ich suche nach einer käuflichen Fertiglösung oder einem nachbaubarem Schaltplan einer Lüfterregelung für Lüfter die mit einer Betriebsspannung von 5 V arbeiten und max.
250 mA verbrauchen.
Die Lüftersteuerung soll folgendes können:
Anlaufen des Lüfters mit voller Voltzahl.
Einstellbare Temp., unter welcher der Lüfter abschaltet - bzw. einstellbare Temp. ab welcher der Lüfter einschaltet.
Einstellbare Mindestdrehzahl bei Mindesttemperatur
Einstellbare Maximaldrehzahl des Lüfters
Damit soll das folgende Verhalten nachgestellt werden können:
Bei Temperaturen unter 35 °C soll der Lüfter stehen. Bei Temperaturen über 35 °C soll der Lüfter langsam drehen und die Drehzahl bis auf ein einstellbares Drehzahlmaximum bis zur Temperatur von 50 oder 60 °C linear ansteigen.
Ich denke, sowas gibt es nicht. Insbesondere nicht für 5V Lüfter.
Um eine solche Schaltung zu entwickeln, fehlt leider das nötige Wissen.
Gruss Artur
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U
Uwe Hercksen
Artur Kawa schrieb:
Hallo,
apropro fehlendes Wissen, soll der Lüfter in den zu kühlenden Bereich hineinblasen oder heraussaugen? Wo soll die Temperatur für die Lüfterregelung gemessen werden? Nicht das die Temperatur im zu kühlenden Bereich langsam aber sicher über 35 °C ansteigt aber die Lüfterregelung nichts davon merkt weil die Umgebungstemperatur noch deutlich unter 35 °C liegt. Und so steigt die Temperatur weiter aber der Lüfter steht immer noch.
Bye
A
Artur Kawa
"Uwe Hercksen" schrieb ...
Ich habe einen Netzwerk Switch, der einen solchen Lüfter drin hat und dieser ist zu laut. Der Switch ist inzwischen von mir mit dünnen Bitumen-Platten an allen Gehäuseseiten gedämmt worden, der Standard-Lüfter durch den leisesten Papst-Lüfter getauscht worden, der sogar durch 2 in Serie geschaltete Dioden gedrosselt wird.
Es ist deutlich leiser, aber nicht perfekt.
Also, es soll der im Gehäuse des Switches entstehende Hitzestau bei möglichst geringem Lautstärkeniveau nach aussen transportiert werden.
Der Lüfter sitzt im Switch an einer Gehäuseöffnung und bläst die Luft aus dem Gehäuse raus nach draußen.
Irgendwo im inneren des Switch könnte ich einen NTC oder ähnliches unterbringen, z.B. an einem der darin vorhanden Kühlkörpern oder ich würde ihn frei irgendwo in der Gehäusemitte montieren. Da ist recht viel Platz. So ca. 85% des Gehäusevolumens ist unverbaut.
Die gesamte Temperatur im Switchgehäuse steigt in etwa gleichmäßig an. Das konnte ich durch Temperaturmessungen an vielen Stellen bereits herausfinden.
Der Switch wird instabil, wenn er länger Innentemperaturen von mehr als 70 °C ausgesetzt wird. Vorher nicht.
Gruss Artur
P.S. Hoffe die Frage ist nicht unangemessen: Aber wie viel Aufwand macht für einen geübten Elektroniker eine solche Schaltung zu entwickeln?
M
Martin Laabs
[Temperaturegelung]
Nunja - bei den Anfordernungen würde man das vermutlich mit einem kleinen Mikrocontroller lösen. Schaltplan 4h, Layout 4h, BOM erstellen 2h, Prototyp aufbauen 4h, Materialkosten PCB/Komponenten für ein Stück 80 Euro (vor allem wegen der PCB und der Fixkosten dieser). Software schreiben und testen 8h. Das zu einem angemessenen Stundensatz ...
