Batterieanzeige Laptop

Feb 19, 2012 38 Replies

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Moin!



Nachdem das Laptop einen neuen LiIon-Akku verpaßt gekriegt hat, erzählt mir das "PowerPanel":



Kapazität bei vollem Ladezustand: 61,34 Wh Nennkapazität: 65,12 Wh



Das wären also 94,2 % der Nennkapazität.


  1. Ist das irgendwie zu beanstanden?
  2. Ist diese Anzeige überhaupt reliabel?
  3. Ändert sich das nach ein paar Ladezyklen noch zum Besseren?
  4. Wo steht, wie man LiIon-Akkus richtig behandelt?

Man hört ja so diverse Gerüchte, aber was ist denn nun richtig hinsichtlich Lagertemperatur, Ladezustand und Zyklenzahl?



(Mein gerüchtweiser Informationsstand: Volladen macht Akku kaputt wegen Elektrolyse bei Ladeschlußspannung. Entladen Lagern dto. Je tiefer der Akku leergezykelt wird, desto weniger Ladezyklen schafft er. Nach ein paar Jahren (ca. 5) ist er sowieso "hin", auch bei "guter Behandlung" (was immer das sein mag). Was auch immer davon Wahrheit oder Legende sein mag.)



Gekauft wurde der Akku übrigens bei einem Fernabsatzhändler (also: "im Internet"), bei dem ich angesichts des niedrigen Preises vermutet hätte, daß er sich vom Chinaman beliefern läßt. Der Akku meldet sich in o. a. Programm aber mit:



Hersteller: Sony Corp.



(Ich vermute mal, daß der einen Chip eingebaut hat, in dem das drinsteht. Was davon zu halten ist: kA - Silizium ist geduldig.)



Und aus irgendeinem merkwürdigen Grund wird der Akku jetzt nicht voll, sondern die Ladezustandsanzeige bleibt bei "99 %" und "Ladezeit: 0:01" hängen, wobei die Minute inzwischen mehrfach rum ist. Ah, jetzt ist er doch voll...


Gruß aus Bremen Ralf


R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus

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begin quoting, "Ralf . K u s m i e r z" schrieb:

Vielleicht reicht als Antwort auch ein Hinweis, ob

zutrifft.

Gruß aus Bremen Ralf

-- R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus

Ralf . K u s m i e r z schrieb:

kaum

nein. Höchstens die Nennkapazitätz. Diesen Wert hat der Hersteller in den Akku bzw. sein Memory im Controller gespeichert.

kaum

In hunderten von Artikel. Lass dir mal erklären wie man google bedient!

Meinst du das dir hier jemand das googeln abnehmen will? Das Thema ist eine FAQ!

Ja

ja

Unsinn - bzw. theoretisch. In der Praxis spiuelt das keine Rolle

Unsinn - ich habe Handy- und Laptopakkus in Nutzung welche über 10 Jahre alt sind und noch bei ca. 75% sind

Mehr Legenden als Wahrheit

Das tun alle

Kann man als Hersteller beliebig fälschen. Ich würde es nicht so ohne weiteres glauben.

Ich habe hier auch einen billigen Akku vom Chinesen. Meldet sich mit MSI. Ist aber garantiert keiner. Aber im Gegensatz zum ersten originalen MSI-Akku, der beim Kauf dabei und nach einem halben Jahr kaputt war, hält der nun schon über 2 Jahre bei voller Leistungsfähigkeit.

Du vermutest richtig.

Vergiss diese Anzeigen! Die diversen Ladekontroller und akkuinternen Controller harmonieren meist nie korrekt. Benutze deinen Akku ohne dir Gedanken zu machen. Es ist sinnlos den ganzen mehr oder weniger tollen Tips zu folgen. Von wegen Lagern im Kühlschrank, rausnehmen bei Netzbetrieb etc. Du hast nie wirklich einen Einfluss darauf was passiert.

