"vergoldet" und "oxidiert" passt bei mir nicht ganz zusammen.
cu Michael
"vergoldet" und "oxidiert" passt bei mir nicht ganz zusammen.
cu Michael
Noch nie Besteck aus irgendwelchen Goldlegierungen gehabt, das ein wenig vergammelt aussah?
Volker
Nein.
Ich weiß, daß ENIG nur beschränkte Lagerbarkeit hat, aber ich wäre bei Steckverbindern davon ausgegangen, daß das eine etwas dickere Goldschicht ist.
cu Michael
Leo Baumann schrieb:
Sehr gut. Starken Lötkolben verwenden. Das Teil, das die meiste Wärme braucht, prioritär beackern. Das Zinn muss dann am Teil schmelzen und nicht nur am Kolben. Andererseits braucht es genügend Zinn am Kolben, damit man guten Wärmekontakt hat. Die Welt ist voller fauler Kompromisse.
Am 14.10.2023 um 00:04 schrieb Rolf Bombach:
Der Weller Magnastat mit 50W ist gerade zu schwach. Aber ich habe es irgendwie hinbekommen, die Flansche sind stabil zusammen.
Ist ja auch nur ein selbstgebauter 2-Port-Adapter von SMA auf fliegenden Aufbau, wobei die Laufzeit bis zum Lötpin am Flansch berücksichtigt ist.
Grüße
<snip> <delurk> Üblicherweise nutzt man (nicht-metallische) Spannbacken. Im Bastelbereich nimmt man da 2 Platten aus Teflon oder ähnlichem, hitzebeständigen. Das ein Schraubstock einen die Hitze klaut, welche man beim Löten braucht.... Ich dachte immer, das ist Grundwissen. So mit Wärmeleitung und so.
Na, Es hat ja nun geklappt.
Interessanter Thread. Frank
Hi Frank,
Selbst mit 50 W kann man vieles erfolgreich verlöten. Was es dann aber braucht, ist eine kurze und dicke Lötspitze. Ich hab eine mit 380 °C und einem breiten Meißel. Damit bekommt man einen heißen Zinnklex, der auf einer gut mit Schmirgel und Flussmittel vorbereiteten Oberfläche erstaunlich oft brauchbare Verbindungen erzeugen kann.
Ich klemme mir solche Teile mit einer dünnen spitzigen Pinzette in den Löchern ein. Darüber geht wenig Wärme verloren und dennoch ist es fest genug gehalten.
Marte
Muß man nicht, sondern geringe Berührungsflächen erfüllen auch ihren Zweck.
Das ist ja auch Grundwissen. Dafür interessiert sich halt kaum jemand.
Interessant für mich nur, insofern ich erkenne, daß sich kaum jemand für die Grundlagen interessiert oder diese Grundlagen bei bisherigen Lötarbeiten selbst erkannt hat.
Selbst in diesem Spezial-Löt-Thread sind die (logisch erkennbaren) Grundlagen weitgehend nicht behandelt worden. Bzw. es wurde auf Nennungen von bekannten Grundlagen offenbar nicht reagiert.
Übrigens sollte man sich nicht der Illusion hingeben, so eine Lötpistole (mir scheint, in jedem Bastelkeller fliegt noch eine Weller Expert mit 100W herum) wäre so viel besser. Ich kann nicht über die Variante mit 250W urteilen, aber wenn der Experte nur ein bisserl ein Kontaktproblem zwischen Widerstandsspitze und den Anschlußhülsen hat oder die Spitze einfach in einem Akt der Verweiflung durch plattgehämmerten Kupferdraht ersetzt wurde, dann braucht man damit größere Metallteile gar nicht erst versuchen. Dem kauft jede moderne Lötstation achselzuckend den Schneid ab, denn die heizen mit nicht unerheblicher Leistung nach.
Problem- und Spezialfälle sind eher was für den Löthammer (ERSA 200MD, 550MD), da verpißt sich die Hitze auch nicht so schnell. Natürlich nur noch in Antiquariaten erhältlich. Denn wer lötet heutzutage schon noch selbst? Ist ja schon schwierig mit dem heißen Ende:
Ein Glück: Die Dämlichkeit scheint geschlechtsneutral zu sein.
Volker
Es sind sehr häufig gestellte Szenen (mit Werbeschauspielern) zu beobachten. So richtig Echtes scheint relativ uninteressant zu sein.
Sogar im ÖR-TV können Reportagen gesehen werden, von denen ich sicher bin, daß von der gezeigten Szenerie später nie wieder irgendetwas zu sehen sein wird. Im Studio ist dann ein heraus-geputztes, sehr engagiertes Mädchen zu sehen, die ich in der Zukunft als angehende (inkompetente) Politikerin sehe. Man muß halt irgendwie irgendwas losmachen...
In der Werbung tauchen auch vollkommen _überproportional_ (junge) Personen auf, die eine selten vorkommende Physiognomie besitzen: stark abstehende Ohren, Sommersprossen, /Brille tragend/, krauses wirres wuseliges Haar, geringe Körpergröße, Hänflinge, sehr auffällige Bärte, seltsame /Schabracken/, etc. In neuerer Zeit auch auffallend oft schwarze/farbige und super-dicke Personen. Wobei genau diese Physiognomien völlig unberechtigt mit Hype belegt werden. Nach dem Motto: Das ist angesagt.
Hi Helmut,
Solange es nicht in Form flüssiger Metalle vorliegt. Flüssiges Zinn löst Gold hervorragend.
Marte
Am 15.10.2023 um 17:50 schrieb Marte Schwarz:
Man kann folglich 100 cm^3 Gold in 1000 cm^3 flüssigem Zinn (250°C) eintauchen und dieses Gold ist dann alsbald in diesem Zinn gelöst?
