Fortsetzung - HDD-S.M.A.R.T.

Mar 01, 2025 Last reply: 1 year ago 123 Replies

smartctl 7.3 2022-02-28 r5338 [FreeBSD 13.2-RELEASE amd64] (local build) Copyright (C) 2002-22, Bruce Allen, Christian Franke,

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============================================================================================================ Device Model: WDC WD241KRYZ-01CJHB0 User Capacity: 24,000,277,250,048 bytes [24.0 TB]



Vendor Specific SMART Attributes with Thresholds: ID# ATTRIBUTE_NAME FLAG VALUE WORST THRESH TYPE UPDATED WHEN_FAILED RAW_VALUE 1 Raw_Read_Error_Rate 0x000b 100 100 001 Pre-fail Always - 0 2 Throughput_Performance 0x0005 100 100 054 Pre-fail Offline - 0 3 Spin_Up_Time 0x0007 084 084 001 Pre-fail Always - 336 (Average 342) 4 Start_Stop_Count 0x0012 100 100 000 Old_age Always - 53 5 Reallocated_Sector_Ct 0x0033 100 100 001 Pre-fail Always - 0 7 Seek_Error_Rate 0x000b 100 100 001 Pre-fail Always - 0 8 Seek_Time_Performance 0x0005 100 100 020 Pre-fail Offline - 0 9 Power_On_Hours 0x0012 100 100 000 Old_age Always - 71 10 Spin_Retry_Count 0x0013 100 100 001 Pre-fail Always - 0 12 Power_Cycle_Count 0x0032 100 100 000 Old_age Always - 52 22 Unknown_Attribute 0x0023 100 100 025 Pre-fail Always - 6553700 71 Unknown_Attribute 0x0001 100 100 001 Pre-fail Offline - 0 90 Unknown_Attribute 0x0031 100 100 001 Pre-fail Offline - 281470681743360



192 Power-Off_Retract_Count 0x0032 100 100 000 Old_age Always - 64
193 Load_Cycle_Count 0x0012 100 100 000 Old_age Always - 64
194 Temperature_Celsius 0x0002 064 064 000 Old_age Always - 32 (Min/Max 19/39)
196 Reallocated_Event_Count 0x0032 100 100 000 Old_age Always - 0
197 Current_Pending_Sector 0x0022 100 100 000 Old_age Always - 0
198 Offline_Uncorrectable 0x0008 100 100 000 Old_age Offline - 0
199 UDMA_CRC_Error_Count 0x000a 100 100 000 Old_age Always - 0

Device Model: WDC WD2003FYYS-02W0B0 User Capacity: 2,000,398,934,016 bytes [2.00 TB] SCT Data Table supported.



Vendor Specific SMART Attributes with Thresholds: ID# ATTRIBUTE_NAME FLAG VALUE WORST THRESH TYPE UPDATED WHEN_FAILED RAW_VALUE 1 Raw_Read_Error_Rate 0x002f 200 200 051 Pre-fail Always - 0 3 Spin_Up_Time 0x0027 253 253 021 Pre-fail Always - 8683 4 Start_Stop_Count 0x0032 077 077 000 Old_age Always - 23286 5 Reallocated_Sector_Ct 0x0033 200 200 140 Pre-fail Always - 0 7 Seek_Error_Rate 0x002e 200 200 000 Old_age Always - 0 9 Power_On_Hours 0x0032 078 078 000 Old_age Always - 16478 10 Spin_Retry_Count 0x0032 100 100 000 Old_age Always - 0 11 Calibration_Retry_Count 0x0032 100 100 000 Old_age Always - 0 12 Power_Cycle_Count 0x0032 089 089 000 Old_age Always - 11349



192 Power-Off_Retract_Count 0x0032 200 200 000 Old_age Always - 649
193 Load_Cycle_Count 0x0032 193 193 000 Old_age Always - 22636
194 Temperature_Celsius 0x0022 115 105 000 Old_age Always - 37
196 Reallocated_Event_Count 0x0032 200 200 000 Old_age Always - 0
197 Current_Pending_Sector 0x0032 200 200 000 Old_age Always - 0
198 Offline_Uncorrectable 0x0030 200 200 000 Old_age Offline - 0
199 UDMA_CRC_Error_Count 0x0032 200 200 000 Old_age Always - 0
200 Multi_Zone_Error_Rate 0x0008 200 200 000 Old_age Offline - 0

Device Model: WDC WD4000FYYZ-01UL1B2 User Capacity: 4,000,787,030,016 bytes [4.00 TB]



