Anstiegszeiten von Sounkarten

Do you have a question? Post it now! No Registration Necessary

Translate This Thread From German to

Threaded View
Hallo,

ich würde gerne wissen, wie groß die Anstiegszeit bei meiner Soundkarte ist
(Soundblaster 16 Gold). Daß heisst, wie lange es dauert, bis ein Ton mit
voller Lautstärke abgespielt wird. Ich habe längere Zeit damit zugebracht
das Internet nach solchen Kenndaten zu durchsuchen. leider habe ich
nirgendwo entsprechende Kenndaten gefunden.

Kann mir jemand weiterhelfen? Es würde mir auch schon helfen zu wissen in
welchem Rahmen diese zeiten liegen können/ wie sieht das bei anderen Karten
aus?

Danke
Stefan



Re: Anstiegszeiten von Sounkarten
Quoted text here. Click to load it
ist
mit
zugebracht
in
Karten

Ich hoffe, dass Du damit Erfolg hast, denn immer mehr Hersteller rücken
solche Daten nicht mehr raus. Dann würde man nämlich u.a. sehr schnell
feststellen müssen, dass teuere Soundkarten teilweise so schlecht sind,
dass sie jeden HiFi Puristen zum Selbsmord treiben würden. Ich würde
liebend gerne auch mal den Mist sehen, den die AC97-Chips auf den
Motherboards produzieren, wenn die Gigahertz uPs mal so richtig Strom
ziehen.

Henry

--

----------------------------------------------------------------------
snail mail : Henry Koplien                             \|/
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: Anstiegszeiten von Sounkarten
Quoted text here. Click to load it

1/20000tel Sekunde.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: Anstiegszeiten von Sounkarten
:>
:> ich würde gerne wissen, wie groß die Anstiegszeit bei meiner Soundkarte ist
:> (Soundblaster 16 Gold). Daß heisst, wie lange es dauert, bis ein Ton mit
:> voller Lautstärke abgespielt wird.

: 1/20000tel Sekunde.
Der OP meint wohl die Latenz, die aber sehr stark von der SW abhängt.
Hier sind 2-3 ms gute Werte. Bei reiner Wiedergabe von Audiodaten ist
die Latenz aber uninteressant. Bei Software-Samplern im Midi-Verbund
ist das eine andere Geschichte.


Nachgefragt die 2te
Quoted text here. Click to load it

Was habe ich unter Latenz zu verstehen?
Ich suche tatsächlich die Zeit zwischen Einsetzen des Geräusches bis zur
Wiedergabe mit voller Lautstärke. Da wären 2ms wirklich eine lange Zeit. Die
Audiodatei, die ich benutze hat keine Anstiegszeit (reiner Sinuston) und
muss innerhalb von 0,8ms mit voller Lautsärke vorhanden sein.
1/20000 s = ,05ms -> Das wäre verdammt gut. Dagegen sind 2-3ms recht
schlecht.
Gibt es Literatur/ Quellen dazu?

Grüße
Stefan Seifarth



Re: Nachgefragt die 2te
Quoted text here. Click to load it

Einfach ausgedrueckt ist Latenz die Zeit, die vergeht die die
Software/Betriebssystem benoetigt um die Audiodaten an die Soundkarte zu
senden. Da dies in der Regel blockbasiert ist die Latenzzeit abhaengig von
der Groesse des benutzten Soundbuffers. Standardsoundkarten benutzen da in
der Regel Blocke in der Groessenordnung von einigen k Samples. Das heisst
die Latenzzeit liegt in der Groessenordnung einiger 100 ms. Professionelle
Audio-I/O Karten mit spezifischen Software APIs (z.B. ASIO)  arbeiten stabil
mit Buffergroessen bis herab zu etwa 128 Samples. Bei 44.1 kHz Samplerate
erreicht man damit etwa 3 ms Latenz.

Quoted text here. Click to load it
Die

Im Idealfall kann man annehmen dass der DAC/Amplifier der Soundkarte in der
Lage sein sollte jeden beliebigen Amplitudenwert innerhalb eines
Abtastintervalls einstellen kann, also 1/fs. Je nach dem wie billig die
Soundkarte ist kann das auch langsamer sein.

Gruss
Klaus





Re: Nachgefragt die 2te
Erst einmal Danke!

Quoted text here. Click to load it

Ok.. Latenzzeit ist für mich unwichtig.. Ich brauche die echte Anstiegszeit!

Quoted text here. Click to load it
der

Idealfall schön und gut... Aber ich brauche schon konkrete Aussagen.
Vielleicht auch nur Vergleichswerte anderer Soundkarten...

Wäre toll, wenn da jemand informationen bereitstellen könnte.

Liebe Grüße und danke nochmal
Stefan



Re: Nachgefragt die 2te

Quoted text here. Click to load it

Die meisten Soundkarten geben Frequenzen bis etwa 20kHz wieder. Das sind
0,00005s.

