Drehstrom-Netzfilter einphasig betreiben

Sep 27, 2011 15 Replies

Hallo Leute,



mal angenommen ich habe ein dreiphasiges Netzfilter, Innenschaltbild siehe hier:

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und weiterhin angenommen, ich brauche nur eine Phase, und die 15A Strombelastbarkeit ist bereits mehr als ausreichend. Macht es trotzdem Sinn, jeweils zwei Leitungen parallel zu schalten, um die Schirmwirkung zu verbessern? F=FCr die stromkompensierten Drosseln d=FCrfte die Parallelschaltung v=F6llig egal sein, aber die Y Kondensatoren am Ausgang sind gute Durchf=FChrungs-Kondensatoren durch eine Blechwand. Zwei davon parallel m=FCsste theoretisch die Schirmwirkung etwas verbessern. Sehe ich das richtig?



Gru=DF Michael


Am 27.09.2011 14:46, schrieb Michael Koch:

Ja.

Ja, aber auch der Ableitstrom verdoppelt sich.

Gruß Dieter

P.S.: Mit 10nF zwischen N und PE ist das Ding nicht für Schuko geeignet.

Hallo Dieter,

Das Ding wird =FCber einen Schalter fest ans Netz angeschlossen.

Gru=DF Michael

Normalerweise nicht. Die Einzeldrosseln auf der rechten Seite werden damit praktisch parallel betrieben. D.h. wenn Du je zwei Leitungen parallel betreibst hast Du nur noch je die halbe Induktivitaet. Ist aber wie bei einer Schuessel leckerem Crunch-Muesli, man will die ganze :-)

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Hallo Joerg,

Die ausgangsseitigen Wicklungen sind aber magnetisch gekoppelt, das ist nur ein Ringkern.

Gru=DF Michael

Am 27.09.2011 14:59, schrieb Michael Koch:

Ist schon klar. Rein interessehalber, ist das Filter für einen Industriesender oder Umrichter bestimmt?

mfg hdw

Dafür verdoppelt sich des Kapazität. ;-)

mfg hdw

Dann macht es weniger aus, aber immer noch einiges: Die Streuinduktivitaeten sind bei solche kleinen Induktivitaetswerten nennenswert und sie werden beim Einsatz von Filtern auch genutzt (differential mode attenuation). Auch bei der Hauptdrossel.

Vorteil bei Parallelschaltung ist dass sich die Kapazitaeten verdoppeln, aber die ziehen ueber 100MHz meist nicht mehr viel weg. Da wo das Netzkabel dann diese widerwaertigen Oberwellen des uC oder DSP wieder abstrahlt.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Klar, doch die haben mich bei EMV Jobs meist nicht vom Hocker gerissen. Man kann ja nicht reingucken aber vermutlich sind die oft zu "bedrahtet" angeschlossen. Die machen eher bei den geleiteten Stoerungen was aus, z.B. den Harmonischen und der Grudnwelle eines Primaer-Schaltreglers. Gegen Clocks und dergleichen von der Digital-Chose sind sie ziemlich machtlos, das geht netzseitig fast nur induktiv zu kurieren.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Hi,

Stromversorgung f=FCr die Halogen-Beleuchtung in einem abgeschirmten Raum. Der Filter wird direkt auf die Wand geschraubt. Eingangs- und Ausgangsseite des Filters sind r=E4umlich getrennt und voll abgeschirmt.

Gru=DF Michael

Hallo Joerg,

Bei diesem Filter kann man aber reingucken. Die ausgangsseitigen Y- Kondensatoren sind richtige Durchf=FChrungs-Kondensatoren durch eine Blechwand. Das Geh=E4use besteht aus drei Kammern, in der ersten sind die Eingangsklemmen, in der zweiten der Filter, in der dritten die ausgangsseitige Drossel und die Ausgangsklemmen.

Gru=DF Michael

Edel, edel. Dann ist es natuerlich echte Wertarbeit. Da sollte man ungestraft parallel schalten koennen. Die Streuinduktivitaet halbiert sich zwar aber dafuer bekommt man doppelte Kapazitaet.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Am 27.09.2011 17:26, schrieb Michael Koch:

Das ist doch dem Mann mit dem Lötkolben egal...

Am 27.09.2011 20:46, schrieb Michael Koch:

Joerg kann das nicht, zu große Scheuklappen.

Gruß Dieter

Am 28.09.2011 05:02, schrieb Dieter Wiedmann:

Er ist asiatische Billigprodukte gewohnt und nicht Qualität "Made in Switzerland". ;-)

mfg hdw

Am 28.09.2011 07:14, schrieb Horst-D.Winzler:

Designed in GOC.

Gruß Dieter

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