Ralf . K u s m i e r z schrieb:

passt grötenteils.

besser:

formatting link

snipped-for-privacy@privacy.invalid (Ralf . K u s m i e r z) am 19.02.12:

benutzt überhaupt noch jemand OjE?

Bei Akkus für Kameras munkelt man, daß sich das nach einigen wenigen Ladezyklen verbessern soll. Gemessen habe ich das nie.

Mein Netbook hat im Bios eine Einstellmöglichkeit für den Ladeschluß:

100% für volle Akkulaufzeit, 80% für lange Akkulebensdauer, empfohlen, wenn das Ding überwiegend am Netzgerät betrieben wird.

Ich denke, die werden ihre Gründe dafür haben.

Rainer

Ich für meinen Teil kann nur feststellen: Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit... (Joachim Neudert in ger.ct)

Hergen Lehmann schrieb:

Das stimmt nicht. Er lässt sich einigermaßen genau feststellen. Je nach Technologie auf unterschiedliche Arten

Ack

Es wird vor allem sehr viel Nonsens verbreitet.

Das ist eine der Nonsenstips! Alle meine Handies sind seit Jahren, wenn sie nicht gerade mobil unterwegs sind, in der Ladestation. Und meine Akkus halten alle relativ ewig. Also jahrelang.

ein weitere Nonsenstip. Zwar richtig bezüglich der nächsten Aussage bez. 100%. Aber in der Praxis Blödsinn. Eine bessere USV als ein eingebauter Akku gibt es nicht. Und wenn du mal einige Stunden Arbeit oder Messdatenaufzeichnung verloren hast weil aus irgendwelchen Gründen der Strom weg und der Akku draussen war, dann wirst du so einen Tipggeber verfluchen!

Ack - deshalb halten moderne Gerät den Akku auf Wunsch bei einem niedrigen Level. Einstellbar im BIOS oder sonst wie per Programm

ACK

ACK

ACK

ACK

Rainer Knaepper schrieb:

Ralf ist seit Jahren diesbezüglich merkbefreit. Oder es geilt ihn auf, wenn er immer wieder diesbezüglich angesprochen wird. Er ist halt der letzte überlebende "begin "-Depp. Und das ist für ihn sicher ein tolles Gefühl.

Der erste Wert kann sich verbessern. Der zweite Wert ist fest programmiert.

gratuliere. Langsma kommt auch die Erkenntnis bei den Herstellern an

Das haben sie. So oder so. Den meisten Herstellern ist es aber wohl recht, wenn die Akkus bald kaputt gehen. Oder wie sonst ist es zu erklären, daß es im Verhältnis der Gesamtzahl an Akku-Geräten fast keiner anbietet, einen Akku auf Teilladung zu halten.

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begin quoting, Hergen Lehmann schrieb:

Ich hatte es vermutet. (Falls(!) sich das Programm einfach nur den Akkuzustand von vorher merkt (solange es nicht neu kalibriert ist), wäre der Wert für die niedrigere Höchstkapazität relativ leicht erklärlich: Der alte Akku hatte 10 % weniger Nennkapazität, und (noch) "weiß" das Programm, daß da ja nicht mehr reingehen kann, als reinging, als der noch jung und munter war (der alte). (Vermutlich ist das Laptop seitdem immer nur am Netz betrieben worden und der alte Akku einfach an Altersschwäche gestorben.))

Wenn der Hahn kräht auf dem Mist... Oder so.

Öhmmm - also: Der Laptop gehört mir gar nicht, sondern meinem Chef. (Habe ich halt gekriegt, weil ich ihn brauchte, weil mein Zuhause-Rechner hardwaremäßig was nicht konnte - der ist aber auch uralt und eigentlich ausrangiert, aber er läuft halt.) Und da habe ich natürlich keine Betriebsanleitung oder sowas - wozu auch... Ja, darf man denn so ein Laptop überhaupt ohne Batterie drin laufen lassen? Mit der alten hat er es immerhin noch fast eine Minute lang getan. Ok, reichte nicht zum Booten...)

