Ansteuerung POWER LEDs

Apr 05, 2012 6 Replies

Ich habe hier in einer Mikroskopbeleuchtung als Power LED ein Array von 4 wei=DFen CREE Chips in einer LED. Laut Datenblatt hat jede davon ca. 2.6 V Kniespannung. Die 4 LEDs sind in Reihe und man kann sehen, dass bei ca. 10.6 V das Leuchten beginnt. Verwendet wird die Lampe an einem Mikroskopnetzteil, das normalerweise eine Halogenlampe (12 V/



100 W) verwendet. Daher ist der Ausgang auf niederohmig und auf ca. 4 V bis 12 V DC ausgelegt. Die LED Ersatzlampe hat nun zwischen dem Stecker und dem LED Array eine aufwendige Elektronik mit zig ICs usw. Angeblich kann man lt. Hersteller mit 0 bis 12 V in diese Elektronik gehen und damit die LED ansteuern. Die garantierten 10 000 h Stunden sind vorbei (!), denn das Mikroskopnetzteil hat inzwischen lt. Lampenhersteller die Elektronik zerst=F6rt. Wie kann man mit einer Eingangsspannung von kleiner als der Kniespannung (10.6 V) eine LED ansteuern - geht das =FCberhaupt? Wei=DF jemand, was f=FCr eine Elektronik verbaut worden sein k=F6nnte - ich kann Bilder liefern? Ist es nicht sinnvoller, eine Power LED mit einem Stromnetzteil anzusteuern?


Manfred


mkorn :

Wieso dieser Spannungsbereich (zur Helligkeitsregelung?), wenn Du mit einem eingeschränkten Regelbereich leben kannst, mach zwischen den 4-12V un der LED einfach einen Widerstand rein. Wie hoch ist die Spannung über den LED's bei Nennstrom? Ich vermute fast schon 12V? Dann kannst Du da auch direkt dran. Ich würde aber so 1 Ohm in Reihe versuchen und den Strom mit dem Multimeter im 20A Bereich messen.

Nur wenn ein DC-DC-Wandler dazwischen ist (scheint laut Deiner Beschreibung auch so zu sein).

DC/DC Wandler?

Yup. Warum vermutest Du das Sie es nicht machen? Das ist das von Dir beschriebene Bauteilgrab.

M.

Das geht mit einem Buck-Konverter, in Deutsch Aufwaertswandler, in Siemens-Deutsch Hochsetzsteller genannt:

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Diese Wandler sind intern normalerweise als Stromregler betrieben. Jedenfalls die guten Loesungen.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

mkorn schrieb: ^^^^^^^^^ Aha! Spezial-Adresse f=FCr diesen Thread. =20

Woher bekommst Du diese Spannung? Externes regelbares Netzger=E4t?=20

... speist?=20

Das hei=DFt vermutlich: Die Helligkeit der Mikroskopbeleuchtung wird = =FCber die Spannung gesteuert.

Es ist immer g=FCnstig, wenn man seine Frage direkt formuliert und nicht zwischen den Zeilen.

Du willst uns vermutlich sagen, da=DF die LED-Lampe l=E4ngst vor der angegebenen Zeit kaputtgegangen ist, und zwar die Vorschaltelektronik (also das "sissy_EVG") und nicht die LED-Chips selber.

Ja. Spannungswandler. Standardtechnik.

ich

Bilder w=E4ren in der Tat hilfreich.

Eine LED-Kennlinie ist ziemlich steil, und man m=F6chte bei derlei Leuchten sinnvollerweise eine m=F6glichst kontinuierliche Helligkeitssteuerung haben. Klar, k=F6nnte man mit einem Netzteil = l=F6sen, bei dem man den Ausgangsstrom einstellen kann. Im vorliegenden Fall handelt es sich aber vermutlich um ein Ersatzleuchtmittel, das an einer vorhandenen regelbaren Spannungsquelle funktionieren soll, und da mag man halt auf den Trichter gekommen sein, aus der Speisespannung die gew=FCnschte Helligkeit zu entnehmen, die LEDs auf der Ausgangsseite aber nach einem anderen Prinzip in der Helligkeit zu steuern (vermutlich Pulsbreitensteuerung).

Möööp. Schon in den Osterferien?

Markus

Ahem, ja, sorry, deutsches Sprack nix merr so einfach. Komme gerade von einem japanischen Restaurant wo zu Tische Englisch mit kernigem koreanischem Akzent gesprochen wurde. Abwaertsregler war gemeint, oder in Siemensianisch "Tiefsetzsteller".

Wobei LED Leuchten auch mal SEPIC oder aehnlich Architekturen haben wo die Batteriespannung ueber und unter der LED String Spannung liegen darf.

Annyong hi gyeseyo, Joerg http://www.analogconsultants.com/

er

ich

,

Hallo,

Bilder sind noch nicht verf=FCgbar aber ich habe eines der ICs in der Ansteuerung als DC-DC Buck Mode (s. Diskussion) von Linear mit der Bez. LT3477 identifiziert.

Manfred

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