Gruß Lars

Re: Nachgefragt die 2te
Wenn ich das jetzt richtig verstehe sind sich alle einig, dass wenn ich eine
sounddatei abspiele der ausgangspegel direkt ab dem ersten abtatsintervall
auf vollem pegel ist. Die Hardware braucht keine weitere Zeit um die
entsprechenden stromkreise, etc aufzubauen, respektive, diese sind bereits
ständig aufgebaut??? Sorry, ich habe halt nur relativ wenig Ahnung, aber
irgendwie kann ich das nicht so ganz glauben...

Könnt Ihr mir nochmal meine Aussagen bestätigen und mit Literatur
hinterlegen... Ich bräuchte diese Aussagen wirklich gesichert...

Nochmals vielen, vielen Dank!!

Quoted text here. Click to load it



Re: Nachgefragt die 2te

Quoted text here. Click to load it

zweiten


1 Abtastintervall, das ist ein Filter, der ist Absicht um aus digtial was
analoges zu machen, und der Filter ist in Soudkarten verdammt gut.

Quoted text here. Click to load it

Also die Schaltkreise sind aufgebaut, da loetet sich nix zusammen....

Quoted text here. Click to load it
Selber Messen ?

Richtige Angaben sind fuer Lainen schwer verstaendlich. Das folgende
Dokument ist eher fuer die Jitter-Theorie, aber vielleicht hilft's:

 http://www.tc.umn.edu/~erick205/Papers/paper.html
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: Nachgefragt die 2te
Danke für diesen sehr umfangreichen und vielversprechenden Beitrag!

Quoted text here. Click to load it
Wir arbeiten an einem psycho-physiologischen Experimentaufbau, bei dem die
Probanden unter anderem einen 500ms langen Sinuston (1000Hz) mit 105dB zu
hören bekommen. Da dies ein Schreckreiz ist und die Fachliteratur eine
maximale Anstiegszeit von 0,8ms fordert stellt sich für mich die Frage, ob
ich das mit der vorhandenen Hardware hinbekomme. Wenn der Reiz
beispielsweise eine Anstiegszeit von 3ms hätte, könnte er nicht mehr als
Schreckreiz gewertet werden und die Untersuchungen würden unsinnig werden...

Danke nochmals für die Unterstützung!

Grüße
Stefan Seifarth



Re: Nachgefragt die 2te


Stefan Seifarth schrieb:
Quoted text here. Click to load it

Hallo,

dann solltet ihr vorsichtshalber eure mit der Soundkarte erzeugten20%
Schallsignale mit geeigneten Messmethoden auch nachmessen.
Ein Digitalspeicheroszilloskop wFC%rde ich dazu nehmen um die Anstiegszei=
t20%
eines 500 ms langen, einmaligen Schallsignals zu messen.

Was habt ihr denn an MessgerE4%ten zur VerfFC%gung? Ein Multimeter reicht=
 nicht.

Ein Sinuston mit 1000 Hz hat eine Periode von 1 ms, wenn die20%
Anstiegszeit 0,8 ms sein soll heiDF%t das die volle Amplitude soll in20%
weniger als einer Periode erreicht werden.

Wie wird denn da die Anstiegszeit definiert? Von 10 auf 90 %, da gibts20%
mehrere Definitionen.

Bye


Re: Nachgefragt die 2te
Danke...

Quoted text here. Click to load it

Guter Tipp... Ich weiss nur nicht, wie ich damit umgehe... *g* Werde ich
mich mal umschauen.. Vielleicht kann ich mir eines kurzfristig leihen. Die
werden dann ja auch Ahnung haben!

Quoted text here. Click to load it
nicht.
Multimeter und Schalldruckmessgerät... Das reicht nicht!

Quoted text here. Click to load it
Gute Frage! Aber die Amplitude ist ja schon nach 1/4 einer Periode da
(theoretisch/ mathematisch) - Das habe ich aber noch gar nicht
berücksichtigt....

Quoted text here. Click to load it
Werde ich mal nachforschen... Danke für die vielen Tipps!

Stefan



Re: Nachgefragt die 2te

Quoted text here. Click to load it

Kein Problem: Nimm eine WAV-Datei mit diesem Ton auf, oder hole ihn von
CD und achte darauf, dass dieser Ton nicht gleich am Anfang steht,
sondern erst einmal etwas Stille herrscht. Dann bist du auf der ganz
sicheren Seite und mußt da auch nichts nachmessen. Problem: Bei mir
unter WinME kann es z.B. vorkommen, dass am Anfang einer wiedergegebeben
Datei eine kurze Lücke entsteht, in der der Treiber einfach nicht
hinterher kommt. Das hört man dann aber deutlich! Was die Soundkarte
angeht: Sobald der Rechner hochgefahren und das Wiedergabeprogramm
gestartet ist, sind die Mischereinstellungen gesetzt und die Karte gibt
schon einmal hoffentlich sehr leises Rauschen wieder. Da sind keine
Schaltkreise, die erst einmal eingeschaltet werden müssen, wenn ein Ton
kommt oder so etwas! Also einfach in deiner Datei mit dem Ton eine
Sicherheitslücke am Anfang lassen und es sollte trotz Unzulänglichkeitem
der ein oder anderen Windwos-Version keinerlei Probleme geben!

