grad egal, wenn der Preis stimmt.
Wenn ein Betrüger sie resettet hat, dann nicht.
Das ist wie mit dem Pfandsystem und in der Gegend rumfliegenden Einwegflaschen, Kühlschränke im Wald, Autoreifen unter der Brücke Der Rentabilität von Logistik läßt sich problemlos aufhelfen. Elektrogerätepfand in der ungefähren Höhe des UVP und die Sache fluppt. Ich bin prinzipiell schon ein Fan von informierter Selbstbestimmung, aber das scheint in unserer Gesellschaft ja eher ein Auslaufmodell zu sein.
In Zeiten von CE-Konformitätsdeklarationen und Benannten Stelle für Medizinprodukte doch wohl ein Klacks.
Jup. Deswegen schmeißen wir soviel Zeugs weg und das stinkt mir. Massiv. Es gibt bekanntlich viele Planeten Erde, aber nur eine (deutsche) Industrie.
Mir ist das - spätestens nach Verschrottungsprämie und Versicherungsrabatt auf KI-Verwurstung der ePA eigentlich gar kein Rätsel mehr. Bedenke: Die Gesetze der Normalverteilung bedingen, daß etwa 5% (2 Sigma) der Bevölkerung gemäß der Definition des Intelligenzquotienten (such Dir irgendeine Ausprägung davon aus, den "Klassischen", den Empathischen, den Kommunikativen) Idioten im ursprünglichen Sinn sind.
Kurz: Gier frißt Hirn. Ist alles kein Problem, solange diese Sparfüchse hernach nicht nach Mami rufen, die es richten soll. Jedoch...
Volker
T
Thomas Prufer
usw.
So ähnlich geschehen hier in München. Einer hat bei einer Dönerbude mit guten/sehr guten Bewertungen auf Google einen nicht-guten Döner als nicht gut bewertet. Abmahnung ähnlich wie oben. Begründung ähnlich, "könnte ja jeder kommen!", "hast nie einen Döner gekauft!11!".
Also nochmal hin, neuen Döner, diesmal mit Kassenbon, den neuen Döner neu bewertet, diesmal mit Photo vom Kassenbon in der Rezension.
Google hat dann trotzdem gelöscht, auf Betreiben des Rezensierten.
(Es gäb dann noch die "Anfrage nach dem Verbraucherinformationsgesetz" ans Gesundheitsamt als Eskalation, so man Zeit und Lust hat auf sowas.)
Thomas Prufer
H
Hergen Lehmann
Am 07.03.25 um 13:37 schrieb Volker Bartheld:
Jein. Wäre die Platte noch gut, wäre sie einfach als Retourenware "mit wenigen Betriebsstunden" wieder in den Handel gelangt. Wesentlich unauffälliger und risikoärmer.
Das die Ware überhaupt in die Hände von Betrügern gelangt ist und dort manipuliert wurde, zeigt das IMO recht deutlich, das dort etwas versteckt werden sollte.
Bei einer wenige Monate alten Betrugsmasche kann man auch kaum von "Praxiserfahrungen" sprechen, und die Stichprobe wäre auch eh zu klein.
Bedingt. Wir haben ein Pfandsystem für Einwegflaschen. Wir haben in den meisten Regionen Recyclinghöfe, welche Sondermüll in haushaltsüblichen Mengen gratis annehmen. Und doch liegt noch genug im Wald. Bequemlichkeit siegt.
Es gibt ein hartes Limit in Höhe der Zollabgaben. Liegen Pfand und/oder andere Gebühren darüber, bestellt die Kundschaft im Zeitalter des Onlinehandels einfach im Ausland.
Und nein, ich will nicht zurück in die Zeiten, wo man wochenlang nach einem Händler suchen musste, der die gewünschte Ware überhaupt anbietet, diesem 1000% Provision für die Bürokratie zahlen musste und am Ende trotzdem nur Ramsch aus Billiglohnländern erhielt.
So ist das halt bei Produkten, die knapp kalkuliert sind und einem rapidem technischen Fortschritt unterliegen.
Einsammeln kostet Geld und die Recyclingmöglichkeiten für Produkte, die aus hunderten verschiedenen Materialien zusammengesetzt sind, sind realistisch betrachtet bescheiden.
Letztlich kann da nur jeder für sich versuchen, ein wenig Verantwortung zu übernehmen. Ich habe alle meine Computer an die 10 Jahre aktiv benutzt und weitere 10 Jahre einer Zweitverwendung zugeführt oder als Rückfallebene aufbewahrt. Bei Mobilgeräten wegen der Update- und Akkuproblematik die Hälfte.