Vendor Specific SMART Attributes with Thresholds: ID# ATTRIBUTE_NAME FLAG VALUE WORST THRESH TYPE UPDATED WHEN_FAILED RAW_VALUE 1 Raw_Read_Error_Rate 0x002f 192 175 051 Pre-fail Always - 145 3 Spin_Up_Time 0x0027 148 141 021 Pre-fail Always - 11566 4 Start_Stop_Count 0x0032 084 084 000 Old_age Always - 16001 5 Reallocated_Sector_Ct 0x0033 152 152 140 Pre-fail Always - 1505 7 Seek_Error_Rate 0x002e 199 194 000 Old_age Always - 55 9 Power_On_Hours 0x0032 084 084 000 Old_age Always - 12264 10 Spin_Retry_Count 0x0032 100 100 000 Old_age Always - 0 11 Calibration_Retry_Count 0x0032 100 100 000 Old_age Always - 0 12 Power_Cycle_Count 0x0032 092 092 000 Old_age Always - 8162



183 Runtime_Bad_Block 0x0032 100 100 000 Old_age Always - 0
192 Power-Off_Retract_Count 0x0032 200 200 000 Old_age Always - 509
193 Load_Cycle_Count 0x0032 195 195 000 Old_age Always - 15489
194 Temperature_Celsius 0x0022 114 105 000 Old_age Always - 38
196 Reallocated_Event_Count 0x0032 042 042 000 Old_age Always - 158
197 Current_Pending_Sector 0x0032 200 199 000 Old_age Always - 364
198 Offline_Uncorrectable 0x0030 199 199 000 Old_age Offline - 882
199 UDMA_CRC_Error_Count 0x0032 200 200 000 Old_age Always - 0
200 Multi_Zone_Error_Rate 0x0008 198 198 000 Old_age Offline - 871

Device Model: WDC WD4000FYYZ-01UL1B2 User Capacity: 4,000,787,030,016 bytes [4.00 TB]



Vendor Specific SMART Attributes with Thresholds: ID# ATTRIBUTE_NAME FLAG VALUE WORST THRESH TYPE UPDATED WHEN_FAILED RAW_VALUE 1 Raw_Read_Error_Rate 0x002f 200 200 051 Pre-fail Always - 22 3 Spin_Up_Time 0x0027 153 142 021 Pre-fail Always - 11333 4 Start_Stop_Count 0x0032 083 083 000 Old_age Always - 17251 5 Reallocated_Sector_Ct 0x0033 200 200 140 Pre-fail Always - 0 7 Seek_Error_Rate 0x002e 200 200 000 Old_age Always - 0 9 Power_On_Hours 0x0032 084 084 000 Old_age Always - 12206 10 Spin_Retry_Count 0x0032 100 100 000 Old_age Always - 0 11 Calibration_Retry_Count 0x0032 100 100 000 Old_age Always - 0 12 Power_Cycle_Count 0x0032 092 092 000 Old_age Always - 8162



183 Runtime_Bad_Block 0x0032 100 100 000 Old_age Always - 0
192 Power-Off_Retract_Count 0x0032 200 200 000 Old_age Always - 485
193 Load_Cycle_Count 0x0032 195 195 000 Old_age Always - 16765
194 Temperature_Celsius 0x0022 116 105 000 Old_age Always - 36
196 Reallocated_Event_Count 0x0032 200 200 000 Old_age Always - 0
197 Current_Pending_Sector 0x0032 200 200 000 Old_age Always - 10
198 Offline_Uncorrectable 0x0030 200 200 000 Old_age Offline - 10
199 UDMA_CRC_Error_Count 0x0032 200 200 000 Old_age Always - 0
200 Multi_Zone_Error_Rate 0x0008 200 200 000 Old_age Offline - 16 ============================================================================================================

Es handelt sich um den PC einer Verwandten, den ich letztlich etwa eine Woche bei mir hatte. Seit etwa 8 Monaten hörte ich hin und wieder Berichte, die auf ein Madig-werden hindeuteten. Vor etwa 2 Monaten installierte ich das BS neu, plus allerlei Anwendungen. Das sah erfolgversprechend aus. Allerdings vor etwa 10 Tagen blieb das UEFI-BIOS nach seiner ersten Ausgabe stehen. Es bot die Tastendrücke DEL, F2, F1 an - da blieb es stehen, unveränderbar und ohne irgendeinen Hinweis.