Lohnt sich vermutlich also nicht für Einzelstückzahlen. Da wäre es zu über- legen ob Du nicht irgendwo ein preiswertes Evaluation Board eines 8-Bitters nimmst und ggf. noch einen Treiber mit einem kleinen Transistor dranbastelst. Dann fällt nämlich der ganze Entwicklungskram weg und man muss es nur noch programmieren.
Für mittelgroße Stückzahlen sieht es wieder anders aus und wenn es in die hohen Stückzahlen geht kann man auch überlegen ob man es nicht doch kom- plett analog macht und somit ein paar Cent (und dann aber auch flexibili- tät) einspaart.
Aber das ist halt die crux mit Kleinststückzahlen - es wird immer so der- maßen teuer, dass es am Ende doch niemand bezahlen mag.
Viele Grüße, Martin L.
J
Jens Fittig
Artur Kawa schrieb:
Wozu entwickeln? Das gibt es für < 5 bis 10 EUR fertig als Zusatzplatine für normale Lüfter.
Ich würde einen temperaturgesteuerten Lüfter verwenden. Beim Einschalten dreht der ganz kurz hoch um sicher anzulaufen. Dann dreht er langsam lautlos vor sich hin. Je wärmer die transportierte Luft wird umd so schneller dreht er. Und somit löst er genau das Problem, welches du hast.
R
Raimund Nisius
Voraussetzung: Der Lüfter kann pulsweitenmoduliert betrieben werden. Einzelstück: Funktion µC-Beine Temperatur 2 (Thermistor an Oput, Abgriff an ADC) Drehzahlmesser 1 (Phototransistor an Timer) PWM 1 Schalttransistor an Lüfter
Mit etwas Glück reicht ein ATTiny13.
Beschaltung: Thermistor und Referenzwiderstand in Reihe. Sender-LED Fix über Widerstand an VCC Empfänger in Serie mit Widerstand Schalttransistor, BUK Auf Leiterplatte oder Steckbrett. Bastelei bis die Lichtschranke die Schlitze zwischen den Propellern erkennt.
Software:
80 Byte ADC-Werte für T=30° bis T=70°C Drehzahlmessen per Interrupt auf Lichtschrankenflanke, Algorithmus zum sicheren Start des Lüfters und Regelung auf Solldrehzahl
1kB sollte reichen.
Ermittlung der gewünschten bzw. machbaren Drehzahlen
Wenn man die Teile in der Schublade hat wird es ein- bis zwei Tage dauern bis das zuverlässig läuft.
Gruß, Raimund
Mein Pfotoalbum
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M
Marte Schwarz
Hi Artur,
Davon ibts jede Menge, zumindest, wenn man die Anforderungen aufs nötige reduziert.
Wozu?
Wozu? Lass das teil enmal beim Start mit voller Leistung starten und dann nie stehenbleiben, also mit Mindestdrehzahl laufen.
Was soll der Unsinn? Das teil soll kühlen, wenns zu heiss wird, da ist jede Reduktion ein latenter Schaden.
Du wolltest sicher, dass man ihn da nicht hört
Nennt sich P-Regler, gehört zu den primitivsten Reglern.
du denkst zu viel und machst zu viele unsinnige Vorgaben.
