Am 08.07.19 um 21:09 schrieb Rolf Bombach: ...
das müsste im Paul Horowitz drin stehen.
Peter
Am 08.07.19 um 21:09 schrieb Rolf Bombach: ...
das müsste im Paul Horowitz drin stehen.
Peter
Ein OPV verstärkt ja sein eigenes Rauschen.
Es kann auch Differenzmessung verwendet werden.
Am 08.07.19 um 21:09 schrieb Rolf Bombach:
Man braucht halt einen rauscharmen Vorverstärker vor dem FFT-Analyzer.
20 OpAmps parallel & dann aufsummiert verbessern das Spannungsrauschen um den Faktor sqrt(20). Das Stromrauschen wird entsprechend schlimmer. Das macht aber nix, wenn die Quellimpedanz klein genug ist.Näheres steht im Datenblatt zum LT1028 oder
<Es gibt neuere Versionen davon; es hat sich gezeigt, dass der Eingangskondensator viel zu klein ist, was am unteren Bandende einen Rauschanstieg von deutlich schneller als 1/f erzeugt.
Dieser Nachfahre hat einen nassen Tantal im Eingang, so 130€:
<Der ist aber auch nicht ohne; wenn man was an den Eingang anklemmt, hat man entweder einen temporären Kurzschluss oder noch gespeicherte Spannung, die das Messobjekt hochschießt.
Ich steige jetzt um auf IF3602 FETs, die sind zwar schlechter als das sogenannte Datenblatt, haben aber dafür kaum Rauschstrom. Das macht Messen mit Kreuzkorrelation sinnvoll. Und 20uF Folie im Eingang reichen. Aber: Die Eingangskapazität ist ziemlich groß.
Gruß, Gerhard
Am 05.07.19 um 13:31 schrieb Peter Thoms:
Hallo,
zum Abschluß: Grenzwerte sind mit Vorsicht zu genießen, durfte ich gerade feststellen. Und auf einem Boot taugen solche Grenzwerte gar nichts, es sei denn, man hält vom Objekt 10m Abstand.
Für mich liegt deshalb der Störwert 30 dB zu hoch, aus Sicht der „Norm“ aber 4 bis 5 dB darunter.
Prebit R1-1
----------- Grenzwert 30 dBµV/m auf 10 m Abstand, Prebit LED R1-1 ca. 25 dBµV/m, Abstand 10m Frequenzpeak ca. 85 MHz
Peter
Die Grenzwerte dienen im wesentlichen dazu, dass sich die Elektroniken in Deinem Boot nicht untereinander stören, z.B. Worst Case du schaltest Deine Funzel ein und das Ruder fällt aus..... ich denke, dass das wohl nicht der Fall ist und die mit ruhigem Gewissen ihre Module vermarkten dürfen ;-)
Ja, weil Du wohl etwas empfangen willst, wo das zu empfangene Signal eh schwach ist. Wenn ich in einen Tunnel einfahre, dann kann ich auch ab einer bestimmten Stelle im Radio hören, ob ich LEDs oder XenonLicht anhabe ;-O
Bau halt eine andere oder eigene LED Treiberplatine in das Lämpchen ein und Ruhe ist im Karton ;-)
Oder verlangsame leicht den Schaltvorgang des FETs auf deren Platine.
Am 30.07.19 um 11:10 schrieb Joerg Niggemeyer: > In message <qhevcn$vjl$ snipped-for-privacy@news.albasani.net>
Hallo,
eher nicht. Die dienen eher, dass gerade noch der Nachbar in Ruhe gelassen wird.
zu schwach sicherlich, 30dB zu schwach. Das kann auch passieren, wenn ein PKW ausbremst und gleichzeitig befeuert wird.
Laut den "Grenzwerten" müssten weite Landstriche in der Versorgung 30 dB angehoben werden, wegen wenigen Cent Schlamperei am Schaltregler.
Tatsächlich aber ist das DAB+-Signal in seiner "Schwäche" komfortabel stark genug.
Ich meine: Die "Grenzwerte" an sich sind schon ok, aber nicht für LEDs. Denn mit LEDs sitzt man auf Tuchfühlung zusammen und entsprechend verstärkt ist deren Störwirkung relativ zu "10m".
Aber ja doch, im Winter! Die Eckwerte für den notwendigen "Erfolg" sind ja jetzt ermittelt.