Bei mir stellte ich fest, daß die Festplatte mit dem BS Windows drauf defekt ist. Es gab viele Lesestellen, von denen ein Lesen erfolglos war. Es handelt sich um eine WD Raptor mit 10000 U/min und 600 GB. Diese HDD habe ich mit einem Hammer zerstört - Elektronik-Schrott halt. Neben dieser Raptor 0,6_TB ist eine 2_TB als Startbestückung vorhanden, die offenbar völlig fehlerlos ist - siehe oben, die zweite HDD. Oben die erste HDD ist eine neue 24_TB, als Ersatz für die Raptor.



Jahre nach der Startbestückung wurden zwei HDD mit je 4_TB zusätzlich eingebaut. Diese sind trotz der geringen Betriebsstundenzahl offenbar dennoch verschlissen. Besonders die dritte HDD oben - bei dieser ist nahezu alles defekt, obwohl die vierte gleiche HDD noch eine harmlose Fehlersituation zeigt.



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sind in der vorstehenden Seite die Betriebsstunden-Anzahlen von etwa 37800 und 32000 Stunden, ohne vorliegende Fehlerbehaftung!, im Vergleich mit den hier oben dargestellten Anzahlen. Kleinere Platten mit 0,5 TB, 1 TB und 2 TB scheinen einen wesentlich geringeren Verschleiß zu haben.



Der PC der Verwandten hat zwei total defekte HDD plus eine austausch-würdige HDD. Da wird wohl eine zweite 24_TB hineinkommen.



Ich bin erschrocken über die massiven HDD-Defekte in diesem PC. Bisher habe ich wesentlich bessere Erfahrungen an eigenen PCs gesammelt. Meine zwei 18_TB (WD181KRYZ-01AGBB0) haben beide null Fehler und 32°C bei 4700 Betriebsstunden.



Kann es sein, daß der Disk Controller am Motherboard reinspuckt?

w.

Nein. Seit IDE hat der keinen Einfluss mehr darauf, was auf der Scheibe selber passiert - das macht die Elektronik & Firmware der Platte autonom, der Host-Controller bittet nur noch darum, bestimmte Blöcke zu lesen/schreiben.

Instabiles Netzteil und ausschalten, während geschrieben wird, können zu defekten Sektoren führen. Erschütterungen und erhöhte Temperaturen sind weitere Risikofaktoren.

cu Michael

Backblaze gibt für ihren Pool von 300000 Laufwerken(!) annualized failure rates von um die 1.3% an - und die laufen unter optimalen Bedingungen im Rechenzentrum:

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Bei 4 Laufwerken und mehreren Jahren Betriebszeit kannst Du jetzt selber die Ausfallwahrscheinlichkeiten ausrechnen ...

cu Michael

Helmut Schellong, 2025-03-01 20:49:

[...]

Wieso wundert es Dich, dass Festplatten mit fast 10x länger Laufzeit als deine, defekt sind? Selbst wenn man bei den 37800 Stunden von Dauerbetrieb ausgehen würde, wären das über 4 Jahre. Wenn das Gerät nur

12 Stunden täglich genutzt wird, wären es 8 Jahre. Nach dieser Zeit muss man einfach mit Defekten rechnen. Viel länger als 5 Jahre nutze ich Festplatten deshalb auch nicht, wenn sie täglich mehr als ein paar Stunden genutzt werden.

Am 02.03.25 um 12:52 schrieb Arno Welzel:

Och, da geht auch mehr. Die Constellation ES.3 in meinem Heimserver hat jetzt 76000 Betriebsstunden auf der Uhr und läuft immer noch. Extended Selftest ohne Fehler.

Ja klar kann die jederzeit verrecken, so wie jede andere Platte halt auch. Dann muss halt mal das Backup ran. (Es gibt mehrere.) Aber warum sollte ich sie vorzeitig ausmustern, nur weil sie alt ist?

Marcel

Am 01.03.25 um 20:49 schrieb Helmut Schellong:

Das ist tatsächlich oft so, jedenfalls gefühlt. Die hohe Aufzeichnungsdichte fordert ihren Tribut.

Wenn eine Platte mit einer Fehlerrate laut Datenblatt von 1 pro 10^14 Bits (also grob 12TB lesen) bei 0,5TB noch eine ganze Weile brauchte, um mal ein defektes Bit zu bekommen, ist die gleiche Fehlerrate bei einer zehnmal so großen Platte gefühlt natürlich auch 10-mal so hoch. Man will bei großen Platten also tendenziell nicht nur mehr Größe, sondern auch eine geringere Fehlerrate. Platten mit 1 pro 10^15 Bits Fehlerrate existieren. Aber die Consumer-Class ist damit raus, und WD AFAIK auch. Die letzte gute WD-Platte war AFAIR die Velociraptor. Von WD halte ich nur noch eines: Abstand - zu teuer und/oder zu schlecht.