D. h. wenn mir die Anzeigeschätzgenauigkeit egal ist, kann ich das auch bleiben lassen?

Na, dann ist doch alles in Butter.

Als ich gesehen hatte, daß man die alle sechs Monate nachladen soll, hatte ich schnell den Imagetank ausgegraben und ans Netz gehängt. Den hatte ich wahrscheinlich zwei Jahre nicht mehr angefaßt...

Ja, denke ich auch. Aber das ist das Problem von Sony, nicht meines. (Es sei denn, das Teil gibt Rauch- oder Lichtzeichen. Ich hoffe, daß diese Gefahr klein ist, wenn man den Akku nicht mechanisch mißhandelt.)

Offenbar alles ein Nicht-Problem, und ich werde mich damit am besten auch nicht mehr befassen.

Gruß aus Bremen Ralf

R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus

Wenn das Netzteil einigermassen vernünftig dimensioniert ist (also nicht schon im Leerlauf kocht), ja.

Natürlich. Aber wie gesagt: Ständig auf 100% ist auch nicht gut. Ab und zu sollte der Akkus auch mal ein wenig gefordert werden.

Nach zwei Jahren Lagerzeit könnte das tatsächlich eine gute Idee gewesen sein...

Ganz ausser acht lassen sollte man das Thema Akkupflege nicht, aber man muss auch keine Religion daraus machen.

Hergen

"Rainer Knaepper" schrieb

Ja ich. Funktioniert ganz gut.

kaum.

Ja, ungefähr. Es ist letztlich das Ergebnis des Ladestromintegrals. Allerdings gibt es da ein paar Korrekturfaktoren, die in die Suppe spucken.

Ja, kommt vor. Nach ein paar mehr Ladezyklen ändert es sich dann wieder zum schlechteren: ;-)

Nunja, wenn man will, dass sie besonders lange halten, entläd man sie am besten auf 80%, lagert sie danach kühl und verwendet sie nie wieder - wenig sinnvoll.

Das einzige, was man sinnvoll beitragen kann ist, nicht gleicht wegen jedem Prozent gleich wieder voll zu laden, wenn Strom da ist. Das kann man bei den meisten Notebooks in der Software einstellen. Ein Wert von mehr als 80% als unteren Schwellwert für den Ladestart ist kaum sinnvoll. Standardmäßig steht oft mehr drin. Wenn die Akkulaufzeit genug Reserven hat, kann man aber wesentlich weiter runter gehen. Das Reduziert sowohl die Zahl der Zyklen, als auch die Zeit, die der Akku ganz voll ist. Das Ganze zündet allerdings nur, wenn man Anwendungsfälle hat, in denen der Akku weniger, als unter die Schwelle entladen wird. Das ist kaum zu schaffen, wenn der Akku sowieso schon nicht lange hält.

Was man noch machen kann ist, den Stromverbrauch des Gerätes soweit es sinnvoll möglich ist zu bändigen. Aber da moderne Notebook CPUs sowieso fast immer im Idle laufen, hat das kaum noch Auswirkungen. Auf dem oft hohen Idle-Verbrauch des Gesamtgerätes bleibt man sitzen.

LiIon altert besonders schnell, wenn die Zellenspannung sehr hoch ist. Das ist im Wesentlichen bei den letzten paar Prozent bei Volladung der Fall. Allerdings erfordern die Zellen auch ein Balancing, was wiederum nur bei den letzten paar Prozent Ladung stattfindet. Kurzum, man muss sie regelmäßig mindestens bis über die Balancing-Schwelle voll laden. Und da man die nicht genau kennt, heißt das 100%.

So in der Art. Es gibt noch bauartbedingte Unterschiede, die die Sache in die eine oder andere Richtung verschieben, aber im großen und ganzen läuft es so.

