Drossel-Fertiger gesucht (500Ampere/20kHz)

Feb 11, 2011 48 Replies

Hallo, kennt jemand einen am besten mittelständigen Fertiger in Deutschland, der kundenspezifische Induktivitäten fertigen kann, die bis zu 500A RMS tragen sollen. Induktivitätsbereich ist irgendwo um die 10µH.



Mit Draht draufwickeln kommt man da nicht mehr weit.



Michael


Am 11.02.2011 14:58, schrieb Michael Rübig:

Hallo

ich konnte dies hier ergooglen:

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Bernd Mayer

Frage doch mal bei

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nach - wir bestellen bei denen dickere Trafos...

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Sieht so aus, dass die sich nur 50Hz auskennen.

Michael

Am 11.02.2011 15:04, schrieb Bernd Mayer:

Man sieht nur Belchkerne auf deren Seite, also 50Hz-Technik

Michael

Am 11.02.2011 15:22, schrieb Michael Rübig:

Früher hätte ich empfohlen mal bei Telefunken(Großsenderfertigung) Berlin anzufragen.

mfg hdw

Am 11.02.2011 15:22, schrieb Michael Rübig:

Hallo,

bisschen rumschauen halt

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Bernd Mayer

Diese Firma macht das normalerweise:

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Die sind inzwischen aber was groesser als mittelstaendig und es ist moeglich dass die eigentliche Arbeit dann im Werk in Tunesien gemacht wird. Falls in der Gegend derzeit nicht zuviel Randale ist ...

Wenn Du einen Kontakt dort brauchst lass es mich wissen. Sollte der Auftrag fuer Kaschke zu klein sein, koennen sie wahrscheinlich Auftragsfertiger nennen die deren Kerne fuer solche Arbeiten beziehen.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Michael R=FCbig schrieb:

=20

MS=20

Fragen kostet nichts:

Tilmann

Michael Rübig schrieb:

Hallo,

wir hatten hier mal Trafos für einige kW bei 50 Hz wickeln lassen für niederohmige Vakuumöfen. Die wurden mit "Flachdraht" gewickelt, etwa fingerbreit und 1 mm dick, also eher Kupferblechstreifen. Für 20 kHz sollte es wegen dem Skineffekt auch ähnlicher Flachdraht sein, natürlich mit genug Querschnitt für die 500 A.

Bye

Uwe Hercksen :

Hmm, "Skineffekt" und "Querschnitt" das ist schon ein Widerspruch an sich.;-) Bei 20kHz ist die Eindringtiefe ca. 0.5mm, also viel dicker als 1mm sollten die Kupferfolien dann nicht sein und so ca 50-100mm breit schätze ich mal.

M.

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in Hünfeld wickelt Flachdraht, sogar meist hochkant, zwecks geringerer Parasitärkapazität. Da die auch Wandler für U-Bahn & Co produzieren, dürften die hohen Ströme keine Überraschungen auslösen. Allerdings würde ich der Stromstärke doch bifilar wickeln oder parallel schalten. Das wird sonst schlecht handlebar, vor allem muss man auch mit den Streuinduktivitäten aufpassen.

Och... :-)

Marcel

Marcel Müller schrieb:

Hallo,

ob für 500 A bifilar reicht? Eher oktafiliar....

Bye

Am 11.02.2011 17:26, schrieb Marcel Müller:

Drosseln "bifilar" wickeln? Im Ernst? ;-)

mfg hdw

Am 11.02.2011 17:52, schrieb Horst-D.Winzler:

Eben, Bifilar ist doch einmal so rum und einmal andersrum um den Kern. Und dann heben sich die Felder auf. Oder habe ich das falsch verstanden?

Michael

Michael Rübig schrieb:

Falsch verstanden.

Gruß Dieter

Am 11.02.2011 17:59, schrieb Dieter Wiedmann:

Hmm, auch aus Wikipedia werde ich nicht schlauer:

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So wie der Widerstand gewickelt ist, bleibt keine Induktivität übrig.

Die Erklärung zu dem Trafo im Wiki-Artikel verstehe ich nicht, vermute aber, dass da Primär- und Sekundärdraht zusammengenommen werden und das Bündel gewickelt wird.

Aber wie macht man sowas bei einer simplen Drossel?

Michael

Am 11.02.2011 17:55, schrieb Michael Rübig:

Was du meinst, ist eine stromkompensierte Wicklung oder Wicklungsweise.Bei bifilarer Wicklung hebt sich die mag. Wirkung auf. zB wurden so die Heizwicklungen für Wechselstrom geeigneter Röhren konstruiert.

mfg hdw

Am 11.02.2011 18:05, schrieb Horst-D.Winzler:

Ja eben. Aber wie macht man mit einer bifilaren Wicklung eine Induktivität, bei der sich die Felder nicht aufheben? Habe gerade das hier gefunden:

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Da bleibt nur bei der 2. Version eine Induktivität übrig, bei 1 und 3 heben sich die Felder auf. Ist sowas gemeint?

Michael

Bei Widerstaenden macht man das genau deshalb, damit die unerwuenschte Induktivitaet moeglichst gering ist. Allerdings kosten die dann.

Macht man bei Gleichtaktdrosseln. Bei normalen auch schonmal, aber dann werden die zwei oder mehr Segmente so hintereinander geschaltet dass jeweils "Punkt mit Nicht-Punkt" verbunden ist.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

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