Gruß Lars

PS: Ich habe mich jetzt hoffentlich nicht zu kompliziert ausgedrückt,
oder dich mit der Treibergeschichte verunsichert?

Re: Nachgefragt die 2te

Quoted text here. Click to load it

Soweit man das bei der kurzen Dauer feststellen kann.
Quoted text here. Click to load it

Vergiss es. Ein Verstärker hat eine wesentlich größere Bandbreite und
damit kürzere Anstiegszeit als eine ordinäre Soundkarte. Auch die
Kopfhörer haben kein Problem damit. Lautsprecher schon eher.
Quoted text here. Click to load it

Das ist völlig überflüssig, sonst könnte man mit den Geräten keine
Musik hören. Das einzige Problem, das ich sehe ist die Reproduzier-
barkeit der Lautstärke. Je nach dem, wie der Kopfhörer sitzt, ändert
sich die Lautstärke. Bei ungekannten Schallquellen setze ich z.B.
einen Kopfhörer nicht aufs Ohr, sondern vor die Ohrmuscheln. Das gibt
über 20 dB Dämpfung und bewahrt mich vor erschrecken. Geht es nicht
gerade darum bei diesem Experiment?

Norbert


Nachgefragt...

Quoted text here. Click to load it

Könnte ich auch erfahren, wo die Informationen her sind?

Grüße
Stefan Seifarth



Re: Nachgefragt...
Quoted text here. Click to load it

Ganz einfach, das ist (ca.) die Bandbreite von den 44kHz. Da ist nicht
viel zu deuteln. -und die 'Lautstärke' lässt sich auch in kürzester Zeit
setzen, denn da sind Gains, die einfach nur geschrieben werden müssen,
bei einem 33MHz Bus 30nS? (Naja ein bisschen CS und ADR und DATA, selbst
bei 10 Takten immer noch 0,3uS)

Henry
--

----------------------------------------------------------------------
snail mail : Henry Koplien                             \|/
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: Nachgefragt...
Quoted text here. Click to load it

Hallo Stefan,
da gibt es für Oszis eine einfache Näherungsformel für die Anstiegszeit.

 Tr = 0,35/Fg

Das ist die Anstiegszeit wenn am Eingang ein Rechtecksignal liegt.
Durch die steilen Filter(digital) in Soundkarten wirds dann bestimmt
eher in Richtung

 Tr = 0,5/Fg

sein.

Beispiel:

  Tr = 0,5/20000Hz = 0.025ms

Wie gesagt, das gilt für Rechteck!!!

Die angegebene Formel steht in vielen Büchern/Handbüchern  und kann
leicht durch Simulation bestätigt werden.

Gruß
Helmut


Re: Anstiegszeiten von Sounkarten

Quoted text here. Click to load it

Nachgemessen?

Das hört sich ziemlich nach Theorie an. Ich hatte in meinem Rechner statt der
SB 16 Gold eine SB PCI 128, die einen recht ordentlichen Frequenzgang hat, mit
20 kHz wenig Probleme. Trotzdem hat die Karte teilweise bis zu 3 Samples, die
z.B. als Spikes in einer wav-Datei drin waren, nur mit arg reduzierter Laut-
stärke übertragen (ich habe diese Fehler meist überhört), so dass diese SK
für Kontrollhören unbrauchbar war. Entsprechend könnte ich mir vorstellen, dass
sie auch für Messzwecke wenig geeignet ist, da sie Details weg bügelt.

Norbert


Re: Anstiegszeiten von Sounkarten
Quoted text here. Click to load it
die
Laut-
Quoted text here. Click to load it

vergiss es ganz schnell wieder. 3 samples wirst Du mit keiner noch so guten
Soundkarte hören, noch nicht mal mit einer extra dafür konstruierten. Allein
Das Ohr hat da schon ne Trägheit, die da einfach nicht mitmacht.
HiFi hin oder her, Messen kann man mittlerweile viel, was schon lange keiner
mehr hört. Meine Blindversuche mit Leuten die das Gras wachsen hören wollten
verliefen für dieselbigen immer sehr peinlich.

Ein wenig Physiologiekenntnisse helfen im Bereich HiFi viel Geld zu sparen,
ein wenig Akustik und man weiss gar nicht mehr wohin mit dem Geld, das man
dabei spart....

Martin Schönegg



Site Timeline