DCF Uhren funktionieren nicht

May 27, 2004 39 Replies

Am 2004-05-27 schrieb Jens Tönsing:

Hast du es mal mit einer neuen Batterie versucht?

Der DCF Empfänger wird bei vielen Uhren abgeschaltet, wenn die Batterie leer wird, dann läuft sie halt als Quarzuhr.

Mit freundlichen Grüßen Jürgen Bors

Hallo Rainer,

Am 27 May 2004 22:24:00 +0200 schrieb Rainer Zocholl:

[...]

Ist leider nicht möglich.

[...]

Das kann ich gar nicht. Die Sicherungskästen sind in den Wohnungen. Aber ich habe zu allen Nachbarn ein gutes Verhältniss. Die werden mir da sicher helfen.

Das stand auch in der Bedienungsanleitung. Wenn man keinen Empfang hat, sollte man versuchen, das Uhrwerk um 45° bis 90° zu drehen. Half aber auch nichts.

Gruß, Jens

--> An dieser Stelle selbstständig mit dem Lesen aufhören

Jens T=F6nsing schrieb:

eit

Zur Zeiteinstellung braucht die Uhr mehr Strom, du bist sicher das die=20 Batterien genug Strom liefern.

Bye Tom

Axel Schwenke schrieb:

Hallo,

die Fernseh-Horizontalfrequenz ist 15,625 kHz, das vierfache davon ist=20

62,5 kHz, das f=FCnffache ist 78,125 kHz und das ist 625 Hz mehr als 77,5= kHz.

Bye

Jochen Rapp schrieb:

Hi Jochen

Danke für den Hinweis... leider finde ich dieses Datenblatt nirgends... hast du zufällig gerade einen Link zur hand?

TNX, Edi

Ich habs aus der PTB-Publikation "DCF77", ein A4-Heft mit 16 Seiten. Das ist laut Titelblatt ein "Sonderdruck aus telekom praxis 1/93" pp25-36 "Zeitinformation und Normalfrequenz, Von der PTB über den Telekom-Langwellensender DCF77" von Peter Hetzel, Fachverlag Schiele&Schön, Berlin.

Die die genaue Codierung selbst muß ich mal Scannen, wenn das nötig ist. Zusammengefasst wird das Rauschen durch ein rückgekoppeltes

9-Bit-Schieberegister erzeugt (Bit 5 und 9 über XOR auf den Eingang), so daß Einsen und Nullen gleich häufig auftreten. Das wird in einen Phasenhub von +/- 12° codiert (BPSK). Für eine DCF-Null wird es positiv gesendet und für eine DCF-Eins invertiert. Taktfrequenz des Schieberegisters ist die 120. Subharmonische zum Trägersignal.

Die Minutenkennung sind Einsen in den DCF-Bits 0 bis 9. Ich vermute mal das klappt weil später kein übertragenes Digit 10 Bit hat und in 10 Bit also immer ein Prüfbit vorkommen muß, so daß niemals 10 Bit gleich sein können.

Und noch noch eine Korrektor: Das Signal wird ab 0,2s nach der vollen Sekunde gesendet und dauert etwa 793ms für einen vollen Zyklus von 512 BPSK-Bits, so daß ca 7ms vor der vollen Sekunde die Phase wieder stabil ist.

Emil "nobs" Obermayr http://tigress.com/nobs/

Jens Tönsing:

Also keine *Stoerungen*, sondern *gar nix*!?

Wohnst Du zufaellig in einem Atombunker?

Ciao Gerhard W.

klick hier:

formatting link

Gruß Holger

Frag mal bei der PTB. Aber schau vorher mal auf deren Website. Ein Freund von mir beschäftigt sich auch mit dem Thema und hat auf Anfrage einen dicken Packen Papier per Post bekommen.

XL

Das ist halt der Unterschied: Unix ist ein Betriebssystem mit Tradition, die anderen sind einfach von sich aus unlogisch. -- Anselm Lingnau

Nomenklaturproblem. Grundwelle: 15kHz, 1.Oberwelle: 30kHz ...

XL

Das ist halt der Unterschied: Unix ist ein Betriebssystem mit Tradition, die anderen sind einfach von sich aus unlogisch. -- Anselm Lingnau

Emil Obermayr schrieb:

Das ist klar - bloß so weit wollte ich nicht gehen. Wer so einen Empfänger hat und bedienen kann weiss das.

Aha - das ist mir neu. Meine Kisten hier arbeiten alle noch per Träger. Sind aber auch schon uralt.

