|> Andreas' TDA7294 ist da jedoch sehr weit von weg. Nix 0.00x%.
Bevor hier der TDA7294 ganz schlecht geredet wird: So übel ist er auch nicht.
Ich habe meine Stereoanlage damit gebaut (2 Stück in Brücke für L/R und einzeln für die hinteren Kanäle). Das Rauschen ist in 10cm Entfernung vom Lautsprecher gerade noch hörbar. Verzerrungen kann man sicher messen, aber nicht hören, es waren da schon ein paar Leute mit guten Ohren da. Und nachdem die Verzerrungen wohl von der Mosfet-Endstufe kommen, sind sie sicherlich auch auf der "angenehmen" Seite einzuordnen.
Das einzige Problem ist sicher die Kühlung. Aber 50W Sinus kommt aus einer Brücke mindestens eine halbe Stunde lang raus. So lange habe ich es jedenfalls probiert. Und mit meinen Kühlkörpern reicht es auch für 5min 100W Sinus. Wenn man noch einen extra Subwoofer hat, reicht das locker im Wohnzimmer für Ohrensummen (mit einer Stunde Chemical Brothers probiert...).
Sonst ist das Ding nicht kaputt zu bekommen. Zum Schwingen habe ich es noch nicht geschafft, Überstrom- und Übertemperaturschutz lösen auch zuverlässig aus. Der Überstromschutz macht auch ein relativ weiches Clipping.
Wenn man jetzt kein High-End-Freak oder Kilowatt-Fetischist ist, wüsste ich nicht, was gegen den Chip sprechen soll. Kostet fast nichts und ist äusserst pflegeleicht...
Georg Acher, acher@in.tum.de
http://www.lrr.in.tum.de/~acher
"Oh no, not again !" The bowl of petunias