Ich wäre sehr erstaunt, falls dies ginge.
Hallo Volker,
Du schriebst am Sun, 15 Oct 2023 11:00:30 +0200:
...
[Bilderliste]Ach, die Bilderchen scheinen schon jahrzehtealt zu sein. Und auch nicht sinnfälliger als die von Bohrmaschinenständern mit am Futter eingespannter Maschine. Sie zeigen im wesentlichen die durchschlagende Kompetenz der "Prozeßkette" Werbeagentur - Medienredakteur - Medienproduzent. Nix Neues, Doofheit ist so alt wie die Menschehit, und auch wenn der Spruch nicht von ihm stammen sollte, gewußt hat das auch Einstein schon.
Hi Helmut,
Ob alle 100 cm³ gelöst werden, will ich nicht behaupten, aber mehr als Dir lieb sein wird.
Marte
Am 15.10.23 um 20:40 schrieb Helmut Schellong:
Ich kannte einen, der wollte einen Gold-Bonddraht in einem YIG- oszillator mit einem Mikro-Lötkolben reparieren. Der Golddraht war so schnell weg wie er den Lötkolben weitergeschoben hat.
Und ja, wir mussten unsere Transistoren mit den vergoldeten Beinen vor dem Löten in einem Zinnbad entgolden. Das entstehende Amalgam taugt absolut nicht für Weltraumlötstellen.
HP hatte auch mal so eine Marotte mit vergoldeten Leiterbahnen. Die haben das ziemlich schnell aufgegeben.
Gerhard
Am 16.10.2023 um 02:05 schrieb Gerhard Hoffmann:
Transistoren mit vergoldeten Beinen, die ich in den 1970ern einlötete, mußte ich nicht zuvor entgolden, sondern die waren ohne Sonderbehandlung dauerhaft.
Ich glaube auch nicht, daß Halbleiter-Hersteller vergoldete Bauelemente herstellen, die vor Verwendung entgoldet werden müssen. Das hielte ich für Irrsinn.
Ich hatte bei der Bundeswehr mit genau solchen Scopes gearbeitet. Die waren dauerhaft - es gab nichts Negatives zu berichten.
Am 15.10.2023 um 23:06 schrieb Marte Schwarz:
Ich sehe, es müssen hier Definitionen eingebracht werden: Anhand dieser Definitionen erkenne ich, daß hier ein Goldschwund nur durch eine Oberflächenlegierung per Diffusion stattfinden kann. In Lösung geht Gold hier nicht.
|Lösung bezeichnet in der Chemie und Pharmazie ein homogenes Gemisch aus mindestens |zwei chemischen Stoffen. |Das Lösen ist ein physikalischer Vorgang. |Eine Lösung besteht aus mindestens einem gelösten festen, flüssigen oder gasförmigen Stoff |(Solvat) und aus dem in der Regel flüssigen oder aber auch festen Lösungsmittel (Solvens). |Das Lösungsmittel kann seinerseits auch eine Lösung sein und macht den größten Teil |der Lösung aus. |Lösungen sind äußerlich nicht als solche erkennbar, weil sie nur eine homogene Phase bilden: |Die gelösten Stoffe sind als Moleküle, Atome oder Ionen homogen und statistisch |im Lösungsmittel verteilt. |Sie sind mit speziellen FiItrationsmethoden, wie z. B der Nanofiltration |und der Umkehrosmose, abtrennbar.
|Löten ist ein thermisches Verfahren zum stoffschlüssigen Fügen von Werkstoffen, wobei |eine flüssige Phase durch Schmelzen eines Lotes (Schmelzlöten) oder durch Diffusion |an den Grenzflächen (Diffusionslöten) entsteht. |Dabei wird eine Oberflächenlegierung erzeugt, das Werkstück in der Tiefe |aber nicht aufgeschmolzen: Die Liquidustemperatur der Grundwerkstoffe wird nicht erreicht. |Nach dem Erstarren des Lotes ist wie beim Schweißen eine stoffschlüssige Verbindung hergestellt.
|Diffusion (lateinisch diffusio, von lateinisch diffundere „ausgießen“, „verstreuen“, „ausbreiten“) |ist der ohne äußere Einwirkung eintretende Ausgleich von Konzentrationsunterschieden |in Stoffgemischen als natürlich ablaufender physikalischer Prozess aufgrund der Eigenbewegung |der beteiligten Teilchen. |Er führt mit der Zeit zur vollständigen Durchmischung zweier oder mehrerer Stoffe durch die |gleichmäßige Verteilung der beweglichen Teilchen und erhöht damit die Entropie des Systems. |Bei den Teilchen kann es sich um Atome, Moleküle, Ladungsträger oder auch |um freie Neutronen handeln.
Hi Helmut,
Schwall doch nicht rum. Solang das Zinn flüssig ist, löst es das Gold an, wie Wasser ein Stück Kandiszucker.
Lese doch einfach, was andere schreiben.
Marte
Hi Helmut,
Wenn Du mal damit aufhören könntest, das was andere schreiben nur deswegen als Irrsinn und Schwachsinn abzutun, nur weil es Deiner allumfassenden Weltbeobachtung nicht entspricht, dann könnte man beginnen, Dich ernst zu nehmen. So nervst Du fast alle hier :-(
Marte
Jetzt versteh doch endlich, daß Chuck Schellong aus dem gescheiterten Versuch, eine Tonne Würfelzucker in einem Tropfen Wasser lösen zu wollen, eine generelle Unlöslichkeit von Gold in Zinn folgert.
Volker
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