Aus Sicht des Herstellers ist die Platte vmtl. nicht defekt. Sie hat halt nur Daten verloren. Da sind magnetische Domänen gekippt. Das ist ein normaler, physikalische Prozess und passiert mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit einfach. Wenn man diese Sektoren einmal mit neuen Daten überschreibt, geht sie wieder. Ob die Wahrscheinlichkeit für neue Fehler dadurch erhöht ist, weiß man nicht. Manchmal schon (Degradation), manchmal nicht (Tunneleffekt).

Viel Spaß mit der neuen Langsamkeit von SMR-Platten (wenn du nicht aufpasst).

Glück gehabt. Datenverluste gehören heute leider schon fast zum guten Ton. Meine erste 1GB Platte in den frühen 90-ern hatte halt eine spezifizierte Fehlerrate von 1 pro 10^13 Bits. Das war halt grob ein Faktor 1000 mehr als die Kapazität. Heute ist das Verhältnis eher 1:1.

Wenn du was besseres haben willst, schau mal nach IronWolf Pro. Nur aufpassen, dass du keine Fälschung angedreht bekommst. Ist momentan in Mode, lässt sich aber leicht nachweisen und ist ein unzweifelhafter Rückgabegrund.

Marcel

24TB als SMR? Das sind doch alles normale Platten mit Heliumfüllung. Deren Status kann man via Attribut 22 im SMART-Output sehen. Zumindest bei WDC-Platten.

Gerrit

Helmut Wabnig wrote on 02.03.2025 08:15:

Prinzipiell ja, aber aufgrund der konkreten Daten und Vorgänge (Charakter) halte ich das für nahezu ausgeschlossen. Ich kann mir praktisch nicht vorstellen, wie ein Disk-Controller Smart-Daten bewirken kann, so wie sie hier vorliegen.

Deren Daten sind ja kohärent, jedoch ich kann damit nichts vergleichen oder verwenden, da ich 3 defekte Platten unter vier Exemplaren habe. Bei 12000 bis 17000 Betriebsstunden und kaum Seek-Tätigkeit.

Zudem haben die WDC, Seagate und den Helium-Vorreiter Hitachi in Verwendung.

Arno Welzel wrote on 02.03.2025 12:52:

Du hast da was falsch interpretiert, was immer wieder vorkam.

Ich hatte Platten, die weit über 30000 Betriebsstunden hatten, und noch _ohne_ Fehler waren. Diese habe ich verglichen mit Platten, die nur 12000 Betriebsstunden haben - und total kaputt sind. Alle gleicher Hersteller und gleiche Familie und gleiche private Nutzung.

Ich habe an großen Platten nur 2 x 18_TB mit je 4700 Betriebsstunden, die noch ohne Fehler sind - immerhin. Bei 4700 Stunden liegt eine gewisse Bewährung vor - 4700 Stunden sind schließlich nicht 47 Stunden. (Bis dahin hatte ich nur MBR und kein UEFI. -> <=2TB)

Marcel Mueller wrote on 02.03.2025 19:21:

Die Raptor war im PC meiner Verwandten am schlimmsten defekt. Habe ich sogleich mit einem Hammer zerstört.

Fakt ist jedoch, daß die jeweilige Platte nicht mehr nutzbar ist.

Ich habe so etwas an meinem alten PC durchgeführt. Und zwar habe ich das aktuellste BIOS dreimal hintereinander aufgeflasht. Das war ein voller Erfolg. Man muß wissen, daß ich das 2021 machte an diesem PC von 2006. Dieser PC läuft immer noch - 2025.

Der Hersteller gibt 298 MB/s für die 24_TB an.

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Ich kann meiner Verwandten ja mal die vorstehende 22_TB als zweite HDD empfehlen - 489 EUR. Die WDC 24_TB kostet 663 EUR.

Am 03.03.25 um 12:51 schrieb Helmut Schellong:

Eine Raptor ist jetzt aber auch um die 20 Jahre alt. Das ist schon einen Faktor 4 über's MHD. Irgendwann geht alles mal kaputt.

Eine 20 Jahre alte Platte würde ich jetzt auch nicht mehr haben wollen. Ich nutze das Zeug ja auch recht lange, aber das ist dann doch ein bisschen viel des Guten.

? Was auch immer das mit einer Platte zu tun hat.

Mir ging es nicht um MB/s. SMR-Platten haben sehr große Zeiten beim schreiben. Aber die, die du raus gesucht hast, ist wohl CMR - alles gut.

Aber ein Vollbackup von so großen Datengräbern dauert trotzdem 24 Stunden, eher mehr.