Diesem Wochenende wird das Ding erst mal die reingefrästen Löcher abdecken.
Peter
Am 02.08.19 um 11:11 schrieb Peter Thoms:
Hallo,
und noch was:
- störende LEDs kommentarlos und postwendend zurücksenden Die "Grenzwerte" stehen zu 30dB gegen einen, bzw. dürfen auf 10 m Abstand grob mißverstanden ausgelegt werden.
Peter
Schwachsinn. Ein Schaltregler, der das Smartphone lädt, tut das auch in unmittelbarer Nähe, meist in einem ungeschirmten Plastikgehäuse.
Ja bevor man einfach so Löcher in das Gehäuse fräst - zur Schirmung auf Verdacht, sollte man das Teil besser ohne sichtliche Beschädigung zurückschicken.
Übrigens wird wurde der Projektions-Reflektor (Metal) bei Xenon mitgenutzt. Eine unvollständige Schirmung (nur Leitung) hat wenig Aussicht auf Erfolg, wie z.B. Reflektor aus Plastik oder gar kein Reflektor.Ob man Aussicht auf Erfolg hat, vorher DUT mit Alufolie umwickeln.
Woher hast Du die Info, dass der Peak bei ca. 85Mhz liegen soll - haben die Dir das Spektrum der Messung geschickt, oder hast Du selbst ein Spektrum aufgenommen?
Die Leuchte beschreibst Du so inakzeptabel, dass man schon mit einem relativ "billigem" Instrument, die Ursache lokalisieren sollte. (Oder umgekehrt die bei Prebit probieren mit einem (DAB+) Radio zu hören, so etwas ist doch entwicklungsbegleitend in jedem Lab, das was auf sich hält, vorhanden ;-) )
Scope ranhängen. Du hattest ja gesagt einen Empfänger genutzt zu haben, na dann, Kopfhörer auf und mit einer Antenne/Kondensator auf der Platine rumtasten und lauschen.........
Vielleicht haben die tatsächlich cent gespart, weil kein Widerstand den Ladestrom des FET Gates verlangsamt, oder Platz für einen Elko vorhanden ist, müsste man ja auf der nackten Platine optisch sehen können - so ein paar Bilder von der Platine dazu wären ja interessant.... ..... oh ein Kondensator wurde nicht richtig verlötet, soll ja vorkommen.
Aber stimmt schon, solche Arbeiten besser im Winter machen. Jetzt ist es Zeit, das schöne Wetter zu geniessen, d.h. für mich ich fahre eine Runde reiten :-)
Am 02.08.19 um 13:53 schrieb Joerg Niggemeyer:
das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun und so ein Reizwort aus dem hohlen Bauch ist doch reiner Nichtsnutz.
Deine Feststellung kann ich nämlich so nicht bestätigen, eher im Gegenteil. Mit Schaltreglern 5V/2A bspw. und in "Plastik": völlig schadfrei, weil der Entwickler einfach sein Handwerk verstand.
Meine Feststellung ist durchgemessen, mit entsprechenden Gerätschaften und dem offiziellen Grenzwert als Benchmark: Der Grenzwert ist für Geräte auf Tuchfühlung einfach 30dB zu stark. Der Narr nach "Grenzwert" ist maximal der Käufer sich selbst, für Nachbarn bleibts schadlos.
Peter
Am 08.07.19 um 10:44 schrieb Joerg Niggemeyer:
Hallo,
auch das kann ich nicht bestätigen, im Gegenteil. Denn der Lampenfuß ist aus Messing.
Mal sehen, im Winter bekommt die Leitung eine Fe-Wendelfeder aus einem Kugelschreiber.
Peter
In message <qi1abq$hom$ snipped-for-privacy@news.albasani.net>
Peter Thoms snipped-for-privacy@darc.de wrote
Ich habe ja gar nicht geschrieben, dass diese Schaltnetzteile stören , ganz im Gegenteil, weil man sie ja um sich herum ständig benutzt, sollten sie das besser nicht tun....
Der Abstand zwischen einer Lesefunzel z.B. Nachttischlampe und einem solchen Produkt ist also völlig vergleichbar und unterschiedliche Grenzwerte, Geräteklassen sind deswegen für mich Schwachsinn, sofern sie auf dem gleichen Netz laufen.