Google mal nach Lüfterregler, Du wirst staunen, wieviel Du findest. Ohne mir jetzt die Arbeit zu machen, das für Dich zu tun, mich müsste wundern, wenn es solche Lüfter nicht schon fertig gibt. In jedem Fall gibst Module, die man vorschalten kann. Tausende Grafikkarten haben nämlich nervige 5 V Lüfter verbaut. Mein Regler bestand aus 6 Stück
1N4148 als Temperatursensoren hintereinander mit einem Vorwiderstand von
1 kOhm. Die Spannung an den Dioden (die in den spalt unterm Kühlblech kamen) wurde mit einem OP als invertierendem Vertstärker mit sehr kleiner Verstärkung über 22 Ohm auf die Basis einem BD135 gelegt, der den Lüfter zwischen 5 V und Kollektor hatte und dessen Emitter gegen Masse geht. Der nichtinvertierende Eingang bekommt einen Spannungsteiler, der bei bei Raumtemperatur knapp über dem Spannungsabfall der Diodenkette liegt. Über die Verstärkung des OPs bekommst Du dann den Abstand zwischen Ausschalttemperatur und Maximaltemperatur eingestellt. Bei mir lief das immer problemlos. Für einen Minimaldurchzug empfiehlt sich ein Widerstand parallel zum Transistor, der den Lüfter bei geräuschloser Kleindrehzahl anfährt, es muss ja nicht gleich Minimum sein. Die Dinger können schon erstaunlich viel Luft bewegen bevor sie laut werden. Das Ding war in weniger als einer Stunde direkt auf den Beinchen eines LM324 aus der Bastelkiste aufgebaut (daher auch keine NTC, die hatte ich keine ;-)
Oder kauf was fertiges, es gibt genug davon.
Marte
J
Joerg
[...]
Wozu das Rad neu erfinden? Es gibt Luefter die messen die Temperatur des eingesogenen Luftstroms und stellen sich entsprechend ein. So aehnlich, muesstest Du sehen was man bei Euch in der Richtung bekommen kann:
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Gruesse, Joerg
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Uwe Borchert
Hallo,
Am 31.05.2011 20:36, schrieb Martin Laabs:
...[voll kompliziert]...
NTC in Masseleitung, parallel einen Elko fürs Anlaufen beim Einschalten. NTC rund R_Innenwiderstand vom Lüfter?
MfG
Uwe Borchert
U
Uwe Borchert
Hallo,
Am 31.05.2011 20:53, schrieb Raimund Nisius:
NE555 mit NTC als Steuerung für die Impulsbreite?
MfG
Uwe Borchert
U
Uwe Borchert
Hallo,
Am 31.05.2011 21:03, schrieb Marte Schwarz:
Könnte man das nicht direkt mit einem TDA 2003 aufbauen?
MfG
Uwe Borchert
R
Rainer Knaepper
snipped-for-privacy@gmx.de (Jens Fittig) am 31.05.11:
Die allesamt mit 5V nicht funktionieren.
Rainer
Political Correctness = Faschismus auf der Seite der "Guten".
(Peter Becker in de.soc.familie.kinder)
J
Jens Fittig
Martin Laabs schrieb:
xxx
Wer hier einen Mikrocontroller vorsieht hat m.E. nicht alle Tassen im Schrank!
Und eine fertige Platine mit einer analogen perfekten Regelung kostet keine 5 EUR. Oder lässt sich in dieser Preisklasse selber machen. Ein NE555 und etwas Kleinvieh. Nur als Beispiel. Kostet samt Lochrasterplatine keine 5 EUR.
Es wäre zu überlegen solche Spinner, die hier einen µP vorschlagen zu plonken!
Leute - seid ihr inzwischen zu blöde geworden irgend etwas auf normaler Analogbasis zu kreieren?
Pupst ihr auch per µP?
xxx
Und was sollte jetzt dein ganzes Supergeschwätz? Kein Wert für niemand! Nur Wichtigtuerei, damit jeder sieht, von was du (keine) Ahnung hast.
PS: Dieser Newsserver ist nur dämlich! "Too much quotet text..."
Welcher Depp ist denn für so einen Unsinn verantwortlich?
J
Jens Fittig
Uwe Borchert schrieb:
FACK!
Aber so was begreifen diese dummen µP-Fuzzies wohl nicht.
U
Uwe Borchert
Hallo,
Am 31.05.2011 21:53, schrieb Jens Fittig:
...[Lüfterregelung]...
