elektronisch regelbare Widerstände, Kondensatoren und Induktivitäten

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Um einen elektronisch regelbaren Widerstand zu bauen, der sich wie ein
normaler Widerstand verhält, habe ich diesen interessanten Artikel
gefunden:

http://www.mikrocontroller.net/topic/42252

Statt die LED/LDR-Kombination selbst zu bauen, kann man das auch fertig
kaufen:

http://www.farnell.com/datasheets/33492.pdf

Könnte man das nicht einfacher mit FETs realisieren, z.B. per
P/N-Kombination, wie beim 4066? Würde das dann auch mit Wechselspannung
funktionieren und was für andere Nachteile hätte das?

Gibt es ähnlich elegante (also ohne mechanisch bewegte Teile, wie Motor am
Drehko) und unviversell einsetzbare Lösungen auch für Kondensatoren und
Spulen?

--
Frank Buss, fb@frank-buss.de
http://www.frank-buss.de , http://www.it4-systems.de

Re: elektronisch regelbare Widerstände, Kon densatoren und Induktivitäten
Frank Buss schrieb:

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PhotoMOS-Relais, leider dafür mäßig geeignete Kennlinie.


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Kapazitätsdiode, Transduktor.


Gruß Dieter


Re: elektronisch regelbare Widerstände, Kon densatoren und Induktivitäten

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das sieht schon gut aus, aber wie du schon sagst, die Ausgangskennlinie hat
zwei leichte Knicks in der Nähe der Nulllinie.

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Die Kapazitätsdiode ist aber kein perfekter Kondensator, oder? Der
Transduktor sieht aber nicht schlecht aus. In welchen Bereichen kann man da
die Induktivität ändern?

--
Frank Buss, fb@frank-buss.de
http://www.frank-buss.de , http://www.it4-systems.de

Re: elektronisch regelbare Widerstände, Kon densatoren und Induktivitäten

Frank Buss schrieb:

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Hallo,

reale Kondensatoren sind nie perfekt. Kapazitätsdioden sind nicht für
höhere Spannungen benutzbar, nicht als Energiespeicher und auch nicht
für grössere Kapazitäten. Aber für elektronische Abstimmung
funktionieren sie doch sehr schön.

Bye


Re: elektronisch regelbare Widerstände ,Kondensatoren und Induktivitäten
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Es gab mal von GE die Optokoppler H11F1 H11F2 H11F3
die Fet statt NPN hatten und für Kleinsignal-AC gedacht waren.
Dürften obsolet sein. Mit damals 4,07DM/100 auch nicht billig.

Ohne Optokoppler kann man mit Transistor-Array CD4007 rumtun:
2-3 kleine MOS-Fets auf einem IC, da kann man Linearisierung und
ähnliches versuchen.

Bipolar geht variabler Widerstand mit OTAs:
http://www.embeddedforth.de/temp/ota.pdf
Die zugehörigen ICs sind aber fast alle nahezu obsolet.

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Spulen kann man in Filtern per Gyrator ( den gabs schonmal von Valvo
als IC ) auf Kondensator zurückführen.

"Variable Kondensatoren" gäbs in SC-Filtern geschaltet per Takt.
Gabs aber wohl auch schon ähnlich EEPOTs von Hughes als kleine
geschaltete Kondensatoren in IC. Wohl als Kapazitätsdioden-Ersatz
gedacht.

MfG JRD

Re: elektronisch regelbare Widerstände, Kon densatoren und Induktivitäten
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Es gibt wohl alternative Lösungen, aber die gehen mit UJTs, wenn ich
mich recht entsinne. Qualitativ sind die CdS-Widerstände aber in den
meisten Belangen kaum zu schlagen.

In vielen Fällen ist die beste Lösung, zu verhindern, dass man solche
variablen Bauelemente überhaupt braucht. Also statt Widerstand
Spannungsteiler etc. Statt Spannungsteiler gibt es dann MDACs.


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Naja, mit OPs kann man natürlich aus einem variablen Widerstand auch
eine Variable Induktivität machen.

Und für kleine Kapazitäten ist die klassische Lösung Varicaps. Vac muss
natürlich klein gegen Vdc sein.


Marcel

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