Gruss Wolfgang

No reply to "From"! - Keine Antworten an das "From" Keine privaten Mails! Ich lese die NGs, in denen ich schreibe. Und wenn es doch sein muss, dann muss das Subjekt mit NGANTWORT beginnen.

Hast Du eventuell die Begriffe "Harmonische" und "Oberwelle" verwechselt?

Grüße,

Günther

... und dort gibt es niemanden mit einer anderen Funkuhr?

Ich habe hier in einem Vierpersonenhaushalt bereits 5 Funkuhren. Gekaufte, geschenkte, eine zum Reparieren...

Norbert

(Juergen Bors) 28.05.04 in /de/sci/electronics:

Ha, da fällt mir ein DCF-Mist-Ding vom beliebten Unrad ein: Sobald da eine neue, randvolle Batterie drin war lief das Teil nicht mehr! Man musste die Zelle auf unter 1,5V bringen...

Zum Glück fiel mir der doch "etwas" überraschende Effekt schon kurz nach kauf auf und Unrad hat das Teil problemlos gewandelt.

Thomas Reinemann schrieb:

Hallo Tom, sicher liegt es nicht an der Batterie wenn die Funkuhr von Jens einige km weit weg funktioniert. Es wird wohl eher eine Funkstörung sein.

Bei einer ähnlichen Gelegenheit wurde z.B. meine DCF-gesteuerte PC-zeit bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt und alle davon abhängigen Zeiten total verdreht. Das dicke Ende waren dann Zeitangaben wie §%:77 in einer Datenbank.....

Ursache war bei mir schlechter Empfang in einem Stahlbetongebäude.

Bei obigen Fall könnte es jedoch auch eine Störstrahlung von einen Monitor oder irgendeinem Schaltnetzteil sein, da es ja früher mal funktioniert hat. Also hilft nur alle eigenen Geräte vom Netz trennen und stückweise wieder anschalten oder Störstelle anrufen. Was das heute kostet weiß ich nicht.

Gruß Gerd

Hallo Rainer, wie das? Da über DCF die amtliche Zeit abgegeben wird, kann es keine "bessere" geben. Wobei diese Zeit n i c h t identisch ist mit der Zeit der Atomuhr in Braunschweig. Beachten muss man allerdings noch die Kurzzeitschwankungen, die sich durch Änderung der Übertragungsgeschwindigkeit ergeben. Gruss Harald

Gerd Sommerlatte schrieb:

Heute synchronisiert man besser über Internet, da der PC so viel Störstrahlung aussendet, dass man schon 10 m weg sein muss um Empfang zu haben. Und da steht ja schon der nächste Rechner :-)

Die Software war aber auch blöd. Die sollte solche "Zahlen" erst gar nicht zulassen.

Marc

Früher sind die Menschen in die Kirche gegangen, heute wird gezappt. Ich find' beides sche*ße. Tim van de Bovenkamp in dard.

Marc Fehrenbacher schrieb:

Das ist aber nicht die Regel! Mein DCF-Empfänger ist Luftlinie ca. 1 Meter vom PC entfernt. Und empfängt fast fehlerfrei. D.h. fehlerhafte "Minuten" gibt es sehr wenig.

Das ist allerdings richtig. Allerdings nicht im obigen Scherzsinne.

Eine DCF-Software, wie z.B. die von meiner alten Conrad-Parallelportuhr, welche "jeden" empfangenen Müll "interpretiert" gehört dem Programmierer um die Ohren gehauen!

Gruss Wolfgang

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Marc Fehrenbacher schrieb:

Mangels DSL-Anschluß hab ich mir einen seriellen DCF77-Empfänger für meinen FreeBSD-Server geholt. Die Uhr läuft mit 5m Kabel ohne Probleme. Neben dem Server stehen in dem Raum noch ein weitere PC, drei Drucker, ein Fax und Switch.

Vielleicht liegt es einfach an der Billiguhr. Meine andere DCF-Uhr funktioniert auch direkt neben dem PC. Die steht sogar direkt auf meinem Gigabit-Switch.

Gruß Jürgen

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Juergen Klein schrieb:

So wird es sein. Mein billiger Aldi-Funkwecker synct schon nicht wenn er nur in der Nähe meines Schreibtiches ist und alles PC-Mäßige ausgeschaltet ist. In Betrieb ist dann "nur" die Basissation meines Sinus 61 und daneben meine Fritz!X-Anlage. Das reicht schon für Störung. Meine serielle "Mouseclock" dagegen lässt sich nicht beirren. Die hatte ich schon 30 Zentimeter neben dem Monitor an der Wand hängen.

Gruss Wolfgang

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