Falls Du speziell schärfere Grenzwerte forderst für LED Leuchten, bitte gerne dann auch diese für alle Geräteklassen, die auf Tuchfühlung kommen können.
Definiere Tuchfühlung ?!?! Antenne vom Radio steckt in der Leuchte? Abstände kleiner 1m ?!
Sicherlich, wenn Du dir selber Schaden zufügst, also das Teil schrottest, bevor Du es zurück gibst, oder aber feststellst, dass wenn Du die Lampe einschaltest auf Tuchfühlung nicht DAB+ hören kannst, dann war ist das wahrscheinlich Dein persönliches Pech.
Falls Nachbarn unter einem zu leiden haben, dann ist sehr wahrscheinlich ein Grenzwert überschritten worden, was für mich auch plausibel erscheint.
DUTs müssen natürlich unter gleichen Bedingungen gemessen werden. Messungen mit Antennenabstand "Tuchfühlung" erscheinen mir willkürlich, bzw. nicht durchführbar.
Problem auf dem Schiff, die Art der Versorgung. Hier wohl jetzt Niederspannung 24VDC. Dieses Bordnetz könnte ich mir schon vergleichbar mit einem KFZ Bordnetz vorstellen, habe mich damit nicht befasst, welche Norm beim Schiff anzuwenden ist. EMV Messungen also mit der dazugehörigen Netznachbildung ausführen.
Abseits dieser Normen kann es einem Hersteller nicht schaden, erheblich besser, als eine Norm zu sein, falls Tuchfühlung für ein Produkt erwartbar scheint. Im Falle einer Leseleuchte oder Schlafzimmerleuchte sind geringe Abstände sehr wahrscheinlich.
Eine solch gutes EMV Verhalten wäre dann ein besonderes Qualitätsmerkmal. Negative Berichte darüber, wären nicht gut für das Geschäft.
Insofern wundert mich es, dass ein Hersteller aus Deutschland sich hier wenig kulant zeigt, auch nicht ein Ersatzgerät geschickt hat. An seiner Stelle würde ich das Produkt auch mit den Beschädigungen zurücknehmen und das Geld erstatten. Er riskiert womöglich, dass du schlechtes EMV Verhalten vormisst, also Messergebnisse als Plots, Hardcopy, Foto etc.
Möglich, dass eben nicht nur ein paar wenige cents gespart wurden, also alles auf Billig ausgelegt wurde (oder unfähiger als China). Ich selber würde für dieses Markt Segment mich eher an automotive Anforderungen orientieren, insbesonder hinsichtlich der Auswahl der Komponenten. Mega Yacht Ausstatter. Das kann auch Mega Ärger bedeuten, wenns da mal flickert oder anfängt schlecht zu riechen....
Falls Du zu einem Kreise der reicheren Leute gehörst, trete die Lampe in die Tonne und kaufe nie wieder von denen und berichte ordentlich in Foren darüber, es ist wohl die Zeit nicht wert.
Am 02.08.19 um 16:35 schrieb Joerg Niggemeyer:
Hallo,
mein Gott, ganz einfach:
Ich habe _keinen_ Anspruch auf einen Grenzwert unterhalb von 30µV/m in
10m Abstand. Ganz einfach und 30µV/m sind ja auch ok.Kommt das Gerät mir allerdings näher als 10m, bleibt es leicht vorhersehbar, nicht bei 30µV/m. Was soll dieses Totdefinieren zusätzlich bringen?
Peter
Am 02.08.19 um 16:35 schrieb Joerg Niggemeyer:
Hallo,
weil irgend ein Depp oder Geschäftsführer nicht begriffen hat, dass sich die Störstärke mit verringertem Abstand zum Objekt _massiv verstärkt_. Der begreift es einfach nicht, dass der offizielle Grenzwert auch nur relativ ist.
Peter
Am 02.08.19 um 16:35 schrieb Joerg Niggemeyer:
Hallo,
wie geschrieben 30dB: entsprechend dem Verhältnis 0,30m zu 10m.
Peter
Am 02.08.19 um 18:24 schrieb Peter Thoms:
So,
und beim Grenzwert 30µV/m in 10m Abstand kommt man dann bei 0,3m Abstand zu 1mV/m. Hast du jetzt noch Fragen dazu?
Peter
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