Der Preis ist stramm. Wenn es keine Refurbished ist, würde ich aufpassen dass es keine Fälschung ist. Seit einiger Zeit ist es Mode, die SMART-Daten von Platten, die schon etliche Monate in einem RZ gelaufen sind, zu löschen und als neu zu verkaufen. Bei den besseren Seagates klappt das aber nicht richtig, denn die haben auch noch FARM-Daten, die man nicht löschen kann.

Marcel

Ich habe hier noch ein paar 120 GB IDE HDs. Neulich alle durchgetestet, alle noch gut, keine hat, laut SMART, auch nur einen defekten Sektor.

Hebe ich auf für Fälle wenn ein alter Rechner mehr als 120 GB nicht mag. Für ganz harte Fälle kann man sie auf 32 GB jumpern.

Ich hab hier noch eine der ersten SMR, eine Seagate Archive 8 TB. Die ist zwar kein Rennpferd, aber 55 MB/sec bringt sie beim Schreiben.

Macht ja nix, läuft nebenher.

Gerrit

Am 03.03.2025 um 21:13 schrieb Marcel Mueller:

...

Für die erste Übersicht ist Geizhals schon seit längerer Zeit so nett ein "non-SMR" Filterkriterium zu haben. Aber ja, vor dem Kauf ein Blick ins Datenblatt ist stets ratsam.

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Marcel Mueller wrote on 03.03.2025 21:13:

Die Startbestückung des PC meiner Verwandten hatte ich genannt. Und zwar eine 2_TB und eine Raptor 0,6_TB. Die beiden müßten etwa 16500 Betriebsstunden haben. Das Alter der Raptor müßte bei 9-10 Jahren liegen.

Die Platten in meinem alten PC von 2006 waren 15 Jahre alt - ohne Fehler zu dem Zeitpunkt. Bedacht werden muß, daß unsere Platten auf Privat-PC kaum seeken - da dreht sich fast nur die Spindel bei etwa 34°C.

Die physischen Speicherstellen lassen sich bei Magnetik sowie bei Flash durch Überschreiben stabilisieren, bei hohem Alter.

Die konkrete Belegung von Partitionen beträgt in der Regel bei meinen Konzepten 30%..75%. Ich habe vor, unter Windows bei meiner Verwandten 'SyncFolder' zu verwenden. Ich selbst verwende unter Unix 'rsync'. Kopiervorgänge sind etwa 150 MB/s schnell, bei nicht kleinen Dateien.

Ich habe bei dem Windows 10 meiner Verwandten von 2017 entdeckt, daß es das Filesystem ReFS anbietet. Das überrascht mich, denn ich las mehrfach, daß es ReFS nur beim 'Windows 11 for Workstations' geben soll.

Das ist ja echter Betrug - eine Straftat.

In der Regel erkenne ich es, wenn Materialien und Oberflächen nicht mehr ganz frisch sind.

Am 04.03.25 um 13:11 schrieb Helmut Schellong:

Ich hatte mal $(DAMALS) 4 parallele 150 GB-Raptoren mit einem extra aktivem Stripe-Controller mit viel Cache. Das Ding ging ab wie eine gesengte Sau. Die Transferraten konnte ich erst viel später mit SSDs übertrumpfen.

Ich kann über die Platten echt nichts schlechtes sagen, außer dass sie laut waren.

Gerhard

Gerhard Hoffmann wrote on 04.03.2025 13:34:

Ich habe das oben mit "20 Jahre" übrigens nicht geschrieben.

Ich hatte ja die Raptor 600_GB für meine Verwandte herausgesucht, weil das eine sehr schnelle Platte war. Daß die nach nur etwa 16500 Stunden Privatgebrauch völlig hinüber sein würde, wußte ich beim Kauf nicht.

Am 03.03.25 um 21:30 schrieb Gerrit Heitsch:

Das waren halt auch andere Aufzeichnungsdichten. ;-)

Das Problem ist das Schreiben kleinerer Blöcke, z.B. für das Transaktionslog des Dateisystems. Da muss am Ende oft ein SMR-Band geschrieben werden. Und da das nicht in place erfolgt, fragmentiert die Platte auch noch auf LBA-Ebene. Bei solchen Zugriffen bekommt man deutlich weniger Durchsatz, Faktor 10 würde ich schätzen, hängt aber natürlich stark vom Einzelfall ab.

Marcel

Deren Ausfalldaten liegen aber seit Jahren in einer ähnlichen Größenordnung. Als *grober* Anhaltspunkt (1% AFR ist normal) wird das schon brauchbar sein, auch, wenn Du sicher Modelle findest, die 2% oder 0.7% haben.

cu Michael

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