Bei der Bemessung der gefühlten Lebensdauer kommt noch das Thema Akkulaufzeit indirekt mit ins Boot. Zum einen hat ein Akku mit initial geringer Laufzeit bei 30% Restkapazität vielleicht längst den Punkt erreicht, wo man ihn nicht mehr sinnvoll nutzen kann, wohingegen einer, der von Anfang an sehr lange hält, gefühlt noch brauchbar ist. Zum anderen werden Akkus mit geringerer Standzeit auch häufiger tiefer entladen.

So schaut's. Und auch Sony produziert viel verschiedenes.

Das ist das Balancing. Eine der Zellen war leerer als die anderen. Serienstreuung ist auch eines der häufigeren Symptome günstiger Akkus.

Marcel

Ralf . K u s m i e r z schrieb:

Dann hast du genauso falsch vermutet wie es Hergen sagte

tut es aber nicht!

Irrtum - das Programm weiß gar nichts! Es liest Werte aus.

Absolut unsinnige Annahme!

ja

ja - Windows wird halt bei Akkubetrieb dann u.U. zu früh oder zu spät runterfahren wenn der Akku dem Ende entgegen geht.

So ist es. Über das Thema wird viel zu viel und viel zu sinnlos diskutiert.

Hergen Lehmann schrieb:

Das trifft heute für praltisch alle Netzgeräte zu

ACK

das spielt keine Rolle

ACK

ACK

Jens Fittig :

Welche denn? Hab das noch nie gesehen, naja lange kein Notebook mehr gekauft ;-)

M.

Rainer Knaepper :

Hey, das ist ja mal ne sinnvolle Erfindung. Welches Netbook ist das? Nach batteryuniverse soll ja die Verringerung der Ladeschlusspannung von 4.2 auf 4.0V viel bringen (was dann auf 80% der Kapazität hinausläuft). Leider hat man als User kaum Möglichkeit da drauf einzuwirken - es sei denn das Bios hat einen Schalter dafür. Mein Notebook hat seinen Akku vor einem halben Jahr auch gekillt, nachdem da mal ein CPU intensives Programm lief, schaltete das Notebook verfrüht wegen Unterspannung ab. Seitdem hab ich nur noch 30% der Nennkapazität. Ein "Batterietrainingsprogramm" gibt es im Bios nicht und totales Entladen hat es auch nicht gebracht. Naja vermutlich ist der Akku eh hin (zumindest hat er einen gestiegenen Innenwiderstand) - jetzt so nach 4 Jahren.

M.

Etliche der Samsung Netbooks haben das. Mein NC-10 leider noch nicht. Falls jemand einen Trick dafuer kennt waere ich dankbar, vermute aber da fehlt ein wenig Hardware :-(

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Matthias Weingart sagte:

Also mein T61 kann das, wenn die passenden Treiber geladen sind:

/sys/devices/platform/smapi/BAT0# ls -l *charge_thresh

-rw-r--r-- 1 root root 4096 Feb 19 22:06 start_charge_thresh

-rw-r--r-- 1 root root 4096 Feb 19 22:06 stop_charge_thresh

Marcel M=FCller schrieb:

Da=DF man das bei den "... meisten Notebooks" einstellen k=F6nnte, = d=FCrfte eine krasse Fehleinsch=E4tzung sein. Soweit ich das =FCberblicke, kann = man das nur bei ganz wenigen Notebooks.

Noch nicht einmal bei Joergs Notebook geht das! Und das will schon etwas hei=DFen.

ist kaum=20

Stimmt. F=FCr den Gr=F6=DFteil der Notebookbesitzer, also f=FCr die = vielen Leute, die die Ladeendspannung nicht konfigurieren k=F6nnen, hilft Deine prinzipiell richtige Feststellung aber wenig.

Bei Samsung soll das ab dem Modell 510 gehen. Ein Bekannter hat das eingestellt. Die haben extra ein Windowsprogramm dafuer, damit man nicht im BIOS rumfuchteln muss.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

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begin quoting, Hergen Lehmann schrieb:

Das scheint die beste Empfehlung zu sein. In dem Sinne werde ich wohl nicht versuchen, herauszufinden, ob man ein Ladestartmanagement nur bei

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