Bildqualität von Funk-Überwachungskameras auf 2,4 GHz

Oct 09, 2006 8 Replies

Hallo,



habe noch eine Frage bezüglich eines Überwachungssystems.



Habe von der Firma ELRO leihweise ein Überwachungssystem bekommen, dass aus einer Funk-Kamera besteht und einem



7 Zoll TFT, in dem die Empfangseinheit integriert ist.

Nach Anschluss des ganzen, egal ob bei mir zu Hause, oder bei Famile und Bekannten habe ich immer die gleiche Bildqualität.



Es erscheint etwas grobkörnig, evtl. sogar etwas verschneit. Jedenfalls nicht so gut, wie ein Fernsehbild im TV. Ist es überhaupt realistisch, dass so ein Überwachungssystem ein gleich gutes Bild liefert wie ein TV-Kanal im Fernsehen?



Vielleicht hat jemand so ein ähnliches Funk-System, dass auf 2,4 GHz sendet oder kennt sich damit aus und kann mir sagen, was an Bildqualität da realistisch ist. Vielleicht erwarte ich zu viel, vielleicht ist das System aber auch der letzte Murks. Das würde ich gerne feststellen, aber wie ohne Vergleichsmöglichkeit.



Habe meinen Drucker anvisiert und das TFT-Monitorbild fotografiert. Hier ist es:



formatting link



Ist das Bild für ein solches Überwachungssystem so in Ordnung? Mir erscheint es sehr grobkörnig bzw. gewöhnungsbedürftig...



Keine Ahnung. Sagt mir, was ihr denkt.



Gruss Martin


Hallo Martin,

Du erwartest hoffentlich nicht im Ernst, dass Deine Miniaturkamera die gleiche Bildleistung liefert, wie viele kiloeuro schwere Kameras der Fernsehanstalten.

Viel mehr solltest Du nicht erwarten, bei bescheidenen Lichtverhältnissen allemal.

Marte

Völlig.

Gruß Henning

"Martin Kula" schrieb im Newsbeitrag news:452ade25$0$32416$ snipped-for-privacy@newsspool1.arcor-online.net...

Hi Martin,

ich habe eine solche Kamera auf meinen Gartenteich gerichtet und da steht und fällt die Qualität erheblich mit den Lichtverhältnissen. Bei hellem Tageslicht ist die Aufnahme aber absolut akzeptabel. Probier's doch einfach mal aus.

Gruß, Gerold

Gerold Glaser schrieb:

ht

hellem

fach

Hallo,

das geht den Profis mit ihren teuren Kameras im Fernsehstudio nicht=20 anders, sonst w=FCrden die nicht so viel Aufwand f=FCr sehr helles und=20 gleichm=E4ssiges Studiolicht betreiben.

Bye

Gerold Glaser schrieb:

Meinst du nicht, dass ein Zaun die einfachere Methode wäre, deine Fische an der Flucht zu hindern?

fup2 drg

Jens

Uwe Hercksen schrieb:

Gleichmässige Beleuchtung kann ich noch nachvollziehen, warum die aber so stark sein muss, nicht mehr. Vielleicht historische Gründe. Bereits semiprofessionelle Kameras sind so lichtempfindlich, dass IMHO das Argument nicht mehr zieht. An der Uni Bern hatten wir Chemieexperimente aus einem kleinen Studio in den Hörsaal übertragen, projiziert mit original-Eidophor. Das Studio hatte auch üppig Scheinwerfer, die gaben zwar schön viel Licht aber auch schön viel Wärme. Die beste Bildqualität hatte man allerdings, wenn man alle Schein- werfer abschaltete und nur die Notbeleuchtung bestehend aus einigen Leuchtstofflampen verwendete. Bei Live-Shows wird wohl eher der Live-Zuschauer wegen stark beleuchtet.

mfg Rolf Bombach

Umgekehrt wird ein Schuh draus - am lichtempfindlichsten sind kleine Amateurkameras, mit Einchip-Sensor (und damit ohne lichtschluckenden Strahlenteiler) sowie bescheidenen Ansprüchen an Auflösung und Rauscharmut.

Gruß Sevo

Dichroische Strahlteiler sind mitnichten so lichtschluckend wie die Absorptionsfilter über den Sensorpixeln bei Farbsensoren.

Gruß Jens

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