Jenseits dessen kommt man dann aber unvermeidlich in einen Bereich, wo der Nutzwert mangels Kompatibilität mit aktueller Software gegen Null geht, der Instandhaltungsaufwand exponentiell ansteigt, und die Abgabe im Recyclinghof die einzig sinnvolle Option ist.
V
Volker Bartheld
Allein schon die Chuzpe, dem Restaurantkritiker was von "rechtswidrigen Aussagen" zu unterstellen! Scheiß Rechtsverdreher.
Wenn ich schreibe, daß derunder Kfz-Meisterbetrieb die Zündkerzen nicht ordentlich festgedreht hat, dann deswegen, weil ich derjenige war, der sich als Nächstes um Kompressionsverlust und Abgasgeruch im Innenraum bei etwas sportlicherer Gangart kümmern durfte. Oder derunder Kfz-Dantler, der beim E90/E91 "original Osram H7 Qualitätsleuchtmittel eingebaut und selbstredend abgerechnet hatte. Heraus kam dann ein Noname-Birndl und ich durfte Schürze und Scheinwerfer ausbauen, weil die schwulen Blechfedern, die BMW statt der bekannten, beliebten und zuverlässigen Metallbügel aus Cost-Down-Gründen dort eingebaut hatte, so verbogen waren, daß die Lampe bei der geringsten Bodenwelle lustig rumklöterte.
Und der VAG-Vertragshändler, der es bei einem Zylinderkopfdichtungstausch an meinem olympischen Alptraum nicht für nötig fand, bei mehr als 1/10mm Durchhang irgendwas planzufräsen, mir aber als Andenken eine M10-Mutter in den Ventiltrieb warf, ist auch aktenkundig.
Da darf ich gerne "Pfusch" schreiben und zwar, weil es offensichtlich und nachprüfbar Pfusch ist. Hat noch nie jemand mit Androhung irgendwelcher Repressalien Erfolg gehabt.
Pfffrz. Interessant, wie man sich als Kunde plötzlich in der Rechtfertigungspflicht wiederfindet, der es nicht mag, wenn ihm ein Sparfuchs irgendwelches vergammelte Industriedöner andrehen will. Diese Schnellgastrobetriebe sind ja sowieso vollkommen übel. Glutamatverbrecher, Gammelfleisch, Fake-Käse.
Am besten das Produkt gleich mal einer mikrobiologischen Bewertung unterziehen. Wenns nur nicht so aufwendig und teuer wäre. Kennst ja vielleicht den Witz mit dem Metzger, der immer exakt 1.000 Fleischpflanzerl ("Bouletten") macht und auf einmal werden es nur 999. Weil er das Fleisch vergessen hat.
Joah. Weg des geringsten Widerstands. Ist ja auch irgendwie schlecht fürs Geschäft.
Kommt immer drauf an. Wenn ich mir ein paar Stunden die Eingeweide aus dem Leib kotze oder kacke, weil ich nur ein einziges Mal nicht ganz genau hingesehen und mir mit Ware den Magen verdorben habe, die noch deutlich vor MHD war, nehme ich mir gerne die Zeit.
Momentan und seit Monaten sind die z. B. Tomaten beim REWE der letzte Dreck. Klar kommen die um die Jahreszeit nicht aus Deutschland - aber wenn man die Ware grün in die Auslage tut, kein Kunde, der noch alle Tassen im Schrank hat sie kauft und man nach Feierabend alles wegwerfen muß, ist doch auch niemandem geholfen.
Aprospos. Wollte ja mal unter die Lebensmittelretter gehen. Recherche:
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Jahresgebür kann nur(!) mit PayPal-Konto bezahlt werden.
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Quizteilnahme zur Überprüfung von Lernmappeninhalten, drei Einführungsabholungen mit Laufzettel, Ausweisübergabe.
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für Android 5.0+ oder iOS 14.0 notwendig.
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Seiten Flußdiagramm wie es funktioniert, Quiz absolvieren. Nutzlose Homepage, weiter bei
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erforderlich, Hygieneregeln. Essenskorb anmelden. Vermutlich muß das so kompliziert sein. Oder man radelt zur Abgabestelle.
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"Wir retten Bio-Lebensmittel für Altersarme & Alleinerziehende." Bin weder noch - und nun?
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kaufen und vor die Türe liefern lassen. Keine Lust auf Katze im Sack.