Ich habe drei Varianten vorgeschlagen, alle analog und sehr einfach. Die erste mit dem NTC habe ich ohne C seit vielen Jahren erfolgreich laufen. Kosten unter 1 Euro, das Meiste ist aus der Bastelkiste die Arbeitszeit 1/4 Stunde. Die mit dem TDA2003 hatte ich mal probeweise zusammengestöpselt, waren nur wenige Minuten. Nur die NE555-Lösung habe ich nie probiert. Aber das werde ich bei Gelegenheit noch nachholen.
Aus ideologischen Gründen scheidet für mich eine Lösung mit µC aus. Die T-Regelung ist hier(!) sicherheitsrelevant und muss daher auch autonom und absturzsicher arbeiten können. Die darf erst als letztes aussteichen, wenn der Rest der Elektronik schön längst aufgegeben hat.
MfG
Uwe Borchert
J
Jens Fittig
Rainer Knaepper schrieb:
Stimmt nicht! Da steht zwar meistens 12V dabei. Gehen aber i.d.R. auch bei 5 Volt noch. Habe slber damit einen zu lauten Router mal leise gemacht. Funktionierte perfekt!
Ausserdem kostet ein DC/DC-Wandler 5 -> 12 V auch nur ein paar Cent. Oder man findet in dem Router noch eine andere anzapfbare höhere Spannung.
J
Joerg
5V auf 12V zu hieven ist aber eine der leichteren Uebungen :-)
Oft wird man ohnehin feststellen dass die Wandwarze zu dem Switch ungeregelt irgendwas um 8-12V liefert, manchmal reicht das.
Gruesse, Joerg
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Raimund Nisius
Ideologische Gründe sind bei Einzelstücken durch einen Blick in den Vorrat gerechtfertigt.
Wenn Sicherheit wirklich wichtig ist, sind die Lüfter redundant und per Kupferregelung angesteuert. Die fällt so schnell nicht aus.
Das Prog zur Temperatursicherung dürfte auch absturzsicher hinzukriegen sein. Notfalls mit Watchdog und SPS-artigem Betrieb.
Da wäre ein Rauchsensor und eine Verbindung zur Alarmanlage angebracht. Alles mit NE555 und TDA2003?
Gruß, Raimund
Mein Pfotoalbum
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Uwe Borchert
Hallo,
Am 31.05.2011 23:42, schrieb Raimund Nisius:
Verschiedene NTC, TDA2003, NE555 ...
NTC auch nicht. Nur der Lüfter kann ein Problem sein. Wenn man aber zwei nimmt ist das auch schon unkritisch.
Der Aufwand wäre mir dann doch lästig. Und ich würde den Sinn nicht einsehen ... wollen.
Die Rauchsensoren sind meistens schon vorhanden und auch autonome Systeme. Eine direkte Kommunikation ist da doch hyperliquide oder auf gut deutsch überflüssig.
MfG
Uwe Borchert
M
Michael Eggert
Moin!
...oder hat die Anforderungen gelesen: Unter anderem Schaltschwellen und eine Begrenzung der minimalen und maximalen _Drehzahl_ (nicht Spannung). Würde mich interessieren, wie das alles mit einem 555 gehen soll.
Daß die Anforderungen überzogen und wenig sinnvoll sind, steht auf einem anderen Blatt. Schaltschwelle und Mindestdrehzahl führen dazu, daß der Lüfter bei wenig Heizleistung immer ein- und ausschaltet, begleitet vom zyklischen Aufjaulen beim gewollten Starten mit voller Spannung.
Wie man für eine Hardware bestehend aus einem Controller mit integriertem Oszillator und ADC, einem Temperaturfühler + Widerstand, einem Transistor + Widerstand und 1-2x 100nF, also maximal 7 Teilen,
14 Stunden und eine Karte vom Platinenfertiger veranschlagen kann, ist mir allerdings auch ein Rätsel.
Gruß, Michael.
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