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"Neues Münchner Projekt rettet Lebensmittel – sie werden in einem
100-Plätze-Restaurant kredenzt" Website
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down.
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"and more". Worum gehts hier und wie komme ich an die Nahrungsmittel?
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verweist auf
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und Politgeschwurbel:
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"Im SHAERE eröffnet am 25.9. Neuperlachs neuer Bildungs- und Kultur-Hot Spot. Täglich werden in dem neuen Treffpunkt zudem 7 Tonnen Lebensmittel vor der Vernichtung gerettet."
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"Das shaere ist seit 31.10.2024 geschlossen, vielen Dank für 3 tolle Jahre!"
Genau mein Humor.
Fazit: Wegwerfen das ist nicht schwer, Foodsaver sein dagegen sehr! Bleibt nur die Registrierung auf
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sich mit viel Mühe und Geduld einen Korb zu greifen. Im Raum München sind dzt. ca. 30 "Fairteiler" (feste Abgabestellen) und "Essenskörbe" (wechselnde, von privaten Anbietern zusammengestellte Nahrungsmittelkonvolute).
Das mache ich dann wohl mal und berichte.
Volker
P.S.: Beim EDEKA gibts mitunter dieses "Resteregal" mit ermäßigten Produkten. Die teureren Discounter machen das erfahrungsgemäß extrem selten. Schadet wohl dem Image. Frage mich also, wo all die eingeschweißten Tüten, Büchsen, Beutel, Flaschen, usw. gehen. Ist da die Lagerhaltung so gut, daß nichts kurz vor MHD weggeworfen wird? Früher war Mülltauchen noch easy, inzwischen verschlossen Gitterbox und Ü-Kamera.
V
Volker Bartheld
In welchem Handel gibts denn diese Retourenware? Ist das dann dieser Amazon- Warehousedeal bzw. Retourenkauf:
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(keine Ahnung, ob der Link länger überlebt) Da hätten wir dann exemplarisch eine Seagate Exos X18, 16TB, gebraucht für ~250€. Ich sehe da jetzt nicht den erheblichen Preisunterschied zu Neuware, aber vielleicht auch nicht genau genug hingeguckt. Der typische Kunde guckt da aber auch nicht genau hin und sagt sich: "Neu ist besser als gebraucht.".
Etwa die Marge zwischen ladenneu und guter Gebrauchtware?
Platten die wegen erhebliche SMART-Fehler aussortiert wurden, sollten diese doch umgehend wieder anhäufen - auch nachdem der zugehörige Zähler zurückgesetzt wurde.
Offenbar reicht die Aussicht auf fünf Jahre Knast nach § 326 StGB "Unerlaubter Umgang mit Abfällen" nicht aus. Oder, was ich mir bei den rührigen Behörden, die viel Zeit mit der Definition erlaubter Dimensionen von Obstmessern verbringen, eigentlich kaum vorstellen kann: Die Prioritäten liegen anders oder es mangelt an (kompetentem) Personal.
Auch das offenbar ein komplett unlösbares Problem.
Ich lasse das mal im Vollzitat so stehen. Denn genauso ist es. 5R. Muß letztlich jeder selber wissen, wie sehr er im Hamsterrad von "planned obsolescence" mitstrampeln will. Konsumverweigerung ist allerdings auch nicht groß in Mode und auch nicht im Interesse der Industrie bzw. einer industriehörigen Politik.
Volker
A
Axel Berger
Gratis ist m.E. falsch. Da wurden Gebühren erhoben und in den Kaufpreis eingearbeitet, Meine Erfahrungen in Köln mit alten Akkus habe ich hier schon mehrfach geschildert. Die *wollen*, daß das in den normalen Hausmüll oder die gelbe Tonne gelangt.
Für Gebrauchtöl bekamen Tankstellen früher gutes Geld. Zweitraffinat war, weil hochgradig gereinigt, in den Augen aller Wissenden das bessere Motoröl. Dann haben Kriminelle PCB reingekippt. Anstatt die Verantwortlichen (und nicht irgendwelchje Stromhmänner von der Straße) so zu bestrafen, daß es aufhört, ist jetzt alles Öl Sondermüll. Wer den Spießrutenlauf und die Kosten der ordnungsgemäßen Entsorgung kennt, versteht warum es die Böden verseucht. Das ist politisch gewollt und aktiv so geschaffen worden.
Genau dafür werde ich hier in der Gruppe regelmäßig ein verantwortungsloser Trottel gescholten.
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